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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Franz-Josef Holznagel, Wege in die Schriftlichkeit. Untersuchungen und Materialien zur Überlieferung der mittelhochdeutschen Lyrik. Tübingen, Basel

    Ingrid Bennewitz
    …Buchbesprechungen Franz-Josef Holznagel, Wege in die Schriftlichkeit. Untersuchungen und Materialien zur Überlieferung der mittelhochdeutschen Lyrik… …höheres Ziel gesteckt, als es der – auch nicht eben anspruchslose – Titel erwarten ließe, geht es doch um nicht weniger als um die „großen… …Moment. Dies zu betonen, ist umso wichtiger, als der Gesamteindruck, den die Arbeit hinterlässt, in mancher Hinsicht eher zwiespältig zu nennen ist. Manche… …der folgenden kritischen Anmerkungen würden so wohl an eine Dissertation nicht unbedingt herangetragen werden, doch wenn man will, hat der Verfasser… …seine Sache nicht sind, dafür aber sorgfältige handbuchartige Zusammenstellungen und kritische Revuen des von der Forschung Geleisteten, wobei man sich im… …einen oder anderen Fall, speziell bei Neidhart, eine stärkere Differenzierung in der Darstellung gewünscht hätte (vgl. dazu Fußnote 1). Das evoziert die… …Frage nach den möglichen AdressatInnen des Œuvres: Diese sind mit Sicherheit im engen Kreis der Minnesang-Philologie zu suchen, speziell auch der mit der… …. Bumke zeigen sich nicht zuletzt in der peniblen Rezeption der Forschung, die auch Entlegenes und vor allem die einschlägige englischsprachige Literatur… …berücksichtigt. Für ein durchgängiges Lektüre-Erlebnis ist dieses Buch freilich nicht empfehlenswert und wohl auch nicht gedacht, da es wesentlich an der… …Deskription des überlieferten Handschriftenmaterials und, methodisch gesehen, an skeptizistischem Positivismus der Forschung gegenüber interessiert ist. 1 Wer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Otfrid Ehrismann: Ehre und Mut, Âventiure und Minne. Höfische Wortgeschichten aus dem Mittelalter. Unter Mitarbeit von Albrecht Classen, Winder McConnell, Ernst Dick, Klaus Düwel, Waltraud Fritsch-Rößler, Martina Gemeling, George Gillespie, Hubert Heinen, Wernfried Hofmeister und Antje Holzhauer. München: C. H. Beck 1995.

    Rüdiger Brandt
    …Wörter behandeln (zur Verteilung auf die Mitarbeiter s. S. 14). Die etwas süffisante Kritik von Räkel 1 an der Dreifachzielsetzung des Umschlagtextes… …Einführung“ auf den konkreten Gegenstand bezieht, hat man es tatsächlich mit einem Buch zu tun, das diese drei Funktionen zu übernehmen in der Lage ist. Es ist… …; ein Verzeichnis der benutzten Quellentexte (S. 257 ff.), das für Studierende zu einer Art Repertorium altgermanistischer Primärliteratur wird; hinter… …über Wörterbücher, Glossare, Indizes, Grammatiken (261 f.), die ebenfalls propädeutisch wirksam sein könnte, hinsichtlich der Indizes gleichzeitig aber… …. 3 Vollständig ist der Überblick natürlich nicht – was aber thematisch bedingt ist. In Einzelfällen könnte man streiten – und zwar gerade deswegen… …Minnesang des 13. Jhs. und Gellinek/Rockwood zur deutschen Prosa des 11. und 12. Jhs.; die Indizes zu Strickers ‚Karl‘ von v. d. Burg, zu Mügelns ‚Der meide… …, in der man diese Aspekte kennenlernt, ist relativ beliebig. Natürlich werden in dem hier vorgestellten Buch durch den gewählten Anordnungsmodus… …, ‚höfischer Literatur‘ etc. eher konventionell ist – trotz der häufigen und oft erhellenden Auseinandersetzung mit neuerer und neuester Literatur innerhalb… …(Große Heidelberger Liederhs.); Abb. 3: Statue der Markgräfin Reglindis aus dem Westchor des Naumburger Doms; Abb. 4: ‚Nibelungenlied‘, Hs. b (Ms. germ… …: Der Düring. cpg 848, f° 229 v zum Art. ‚ritter. Der höfische Krieger‘; 9: Parzival an der Festtafel (16. Buch), cgm 19, f° 50 v zum Art. ‚spîse und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Susanne Barth, Jungfrauenzucht. Literaturwissenschaftliche und pädagogische Studien zur Mädchenerziehungsliteratur zwischen 1200 und 1600. M & P Verlag für Wissenschaft und Forschung. Stuttgart 1994. 387 S.

