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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Inhaltsverzeichnis

    …elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die… …Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    „Ein lebend Glied im großen Lebensringe!“ – Zu Hofmannsthals „Lebenslied“

    Zu Hofmannsthals „Lebenslied“
    Edda Polheim
    …Frage nicht schwer zu beantworten. Dieser Hauptbegriff heißt: Erbe. Obwohl er nur ein einziges Mal so ausgesprochen wird, beherrscht er das ganze Gedicht… …Seienden, in das große Weltgeschick. 11 Mit dieser Weltsicht ist Hofmannsthal nicht nur Schüler Platons und der Neuplatoniker 12 , er ist in diesem Sinne… …Antwort an Dehmel begann?“ 15 Ob dieser Zusammenhang tatsächlich besteht, bleibe allerdings dahingestellt. Auf die Anspielung „verschwenden“ treffen wir… …Gedanke, des Rätsels Lösung müsste in der Antike liegen, immer näher. Unter dieser Einbeziehung des antiken Chores lassen sich Absender und Adressat des… …ist unübersehbar. Zur Unterstützung dieser These sei auch noch auf sprachliche Übereinstimmungen hingewiesen. Das auffordernde „lass“ findet sich in der… …Göttinnen ein!“ Kann man sich mit dem Gedanken des antiken Chores anfreunden, so fordert also dieser chorische Imperativ, der Erbe möge „Das Salböl aus den… …liegt die große Schwierigkeit für den Interpreten, da dieser gemeinsame Nenner auch tragfähig sein muss für die folgenden Verse und Strophen. Gerade… …, dass sie ein köstliches Parfum, das von ihrer Großmutter stammte, an die unter ihr wogende Tierwelt ausgeschüttet hätte. 24 Zur Beurteilung dieser Quelle… …Hofmannsthal-Aufzeichnungen nicht möglich. Fest steht jedenfalls, dass Exners Deutung jede weitere Überlegung zu dieser Frage in der Forschung blockierte, denn jeder… …bezweifelt, daß Adler, Lamm und Pfau eine strikt emblematische oder heraldische Funktion haben, oder daß Hofmannsthal jedem dieser Tiere eine klare Bedeutung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Subjektstudien: Zu Robert Musils Novelle „Die Amsel“

    Wolfgang Rath
    …wird in dieser Erzählung die Geschichte des modernen Subjekts. Musil thematisiert den klassisch-humanistischen Subjektbegriff und kommentiert dessen… …sarkastische Titel schon anzeigt, ist der Leser dieser Textsammlung in besonderer Weise herausgefordert: Es geht um nichts weniger als um das Vermächtnis… …dieser Novelle ästhetisch vollendet in Kleinform studiert werden. Die Hochschätzung der Novelle ist erst jüngeren Datums. Noch 1974 will Jürgen C. Thöming… …Einsicht, Musil gehe es in dieser Novelle um die Darstellung des Ereignishaften im menschlichen Leben. Siegert arbeitet den Aspekt des Zufalls heraus, spitzt… …. Die Untersuchung dieser Hypothese lässt zweitens abweichende, unerwartete Daten wahrnehmen, die drittens zu einer neuen, richtigeren Bedeutung hinführen… …darin bestehe, im Kontext dieser Ich-Konstellation „drei kleine Geschichten zu erzählen“, nämlich die drei erwähnten „anderen Zustände“. Indes, so der… …, daß das Unbewußte aller großen Kräfte Quell sei. Der Held war für ihn die vollste Offenbarung dieser aus dem Dunkeln quellenden Energie.“ (TB 155) In… …dieser Identifizierung der Ichfiguren springt die Pointe der musilschen Geschichte erst ins Auge: die im ersten Satz so rätselhaft anmutende Betonung, dass… …besteht es für jeden, der die Novelle kennt, in dieser Überraschung: Bis zum Erzählschluss ist fast nur von Azwei die Rede, mehr noch, textuell präsentiert… …eines souveränen Erzählers. Es geht allein um die fast authentisch berichtete Geschichte von Azwei. Mit dieser Reduktion der Geschehnisse auf die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Die Ästhetik des essayistischen Romans – Zum Verhältnis von Reflexion und Narration in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Brochs „Huguenau oder die Sachlichkeit“

