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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Friedrich Michael Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen

    Regina Toepfer
    …Friedrich Michael Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen… …Dimpel einzuordnen, die im WS 2009/ 2010 von der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Habilitationsschrift… …angenommen wurde. Sie rückt die Figur der Zofe in den Fokus der Aufmerksamkeit und fragt, auf welche Weise Nebenfiguren vom Typus der Confidente zur… …Entwicklung der Handlung, zur Bewertung der Protagonisten und zur Sympathielenkung beitragen. 2 Mit der Fokussierung auf die Zofe hebt sich Dimpel grundsätzlich… …von der verbreiteten Auffassung ab, dass Nebenfiguren in der mittelalterlichen Literatur kaum Relevanz besitzen, auf ihre Rolle als Funktionsträger zu… …reduzieren sind und kein Eigenleben entwickeln. Diese Ansicht wird man nach der Lektüre der Studie kaum noch vertreten können. Die Monographie ist in acht… …Vorüberlegungen“ (S. 17) zur Perspektivierung, Sympathiesteuerung und Figurenkonzeption dar. Zunächst setzt er sich mit der von Gérard Genette eingeführten und von… …Gert Hübner für die mittelalterliche Literatur präzisierten Kategorie der Fokalisierung auseinander, die punktuell, etwa um den Aspekt einer… …„potentiellen Wahrnehmbarkeit“ (S. 38), ergänzt 1 Vgl. z.B. Sonja Glauch: An der Schwelle zur Literatur. Elemente einer Poetik des höfischen Erzählens, Heidelberg… …‚Tristan‘, Tübingen, Basel 2004 (Bibliotheca Germanica, 44). 2 Obwohl der Figurentyp der Confidente weiter gefasst ist und auch Vertrauenspersonen einschließt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Unzeitig: Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12. und 13

    Rüdiger Schnell
    …Buchbesprechungen Monika Unzeitig, Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12… …zur Vorsicht. In diesen Forschungstrend zur Historisierung und Pluralisierung der Kategorie Autor stellt sich auch die vorliegende Monographie von… …und „aus der Perspektive der Sprachwissenschaft argumentierend(en)“ (S. 342) Studie zu tun. Ganz bewusst engt die Studie ihren Gegenstand auf die… …Textpassagen ein, an denen der Autorname genannt wird. Untersucht wird der „Autordiskurs im Kontext der namentlichen Autornennung“ (S. 343). „Ausgangspunkt ist… …der Autorname im Text“ (S. 1). Dieses eng begrenzte Textkorpus ermöglicht jedoch sehr prä- 1 Vgl. etwa Belázs J. Nemes: Von der Schrift zum Buch – vom… …Ich zum Autor. Zur Text- und Autorkonstitution in Überlieferung und Rezeption des ‚Fließenden Lichts der Gottheit‘ Mechthilds von Magdeburg, Tübingen… …(wohltuend) knappen Einleitungskapitel (S. 1–19) skizziert die Verf. die Forschungsdebatte und den Forschungsstand zu Autor und Autorschaft in der… …Erkenntnisziel sei „die Beschreibung der Diskurse zu Autor und Autorschaft“ (S. 11). Freilich bleibt die Bestimmung dessen, was die Verf. unter ‚Diskurs‘ versteht… …, recht blass (was im Fortgang der Studie zu mancherlei terminologischen Unstimmigkeiten führt, s.u.). Ihr Diskursbegriff ist „wesentlich ‚nur‘… …sprachbezogen“ (S. 15 Anm. 55), zugleich aber „inhaltlich durch die namentliche Autornennung als Autordiskurs bestimmt“ (S. 15). Der Autorname wird somit zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Harald Haferland, Matthias Meyer (Hg.): Historische Narratologie. Mediävistische Perspektiven

