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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Markus Stock, Kombinationssinn. Narrative Strukturexperimente im "Straßburger Alexander", im "Herzog Ernst B" und im "König Rother", Max Niemeyer, Tübingen 2002 (MTU 123), VIII und 335 Seiten

    Christian Kiening
    …über die Namens- 434 Buchbesprechungen gleichheit des heidnischen Gottes und des christlichen Märtyrers „eine Ereignismotivation, welche die entworfene… …diese Einschätzung noch differenzieren können). Die Jovinusepisode benutzt eine Namensähnlichkeit, um „die antike Religion als defizitär darzustellen“ (S… …. 53). Die Crescentiageschichte setzt in ausgefeilter Weise Doppelungen ein, um „eine umfassende Konversion [zu gestalten], die die gesamte Handlungswelt… …der orientalischen Welt Begegnenden. Stock bietet eine Reihe erhellender Textbeobachtungen und deckt interessante Korrespondenzen auf. Er zielt aber… …etwas wie eine Leseanleitung für den Roman“) und welche innere Kohärenz die Orientabenteuer besäßen. Stock sieht in ihnen in erster Linie Relativierungen… …handlungslogisch durch eine Bußfahrt oder ein Bewährungsunternehmen als erzähllogisch durch eine Verlagerung des Geschehens. Mit der anderen Welt des 435… …Problemkonstellationen, die sich nicht einfach wiederholen, aber in Figuren, Situationen und Motiven gegenwärtig bleiben. Stock analysiert eine Reihe signifikanter Bezüge… …der Protagonist einen unterirdischen Fluss benutzt, um einer bedrohlichen Lage zu entkommen. Verwiesen ist damit zugleich auf eine Revision: Im… …herausgearbeiteten Prinzipien narrativer Sinnstiftung dort, wo eine größere Schemagebundenheit die Spielräume der Kombinatorik einzuengen droht. Das negative Resultat… …semantisiert, aber nicht semiotisiert ist (S. 246 f.). Gleichwohl, die Festlegung des Textes auf eine Affirmation idealer, in ihrer Kontinuität gesicherter…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Judith Klinger, Der mißratene Ritter. Konzeptionen von Identität im Prosa-Lancelot, Wilhelm Fink, München 2001 (Forschungen zur Geschichte der älteren deutschen Literatur 26), 528 Seiten

    Katja Rothstein
    …Roman bedient, das arthurische Gesellschaftsmodell, die Thematik der höfischen Minne sowie das Deutungsmuster der dynastischen Handlungsmotivierung, eine… …Identitätskonstruktion zu erschließen, stellen eine interessante Alternative zur allegorisierenden Lektüre des Romans dar. Sie bieten dem aufmerksamen Leser einen… …als Übersetzung der am Hof gesammelten Berichte und dem tatsächlichen Verlauf der Handlung scheint eher auf eine Diskussion von Fiktionalität sowie der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Rudolf Kilian Weigand, Der "Renner" des Hugo von Trimberg. Überlieferung, Quellenabhängigkeit und Struktur einer spätmittelalterlichen Lehrdichtung, Reichert, Wiesbaden 2000 (Wissensliteratur im Mittelalter 35), IX u. 403 Seiten

