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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Historia literaria. Neuordnungen des Wissens im 17. und 18. Jahrhundert, hg. v. Frank Grunert u. Friedrich Vollhardt, Akademie, Berlin 2007.

    Jörg Wesche
    …, Berlin 2007. Die Bedeutung der Wissens-, Gelehrten- oder Universitätsgeschichte ist für das Mittelalter und die Frühe Neuzeit immer noch zu entdecken. 1… …Dazu stellt der von Frank Grunert und Friedrich Vollhardt herausgegebene Sammelband nun die im 17. und 18. Jahrhundert im Aufwind stehende Historia… …literariam“ (1710), das die Herausgeber auch ihrem Band sinnfällig voranstellen. Das Licht, das die Historia literaria hier spendet, führt ein Kutschgespann der… …dieser prägnanten Bildlogik macht sich der Band das „hochgesteckte Ziel“ (S. VII) der Historia literaria als Leitdisziplin zum Gegenstand und präsentiert… …zu den Anfängen der Historia literaria im 17. Jahrhundert, der die initiale Bedeutung von Francis Bacon („De dignitate et augmentis scientiarum“, 1623)… …richtige Nutzanwendung der Wissensbestände hinziele. Dem moralischen Anspruch von Historia literaria widmet sich der Mitherausgeber Frank Grunert, der… …frühneuzeitlichen Wissenszuwachses konstatiere der „Fortschrittsprogrammatiker“ (S. 89) Leibniz einen Orientierungsverlust, der durch Historia literaria und… …. zuletzt etwa die handbuchartige Übersicht von Bernhard Dietrich Haage u. Wolfgang Wegner: Deutsche Fachliteratur der Artes in Mittelalter und Früher Neuzeit… …rationalistischen Wissenschaftslogik“ (S. 94), das entgegen älterer Forschungspositionen nicht auf eine Sammlungs- und Ordnungsfunktion beschränkt sei, sondern der… …Jaumann bedenkt dazu die seit Mitte des 17. Jahrhunderts zu beobachtenden Umstellung der Erscheinungsweise gelehrter Sammlungen als „Abkehr von dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Die "Basisrelationen" des Deutschen und die Auxiliarisierung von Haben, Sein und Werden

    Michail L. Kotin
    …Triebkräfte und Besonderheiten der Auxiliarisierungsprozesse bei den Verben ‚haben‘, ‚sein‘ und ‚werden‘ untersucht, wobei der Herausbildung der… …periphrastischen Formen des Tempus, Genus und Modus im Deutschen auf dem Hintergrund des konzeptuellen Bedeutungspotentials dieser Verben bzw. der damit gebildeten… …gibt es eine recht umfangreiche Literatur – es handelt sich vor allem um Aufsätze, die sich mit Ursprüngen und Mechanismen der Grammatikalisierung von… …periphrastischen (ursprünglich freien syntaktischen) Fügungen befassen. 1 Die diachrone * Der Autor ist der Alexander von Humboldt-Stiftung für die finanzielle… …Unterstützung seines Forschungsvorhabens zu Dank verpflichtet. 1 Werner Abraham: Aktionsartsemantik und Auxiliarisierung im Deutschen, in: Neue Fragen der… …; Hans-Werner Eroms: Zur Entwicklung der Passiv-Periphrasen im Deutschen, in: Neuere Forschungen zur historischen Syntax des Deutschen, hg.v. Rolf Bergmann u.a… …für deutsches Altertum und deutsche Literatur 126,1 1997, S. 1–31; Mirra M. Guchman: Tipologija razvitija zalogovych oppozicij [Die Typologie der… …Entwicklung der Genus-Oppositionen], in: Istoriko-tipologicheskaja morfologija germanslich jazykov [Historisch-typologische Morphologie der germanischen… …Sprachen], hg.v. Viktorija N. Jarceva u.a., Moskva 1977, II, S. 128–211; Michail L. Kotin: Probleme der Beschreibung der deutschen Verbalmorphologie (Zur… …Herausbildung der grammatischen Kategorie des Genus verbi), in: Deutsche Sprache 1, 1995, S. 61– 72; ders.: Die analytischen Formen und Fügungen im deutschen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2015

