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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Neues Licht auf alte Fragen - Die Stellung des Leipziger Fragments in der Überlieferungsgeschichte des "Heliand"

    Die Stellung des Leipziger Fragments in der Überlieferungsgeschichte des "Heliand"
    Heike Sahm
    …Abstract DISKUSSION NEUES LICHT AUF ALTE FRAGEN Die Stellung des Leipziger Fragments in der Überlieferungsgeschichte des „Heliand“ von Heike S a h m… …, Köln Das im April 2006 in der Leipziger Universitätsbibliothek entdeckte „Heliand“- Fragment ist für die Überlieferungsgeschichte des Textes von hoher… …, Fitteninitiale), findet sich in L; auch weitere Besonderheiten (Versinitialen, abgesetzte Verse, Korrekturen) haben P und L gemeinsam. Der Fundort legt nahe, dass… …es sich bei *L um jenen Codex handelt, der den sächsischen Humanisten des 16. Jahrhunderts bekannt war. Demnach wären in L und P Fragmente jener… …Handschrift erhalten, aus der Flacius die Vorreden entnommen hat. Da P und L dem Archetypus besonders nahe stehen, ist die Datierung der Vorreden neu zu… …from which Flacius took the preface. Because L and P are particularly close to the archetype, the dating of the preface must be reconsidered. Der… …altsächsische „Heliand“, das erste Großepos der deutschen Literaturgeschichte, ist ungewöhnlich reich und früh überliefert. Zwei weitgehend vollständige… …Handschriften und drei Fragmente waren bislang bekannt, und allein die heute in London verwahrte Handschrift C ist wohl erst hundert Jahre nach der mutmaßlichen… …Münchener Handschrift M werden in die Zeit zwischen 850 und 875 datiert. 1 Das Fragment P, um die Jahrhundertmitte entstanden, hat innerhalb der frühen… …Textzeugen eine Sonderstellung inne, weil es 1 Zur Beschreibung und Datierung der „Heliand“-Handschriften und Fragmente vgl. die Angaben Taegers in der Edition…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Abenberc - Babenberc - Eine Minimalvariante im "Parzival" (227,13) und ihr Hintergrund

    Eine Minimalvariante im "Parzival" (227,13) und ihr Hintergrund
    Robert Schöller
    …MISZELLEN ABENBERC – BABENBERC Eine Minimalvariante im „Parzival“ (227,13) und ihr Hintergrund von Robert S c h ö l l e r , Basel In der Vorrede zur… …„Nibelungen“-Ausgabe aus dem Jahr 1826 erwägt Karl Lachmann die Notwendigkeit der Verzeichnung der Lesarten sämtlicher erhaltener Handschriften. Dies „wird nur einen… …zugesteht. 2 Sieben Jahre später stellt er in der Einleitung zu seiner „Parzival“-Ausgabe erneut Überlegungen über die Gewichtung der Überlieferungsträger an… …. Diesmal jedoch spricht er von der Gleichwertigkeit der Hauptklassen *D und *G und führt die Bevorzugung einer Klasse (*D) lediglich auf pragmatische Gründe… …zurück. 3 Damit aber erfährt der Lesartenapparat durch den Herausgeber selbst eine beträchtliche Aufwertung – was, mit wenigen Ausnahmen 4 , am… …Rezeptionsverhalten der nachfolgenden Generationen wenig änderte: Der Lachmann-Text war sakrosankt, in seinem Schatten ruhte der Lesartenfriedhof. 1 Der Nibelunge Not… …mit der Klage. In der ältesten Gestalt mit den Abweichungen der gemeinen Lesart hg. v. Karl Lachmann, Berlin 1826, S. VIII. 2 Vgl. ebd. Zu Lachmanns… …„Nibelungen“-Ausgabe vgl. Joachim Bumke: Die vier Fassungen der „Nibelungenklage“. Untersuchungen zur Überlieferungsgeschichte und Textkritik der höfischen Epik im 13… …. Studienausgabe. Mittelhochdeutscher Text nach der sechsten Ausgabe v. Karl Lachmann. Übersetzung v. Peter Knecht. Mit Einführung zum Text der Lachmannschen Ausgabe… …und in die Probleme der „Parzival“-Interpretation v. Bernd Schirok, Berlin, New York 2 2003, Vorrede, S. XVIII ff. 4 Erwähnt sei hier nur der frühe und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Die Tendenz zum Aufbau mehrgliedriger Wörter im Deutschen und Versuche, die wortinterne Gliederung lautlich oder graphisch zu verdeutlichen

