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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Achim Geisenhanslüke, Die Sprache der Infamie. Literatur und Ehrlosigkeit

    Katrin Trüstedt
    …aufgezeichnet wurden, ‚Geschichten‘ produziert. Foucault verwendet diese ‚Geschichten‘ für eine alternative Geschichtsschreibung, grenzt sie aber scharf von… …präsen- 310 Buchbesprechungen tiert und ‚gerühmt‘ werden. Durch diese Umkehrung wird das Moment des Ausgeschlossenseins, das die Infamie kennzeichnet… …, literarisch in ihr Gegenteil gewendet. Diese Formen einer literarisch aufgewerteten Infamie lehnt Foucault selbst ab. Im Anschluss an Derridas Einwand gegen… …gekennzeichnet ist: dadurch, dass sie – im Gegensatz etwa zum Recht wie zur Geschichtsschreibung – „das Recht hat, alles zu sagen“ (68). Es macht diese Studie aus… …Schriften von „Infamen“ (Genet, Mesrine, Althusser). Diese Gattung scheint auf den ersten Blick eine geradlinige Antwort auf die Frage nach der… …Darstellung als solche existieren. Der Anspruch auf Authentizität, der diese moderne Gattung auszeichnet und der ihr eine größere Kraft und Legitimation als… …durch sein Verbrechen nicht etwa einen Status und wird durch diese Übertretung zu einer infamen Figur. Durch das Verbrechen gewinnt er im Gegenteil… …oder ihn gesprochen werden kann. Gezeigt zu haben, dass diese Fragen, die in ihrem Kern genuine Fragen der Literaturwissenschaft sind, konstitutive…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Jürgen Lehmann: Russische Literatur in Deutschland. Ihre Rezeption durch deutsch-deutschsprachige Schriftsteller und Kritiker vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart

    Matthias Aumüller
    …. Dass sie dies auch auf eine besondere Weise tat, mag den meisten entgangen sein. Und dass diese besondere Weise einiges zum Erfolg beigetragen hat und… …dass diese besondere Weise obendrein vielleicht sogar den Inhalt allererst besonders gemacht hat – das zu erkennen und darzustellen ist keine…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Vom Ende des Tauschs

    Natur und Gesellschaft im spätmittelalterlichen „Veilchenschwank“
    Monika Schausten
    …just seiner Stelle. Auf diese stülpt er erneut den Hut. Der stolze Finder des Veilchens kehrt, die Herzogin an seinem Arm, ihren Hof im Gefolge, an die… …Stelle seines Fundes zurück. Der Hut wird stolz gelüftet, und zwar, wie es in allen Textzeugen heißt, von den weißen Händen der Herzogin. Diese enthüllt… …Versionen gar konkret um das Veilchen. 4 Dabei, so hören wir in einer Version, verlieren zweiunddreißig von ihnen das linke Bein, wofür diese das Blümchen… …populären literarischen Figur und indiziert gerade in seiner auf diese Weise erzeugten Polyvalenz die Zugehörigkeit des Plots von der konfrontativ… …, Situationstypen, Argumentationsweisen und Sinnfiguren seiner Lieder im Blick auf die spezifischen Selektionen des Minnesangs ausgewählt. Neidhart übernimmt diese… …Intertextualität, die sie auf diese Weise herstellen, ist für sie bekanntermaßen ein zentraler Sachverhalt ihrer Poetik. Prätext ist hier, was mit dem Wintereingang… …Ritters (des Sänger-Ichs) um diverse Dorfschöne (die Damen) vollziehen. Ihrerseits ausdifferenziert akzentuieren die Texte des Neidhartschen Oeuvres diese… …Überlieferungs- 6 Vom Ende des Tauschs harts Texten angelegte Rivalität der höfischen Protagonistenfigur und der diese provozierenden dörper als ausgeprägte… …Gegnerschaft akzentuieren, diese in ein zeitliches Kontinuum überführen und die einzelnen Geschichten schließlich gar seit dem 15. Jahrhundert zu einem… …diese städtische Nachfrage exemplifiziert durch die Handschrift c, der „größten uns bekannten Sammlung von Neidharten“, deren ungefähr 127 Liedtexte von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Kunst und Erkenntnis in den Gedichten Heinrichs des Teichners