    Semiramis

    Maximilian Benz
    …SEMIRAMIS * von Maximilian Benz, Zürich Barbara Naumann zugeeignet Abstract Ausgehend vom Phantasma der großen Frau in der antiken Literatur werden… …Beitrags steht die Analyse der spezifischen Funktion der Semiramis-Episode in Rudolfs von Ems „Weltchronik“: Ihre Geschichte ist mit der Aufspaltung in… …Haupthandlung und nebinganc sowie der entsprechenden heilsgeschichtlichen Fundierung durch die Unterscheidung von Gottes- und Weltstaat funktional verbunden… …. Zugleich wird nachgewiesen, dass Rudolf in der fraglichen Passage auf Orosius, Frutolf von Michelsberg, Honorius Augustodunensis und Otto von Freising… …in question. I. Das Phantasma der großen Frau πολλὰ τὰ δεινὰ κοὐδὲν ἀνθρώπου δεινότερον πέλει. (Sophokles, Antigone, v. 332 f.) 1 „Vielgestaltig ist… …das Ungeheure, und nichts ist ungeheurer als der Mensch“, 2 so singt der Chor der Thebaner im ersten Stasimon von Sophokles’ „Antigone“ und denkt dabei… …an die ungeheuren kulturellen Leistungen der Schifffahrt, des Ackerbaus, der Jagd, der Tierdomestizierung, der Sprache und des Denkens, der… …reflektierten Selbstorganisation, der Medizin. Entsprechend der Semantik * Der Beitrag wurde im Rahmen eines von Kathrin Gollwitzer-Oh und Alexander Kagerer an… …der LMU München veranstalteten Symposiums zu „Devianz, Deviantem, Deviantismen“ am 29.11.2014 zur Diskussion gestellt. Besonderen Dank schulde ich Boris… …Staunenswerten, nämlich Kunstfertigen reicht, 3 changiert der Satz zwischen Faszination und Aversion. Seine Aussage lässt sich dabei, wie gerade der Schluss des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Elke Donalies, Die Wortbildung des Deutschen. Ein Überblick, Gunter Narr, Tübingen 2002 (Studien zur Deutschen Sprache, Forschungen des Instituts für Deutsche Sprache 27), 190 Seiten

    Johannes Erben
    …des Instituts für Deutsche Sprache 27), 190 Seiten Eine neue, aus dem IDS kommende Darstellung der deutschen Wortbildung weckt hohe Erwartungen, nachdem… …1992 in der Schriftenreihe „Sprache der Gegenwart“ der letzte Teil einer mehrbändigen Bestandsaufnahme gedruckt war, die in der seinerzeitigen… …Unterschied zur hypertexttypischen Anordnung sei „der lineare Text dieses Buches vor allem ein kompakter, rasch hintereinander weg rezipierbarer Überblick über… …1997 in der IDS-Grammatik noch nicht behandelt werden konnte. „Überblick“ heißt knappe Darstellung des Wichtigsten und Verdeutlichung der wesentlichen… …Reduktion scheint dafür notwendig – in der Darstellung, aber nicht im methodischen Zugriff. Denn eigentlich soll das Buch „sensibilisieren für ein präzises… …Sprechen über Sprache“ (S. 11), „es stellt die Einheiten dar, aus denen Wörter gebildet werden, und erläutert die Verfahren der Wortbildung“ (S. 11). Dies… …und Begriffen“ sowie „Erklärungsmodellen der Wortbildungslehre“ (S. 11) vor allem in 26 „Exkursen“. Der Verfasserin zufolge werden im Deutschen „Wörter… …„syntaktisch mobile Einheiten“ (S. 29) gewertet, d.h. sog. „Präverbfügungen“ als „Phänomene der Syntax“ (S. 30) angesehen, ebenso der Typus dúrch-denken, der… …funktional mit der untrennbaren Parallelform durchdénken zusammenwirkt. „Exozentrische Komposita“ wie Rotkehlchen werden als „Untertyp den… …rektionalen Lesart“ (S. 66). Ferner ist die Verfasserin der Meinung, „dass die Kategorie Zusammenbildung nicht benötigt wird“ (S. 95), weil sich diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Autorbilder in volkssprachigen Handschriften des Mittelalters. Eine Problemskizze.