    Zum Verhältnis von Reflexion und Narration in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Brochs „Huguenau oder die Sachlichkeit“
    Simon Jander
    …Jander Qualitäten dieser Romanform verstellen. Sie werden nur dann sichtbar, wenn reflexive und narrative Elemente im Sinne einer nicht-hierarchischen… …ein roman- und essaytheoretisch informierter Ansatz, der die Möglichkeiten ihrer Korrespondenz erfassen kann. Dieser Begriff soll hier betonen, dass es… …essayistischen Roman in besonderer Weise zu erwarten. Mit der Bestimmung dieser Ebenen der Korrespondenz und der darin implizierten Theorieansätze ist ein… …dieser inhaltlichen Perspektive geleitet 7 , erscheinen die „ausladenden, das Narrative überwuchernden reflexiven Partien“ 8 als eigentliche und zentrale… …bereits essayistische Eigenschaften. Von dieser Erzählebene löst sich zweimal unvermittelt eine Ebene selbstständiger Reflexion, markiert durch den Wechsel… …mit einemmal mußte sich Ulrich angesichts dieser Bedenken lächelnd eingestehen, daß er mit alledem ja doch ein Charakter sei, auch ohne einen zu haben… …146) Ohne auf die poetische Dichte an dieser Stelle einzugehen (siehe dazu unten S. 536), ist das denzentrierte Moment von Clarisses Denken und Erleben… …Empfindungen und Perspektiven (s. o.). Dieser multiple Zugang zur Welt hat seine Ursache in einem dauernd fortlaufenden Deutungsprozess, die Welt erscheint… …unterlaufen zu werden. Die Handlungs- und Entscheidungsschwäche dieser Haltung entspricht in gewissem Sinne derjenigen der Parallelaktion, wenn diese auch… …andere Gründe hat und sehr viel offensichtlicher ist. Durch die Nähe der Reflexionen des 39. Kapitels zu der Figur Ulrichs erscheint auch sie in dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Zwei Blendungen in der „Blendung“: Canetti, Platon und Sophokles

    Konrad Kirsch
    …nicht, wer den Inzest begeht, sondern wer wie der Anti-Ödipus Kien das Lektüreverbot ,wissenschaftlicher‘ Literatur bricht. In dieser Transposition des… …daneben. Er verbeugte sich und sagte: ,Madame, wir leben in der Welt!‘“ 2 In seiner Weltbejahung verkehrt dieser Satz den Idealismus des historischen Platon… …Augen. An dieser Inadäquatheit, der Welt zu begegnen, wird Kien zugrunde gehen. Das heißt, mit der ,Wissenschaft‘ stellt Canetti den Platon’schen… …haben, die Kien für die Wirklichkeit hält. Als Kien, dieser troglodytische Philosoph, endlich zur Erkenntnis gelangt, erweist die sich als äußerst banal… …münden zu lassen. Dadurch stehen auch die zuvor als ernst zu nehmend charakterisierten sinologischen Arbeiten Kiens mit dieser Studie prinzipiell auf einer… …Bredow“ von Willibald Alexis). 14 Den Zusammenhang dieser Beschränkung seiner Bibliothek mit Platons Dichtungsverbot stellt Kien selbst her, indem er… …Masse von Canetti hinzugefügt. An dieser Stelle wird auch die enge Beziehung von Verwandlung und Masse offensichtlich: Während Kien stolz darauf ist, sich… …aufgefasste Masse als Gegenentwurf zu Platons idealem Staat: Während dieser in seiner statischen Ordnung extrem hierarchisch aufgebaut und pyramidal auf den… …„Staat“ bekannt ist: das Leseverbot. An dieser Stelle wandelt sich der Vater-Sohn-Konflikt in einen Lehrer-Schüler- Konflikt: In ihm wiederholt sich das… …, denn seiner Ansicht nach müssten [k]leine Knaben […] in einer bedeutenden Privatbibliothek aufwachsen. […] Der einzige Mensch in dieser Stadt, der eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    ‚Im Ganzen war alles doch komplizierter‘ – Editionsphilologische Überlegungen zu Wolfgang Koeppens „Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch“ und Jakob Littners „Mein Weg durch die Nacht“