    Ingrid Bennewitz
    …geschlechtergeschichtlichen Forschungen ist in jüngerer Zeit ein verstärktes Interesse an Fragen der Kinder- und Jugenderziehung ebenso wie an der Untersuchung der emotionalen… …wissenschaftlichen Interesses auf sich gezogen haben mag, so stand doch die Rückbindung auf die Situation in der Zeit des Mittelalters und der frühen Neuzeit in den… …letzten Jahren mehrfach im Mittelpunkt engagierter Diskussion, was nicht nur aber auch der Provokation duch die Thesen Philippe Ariès’ 1 zuzuschreiben ist… …, denen zufolge (Vorstellung und Begriff der) „Kindheit“ eine „Erfindung“ der Neuzeit darstellten und in der uns bekannten Form dem Mittelalter fremd… …Kindern schon im Mittelalter nachweisen, und nicht zuletzt zeigen die zahlreichen Texte, die sich explizit oder indirekt den Problemen der Kinder- und… …sich nun – in umfassender und instruktiver Form – mit jenen Texten aus der Zeit zwischen 1200 und 1600, die sich die Erziehung von Mädchen und jungen… …formuliert werden, die in der Folge als verbindlich für das Verhalten von Frauen gelten dürfen oder zumindest in einer solchen Verbindlichkeit (literarisch… …und/oder alltagsweltlich) eingeklagt werden können. Da für die Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit keine eindeutige Grenzziehung zwischen… …vielleicht deutlicher ins Bewußtsein der LeserInnen hätte gehoben werden können (so etwa im Falle der Exempelsammlung des „Ritter vom Thurn“) und man ebenso… …wichtige „Griseldis“; wenn schon „Frau Tugendreich“, warum nicht auch die einschlägige Literatur zum Bereich der Ehe, die sich sehr häufig explizit an die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Jerold C. Frakes: Brides and Doom. Gender, Property and Power in Medieval German Women's Epic (Middle Ages Series) Philadelphia (University of Pennsylvania Press) 1994.

    Albrecht Classen
    …, entwickelt Frakes eine ungewöhnliche interpretative Perspektive, die der gegenwärtigen feministischen und neomarxistischen Literaturtheorie verpflichtet ist… …(es sei ein „political project“, S. 5) und sowohl den mittelalterlichen Text als auch die „patriarchalische“ Denkweise der modernen Philologie angreifen… …möchte (S. 5). Frakes 112 Buchbesprechungen stellt Interpretationen vom ‚Nibelungenlied‘ (NL), der ‚Kudrun‘ und, wenn auch nur sehr flüchtig, der ‚Klage‘… …der Philologie praktiziert würden, weil alle drei Autoren als „educated, (probably) upper-class, white, christian ... males“ (S. 7) zu bezeichnen seien… …erkennen, das ganz naiv die dargestellten Formen von Gewalt, Vergewaltigung, Raub und Massenmord akzeptiere (S. 8). Die Unterdrückung der Frau schlechthin… …13. Jhs. oder auf die des späten 20. Jhs. bezieht. Nach einer scharfen Kritik an der germanistischen Forschung der letzten zweihundert Jahre, die… …Ausdruck komme. Insbesondere glaubt der Autor, eine besondere Angst der männlichen Figuren vor materiell unabhängigen Frauen konstatieren zu dürfen (S. 76)… …repräsentiere diese völlige Unterwerfung der Frau unter das patriarchalische System (S. 84). Obwohl sie gerade im Hunnenland erneut großes Ansehen mit Hilfe des… …nicht in ein Lehnsverhältnis mit ihr träten (S. 95). Das vierte Kapitel ist der Frage gewidmet, wie die Vergewaltigungsszenen im NL zu beurteilen seien… …Frakes jedoch weder auf die Rolle der Helche noch auf die Königinmütter Siglint und Ute u. a. eingeht. Im fünften Kapitel führt der Autor einen Vergleich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Rodney W. Fisher: Heinrich von Veldeke, Eneas. A Comparison with the Roman d'Eneas, and a Translation into English (Australian and New Zealand Studies in German Language and Literature, edited by Gerhard Schulz and John A. Asher; Vol. 17), Frankfurt a. M./New York/Paris/Wien 1992