    Ursula Peters
    …vornehmlich um die Frage, was ein Bild zum Autorbild macht und – vor allem am Beispiel der Autorbilder in der Überlieferung bestimmter Werke des Rudolf von Ems… …– welche Funktion solchen Autorbildern in der handschriftlichen Tradierung der volkssprachigen Literatur zukommt. This article outlines the problems… …ist das handfesteste Ergebnis jener literaturwissenschaftlichen Methodendiskussion, an der sich die Mediävistik in den letzten Jahren intensiv beteiligt… …Diskussionen des Poststrukturalismus, der die traditionelle Fixierung auf den Text bzw. auf eine spezifische Text-Kontext-Relation durch einen offenen… …Textbegriff, eine prinzipielle Durchlässigkeit von Text und Kontext ersetzt und damit zugleich eine kulturwissenschaftliche Öffnung der Literaturwissenschaft… …anderen Autor-Text-Konstellationen verwiesen, wie sie sich in der charakteristisch zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit changierenden Literaturpraxis… …abzeichneten. In der Mittelalter-Philologie führte jedenfalls die neue literaturwissenschaftliche Diskussion um die Problematik der Kategorien Autor/Autorschaft… …zur Rückbesinnung auf die alte Frage nach der Spezifik mittelalterlicher Autorschaft im Prozess der handschriftlichen Überlieferung, nach den… …Konstellationen von prägnantem Autorbewußtsein und Anonymität der Überlieferung, von fehlender Autorprofilierung und strikt autorbezogener Tradierung zeigen. 1… …Frage, wie sich eigentlich in den einzelnen literarischen Typen bestimmte literarische Figurationen von Autorschaft in der handschriftlichen Überlieferung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Laura Sonja Wamhoff: Isländische Erinnerungskultur 1100-1300. Altnordische Historiographie und kulturelles Gedächtnis, Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2016 (Beiträge zur Nordischen Philologie 57; zugleich Diss. Kiel 2015).

    Lea Baumgarten
    …Jahren ihren Blick vermehrt auf Konzepte, Terminologie und Funktionen von Erinnerung in der altwestnordischen Literatur gerichtet. Ihren Ausgangspunkt nahm… …sie dabei in der Feststellung, dass diese sich durch ein besonderes Maß an Vergangenheitsorientierung auszeichnet, da es kaum einen überlieferten Text… …zu geben scheint, der sich nicht (hauptsächlich oder beiläufig) mit Vergangenheit auseinandersetzt. In einer Vielzahl an Publikationen wurden… …überbrückt in Form der Rückschau vermutlich mindestens 200 Jahre ausschließlich mündlicher Überlieferung, da für den Zeitraum von 870 (Beginn der Besiedlung… …Untersuchung zweier Vertreter ebendieser Gattung vornehmlich aus dem Blickwinkel der Theorien Jan und Aleida 1 Ob die Dissertation für die vorliegende… …. Sie möchte darin der „Frage nach der Rolle der altnordischen Historiographie zwischen 1100 und 1300 in der isländischen Erinnerungskultur nachgehen und… …transportieren und formen“ (S. 8), ermögliche die Erschließung dieser Texte einen „erweiterte[n] Zugang zur Vorstellungswelt der jeweiligen Gesellschaft“ (ebd.)… …. Als „Ziel“ ihrer Abhandlung formuliert sie, „die historiographischen Texte in ihrer Entwicklung von ihrem Beginn an um 1100 bis zum Ende der… …, welches Selbstbild der isländischen Gesellschaft jeder einzelne Text imaginiert“ (S. 24). Sie setzt hinzu, „[w]eiterhin [werde] auch zu untersuchen sein, ob… …Darstellung der erinnerungstheoretischen Forschung von ihren Anfängen bis in die Gegenwart sowie eine auf das Wesentliche beschränkte Vorstellung der für die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Claudia Wasielewski-Knecht: Studien zur deutschen Parzival-Rezeption in Epos und Drama des 18.-20. Jahrhunderts, (Europäische Hochschulschriften Reihe I: Deutsche Sprache und Literatur Bd. 1402.), Frankfurt/Main, Berlin, Bern u. a. (Peter Lang) 1993. 329 S.

