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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Fantom Farbenklavier

    Das Farbe-Ton- Verhältnis im 18. Jahrhundert oder Vom Einspruch gegen das clavecin oculaire und seinen ästhetischen Folgen
    Corina Caduff
    …entstehen (eine Ansicht, die bis ins 17. Jahrhundert ihre Gültigkeit behält und auch noch von Athanasius Kircher vertreten wird 6 ): 4 Jewanskis grundlegende… …. Töne lässt sich logistisch kaum rekonstruieren. Die Farbenlehre des Aristoteles wird bis ins 17. Jahrhundert affirmativ rezipiert, bis Newton mit seiner… …auf die Musiktöne bestimmt wurde. Die Physik hat Newtons Siebenteilung des Spektrums zu großen Teilen bis ins 19. Jahrhundert hinein übernommen, trotz… …Sieben in der Farbe-Ton-Analogie, bis dahin immer auch als irdischer Reflex der bis ins 18. Jahrhundert bekannten sieben Planeten zu betrachten, verlor… …(damals den Planeten zugerechnet) Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn (Jewanski [Anm. 4], S. 262). 15 Castels Farbenklavier fand bis ins 20. Jahrhundert… …die Rede, und genau dabei nun kommt das clavecin ins Spiel: Der „fixité locale & materielle de la couleur“ nämlich steht die „volatilité“, die… …die Zurückweisung seitens prominenter französischer sowie deutscher Musikästhetiker, Philosophen und Schriftsteller bis ins 19. Jahrhundert hinein an… …„Seele“ ins Spiel gebracht, obschon Castel selbst in seiner „Optique“ nie mit der Empfindungs-Terminologie aufwartet: „le mouvement en fait l’ame“, sagt der… …Herzens ins Spiel: „ich höre in der Sprache des Tonkünstlers die eigene Sprache meines Herzens“; selbst in der „vollkommensten Farbenmelodie“ sei kein… …Physiologie und Affekt ins Spiel und aktualisiert damit die von Descartes entwickelte Theorie über das Verhältnis von seelischen und physischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Aspekte der Marienlyrik um 1800: Schlegel – Novalis – Hölderlin

    Achim Geisenhanslüke
    …Hoheit, die ihr zu Teil wird.“ 9 Auf ähnliche Weise ruft A. W. Schlegel in seinen „Geistlichen Gemählden“ das Bild der Jungfrau Maria ins Gedächtnis: „Die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2002

    Trakls lyrische Quintessenz

    Poetologische Décadence-Reflexion und Hermetik in seinem Gedicht „Helian“
    Barbara Neymeyr
    …tote Soldat zum Gebet. Ein bleicher Engel Tritt der Sohn ins leere Haus seiner Väter. Die Schwestern sind ferne zu weißen Greisen gegangen. Nachts fand… …bleicher Engel / Tritt der Sohn ins leere Haus seiner Väter“ (V. 46–47). 5 Und in den letzten 5 Einen anderen Aspekt der dekadenten Familiengeschichte… …Geist zuordnet. Auf das traditionelle Motiv des poeta laureatus, das Trakl ins Dekadente stilisiert, folgen weitere poetologisch kodierte Vorstellungen… …. spiel“ des in den Wahnsinn Versunkenen (V. 37) lässt an den furor poeticus denken, der schon in der Antike zum Topos wurde, im „Helian“ allerdings ins… …hervorzubringen, die den Untergang ins Zentrum rücken, so dass die Texte, die er produziert, letztlich seine eigene Décadence-Verfassung widerspiegeln. Deshalb…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    Das aphoristische Wörterbuch in der deutschsprachigen Literatur um 1970