    Johannes Erben
    …éléments,“„frequemment analysables dans leurs sous-unités“. 5 Das ist wichtig angesichts der im Deutschen dominanten Tendenz, im Streben nach besonderer Genauigkeit des… …Derivata sein können, dazu Suffix- und Präfixbildungen in großer Zahl, wortartspezifisch wie die Ausprägungen der Flexionskategorien. „Les préfixes et les… …den präfixartig gebrauchten unfesten Verbpartikeln, die das Französische gar nicht kennt. Diesen Gegebenheiten hat die Beschreibung der deutschen… …Sprache gerecht zu werden, nicht zuletzt durch eine genaue Erfassung der reicheren Wort- 1 Vgl. Charles Bally: Linguistique générale et linguistique… …bildungsmöglichkeiten, die der Wortbildungslehre im Rahmen der deutschen Grammatik mehr Bedeutung geben. Darüber hinaus könnten Ballys kontrastive Feststellungen dazu… …anregen, manch bekannte Eigenheiten der Strukturierung und graphischen Wiedergabe komplexer Wörter auch als Folge dieser Entwicklungstendenzen des Deutschen… …zu begreifen. Angesichts der wachsenden Vielzahl sehr komplexer Bildungen kann es nicht verwundern, dass im Deutschen eine Reihe besonderer… …zunehmende Neigung zur Markierung der Kompositionsfuge durch „Interfixe“ (Geburt-s-tag, Tint-en-fass, bildung-sstolz) 7 und die Nutzung eines einfachen oder… …doppelten Bindestrichs „zur Verdeutlichung der internen Gliederung von Wortformen“. 8 Diese und andere Lesehilfen finden sich in großer Zahl vor allem im… …älteren Neuhochdeutschen. Es ist die Zeit zunehmender Verschriftlichung der deutschen Sprache im Dienste einer nun weitgehend schriftgestützten Gesellschaft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Ostmitteldeutsche Schreibsprachen im Spätmittelalter (OSSIS), Tagung in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, 21. und 22. Juli 2006

    Luise Czajkowski, Corinna Hoffmann
    …TAGUNGSBERICHT OSTMITTELDEUTSCHE SCHREIBSPRACHEN IM SPÄTMITTELALTER (OSSIS) Tagung in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig 21. und… …22. Juli 2006 Eine flächendeckende Dokumentation der ostmitteldeutschen Schreibsprachen von den Anfängen der Überlieferung bis ca. 1500 ist ein… …Desiderat in der sprachhistorischen Forschung. Deshalb ist geplant, ein entsprechendes Projekt im Rahmen des Akademienprogramms zu etablieren. Der… …Vorbereitung diente die Leipziger Tagung. Ursprüngliche Idee war es, einen historischen Sprachatlas des Ostmitteldeutschen nach dem Vorbild des Atlasses der… …mittelniederdeutschen Schreibsprachen oder des Historischen Südwestdeutschen Sprachatlas zu erarbeiten. Aus diesem Grund wurde zunächst in groben Zügen eine Erfassung der… …Ergebnisse vorhandener Forschungen, die sich allerdings auf zeitlich, räumlich und inhaltlich sehr heterogene Quellen beziehen (u.a. aus der Frings-Schule) in… …einer Datenbank zusammengeführt. Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen im Verlauf der Tagung standen Fragen der Quellenauswahl, der Corpusbildung… …und der Darstellungsweise. Es galt also, Grenzen und Möglichkeiten des Projekts zu diskutieren. Hans Ulrich Schmid (Leipzig) eröffnete als Initiator des… …Projekts und der Veranstaltung die Tagung mit einem Referat zum Thema „Ostmitteldeutsche Schreibsprachen im Spätmittelalter. (Vor-) Überlegungen zu einem… …Ostmitteldeutschen. Robert Peters (Münster) referierte über die praktische Arbeit am Atlas der mittelniederdeutschen Schreibsprachen, Norbert Richard Wolf (Würzburg)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Jörg Riecke, Die Frühgeschichte der mittelalterlichen medizinischen Fachsprache im Deutschen, Bd. 1: Untersuchungen, Bd. 2: Wörterbuch, Walter de