    Claudia Rück
    …Hochschulschriften Reihe I: Deutsche Sprache und Literatur Bd. 1402.), Frankfurt/Main, Berlin, Bern u. a. (Peter Lang) 1993. 329 S. Der Titel der vorliegenden Arbeit… …„eine zusammenhängende Untersuchung zur Rezeption des Parzivalstoffes in der deutschen Literatur über einen längeren Zeitraum“ bisher nicht vorlag (S. 9)… …Karl Gustav Vollmoeller, Gerhart Hauptmann, Albrecht Schaeffer) und speziell mit dem Verlust der mittelalterlichen Doppelwegstruktur in diesen Werken… …in deutschsprachiger erzählender Literatur für Jugendliche und für Erwachsene nach 1945. Ein Überblick von den Anfängen der literarischen… …jedoch immer noch ein Desiderat der Mediävistik bzw. der Rezeptionsforschung. Die Studie Wasielewski-Knechts zielt darauf, diese auffällige Lücke zu… …schließen. Nach der Einleitung gibt die Verfasserin in knapp gefaßten Kapiteln Hinweise zur Stoffauswahl, Stoffbegrenzung und inhaltlichen Vorgehensweise (S… …. 13–17) und zur „Rezeptions-Methodik und Bewertung“ (d. h. Bewertung der künstlerischen Qualität der ausgewählten Texte; S. 17–25). Im Hauptteil ihrer… …Nachkriegszeit oder: Parzival-Rezeption nach dem 2. Weltkrieg bis in die 70er Jahre; Die achtziger Jahre), gibt allerdings innerhalb der Abschnitte das Verfahren… …allein ihre Leistung in der Bewältigung dieser umfangreichen Textsammlung verdient Anerkennung. Neu ist der Ansatz der Arbeit, nämlich die Untersuchung der… …zahlreiche gelungene Datailbeobachtungen. Der entscheidende Mangel der Studie ist das Fehlen eines reflektierten theoretischen Ansatzes wie auch von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Stefanie Golisch, Ingeborg Bachmann zur Einführung. Junius Verlag, Hamburg 1997.

    Ursula Töller
    …Beurteilung der Werke anderer AutorInnen, macht es nicht leicht, über ihr Werk zu schreiben. Aber dieser Satz ist nicht nur ein 1 Die Werke von Ingeborg… …lyrische Werk steht zunächst der in der zweiten Hälfte der 50er Jahre vollzogene Genrewechsel von der Lyrik zur Prosa im Mittelpunkt der Darstellung. Die… …Antwort, die Stefanie Golisch auf diese gravierende Veränderung gibt, lautet: „Die Abkehr Bachmanns von der Lyrik erscheint [...] nicht zuletzt als bewußte… …allerdings vorschnell die Schärfe, die in der Kontroverse lag und verkennt den Konflikt, den der Genrewechsel für Ingeborg Bachmann bedeutet hat. Die… …ihrem Werk stehen wie man will – in der Tat kein Zweifel.“ (48) Leider setzt sich der weitere Verlauf der Darstellung und Diskussion des Werkes von… …Ingeborg Bachmann in dieser Weise fort. Über weite Passagen wird der Inhalt lediglich nacherzählt und mit eindeutigen Urteilen belegt, obwohl gerade einer… …„trivialen Oberflächendeutung des Textganzen“ (120) entgegengewirkt werden soll. Mehrfach wird auf die thematische Kontinuität (39, 44) der literarischen Texte… …verwiesen, unabhängig davon in welchem Genre der Text gehalten ist. Offen bleibt aber, worin diese Kontinuität besteht. In der Einleitung wird der „Konflikt… …von Ich und Welt“ (13) als zentrale Thematik des Werkes hervorgehoben, ohne dieser im weiteren Verlauf jedoch nachzugehen. Lediglich das Thema der… …Utopie wird entwickelt. In diesem Zusammenhang bleibt das eminent wichtige Motiv der Sprache, das Bachmann immer eng mit dem der Utopie verbunden hat…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2014