    Henrike Lähnemann
    …Leserschaft Unterhaltung, Bearbeitern eine bunte Auswahl und der Rezeptionsforschung ein fast zu reiches Material bot. Wenige haben sich bisher daran gewagt… …Erforschung des handschriftlichen Materials ein Menschleben erfordere. Ehrismann hatte in seiner Ausgabe vor knapp 100 Jahren 2 eine bewundernswürdige Lösung… …für eine kritische Ausgabe gefunden: Er schlug mit Gruppenzuweisungen eine Schneise durch die Struktur der Überlieferung und gab Lesarten und… …einmal die Überlieferung des Werks in zwei Hauptgruppen (Klasse I/II bei Ehrismann, Zweig A/B bei Weigand). Klasse II bzw. Zweig A tradiert eine durch… …Bz-Handschriften standen zuerst im Zentrum der Arbeit, aber für die Veröffentlichung wurde dann auf eine Edition des Textes verzichtet und der Schwerpunkt auf die… …(4 der Handschriften) als mechanische Epitome entpuppten. Der „Renner“ wurde speziell für die Umwandlung in ein Bilderbuch auf eine Folge von… …hinausginge. Andererseits ist es bedauerlich, da damit immer noch eine wissenschaftliche Aufarbeitung der durch ihre Text-Bild-Beziehung hochinteressanten… …Handschriftengruppe fehlt. Hier hätte eine Auswertung des bereits vorliegenden Materials wichtige Einblikke in die Tradierung von Bildformeln, in die Verselbständigung… …Kurzfassungen mit einer kritisch kommentierenden Einleitung zur Genese wäre eine verdienstvolle Tat. Weigand hat sich statt der Kurzfassungen verstärkt der… …Handschriftenbeschreibungen zu vereinheitlichen, ist immer eine schwierige Aufgabe, zumal es sich hier um ganz unterschiedlich intensiv aufgearbeitete Codices handelt: Von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Studien zu Frauenlob und Heinrich von Mügeln, Fs. Karl Stackmann zum 80. Geb., hg. v. Jens Haustein, Ralf-Henning Steinmetz, Universitätsverlag, Freiburg/Schweiz 2002 (Scrinium Friburgense 15), 275 Seiten

    Susanne Köbele
    …Beginn eine weite Perspektive. Ihm geht es um die Überlieferungssymbiose von Frauenlobs deutschem Marienleich und seinem lateinischen Gegenstück in der sog… …lateinischen Liebeslyrik. Christoph März steuert einen feingesponnenen Beitrag zur Frauenlob-Rezeption in Böhmen bei. Es gelingt ihm, eine alte, hartnäckig… …Gestaltung noch in musikalischer oder in inhaltlicher Hinsicht sei eine Abhängigkeit des alttschechischen vom deutschen Stück evident: „Es gibt sie nicht“ (S… …argumentierend – für Frauenlob eine auffällig enge Verflechtung von geistlichem und weltlichem Bereich an: Mariologische, kosmologische, poetologische und… …eine Übersicht über die Spruch-Tonschemata, Ordnung schaffend nach den Kriterien Zeilenzahl der Töne, Anzahl der verwendeten Verslängen, Gestaltung der… …Aspelt –, die am Schluss seines Beitrags so unsicher werden wie überhaupt die Zuschreibung der Spruch-Strophe an Frauenlob. Wieder sind wir um eine… …Schritt ermittelt sie Kriterien für eine solche ‚künstlerische Einheitlichkeit‘ (Exordialtopik, Strophenquerverweise, kohärentes Sprecher-Ich, thematische… …ihrer Überlegungen steht das Verhältnis von Minne und Altern in den Liedern 3 und 6. Über eine sorgfältige Analyse der Relation von Affekt und… …(Jahres-)Zeit, über eine Analyse der Verschiebung von 444 Buchbesprechungen Sprecher-Rollen und der Semantik wiederkehrender Leitbegriffe (v. a. ‚Lebens-Amme‘)… …Gattungsgrenzen oder Produktions-‚Lücken‘, passt gut in eine Festschrift für Karl Stackmann, der als Editor wie Literarhistoriker immer wieder das Ineinander von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Irmtraud Just, Die Vita Luitgarts von Wittichen. Text des Donaueschinger Codex 118, mit Einleitung, Kommentar und frömmigkeitsgeschichtlicher Einordnung, Peter Lang, Bern u. a. 2000 (Deutsche Literatur von den Anfängen bis 1700, 31), 301 Seiten