    Ulrike Zellmann
    …„Der Ruhm Heinrich von Veldekes bei seinen Zeitgenossen und bei den Nachfahren war groß und ungeteilt“ 1 – ein Befund, der nicht der Forschungsgeschichte… …gilt, denn die Bedeutung Veldekes für die Literaturgeschichte und für das Verständnis der großen höfischen Romane um 1200 wurde vergleichsweise zögernd… …erkannt. Eine „angemessene Deutung des ‚Eneasromans‘ im Kontext der entstehenden weltlichen Erzählkunst“, wie sie Dieter Kartschoke 1986 forderte, liegt… …führte bereits Anfang der 80er Jahre das sogenannte „Veldeke-Problem“ einer wohlbegründeten Lösung zu. 2 Als eine der grundlegenden Methoden für eine… …gebührende Bewertung des ‚Eneasromans‘ erscheint nach wie vor der Vergleich mit den Quellen. Für die jüngere Forschung zur Antikenrezeption wären hier die… …zu beurteilen sei, beschreitet den Weg der minutiösen Gegenüberstellung mit dem Roman d’Eneas und gelangt dabei zu aufschlußreichen interpretatorischen… …Gewichtsverlagerungen. 4 Die bald danach erschienene Studie Renate Kistlers, die Veldekes Verhältnis zu Ovid durchleuchtet und sich als Fortführung der Recherches Edmond… …‚Eneasromans‘ mit dem Roman d’Eneas stellt sich Rodney W. Fisher in die Reihe der Untersuchungen, die im kleinschrittigen Textvergleich eine adäquatere… …literarhistorische Einschätzung des Veldekeschen Antikenromans zu fördern suchen. Fisher will den ‚Eneasroman‘ der germanistischen Forschung und Lehre extra muros… …Publikationen zur Sprache und Literatur 61), S. 1–121. 3 Vgl. jetzt Hans Fromm: Arbeiten zur deutschen Literatur des Mittelalters, Tübingen 1989; ders.: Eneas der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Claudia Wasielewski-Knecht: Studien zur deutschen Parzival-Rezeption in Epos und Drama des 18.-20. Jahrhunderts, (Europäische Hochschulschriften Reihe I: Deutsche Sprache und Literatur Bd. 1402.), Frankfurt/Main, Berlin, Bern u. a. (Peter Lang) 1993. 329 S.

    Claudia Rück
    …Hochschulschriften Reihe I: Deutsche Sprache und Literatur Bd. 1402.), Frankfurt/Main, Berlin, Bern u. a. (Peter Lang) 1993. 329 S. Der Titel der vorliegenden Arbeit… …„eine zusammenhängende Untersuchung zur Rezeption des Parzivalstoffes in der deutschen Literatur über einen längeren Zeitraum“ bisher nicht vorlag (S. 9)… …Karl Gustav Vollmoeller, Gerhart Hauptmann, Albrecht Schaeffer) und speziell mit dem Verlust der mittelalterlichen Doppelwegstruktur in diesen Werken… …in deutschsprachiger erzählender Literatur für Jugendliche und für Erwachsene nach 1945. Ein Überblick von den Anfängen der literarischen… …jedoch immer noch ein Desiderat der Mediävistik bzw. der Rezeptionsforschung. Die Studie Wasielewski-Knechts zielt darauf, diese auffällige Lücke zu… …schließen. Nach der Einleitung gibt die Verfasserin in knapp gefaßten Kapiteln Hinweise zur Stoffauswahl, Stoffbegrenzung und inhaltlichen Vorgehensweise (S… …. 13–17) und zur „Rezeptions-Methodik und Bewertung“ (d. h. Bewertung der künstlerischen Qualität der ausgewählten Texte; S. 17–25). Im Hauptteil ihrer… …Nachkriegszeit oder: Parzival-Rezeption nach dem 2. Weltkrieg bis in die 70er Jahre; Die achtziger Jahre), gibt allerdings innerhalb der Abschnitte das Verfahren… …allein ihre Leistung in der Bewältigung dieser umfangreichen Textsammlung verdient Anerkennung. Neu ist der Ansatz der Arbeit, nämlich die Untersuchung der… …zahlreiche gelungene Datailbeobachtungen. Der entscheidende Mangel der Studie ist das Fehlen eines reflektierten theoretischen Ansatzes wie auch von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Guido Schneider, er nam den spiegel in die hant, als in sîn wîsheit lêrte. Zum Einfluß klerikaler Hofkritiken und Herrschaftslehren auf den Wandel höfischer Epik in groß- und kleinepischen Dichtungen des Stricker, Essen 1994 (Item Mediävistische Studien/Item medieval Studies 1).