    Friedemann Spicker
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2002

    ‚Hebräisch im Deutschen‘

    Das deutschsprachige Werk von Elazar Benyoëtz
    Andreas Wittbrodt
    …, München 1990, S. 154–163; Ders.: Mein Weg als Israeli und Jude ins Deutsche. Thema und Variationen, in: Dem Erinnern eine Chance. Jenaer Poetik-Vorlesungen… …Anspielung auf Jakob Wassermann, in dem Vortrag „Mein Weg als Israeli und Jude ins Deutsche“ aus dem Jahre 1995, nicht ohne ihr poetische Züge zu verleihen… …, als Geschichte einer „Verwandlung“ 22 geschildert. Darin stellt er diesen Weg ins Deutsche als eine ihm auferlegte „Bestimmung“ 23 dar. Am Anfang jener… …tun vermag“ 24 , d.h. in seinem Fall: sie ins Hebräische zu übersetzen. Als er bei seiner Suche nach jüdischen 18 Elazar Benyoëtz, Clara v. Bodman… …. 22 Vgl. Benyoëtz: Mein Weg als Israeli und Jude ins Deutsche [Anm. 4], bes. S. 132–145, Zitat S. 129. 23 Ebd., S. 132. 24 Ebd., S. 133. 588 ‚Hebräisch… …untergeordnete Rolle spielen, fallen die wenigen hebräischen „Einsprengsel“ 102 , denen man im Laufe der Lektüre begegnet, umso mehr ins Auge. Ein prägnantes… …sich in die Tradition Abrahams stellt, seinen Aufbruch aus Israel und der hebräischen Sprache nach Deutschland und ins Deutsche. Anschließend schildert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Die Androhung der Unordnung: Inszenierung, Macht und Verhandlung in Wolframs „Willehalm“

    Kathryn Starkey
    …„Willehalm“ ist der Auftritt des Königs am Hof in der Tat bis ins kleinste Detail choreographiert. Um seine Herrschaft zum Ausdruck zu bringen, bedient sich… …Willehalm an, sich wie auf einer Schaubühne zu entkleiden. Er nimmt den Helm ab, legt ihn ins Gras, und sein schmutziges Gesicht sowie sein zerzaustes Haar…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Umcodierung

    Zum Verhältnis von minne und ere in Gottfrieds „Tristan“
    Annette Gerok-Reiter
    …Melot ihre Fallen, kommentiert der Erzähler (v. 15103). Marke schließlich, eigentlich Opfer des Ehebetrugs, rückt weit eher als Täter ins narrative… …jedoch nicht gelinge, da ihnen die Liebe ins Gesicht geschrieben stehe. So sieht Marke dicke tougen / die warheit in ir ougen / und anders aber an nihte /… …Korrelation von minne und ere, die vröude, ins Zwielicht 42 : Marke der was aber do vro. ze vröuden hæter aber do an sinem wibe Isolde, swaz so sin herze wolde…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Fragile Harmonie

    „Dietrichs Flucht“ und die Poetik der ,abgewiesenen Alternative‘
    Armin Schulz
    …nur zum Erzähler (als mir daz buoch gesaget hât, v. 6210), und einmal wird sogar ein anonymer Kompilator als Gewährsmann ins Spiel gebracht: der uns das… …, indem er heimlîche (v. 2226) von einem wilde[n] man (v. 2228) vier wilde würme (v. 2227) in einen Wald bei Garda schaffen lässt und damit Otnits Reich ins…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    „Der Sünden Widerstreit“

    Belege gegen eine Ordenszuweisung
    Petra Hörner
    …Ordenschronisten Peter von Dusburg und Nikolaus von Jeroschin, der Peters lateinische Chronik ins Deutsche übertragen hat, über den Kampf, legen sie dementsprechend…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2002

    Die Ente auf dem Bodensee

    Zu Wolframs „Willehalm“ 377,4 ff.
    Dieter Kartschoke
    …dessen Tod erneut Rache genommen werden muss (380,10 ff.). Und das wiederum erklärt die erneute und ins Unermessliche gesteigerte Auszeichnung der Heiden… …als Erklärung jedoch nicht aus. Aber es gibt weitere Argumente, die man für die hier vertretene Deutung ins Feld führen kann. Ungeachtet der Rühmung des… …gerächt worden ist (67,9 ff.). Der Umstand, daß diesem jegliche Klage – und dies mit fragwürdigsten, ins Komische abkippenden Gründen – verweigert wird…
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