    Werner Williams-Krapp
    …Kommentierung mustergültig dargeboten werden. Sie wählt indes eine Editionsform, die geradezu sklavisch das Erscheinungsbild der um die Mitte des 15. Jahrhunderts… …älteren Handschrift ist. Justs Begründung für eine Neueditition beruht – m. E. überflüssigerweise – allerdings größtenteils auf der Nichtberücksichtigung… …Liebe als jüngere Variante von minne über fünf Zeilen erläutert, mit dem Ergebnis: minne „erfährt eine Bedeutungsveränderung mit pejorativer Konnotation… …und wird allmählich von liebe, s. Lexer I, 1902; Adelung 2, 2057 f.; DWb 6,917 ff. verdrängt” (S. 58). Eine allgemeine Charakterisierung der… …Ergebnis: „eine Beeinflussung [Luitgarts] durch eckhartsches Gedankengut” müsse „weitgehend verneint werden” (S. 248). Auch die Anklänge an Eckhart im Brief… …Gerhards von Rappoltsweiler an Luitgart (abgedruckt auf S. 271–274) sagen noch nichts über eine eventuelle Beeinflussung aus. In der „Vita“ ist jedenfalls… …Energien in letztlich unfruchtbare Fragestellungen investiert. Es wäre m. E. sinnvoller gewesen, sich um eine grundlegende Interpretation der auf der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Ulrike Haß-Zumkehr, Deutsche Wörterbücher. Brennpunkt von Sprach- und Kulturgeschichte, de Gruyter, Berlin, New York 2001 (de Gruyter-Studienbuch), IX und 411 Seiten

    Ursula Schulze
    …kulturgeschichtliche Positionen und Prozesse ablesen lassen, durch welche die Lexika mit geprägt sind. In welchem Maße eine derartige Bewertung Berechtigung hat, wird… …etwa durch einen Blick in einen kurzen Abschnitt aus Jacob Grimms Vorrede zum „Deutschen Wörterbuch“ deutlich, der eine ideologische Position markiert… …sprache gründen, ihren ganzen schatz bewahren, allen zu ihm den eingang offen halten. das niedergelegte gut wächst wie eine wabe und wird ein hehres denkmal… …. Durchaus dem Ethos einer Lexikologin gemäß, die sich mit den Bedeutungsbestimmungen von Wörtern befasst, gibt Haß-Zumkehr eine Definition von Kultur, bevor… …Bedeutungsgewebe“ und als „Interpretationsrahmen“ versteht, „innerhalb dessen sich eine soziale Gruppe (und die Individuen in ihr) die eigene Situation und Umwelt… …angemessen zu erklären. Das bewährt sich im zweiten Kap. „Wie Wörterbücher entstehen und wie man sie liest“ (S. 19–38) – eine grundlegende Einführung. Die… …und Unterrichten, mögen eine 449 Buchbesprechungen Vorlesung beleben, passen aber nicht zu dem sonstigen Stil des Buches und verschieben die Gewichte in… …nicht unbedingt „eine der Hauptaufgaben mittelalterlichen Klosterlebens“ u. a. m. Recht hat Haß-Zumkehr, wenn sie feststellt, dass für das Spätmittelalter… …eine kulturgeschichtliche Auswertung der Wörterbücher noch ausstehe, auch sonst sind die Forschungsvoraussetzungen unterschiedlich. Der zweite… …Lexika. Der Blick auf die Entwicklungsgeschichte bringt hier u. a. eine Neubewertung von Comenius’ „Janua linguarum reserata aurea“ (1642) und des „Orbis…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Südhessisches Flurnamenbuch, hg. v. Hans Ramge, bearb. v. Jörg Riecke, Herbert Schmidt, Gerd Richter, unter Mitarb. v. Jasmin S. Rühl, Gerda Weigel-Greilich, Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2002 (Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission N. F. 23), 1024 Seiten