    Krieg und Romankrise: Ernst Jüngers Erzählung "Sturm"

    Peter Uwe Hohendahl
    …KRIEG UND ROMANKRISE: Ernst Jüngers Erzählung „Sturm“ von Peter Uwe H o h e n d a h l , Ithaca/New York Abstract Der Aufsatz beschäftigt sich mit… …Jüngers früher Novelle „Sturm“, die Ereignisse des Ersten Weltkriegs behandelt. Die neue Lektüre stellt den Text in den Zusammenhang der Krise des Erzählens… …, welche die Romandiskussion des frühen 20. Jahrhunderts bestimmte. Damit verschiebt sie den Schwerpunkt von der Kriegshandlung zur Beziehung zwischen dem… …Ersten Weltkrieg als Zivilisationsbruch und der Zukunft des fiktionalen Erzählens. Besonderes Gewicht erhalten die drei eingeschobenen Erzählungen, die von… …der Hauptfigur als Experiment vorgetragen werden. Sie sind Teil des Kunstgesprächs, durch das sich die Figuren der Novelle gegen den Krieg abgrenzen und… …zugleich die zukünftigen Möglichkeiten der Kunst diskutieren. Die Deutung legt den Nachdruck auf die Paradoxie, dass der Tod des Helden und die Zerstörung… …entdeckt und 1963 als Privatdruck publiziert wurde, 1 war das Interesse der literarischen Öffentlichkeit wie auch der germanistischen Forschung relativ… …gering. Sofern man sich mit Jüngers Frühwerk auseinandersetzte, standen die bekannten Darstellungen des Weltkriegs im Mittelpunkt. Auch der Autor versagte… …ihr seine Aufmerksamkeit, als er in den frühen sechziger Jahren die erste Ausgabe seiner Werke vorbereitete. „Sturm“ wurde nicht in den Band der… …siebziger Jahren setzte eine kritische Auseinandersetzung mit der Erzählung ein, in deren Verlauf sich ihre vom Verfasser sicher nicht intendierte Bedeutung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2012

    King Rother and His Bride. Quest and Counter-Quests

    Rabea Kohnen
    …letzten Jahren wieder zunehmend Gegenstand der Forschung geworden. 1 Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen dabei Fragen nach den Zusammenhängen von… …Konventionen determinierten und im doppelten Sinne profanen Literatur ‚vor der Literatur‘ kritisch zu reflektieren und neu zu durchdenken. So konnten sowohl die… …nicht unproblematischen methodisch-theoretischen Implikationen der Oralitätsforschung aufgezeigt 2 als auch die textübergreifende Verbindlichkeit des so… …Morolf“, „Kudrun“, „Ortnit“ und „Dukus Horant“ zu dieser Textgruppe. Zu ihrer Zusammenstellung in Abgrenzung zu den Kategorien der so genannten… …‚Spielmannsepen‘ und der Heldenepik s.: Christian Schmid-Cadalbert: Der Ortnit AW als Brautwerbungsdichtung. Ein Beitrag zum Verständnis mittelhochdeutscher… …Schemaliteratur, Bern 1985, S. 79. 2 Lorenz Deutsch: Die Einführung der Schrift als Literarisierungsschwelle. Kritik eines mediävistischen Forschungsfaszinosums am… …Beispiel des König Rother, in: Poetica 35, 2003, S. 69–90. 3 Armin Schulz: Morolfs Ende. Zur Dekonstruktion des feudalen Brautwerbungsschemas in der… …: Wolfram-Studien XV. Neue Wege der Mittelalter-Philologie, hg. von Joachim Heinzle, L. Peter Johnson und Gisela Vollmann-Profe, Berlin 1998, S. 211–244; ders… …Neuzeit, hg. von Peter Strohschneider, Berlin, New York 2009, S. 371–410; Stephan Müller: Das Ende der Werbung. Erzählkerne, Erzählschemata und deren… …Text der Gruppe, dem „Rother“, erstmals eine Monographie in englischer Sprache. Dies ist umso erfreulicher, weil das Werk im anglophonen Raum bislang nur…
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