    Bernhard Schnell
    …BUCHBESPRECHUNGEN Jörg Riecke, Die Frühgeschichte der mittelalterlichen medizinischen Fachsprache im Deutschen, Bd. 1: Untersuchungen, Bd. 2… …: Wörterbuch, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2004, 611 und 650 Seiten In seiner Gießener germanistischen Habilitationsschrift betritt Jörg Riecke mit der… …Untersuchung über die Anfänge der medizinischen Fachsprache im Deutschen Neuland, das noch dazu in einem unwegsamen Grenzgebiet von Philologie und… …Medizingeschichte liegt. Im Gegensatz etwa zum Rechtswortschatz gab es auf dem Gebiet der medizinischen Fachsprache kaum Vorarbeiten, auf denen der Verf. aufbauen… …konnte. Im Mittelpunkt seiner Analyse steht die althochdeutsche Epoche, d.h. Texte, die im Zeitraum von der Mitte des 8. bis etwa zur Mitte des 11… …. Jahrhunderts, bis zu Williram von Ebersberg und zum St. Galler Notker-Glossator, entstanden sind. Die Arbeit besteht aus zwei stattlichen Bänden, wobei der erste… …Teil Untersuchungen zur medizinischen Fachsprache, der zweite ein heilkundliches Wörterbuch des Althochdeutschen bietet. Der zweite Band, das Wörterbuch… …, ist, um es vorweg zu sagen, der entscheidende und bleibende Gewinn dieser gewaltigen Anstrengung. Erstmals wird hier der gesamte ahd. Wortschatz aus dem… …Bereich der Heilkunde vollständig und mit all seinen bezeugten Verwendungsweisen erfasst. Die Zusammenstellung aller Lexeme gliedert er in einer eher… …Lemmata), Bezeichnungen aus dem Bereich „Heilung und Gesundheit“ (S. 537–596, 161 Lemmata) sowie als Anhang eine Auflistung der Pflanzenbezeichnungen (S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Thomas Gloning, Organisation und Entwicklung historischer Wortschätze. Lexikologische Konzeption und exemplarische Untersuchungen zum deutschen Wortschatz um 1600, Max Niemeyer, Tübingen 2003 (Reihe Germanistische Linguistik 242), IX und 471 Seiten

    Werner Besch
    …wesentliche Ziele: (I) im Bereich der Lexikologie: die Entwicklung einer zusammenhängenden ‚pragmatischen‘ Konzeption der Wortschatzorganisation und der… …Wortschatzdynamik; (II) im Bereich der empirischen Beschreibung des Deutschen: die Anwendung dieser Konzeption in der Beschreibung des deutschen Wortschatzes um 1600… …und in einer Längsschnitt-Studie zur erstaunlichen Geschichte des Querverweis-Wortschatzes im Deutschen.“ Das sind Sätze aus der Kurzvorstellung des… …Buches auf der Rückseite des Einbandes. Nach eingehender Lektüre des Werkes darf wohl gelten, dass die Annäherung an das erste Ziel besser gelungen ist als… …an das zweite Ziel, die empirische Anwendung des entwickelten Konzeptes auf die Beschreibung des deutschen Wortschatzes um 1600. Der Autor ist Schüler… …Konzeptionsmodell der Wortschatzorganisation und der Wortschatzdynamik verdichten. Das wird in zwei großen Kapiteln generell und dann auch für historische Wortschätze… …theoretisch-methodologisch expliziert, auch hier jeweils mit Bezugnahme auf alle Wirkungsgrößen, die man etwa bei der Analyse eines Gegenwartwortschatzes beobachten kann, sei… …es in funktionaler, kommunikativer, thematischer Hinsicht, sei es im komplexen Geflecht von individueller Innovation und Usus-Auswahl in der… …Gruppendynamik. Diese beiden Kapitel (S. 1–157) sind insgesamt ein Gewinn. Der Autor überzeugt u.a. auch dadurch, dass er beim Versuch der Adaption lexikologischer… …mangels genauer Kenntnisse der jeweils historischen Gegebenheiten und Notwendigkeiten der Wortschatzorganisation und Wortschatzdynamik ergeben müssen. Mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Hartmann von Aue: Erec, hg. v. Manfred Günter Scholz, Übersetzung v. Susanne Held. Hartmann von Aue: Gregorius, Der Arme Heinrich, Iwein, hg. und übs