    Rudolf Steffens
    …Buchbesprechungen Das Werk gliedert sich in ein Vorwort von Ramge (S. 7–12), eine Einleitung (S. 13–72: Projektgeschichte, Belegbasis, Aufbau und Organisation der… …Namenbuch (S. 149–1024). Lose beigefügt ist eine Übersichtskarte (Faltkarte) des Hessischen Landesvermessungsamtes mit den Ortsnamen und den heutigen… …Buchbesprechungen wirtschaftsgeschichtlichen Aspekten zu tun hat. Eine dichte Quellenüberlieferung zum Beispiel für die Orte an der Bergstraße, oft bis ins 14… …(Fettdruck). Nach Möglichkeit wird eine der Standardsprache entsprechende oder ihr nahe kommende Form angesetzt, z. B. Amt, Allmende, Giebel, Mönch, Moos, Rain… …, Smendes Gazzen. Hier können die Namen in Richtung auf eine (mögliche) standardsprachliche Orthographieform normalisiert und so als Namen-Lemmata… …, Kapitälchen) für Biblis, Kreis Bergstraße (Verzeichnis der Germarkungen alphabetisch nach Ortssiglen S. 75–82: Hier findet sich eine alphabetische Liste der… …Ortssiglen, eine Auflösung der Siglen nach Ortsnamen, Angaben zur Zugehörigkeit zu einer Großgemeinde, Land-/Stadtkreis, Koordinaten zum Auffinden in der… …syntaktischen Zusammenhang und in Kursivdruck (die danlach genant), in Klammern Kürzeln für ein Archiv, eine Quellensignatur und die genaue Fundstelle (DA, C 1, B… …(Teutonista 455 Buchbesprechungen und IPA). Hier waren seitens der Bearbeiter eine Reihe von Eingriffen, Anpassungen und Normalisierungen notwendig. Ziel war… …– gibt es aber mehrere Deutungsmöglichkeiten, oder eine Deutung ist aufgrund der Beleglage zweifelhaft oder gar nicht möglich. Im Literaturteil…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Theodisca. Beiträge zur althochdeutschen und altniederdeutschen Sprache und Literatur in der Kultur des frühen Mittelalters, eine internationale

    de Gruyter, Berlin 2000 (Ergänzungsbände zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde 22), X und 460 Seiten
    Ingo Reiffenstein
    …Buchbesprechungen Theodisca. Beiträge zur althochdeutschen und altniederdeutschen Sprache und Literatur in der Kultur des frühen Mittelalters, eine… …Buchbesprechungen ker, S. 387–413) fordert nachdrücklich eine Beschäftigung mit den Funktionen der volkssprachlichen Glossen. Im Vordergrund der Glossierungsarbeit… …sieht er nicht die Übersetzung aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache; vielmehr ist für die Glossatoren das Lateinische zugleich Ausgangs- und… …‚Glossenwörter‘, oft Hapaxlegomena, offenbar nur dazu dienen, die Wortstruktur des lat. Lemmas transparent zu machen, und, losgelöst vom lat. Wort, kaum eine eigene… …Glossarüberlieferung, S. 77–104) bietet eine nützliche überlieferungsorientierte Typologie der Glossen mit instruktiven Faksimiles (die Griffelglossen sind leider… …zur Reliquienverehrung und den dynastischen Beziehungen der Karolinger. Ob man dagegen aus dem Verschwinden des roten Mantels im „Heliand“ eine… …Überlieferungskette dieser Annalen, der „Würzburger Chronik“ und Frutolfs von Michelsberg, die auch bei Haubrichs eine Rolle spielt, im Mittelpunkt. Es geht um die… …nicht erst dem Schreiber der „Pariser Gespräche“ anzulasten sei, sondern dass es sich „von Hause aus [um] eine defiziente ahd. Lernersprache“ handelt (S… …; S. 67 fehlt ein Hinweis auf Tab. III, S. 74, ohne die der Text unverständlich bleibt). – Von Chiara Staiti stammt eine gute und umsichtige… …Notkers nicht behandelt wird, da er für eine zweite Phase der Rezeption von superbia steht, werden die jüngeren Beichten und Glossen einbezogen, weil ihr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Birgit Herbers, Verbale Präfigierung im Mittelhochdeutschen. Eine semantischfunktionale Korpusanalyse, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (Studien zur