    Editionsphilologische Überlegungen zu Wolfgang Koeppens „Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch“ und Jakob Littners „Mein Weg durch die Nacht“
    Iris Denneler
    …, sein Leben und Schreiben betreffend. 13 Durchaus denkbar, dass Littner Kluger zunächst wirklich nur ein paar Daten mitteilte und dieser erst „[k]urz… …mitgeteilt werden, am dargestellten Verlauf der Publikationsgeschichte und der Texttreue des Originals Zweifel kommen, gehört zu den Kuriosa dieser… …Textvergleich durch. 20 Ergebnis dieser Untersuchungen war nicht nur die Zurückweisung des Plagiatvorwurfs, sondern auch eine Bestätigung von Koeppens Poetologie… …jüdische Umfeld Koeppens vor dem Zweiten Weltkrieg einging (die Freundschaft mit Michaelis, Cassirer, Max Tau), zu verstehen versucht, warum dieser Autor… …. Voraussetzung dieser Mimikry war nicht zuletzt das Verheimlichen der Autorschaft, was jedoch niemals konsequent durchgehalten wurde. Michaelis, Oberhaupt jener… …München durch die Ruinen wanderte, „in dieser Symphonie der Zerstörung den Willen Gottes“ erkannt und die Botschaft begriffen, „auf solche Weise die Brücken… …Verwendung des Plurals [‚Texten‘], dass es sich bei dieser ‚Gleichgültigkeit‘ (man denke an Flauberts ‚impassibilité‘ oder Benns ‚kalt halten‘) um ein… …versprach Koeppen auch sehr wahrscheinlich nicht als Äquivalent für seine Bemühungen jene ‚Care-Pakete aus Amerika‘, die dieser später in fast jeder… …(10 %) als Honorar zurück. Dass ihm dieser Betrag womöglich nie überwiesen wurde, ist kein Vorwurf, der Koeppen zu machen wäre, ebenso wenig ist die… …doch nirgends dokumentiert, ob er von dieser Vereinbarung wusste, wie hoch sie veranschlagt wurde und ob Kluger ihm einen Anteil auch tatsächlich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Das Paradoxe der Ich-Befindlichkeit in der Lyrik Ingeborg Bachmanns

    Zoltán Szendi
    …Erfüllung des Daseins ermöglicht, indem es „in die Mündung zieht“. Dieser Teil des Gedichtes schließt mit der passiven Ergebenheit des ermüdeten Menschen und… …es sich bewegt und in dem dessen Dimensionen völlig subjektiv erlebt werden. Abhängig von der inneren Verfassung wird dieser Mikrokosmos bewertet, in… …Rinde aus rotem Sonnenband schneidet der Wind unser Herz und kühlt es mit Tau. (33) Die Fortsetzung dieser Symbolik in der letzten Strophe deutet auch auf… …Ich-Befindlichkeit in der Lyrik Ingeborg Bachmanns Das Ich lehnt sich gegen diese deterministische Verkettung auf, denn es hofft auf ein anderes Leben. Dieser… …formuliert werden muss, sehen wir in dieser zum Schicksal gewordenen Zwischenstation des Lebens. Die daraus stammenden und existenziell erlebten Spannungen… …Teil […]“ (166), heißt es in „Strömung“, das ohne jegliche Illusion über die realen Möglichkeiten des Ich Rechenschaft ablegt. Als ob aber dieser für… …Zeit und Liebe erklärt. Nach dem „Reigen“ besteht dieser Widerspruch darin, dass die Liebe zwar im menschlichen Leben von größter Auswirkung ist, jedoch… …Lyrik Bachmanns, in dem wir diese schmerzhaften Widersprüche in der Form des Paradoxen nicht vorfinden könnten. Als ästhetischer Höhepunkt dieser… …mich. Ich will zugrunde gehn.“ 9 Mit dieser Geste der Selbstverleugnung und der Bereitschaft, sich im kollektiven Schicksal des Menschen aufzulösen… …zerbrechen / über so überflüssige Dinge“, aber die einmalige Metaphorik, die virtuose poetische Ausdrucksform, mit der dieser Überfluss, diese Entbehrlichkeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Bernhard Fischer, Der Verleger Johann Friedrich Cotta. Chronologische Verlagsbibliographie 1787-1832. Aus den Quellen bearbeitet. Eine Veröffentlichung des Cotta-Archivs (Stiftung Stuttgarter Zeitung). 3 Bände (Deutsches Literaturarchiv. Verzeichnisse – Berichte – Informationen, 30/1-3). Deutsche Schillergesellschaft, K. G. Saur, München 2003.