    Joachim Bumke
    …Buchbesprechungen Hartmann von Aue: Erec, hg. v. Manfred Günter Scholz, Übersetzung v. Susanne Held. Hartmann von Aue: Gregorius, Der Arme Heinrich… …Dilemma der „Erec“-Ausgaben ist bekannt. Da der Text einigermaßen vollständig nur in der Ambraser Handschrift (A) aus dem 16. Jahrhundert erhalten ist, hat… …Rückübersetzung des frühneuhochdeutschen Ambraser Textes, die der erste Herausgeber, Moriz Haupt, in seiner „Erec“-Ausgabe von 1839 vorgenommen hat, umfasst nicht… …, biegen zu begân, mit verre zu untiurre, er uns die gabe jach zu er ims begarwe jach, von von der rede zu vor der grêde, von sich senet zu rîchete usw… …. Einige seiner Konjekturen bezeugen die hohe Kunst der Philologie; andere sind durch spätere Textfunde als falsch erwiesen worden. Viele von Haupts… …Konjekturen stehen noch in den neuen „Erec“-Ausgaben. Man muss von einer wissenschaftlichen „Erec“-Ausgabe verlangen, dass die Abweichungen von der Handschrift… …verzeichnet sind. Diese Forderung ist erst 1985 in der 6., von Kurt Gärtner und Christoph Cormeau bearbeiteten Auflage von Leitzmanns „Erec“-Ausgabe voll… …verzeichnet. Die neue Ausgabe von Manfred G. Scholz beruht auf der 6. Auflage von Leitzmann, hat aber leider das Verzeichnis der Abweichungen von A nicht… …übernommen. Daher ist nicht zu erkennen, wo Scholz’ Text mit A übereinstimmt und wo er von der Handschrift abweicht. Im Nachwort sind ca. 600 Stellen… …verzeichnet (S. 603 ff.), an denen Scholz von Gärtner-Cormeau abgewichen ist. An der Mehrzahl dieser Stellen ist Scholz zu Haupt oder zu A zurückgekehrt. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Karel ende Elegast und Karl und Ellegast, hg. und übersetzt v. Bernd Bastert, Bart Besamusca, Carla Dauven-van Knippenberg, agenda Verlag, Münster 2005 (Bibliothek Mittelniederländischer Literatur 1), 238 Seiten. Reynarts historie, hg. und übersetzt v. Rita Schlusemann, Paul Wackers, agenda Verlag, Münster 2005 (Bibliothek Mittelniederländischer Literatur 2), 483 Seiten

    Helmut Tervooren
    …wenig verbreitet. Selbst Dichter von unbestreitbar europäischen Rang wie der vielleicht vielseitigste und produktivste Autor des Mittelalters, Jakob van… …Maerlant, sind in der Germanistik kaum bekannt. Dafür gibt es sicher mehrere Gründe, die wichtigsten dürften jedoch die sein, dass sich Germanisten einmal… …mit dem heutigen, vor allem aber mit dem mittelalterlichen Niederländisch schwer tun und zum anderen die Bedeutung der mittelalterlichen Literatur in… …. Dass die Reihe mit zwei Texten beginnt, die in 135 Buchbesprechungen der mhd. Literatur Pendants haben und somit bei den Germanisten auch auf ein… …(Stoffe) der mndl. Literatur, andererseits sind sie aber auch in der mhd. Literatur verbreitet. „Karel ende Elegast“ ist einer der bekanntesten Texte der… …mndl. Literatur. Er gehört in die literarische Tradition der Chanson de geste und erzählt die Geschichte Karls des Großen, der von Gott den Auftrag… …bekommt, zum Stehlen auszuziehen. Der zunächst unsinnig erscheinende Auftrag rettet ihm am Ende Macht und Leben. Textgrundlage und damit auch… …Leithandschrift für den niederländischen Text ist eine Inkunabel, die zwischen 1486 und 1488 gedruckt ist und heute in der KB den Haag (169 G63) liegt. Es ist die… …Verserzählung „Karl und Ellegast“ (geschrieben im 15. oder doch noch im 14. Jahrhundert?) aus einer Handschrift der Domherrenbibliothek Zeitz (cod 60 [olim… …sie in einer Liste im Nachwort, mit anderen Worten: Sie verstecken sie gleichsam vor dem Leser. Der mitteldeutsche Text ist unikal überliefert und 1927…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Kathryn Starkey, Reading the Medieval Book. Word, Image, and Performance in Wolfram von Eschenbach's Willehalm, University of Notre Dame Press, Notre Dame, Indiana 2004 (Poetics of Orality and Literacy), 239 Seiten (mit Abb.)