    Christian Schmidt
    …in den Handschriften Titel überliefert sind, werden diese bei der ersten Nennung in Klammern hinter die Nummer gesetzt. Der Begriff ‚Gedicht‘ wird, wie… …Relation von Außen (Produkt) und Innen (Vermögen) ein Doppelcharakter von kunst ab, der für ihre Funktion als Erkenntnismedium entscheidend ist. An diese… …kunst in einer pointierenden Argumentation erneut von weishait und besichtichait zu unterscheiden. Diese sind ungruntleich (564, 591), sofern ihnen keine… …Todsünde der superbia zugeordnet und somit der weishait, die humilitas einschließt, 26 scheinbar entgegengesetzt. Diese Opposition relativiert sich jedoch… …Einbindung in anthropologische und erkenntnistheoretische Zusammenhänge bilden diese Dimensionen des kunst-Begriffes zentrale Voraussetzungen. II. Die kunst… …: wa hin der mensch dann wárt gelainet / da muez er ewichleich bestan (325, 76f.). Gestützt wird diese Agumentation von einem Exkurs, der drei Stufen der… …discretio boni et mali bestimmt.“ 38 35 Diese Reihung steht in der Tradition der aristotelischen Theorie, nach der die Seele als Naturprinzip bestimmt ist… …Dreiheit der Seelen zugunsten einer virtuellen geleugnet“, wobei es undurchsichtig bleibe, „in welcher Weise diese virtuelle Dreiheit in einer realen Einheit… …swaz ist guot (Der welsche gast [Anm. 28], vv. 8827–8829). Diese direkte Zuordnung der Vernunft auf moralische Urteile lässt sich aus der… …, würde hineinlaufen, wie ein sich anschließendes Gleichnis erläutert. 54 Die kunst ermöglicht es der Seele, diese Situation als die ihrige zu erkennen. So…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Ich red von den frǒwen, die da schantlich liebe zůlǎssent

    Fabian David Scheidel
    …Beschreibung der Quellhandschriften immer wieder auch Textverbünde Erwähnung, in denen die Einzeltexte vorgefunden worden sind, diese werden jedoch höchstens am… …bei der Schilderung der Textabfolge diese Differenzierung explizit beachtet und „De remedio amoris“ einen Traktat genannt (Christa Bertelsmeier-Kierst… …diese Gattungsdifferenz. Zum „Liebesbegriff“ vgl. weiter unten: III. Topos – Metapher – Diskurs: rechte und unrechte Liebe, S. 70–74. 62 Ich red von den… …. 134*) 15 einschaltet. Es muss gefragt werden, ob diese zeitgenössische Trennung ohne Rücksicht auf den Inhalt (oder die Gattungszugehörigkeit) lediglich… …ainander w"ren entzündet vnd wil mich nit gebruchen alter exempel sunder vszlegen brünnend fackel unser zyten (Morrall, S. 78, Z. 9–16; Bl. 4 rv ). Diese… …und vorgeführt – entzündeten Frau. 25 Diese Überschreibung des Diskurses der als Brand wütenden Liebe mit der Geschlechtsdifferenz26 wird wieder… …diese Stelle jedoch, weil hier der zweite bestimmende Liebes-Diskurs des Textes in unmittelbare Nachbarschaft zum Liebesbrand gesetzt ist, nämlich der… …eher ein punktuelles Anknüpfen an den Topos der Liebeskrankheit. Dass diese punktuellen Verknüpfungen dabei bereits zur Entfaltung der Textkohärenz… …einsteigen kann, so nennt der lateinische Text des Aeneas diese Abhilfe remedio (Morrall, S. 131, Z. 2), der deutsche übersetzt mit artznie (Morrall, S. 130, Z… …jungfraulich antzlitz, ire spilende augen, ir wiplich form), die Reaktion auf diese äußeren Reize aber differenziert: Während sie inn den hertzen der jungling…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Einzelsprachen im Werturteil deutscher Sprachdenker des Barock und der Aufklärung