    Peter O. Müller
    …Buchbesprechungen Birgit Herbers, Verbale Präfigierung im Mittelhochdeutschen. Eine semantischfunktionale Korpusanalyse, Max Niemeyer, Tübingen 2002… …, die auf der Basis eines weiträumig diatopisch-diachronisch gegliederten Korpus unterschiedlicher Textsorten im ersten von vier Bänden eine Darstellung… …Leitlinien am Frühneuhochdeutschen entwickelt wurden und für das das Textkorpusprinzip, eine systembezogene Untersuchungsperspektive sowie die Darstellung… …, einer von Hans-Joachim Solms betreuten Bonner Dissertation von 1999, die zugleich eine Pilotstudie zur Untersuchung der Wortbildung im Rahmen der neuen… …. 97). Während die formale Analyse für sämtliche 17 Handschriften erfolgt, wird für die Analyse der Motivationsbasen sowie die funktionale Analyse eine… …Verbindung mit dem Satzsinn, der eine vom freien Morphem abweichende Bedeutung deutlich macht“ (S. 25), als für die Partikel-Klassifikation entscheidende… …Weise ergäbe sich auch für die doppelmotivierten Bildungen von Herbers (Gruppe Ib) eine einheitliche morphologische Struktur, denn Bildungen wie begraben… …sind 6 , zu trennen. Insofern ist auch eine Differenzierung zwischen analysierbaren und lexikalisierten Bildungen (S. 189) ungerechtfertigt, und es… …graphische Auswertung erweist eine beträchtliche Variantenvielfalt mit diachronen und dialektalen Unterschieden. Während Präfixe im engeren Sinn überwiegend… …. 3], S. 4 f. 8 Der Vergleich erfolgt für das Frühneuhochdeutsche auf der Basis von Mechthild Habermann: Verbale Wortbildung um 1500. Eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2004

    Die jiddischen Glossen des 14.-16. Jahrhunderts zum Buch "Hiob" in Handschriftenabdruck und Transkription, hg. v. Walter Röll unter Mitarbeit v. Gabriele Brünnel u. a., Max Niemeyer, Tübingen 2002 (TTG 52), XII und 1216 Seiten, 11 Abb.

    Gernot Heide
    …Mitarbeit v. Gabriele Brünnel u. a., Max Niemeyer, Tübingen 2002 (TTG 52), XII und 1216 Seiten, 11 Abb. Röll hat eine beispielhafte Edition von elf… …vermutet Röll, dass z. B. R8 (Karlsruhe, Bad. LB, Cod. Reuchlin 8) und Le (Leipzig, UB, Cod. 1099) auf eine gemeinsame einsprachige hebräische Vorlage… …festzustellen; diese werden zumeist in hebräischen Kommentaren erläutert, die sich auf eine jüdische Bibelübersetzungstradition stützen. Röll zählt dabei neun… …verschiedene Methoden auf. So können z. B. Buchstaben ausgetauscht oder umgestellt, Wörter nach Silben geteilt oder aber eine gegenteilige Deutung vorgenommen… …Wortformenlisten vor: eine Liste nach den verschiedenen Glossaren oder Glossar-Gruppen in Transkription und Originalschrift, eine Liste der angeführten mhd. und nhd… …. Parallelen sowie eine Liste im Deutschen nicht belegter Lexeme der deutschen Komponente des Jiddischen. Der Wert dieser Übersicht kann gar nicht überschätzt… …werden nicht nur in hebräischer Quadratschrift, sondern auch mit einer Transkription in Lateinschrift versehen, die eine annähernd graphemisch-phonemische… …Vokalbezeichnung durch Punktierung in den einzelnen Glossaren recht unterschiedlich ist und dadurch eine hoch differenzierte Transkriptionsliste (vier Seiten)… …komplexen und disparaten Gegenstand methodisch überzeugend sowie in der Darstellung übersichtlich und nachvollziehbar aufbereitet. Die Ausgabe bietet eine…
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