    Helmut Brall
    …Essener Dissertation von 1992 widmet sich einer Anzahl der durchweg bekannteren Texte des Stricker, dem „Pfaffen Amîs“, dem „Daniel von dem blühenden Tal“… …, der „Klage“, den „Minnesängern“ und der „Frauenehre“. Diese Denkmäler, allen voran der „Pfaffe Amîs“, haben in der germanistischen Mediävistik gerade… …bei der Entwicklung neuer Frageansätze und methodischer Konzepte sowie bei deren kritischer Diskussion große Aufmerksamkeit gefunden. Schon seit… …wissenschaftlichen Interesses, sondern auch die Erforschung des Werkzusammenhangs und der Gründe für den vom Stricker eingeleiteten Wandel der literarischen… …Ausdrucksformen mhd. Dichtkunst in der Zeit nach etwa 1220/30. Das bringt zwangsläufig die bei volkssprachlichen mittelalterlichen Dichtungen so schwer… …rekonstruierbare, häufig auch ganz verschlossene historische Individualität der Autoren ins Gespräch. Bei einem so vielseitigen und versierten Autor wie dem Stricker… …Werkes offenbar mit ganz besonderer Dringlichkeit. Diese Herausforderung an die Literaturgeschichte, eine Konstante der Strickerforschung seit Ludwig… …Jensen und Gustav Rosenhagen, nimmt auch die hier anzuzeigende Arbeit an. 124 Buchbesprechungen Der Verf. siedelt seine Untersuchung sowohl in einem… …sozial- und mentalitätsgeschichtlich wie in einem kommunikations- und medientheoretisch ausgerichteten Forschungszusammenhang an. In der Einleitung (S… …. 3–15) werden die Bemühungen der mediävistischen Forschung der letzten Jahrzehnte zum Werk des Stricker gewürdigt. Nach Meinung des Verf. kranken die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Johannes Spicker, Literarische Stilisierung und artistische Kompetenz bei Oswald von Wolkenstein. S. Hirzel Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, Leipzig, 1993

    Sieglinde Hartmann
    …Gedenk-Symposium zu Oswalds 550. Todestag im Jahr 1995 nicht geändert, wie sich an den jetzt veröffentlichten Beiträgen im „Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein… …. 8) aus, der dokumentiert, daß von Oswalds Werk lediglich die Lieder mit konventionellen Themen des Minnesangs allgemeinere Verbreitung fanden. Da diese… …Lieder sich im Unterschied zur heutigen Rezeption offenbar größerer Wertschätzung als seine autobiographisch getönten Lieder erfreuten, versucht der… …alten weib (= Ed. Klein Nr. 21) läßt sich in der Tat als Paradebeispiel für Oswalds ‚literarische Stilisierung‘ und ‚artistische Kompetenz‘ auf dem Felde… …konventionellen Gesangs vorführen. Denn als Künstler präsentiert sich Oswald hier bewußt und unverkennbar als Nachfahre Neidharts, der das Frühlingserwachen in… …ländlicher Natur und ausgelassene Tänze mit Dorfschönen für alle hofeweis (V. 46) ‚preist‘. Kein Wunder also, daß dieses Lied zusammen mit der Pastourelle Ain… …Recht als typisch für seine gesamte Dichtkunst gelten kann. Die gewählte Methodik ist, wie die Begriffe zu erkennen geben, teilweise aus der Linguistik… …abgeleitet und nicht aus der Rhetorik- und Stilforschung. Spicker begreift die spätmittelalterliche Lyrik dementsprechend als „gesellschaftliches… …einer breitgefächerten Gesellschaftsanalyse, sondern zu einer weitausholenden Einführung in die Erforschung der höfischen Lyrik Frankreichs und… …– ein kenntnisreicher Überblick über die einschlägige Forschung der letzten zwanzig Jahre. Sodann wendet sich Spicker im zweiten Teil der Literatur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Albrechts Jüngerer Titurel, Band IV Textfassungen von Handschriften der Mittelgruppe, hg. von Kurt Nyholm (DTM LXXIX), Berlin 1995, Akademie Verlag