    Thorsten Roelcke
    …des 18. Jahrhunderts hin aufgearbeitet. Daraufhin werden diese Beurteilungen hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede verglichen sowie deren… …. – Armut: Stieler betont in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Reinheit des Französischen, bringt diese aber dann mit dem Vorwurf eines… …Entwicklungsstandes als wirr bzw. unklar und unnatürlich. Diese sprache ist bisweilen so verzwikket / und / ich weis nicht wie / von ihrer natur und dem rechten stamme… …müglich nicht finden kann. 50 Diese Beurteilung stammt aus dem 17. und nicht aus dem 18. Jahrundert und zielt auf die Genealogie und die Schreibung des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    W-Exklamativ-Konstruktionen als soziokulturelle Muster von Emotionsrepräsentationen – am Beispiel von bürgerlichen Trauerspielen des 18. Jahrhunderts

    Katharina Mucha
    …, INTENSIV, BEZOGEN AUF MENSCHEN definiert und lege auf diese Weise das Referenzpotenzial des sprachlichen Zeichens „Liebe“ fest. 13 Problematisch ist, dass… …exemplifiziert diese an verschiedenen Gesprächstypen, Drescher untersucht affektive Interaktionsmuster (mit dem Fokus auf Interjektionen und Reduplikationen) in… …dementsprechend durch wechselseitige Gefühls-Aktionen und emotionale Bewertungen dieser Gefühls-Aktionen konstituiert. Diese Aktionen erheben sich vor dem… …didaktisch-pädagogische Komponente, indem es darüber aufklärte, wie zwei oder mehr Individuen durch den Dialog eine gemeinsame Gefühlswelt betreten können, diese dadurch… …Gehaltliches“ unzureichend im Hinblick darauf sei, „das bürgerliche Trauerspiel als historisch konkreten Dramentypus zu bestimmen“. 53 Diese große und… …Begrifflichkeiten „rhetorische Frage“, „rhetorische Verfahrensweisen“ oder „Emotionalisierungsstrategien der Empfindsamkeit“, wie frequent diese de facto aber sind… …, anhand welcher Kriterien sie entscheidet, was z.B. als rhetorische Frage zu zählen ist, wie diese Fragen aufgebaut sind, welche Sachverhalte mit ihnen… …gestaltet werden, d.h. wie diese rhetorischen Fragen eigentlich funktionieren bzw. welche Aufgaben ihnen im Kontext des Dramas zukommen, lässt sie offen… …an der folgenden Stelle hingewiesen: In einer Kette rhetorischer Fragen erörtert sie [Sara] gerade diese Diskrepanz von unmittelbarem Gefühlseindruck… …für w-Konstruktionen angesetzt werden, 75 die durch diese pragmatische Prozedur als Sprechakttyp, nämlich als e(xklamativ)-rhetorische Sprechakte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Matthias Däumer, Stimme im Raum und Bühne im Kopf. Über das performative Potenzial der höfischen Artusromane

    transcript, Bielefeld 2013 (Mainzer Historische Kulturwissenschaften 9), 570 Seiten
    Ulrich Hoffmann
    …Wege bereitet, um sich dieser Alterität anzunähern. 1 Und dass diese Wege noch längst nicht ausgetreten sind, davon zeugen zahlreiche, mitunter breit… …Romane seien schließlich dahingehend zu untersuchen, wie die kinästhetische Wahrnehmung des Rezipienten befördert bzw. wie diese auch diskursiv verhandelt… …werde (S. 122). Als problematisch für solche Untersuchungen stelle sich nach Däumer letztlich das Kriterium der Korporalität dar, insofern sich diese –… …. Bertold Brechts Ausführungen zum epischen Theater dienen Däumer als Grundlage, um schließlich verschiedenen Verfremdungseffekten nachzugehen. Wirkten diese… …Literatur im Mittelalter durchaus nachkommen kann, ohne diese freilich fixieren zu können. Däumer gesteht selbst ein, dass es sich bei den ausgewählten… …Dichters zu lauschen. Diese 158 Buchbesprechungen Situation ist jedoch merkwürdig schlecht bezeugt.“ 7 Dem Schweigen der Quellen kann Däumer zwar durchaus…
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