    Regina Toepfer
    …, (Trends in Medieval Philology, 19), 452 Seiten Die in der Mediävistik omnipräsente Alteritätsdebatte schlägt sich auch in dem zu besprechenden Sammelband… …nieder. 1 Er geht zurück auf eine Tagung an der Universität Osnabrück aus dem Jahr 2007, auf der die Frage diskutiert wurde, ob und wie narratologische… …Kategorien auf die mittelalterliche Literatur angewendet werden können. Weil das Instrumentarium der Narratologie an modernen Romanen entwickelt wurde, steht… …und analysiert werden wie die Literatur der Moderne? Diese Frage steht im Zentrum des Streitgesprächs, das die beiden Herausgeber zum Ausgangspunkt der… …es für unvertretbar, den Begriff der Fokalisierung sowie viele andere narratologische Kategorien auf mittelalterliche Erzählungen zu übertragen. Seine… …Vorstellung von der wachsenden Komplexität narratologischer Verfahren kritisiert Matthias Meyer hingegen als teleologisch und spricht sich für die Erarbeitung… …von Kontinuitäten aus. In der für den Sammelband verfassten Einleitung argumentieren die Herausgeber zurückhaltender (S. 3–15). Ohne zu polarisieren… …, beschreiben sie ihr Erkenntnisinteresse und fordern eine „historische Dimensionierung der Narratologie“ (S.7). Zwar wird das narratologische Instrumentarium… …keineswegs zum ersten Mal an mittelalterlichen Texten erprobt2 , doch macht es sich der Band 7 So hätte z.B. davon pofitieren können die Studie von Christiane… …Ackermann: Die Kunst der Entschleierung. Autorinszenierungen im „Frauendienst“, in: Ulrich von Liechtenstein. Leben – Zeit – Werk – Forschung, hg. v. Sandra…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Christian Kiening: Unheilige Familien. Sinnmuster mittelalterlichen Erzählens

    Elke Koch
    …der Kultur 1), 243 Seiten Das Buch, das die Reihe „Philologie der Kultur“ eröffnet, bildet ein Resümée und zugleich einen Rahmen früherer Studien des… …Verfassers zu Sinndimensionen familialer und genealogischer Konstellationen in der Literatur des Mittelalters. Vier Kapitel gehen auf bereits publizierte… …, Kocher und Kragel. – Ähnlich äußerte sich bereits Wolf Schmid: Elemente der Narratologie, Berlin, New York 2005, bes. S. 26f. 7 Vgl. Friedrich Michael… …Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen Epik des hohen Mittelalters… …unternommen werden, das kulturelle Potential eines historisch derart wichtigen Themenkomplexes, wie es der von Familie, Verwandtschaft und Genealogie… …unbestritten ist, in seiner Entfaltung in der Erzählliteratur des Mittelalters möglichst weitgehend zu erfassen. Einer Profilierung des Themas durch das… …‚monographische Gewicht‘ bedarf es in der Tat nicht mehr: Die Bedeutung von Genealogie und Familie für die Kultur und Literatur des Mittelalters ist offenkundig… …; mit der kulturwissenschaftlichen Öffnung der germanistischen Mediävistik ist sie zu einem der bevorzugten Themen geworden. Im Rahmen von Monographien… …wurden übergreifende Perspektiven bislang ausgehend von Verwandtschaft als Form sozialer Organisation1 sowie von Genealogie als Form der Organisation von… …Verwandtschaft Spannungen zwischen weltlichen und geistlichen Grundzügen der mittelalterlichen Literatur ausgelotet werden [...] .“ (Vorwort, S. 5). Dies leuchtet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Costard: Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein. Geschichte, Spiritualität und Handschriften der Schwesternhäuser in Geldern

    Helmut Tervooren
    …Buchbesprechungen Monika Costard: Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein. Geschichte, Spiritualität und Handschriften der… …Costard entstehen heute in der Regel nicht in einer ‚Gelehrtenstube‘, sondern in öffentlich geförderten Forschungsgruppen an Universitäten oder Akademien… …. In einschlägigen Kreisen hatte man von dieser Arbeit aufgrund vieler verstreut erschienenen ‚Vorarbeiten‘ der Verfasserin schon lange gewusst und auf… …ein opus magnum. Sie gilt dem Buchbesitz zweier kleiner niederrheinischer Schwesternhäuser, die knapp 10 km auseinander liegen: der Bibliothek des… …Schwesternhauses Nazareth in Geldern (gegründet 1418), das „eines der umfangreichsten Handschriftenbestände besaß, die aus einem Frauenkonvent der devotio moderna… …erhalten sind“ – und der des Andreas-Konvents im benachbarten klevischen Sonsbeck (gegründet 1457). Diese Häuser, deren Blütezeit die 2. Hälfte des 15… …. Jahrhunderts war, lagen im südlichen Einflussbereich maßgeblicher Devotenhäuser der östlichen Niederlande und waren bis vor wenigen Jahrzehnten trotz ihres… …diesen Bibliotheken, Germanisten kannten sie dagegen kaum. Die Gründe dafür liegen an der geographischen Lage der 4 Vgl. dazu jetzt auch die Dissertation… …von Julia Weitbrecht: Aus der Welt. Reise und Heiligung in Legenden und Jenseitsreisen, Heidelberg 2011, deren Titel die Auseinandersetzung mit dem… …Komplex im ersten Teil der Analyse nicht zu erkennen gibt. 156 Buchbesprechungen Häuser: Der Niederrhein nördlich von Köln ist ein Gebiet, das viele…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Liste eingesandter Bücher