    Henrike Manuwald
    …Buch bildet den ersten Band der neuen Reihe „Poetics of Orality and Literacy“ der University of Notre Dame Press. In Entsprechung zu diesem Reihentitel… …ist das Erkenntnisinteresse dieser Studie auf den Umgang mit verschiedenen Medien in einer ‚vokalen‘ Kultur gerichtet. Gegenstand der Untersuchung sind… …entstandenen Handschrift, in der der Text durchgehend von Bildern begleitet wurde. 2 Die Fragmente sind zwar gut publiziert und werden wegen ihrer markantesten… …Besonderheit, der wiederholten Abbildung einer Erzählerfigur, häufig erwähnt, die letzte Arbeit, die sich mit der Gesamtheit der Bilder beschäftigt, war jedoch… …Werner Schröders Aufsatz „Text und Bild in der ‚Großen Bilderhandschrift‘ von Wolframs Willehalm“ von 1987 3 , in dem er zeigen wollte, dass hier eine für… …, das Potential auszuschöpfen, das die München-Nürnberger „Willehalm“-Fragmente trotz ihrer geringen Anzahl wegen der Textnähe und der dichten Folge der… …Kapitel (S. 1–19) – in zwei Teile, deren Kapitel den Charakter von in sich abgeschlossenen Einzelstudien 4 haben. Der erste Teil (Chapter 2–4, S. 21–93)… …trägt den Titel „Orality, Visuality, and the Poetic Medium“ und enthält Analysen der Kommunikationsformen im „Willehalm“-Text, im zweiten Teil „Word as… …Androhung der Unordnung: Inszenierung, Macht und Verhandlung in Wolframs „Willehalm“, in: ZfdPh 121, 2002, S. 321–341; Bilder erzählen – Die Visualisierung… …medienvermittelte Wahrnehmung der höfischen Literatur des 13. Jahrhunderts, in: Zeitenwende – Die Germanistik auf dem Weg vom 20. ins 21. Jahrhundert (Akten des X…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Anne Stephan-Chlustin, Artuswelt und Gralswelt im Bild. Studien zum Bildprogramm der illustrierten Parzival-Handschriften, Reichert, Wiesbaden 2004

    Bernd Schirok
    …Buchbesprechungen Anne Stephan-Chlustin, Artuswelt und Gralswelt im Bild. Studien zum Bildprogramm der illustrierten Parzival-Handschriften, Reichert… …Schröder (Marburg) angeregte und von Uwe Ruberg betreute Mainzer Dissertation (2000) 1 von Anne Stephan-Chlustin hat die Programme der bebilderten 2… …der Deutschen Bibliothek. Die in manchen Bibliothekskatalogen zu findende Jahresangabe 1996 beruht offenkundig auf einer etwas ungenauen Lektüre des… …darauf hin, dass der Begriff „illustration“ suggeriere, dass der Bildbetrachter automatisch auch Leser sei. 144 Buchbesprechungen schriftlichen… …die Eigenständigkeit der Bilder gegenüber dem Stoff/Text. 5 Die erste Position postuliert also eine Art bildlicher ‚Kopie‘ des Textes, während die… …zweite in der bildlichen Umsetzung eine ‚Bearbeitung‘ des Textes bzw. eine gegenüber dem Text eigenständige ‚Fassung‘ sieht. 6 Dabei fällt zwar auf, dass… …die Vertreter des Postulats der Textbindung (vornehmlich) auf Hss.-Bilder, die Eigenständigkeitsverfechter (vornehmlich) auf Wandmalereien und -teppiche… …ausschlaggebend sein. Wohl lassen sich bei Hss. und Wandgemälden unterschiedli- 3 Vgl. Gabriel Viehhauser: Das Abenteuer der Interdisziplinarität. Rez… …Stephan-Chlustins hin, das Missverständnis bei der Einschätzung der Textqualität von m n o (Viehhauser, Abs. [18]) und den unzulässigen Rekurs auf den Text der… …Lachmannschen Ausgabe statt auf den Wortlaut der Trägerhandschriften (Viehhauser, Abs. [32f.]). 4 Werner Schröder: Zum Miniaturen-Programm der Kasseler…
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