    Werner Schröder
    …Buchbesprechungen Albrechts Jüngerer Titurel, Band IV Textfassungen von Handschriften der Mittelgruppe, hg. von Kurt Nyholm (DTM LXXIX), Berlin 1995… …, Akademie Verlag, XLIII + 292 S., 2 Tafeln. Schon in der Einleitung zum ersten Bande seiner Ausgabe des ‚Jüngeren Titurel‘ (1955) kündigte Werner Wolf an, daß… …Lesarten stellt“ und von „einem wirklichen Bearbeiter des J. T.“ herrührt (S. CXIX), bei seinen Vorarbeiten und während der Konstitution seines kritischen… …Textes links liegen gelassen und gröblich unterschätzt. Sie gehörte zwar nicht zu den fünf Hauptzeugen (AB- CDE) der von ihm hergestellten Version JT I… …widerwillig seinem Vorgänger Friedrich Zarncke recht, der das längst gewußt und gesagt hatte. Die erst dank Wolfs Ausgabe – das muß freimütig eingeräumt werden… …für die Version JT II , der in Wolfs Ausgabe nur durch einen diplomatischen Abdruck der Handschrift X (Mgf 475) vertretenen Redaktion R (WXYZ), an die… …Seite gestellt. Nyholm, der H nach wie vor einer ganz hypothetischen ‚Mittelgruppe‘ zuordnet, war sich dieser „ganz besonderen Rolle“ bewußt: daß sie… …wünschenswerter“ erklärt, „auch diese Textfassung zum Vergleich originalgetreu der Forschung vorzulegen“ (Vorwort). Ein besonders dringliches Desiderat war das… …allerdings nicht mehr, nachdem die Fassung H vollständig, in Gestalt ‚bereinigter Texte‘, versehen ‚mit den Varianten der Redaktion R‘, erschienen ist: Die… …Schröder in drei Bänden. Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Abhandlungen der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse, Jg. 1994 Nr. 1…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Eckart Conrad Lutz, Das Dießenhofener Liederblatt. Ein Zeugnis späthöfischer Kultur. Mit einem Faksimile, 19 Abb. und einer Tonbandkassette (Literatur und Geschichte am Oberrhein 3). Schillinger Verlag, Freiburg im Breisgau 1994.

    Max Schiendorfer
    …Tonbandkassette (Literatur und Geschichte am Oberrhein 3). Schillinger Verlag, Freiburg im Breisgau 1994. Angesichts der luxuriösen Aufmachung des vorliegenden… …Bandes und des darin präsentierten Forschungsaufwands wirkt der behandelte Untersuchungsgegenstand selber reichlich unergiebig. Man lasse sich von der… …je einem spätmittelalterlichen Liebeslied beschrieben. Zwar handelt es sich nicht eigentlich um eine Neuentdeckung. Der Fund datiert von 1904, und die… …der nicht sonderlich engagierten Behandlung durch den ersten Herausgeber, blieb die Entdeckung aber einer breiteren Öffentlichkeit verborgen und ließ… …literaturgeschichtlichen Aspekte richtet er sein Interesse auf die umfassend verstandenen »primären Gebrauchszusammenhänge« der Dießenhofener Lieder (S. 11), somit auf deren… …Geschichte 47, 1907, S. 203–205. 139 Buchbesprechungen Streichholzschachtel zusammengefaltet. Im Unterschied zur sonst vorherrschenden Tradierungsform der… …erfolgt. Vielmehr dürfte sie für den praktischen Gebrauch eines Musikanten bestimmt gewesen sein, der das Blatt (wohl neben weiteren Blättern gleicher… …den praktizierenden Interpreten eine solche Gedächtnisstütze durchaus sinnvoll und hilfreich gewesen sein. Ähnliches gilt bezüglich der den Texten… …es sich um das weitaus älteste Stück: Schriftbild und Wasserzeichen datieren es ziemlich genau auf das Jahr 1400 (S. 14–16). Soweit der kodikologische… …Befund. Literarisch fügen sich die beiden Lieder gut zu dem Bild, welches beispielsweise das bekannte (etwa 70 Jahre jüngere!) Liederbuch der Augsburger…
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