    …LISTE EINGESANDTER BÜCHER Heinrich Hallers Übersetzung der ‚Hieronymus-Briefe‘. Die Abschrift. Hg. v. Erika Bauer, Salzburg 2011 (Analecta Cartusiana… …281). Johannes Pfefferkorn: The Jew’s Mirror (Der Juden Spiegel). Translated by Ruth I. Cape. Historical Introduction by Maria Diemling. Arizona Centre… …der Sentenzen und Sprichwörter im höfischen Roman des 12. und 13. Jahrhunderts. Band 1: Einleitung und Artusromane bis 1230, bearb. v. Manfred Eikelmann… …2012. Florack, Ruth; Rüdiger Singer (Hgg.): Die Kunst der Galanterie. Facetten eines Verhaltensmodells in der Literatur der Frühen Neuzeit, deGruyter… …geistlicher Macht in der Sicht ihrer Zeitzeugen in Mittelalter und Gegenwart. Ein Vergleich anhand didaktischer Literatur des 13. Jahrhunderts und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Inhaltsverzeichnis/Impressum

    …INHALT Seite Aufsätze Dirk Werle: Klopstocks Probleme: Der doppelte Anfang der deutschen Hymne ............................................ 481… …Michael Bies: Der Goethe des Grashalms. Zur ,Darstellung‘ der Naturforschung um 1800....................... 513 Andreas Beck: Schluss mit dem… …......................... 553 Lily Tonger-Erk: „Die Fakten Lügen strafen“. Zur Ambiguität des Autobiographischen in Günter Grass’ „Beim Häuten der Zwiebel“… …Walter Hinderer: Schiller und Kein Ende. Metamorphosen und kreative Aneignungen (Yvonne Nilges) ........ 597 Ingo Stöckmann: Der Wille zum Willen. Der… …Naturalismus und die Gründung der literarischen Moderne 1880–1900 (Johannes F. Lehmann)..................................... 600 Sabine Mainberger: Experiment… …Autobiographie bei Robert Musil (Corinna Sigmund)............................................................... 612 Friedrich Balke: Figuren der Souveränität… …Selbstachtung.“ Moritz-Rinke-Arbeitsbuch (Johanna Canaris)................................................................. 632 Laura Anna Macor: Der morastige… …Zirkel der menschlichen Bestimmung. Friedrich Schillers Weg von der Aufklärung zu Kant (Shu Ching Ho)................................. 637 Liste… …708 48 Kto.-Nr.: 512 203 101 IBAN: DE 31 1007 0848 0512 2031 01 BIC(SWIFT): DEUTDEDB110 Bezugsbedingungen: Der Bezugspreis im Abonnement beträgt… …an anderer Stelle zur Veröffentlichung oder gewerblichen Nutzung angeboten worden sein, muss dies angegeben werden. Mit der Annahme zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Klopstocks Probleme: Der doppelte Anfang der deutschen Hymne

    Dirk Werle
    …Norbert Oellers und Hartmut Steinecke 131. Band 2012 · Viertes Heft Abstract KLOPSTOCKS PROBLEME: Der doppelte Anfang der deutschen Hymne* von Dirk Werle… …, Leipzig Für die Gattungsgeschichte der deutschen Hymne lassen sich zwei Prototypen identifizieren, beide aus der Feder Friedrich Gottlieb Klopstocks: „Die… …man adäquat über religiös-metaphysische Gegenstände sprechen kann. Klopstocks Probleme, die zur Erfindung der deutschen Hymne führen, stellen… …spezifische historische und individuelle Ausformungen des überindividuellen Problemzusammenhangs dar, der auf allgemeiner Ebene als Primärkontext der Geschichte… …der deutschen Hymne zu vermuten ist: Wie ist ganzheitliche dichterische Rede vor dem Hintergrund funktionaler Ausdifferenzierung und Beschleunigung… …gehen auf einen Vortrag zurück, den ich am 20. Januar 2010 im Institutskolloquium des Instituts für Germanistische Literaturwissenschaft der… …1. Gattungsgeschichte als Problemgeschichte Im Jahr 2004 fragte Dieter Burdorf in der „Zeitschrift für Germanistik“: „Gibt es eine Geschichte der… …deutschen Hymne?“ Und er beantwortete die Frage konzise: „Es gibt eine Geschichte der deutschen Hymne, sie muss nur noch geschrieben werden.“ 1 Hintergrund… …der Frage war eine Polemik gegen Norbert Gabriels „Studien zur Geschichte der deutschen Hymne“ 2 von 1992. Dieses Buch ermangele, so Burdorf, einer… …seinem Beitrag. 4 Dabei hält er sich an das methodische Prinzip der historischen Explikation, wie es unter anderem von Lutz Danneberg für die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Der Goethe des Grashalms. Zur ,Darstellung' der Naturforschung um 1800