    Stephan Kraft
    …. Mit dieser Informationsdichte geht die vorliegende Verlagsbibliographie weit über bereits existierende Verzeichnisse etwa zum Verlag Göschen 1 oder zum… …bleibt angesichts dieser Opulenz und Genauigkeit kaum noch etwas. Dass die überlieferte Verlagskorrespondenz nicht vollständig eingearbeitet werden konnte… …Literaturbeilagen zum „Morgenblatt“. Trotz dieser kleinen Wunschliste dürfte deutlich geworden sein, dass hier wirklich ein exzeptionelles Arbeitsmittel vorliegt, das… …„Antiquaria-Preis für Buchkultur“ für das Jahr 2004 zuerkannt hat. Allerdings lässt sich fragen, ob dieser unbestrittene Nutzwert nicht durch eine parallele digitale… …. Bernhard Fischer, München 2000. 4 Hinzuweisen ist an dieser Stelle auf das bereits existierende Briefrepertorium. Vgl. Helmuth Mojem: Der Verleger Johann… …müssen, weil er nun weiß, dass dort nichts für seine Belange zu finden ist, regen im Gegenzug erst recht an, in die Welt dieser Zeitungen und Zeitschriften… …mit der Bibliographie des Cotta-Verlags ein Nachschlagewerk vorgelegt, das es in dieser Genauigkeit und Ausführlichkeit in Deutschland noch nicht…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Heinrich Heine, Säkularausgabe. Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse, hg. v. der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen sowie dem Centre National de la Recherche Scientifique in Paris. Band 6 K: Reisebilder II 1828–1831. Kommentar. Bearbeiter Christa Stöcker. Akademie Verlag, Berlin 2003.

    Robert Steegers
    …. Wie dieser Ende 1833 im ersten Band des „Salon“ erschienene Prosatext unter die „Reisebilder“ geraten ist, wird nicht ganz einsichtig. Nicht recht… …mit dieser Auswahl natürlich interpretatorische Vorentscheidungen zu treffen –, ist seit Vorliegen der ersten HSA-Bände oft genug räsoniert worden. Je…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Dietmar Goltschnigg (Hg.), Georg Büchner und die Moderne. Texte, Analysen, Kommentar. Bd. 1: 1875-1945, Bd. 2: 1945-1980, Bd. 3: 1980-2002. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2001, 2002, 2003.

    Hartmut Steinecke
    …Werkes „Georg Büchner und die Moderne“ an das Konzept dieser Reihe an: Einer allgemeinen Einführung folgt die Dokumentation von Texten, die im Anhang durch… …oppositionelle, geistige Richtungen bei ihm nahmen. Aus dieser Textkenntnis heraus entwickelt Goltschnigg auch die Großgliederung, die bezeichnenderweise…
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