    Michael Bies
    …DER GOETHE DES GRASHALMS Zur ‚Darstellung‘ der Naturforschung um 1800 von Michael Bies, Hannover Abstract Mit der Autonomisierung der Künste wird… …gegen Ende des 18. Jahrhunderts auch die ‚Darstellung‘ als ästhetischer Begriff etabliert. Am Beispiel von Goethes „Versuch die Metamorphose der Pflanzen… …zu erklären“ zeigt der Beitrag, dass auch wissenschaftliche Texte der Zeit ‚darstellen‘, um wissenschaftliches ‚Nicht-Wissen‘ vom Leben der Natur durch… …. I. Während mit der Hinwendung zum ‚Leben‘ eine der zentralen Triebkräfte umschrieben ist, die die Um- und Neuordnung von Wissen und Wissenschaft in… …der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vorantreibt 1 , kommt dem Begriff der Darstellung eine Schlüsselrolle bei der ästhetischen Konfiguration dieser… …dieser Wende vom ‚Mechanismus‘ zum ‚Organismus‘ vgl. hier nur François Jacob: Die Logik des Lebendigen. Eine Geschichte der Vererbung, übers. v. Jutta und… …Klaus Scherrer, Frankfurt/Main 2002; Geschichte der Biologie. Theorien, Modelle, Institutionen, Kurzbiographien, hg. v. Ilse Jahn, 3., neubearb. und erw… …. 2 Grundlegend hierzu: Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften, übers. v. Ulrich Köppen, Frankfurt/Main 1974… …. v. Joseph Vogl, München 1999. 513 Michael Bies Blick auf die Kunst- und Dichtungstheorie der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist das von der… …Forschung bereits eingehend herausgearbeitet worden. 3 Vernachlässigt wurde dabei jedoch, dass auch wissenschaftliche Texte der Zeit sich für Poetiken der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2012

    Schluss mit dem ,Mord-Komplex'! Überlegungen zur ,geschlossenen Form' und zum möglichen Ende des "Woyzeck"

    Andreas Beck
    …nachstehende Analyse des „Woyzeck“-Beginns in den verschiedenen Entwürfen, die minutiöse Lektüre der ersten und letzten Szenen der Handschrift H4 möchte erstens… …nochmals auf die ‚geschlossene‘ Struktur des Dramenfragments hinweisen sowie zweitens zeigen, dass H4 mit der ‚Testamentsszene‘ H4,17 eine veritable… …einig, dass dem am weitesten ausgearbeiteten Entwurf, dass der offenkundig unfertigen Quarthandschrift H4 2 nicht zuletzt eines fehle – „Ein guter, Mord… …, ein ächter Mord, 1 Zitate aus Büchners Dramenfragment im Folgenden unter Angabe der Seitenzahl nach dem ,differenzierten Text‘ in: Georg Büchner… …: Woyzeck. Studienausgabe, nach der Edition v. Thomas Michael Mayer, hg. v. Burghard Dedner, Stuttgart 1999 – nach dieser Ausgabe auch die Siglierung der… …Entwurfshandschriften. 2 So folgt z.B. auf die beiden Eingangsszenen eine „B u d e n . L i c h t e r. Vo l k .“ (149) überschriebene Arbeitslücke; zum Grad der… …Fertigstellung von H 4 vgl. den Editionsbericht der ,Marburger Ausgabe‘ (MBA): Georg Büchner: Sämtliche Werke und Schriften. Historisch-kritische Ausgabe mit… …. Faksimileausgabe der Handschriften, bearbeitet von Gerhard Schmid, Wiesbaden 1981, Kommentar, S. 53; Christian Neuhuber: Georg Büchner. Das literarische Werk, Berlin… …den Schluß zulassen, Büchner hätte die Absicht gehabt, das Stück mit H4,17 abbrechen […] zu lassen“. 3 Ein ‚Abbruch‘ der Handschrift nach H4,174 , nach… …der so genannten ‚Testamentsszene‘, scheint fraglos; und damit kann, Gerhard Schmid zufolge, abermals „mit Sicherheit […] angenommen werden, daß der…
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