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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Markus Schmitz: Die legent vnd dz leben des hochgelopten manlichen ritters sant joergen. Kritische Neuedition und Interpretation einer alemannischen Prosalegende des heiligen Georg aus dem 15. Jahrhundert, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2013

    Andreas Hammer
    …einer alemannischen Prosalegende des heiligen Georg aus dem 15. Jahrhundert, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2013 (Texte des späten Mittelalters und der… …Handschriften das konstante Interesse an jenem Stoff aufzeigt, der nun allerdings um den bei Reinbot noch fehlenden Drachenkampf des Heiligen ergänzt wurde… …, welcher inzwischen zum festen, ja überragenden Motivbestand dieser Legende gehörte. Die bisher einzige Edition der Prosafassung aus dem 19. Jahrhundert ist… …nicht nur methodisch längst obsolet, sondern kennt zudem nur die Hälfte der handschriftlichen Textzeugen. Die von Markus Schmitz nun vorgelegte Neuedition… …füllt daher auf mehrfache Weise Desiderate der Forschung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Textgeschichte der Erzählungen um diesen für das… …europäische Mittelalter so bedeutenden Heiligen. 15 Das Resümee S. 250 informiert zwar darüber, dass auf der Grundlage der vorliegenden Untersuchungen „neun… …. 445 Buchbesprechungen Die an der Universität Freiburg als Dissertation vorgelegte Arbeit umfasst dabei zweierlei: Zum einen besagte kritische Neuedition… …mit der dringend notwendigen Aktualisierung des Überlieferungsbefundes1 inklusive sprachgeschichtlicher Analysen der einzelnen Textzeugen (Kap. 3), zum… …anderen eine inhaltliche Interpretation des Stoffes gegenüber Reinbots Versfassung (Kap. 4: „Interpretatorische Aspekte“, S. 239–386). Bei der Edition des… …Textes geht Schmitz nach neuesten Überlegungen der Digital Humanities vor. Anstatt sich an den oft schwer nachvollziehbaren und z.T. äußerst subjektiven…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Cornelia Herberichs/Norbert Kössinger/Stephanie Seidl (Hgg.): Liturgie und Literatur. Historische Fallstudien, De Gruyter, Berlin, Boston 2015

    Simon Falch
    …Quellenbestands, also ex negativo, von einem vorreformatorischen Beteiligungs- und Informationsdefizit der Laien aus (S. 287f.). 2 Doch ist Erhard, wie alle… …Beitragenden, an der „produktive[n] Beziehung zwischen Liturgie und [volkssprachiger] Literatur“ (S. 6) interessiert, schließlich haben die Gebetbücher „ihren… …Ursprung dennoch in der Liturgie ihrer Zeit“ (S. 314). Auch Ulrich Johannes Beil zu Schillers „Der Geisterseher“ (S. 323–353), Albrecht Juergens zu Maria… …Stuart (S. 355–363) und Wilhelm Vossenkuhl zu Hegels Religionsphilosophie (S. 365–371) demonstrieren an ihren Texten die „Prägekraft der Liturgie“ bzw. der… …Konfessionen. Dennoch, die letzten Beiträge des Bandes zeigen den „Abgrund oder häßlichen Graben [...], der sich durch die Aufklärung zwischen jenem ungebrochen… …religiösen ‚mittelalterlichen‘ Weltbild und der Moderne aufgetan hat“: 3 Die Dichtung stehe bei Schiller nicht mehr im „Dienst der Liturgie“, 4 sondern werde… …als „pervertierte[…] Liturgie“ in Szene gesetzt (S. 334), diene nun mehr metamorphosiert (S. 356) der Literatur. Der Kult wurde schließlich, so… …, hg. v. Franz von Spechtler, Amsterdam 1984, S. 249–308, hier: S. 299f. 2 Anders Gabriele von Olberg: Der Umgang mit Wissen. Ausgewählte Beispiele zum… …Spätmittelalters. Untersuchungen auf der Grundlage ausgewählter Handschriften und vorreformatorischer Drucke, Wiesbaden 2010, S. 246: „Aufgrund der überlieferten… …Textzeugen mit Messübersetzungen lässt sich behaupten, dass vor 1500 nahezu alle Texte der lateinischen Missalien auch auf Deutsch vorlagen.“ Siehe auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text - Übersetzung - Kommentar. Nach der Münchener Handschrift hg., übersetzt u. erläutert v. Werner Röcke unter

    Gert Hübner
    …Buchbesprechungen Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text – Übersetzung – Kommentar. Nach der Münchener Handschrift hg., übersetzt u. erläutert v… …ein „Ring“: Der wichtigste Unterschied zwischen Werner Röckes Ausgabe und ihren Vorgängern – nicht schon seit Bechstein, aber seit Wießner 1 – ist eine… …Transkription der einzigen Handschrift (Cgm 9300). Im dreispaltigen Spiegel jeder Doppelseite steht die Transkription links neben einem Abdruck von Wießners… …kritischem Text und einer Prosaübersetzung rechts davon. Übersetzt ist der transkribierte Text, ausnahmsweise auch der konjizierte Wießners – nämlich bei… …denjenigen nicht sehr zahlreichen, in der Übersetzung kursiv markierten und im Sachkommentar erläuterten Stellen, denen kein plausibler Sinn abgelesen werden… …konnte. Ein kritischer Apparat unter der Transkription verzeichnet unsichere Lesungen sowie Korrekturen und Glossierungen in der Handschrift; Wießners Text… …ist ohne seinen Apparat abgedruckt. In der Übersetzung sind außer den eben erwähnten auch alle weiteren im Sachkommentar (S. 441–481) erläuterten… …Stellen kursiviert. Darüber hinaus enthält der Band noch eine editionsphilologische Einleitung (S. IX–XVII), ein kurzes literaturund… …forschungsgeschichtliches Nachwort (S. 483–499) und ein ausführliches Literaturverzeichnis (S. 501–516), aber kein Verzeichnis der Figuren- und Ortsnamen im „Ring“. Mit der… …Transkription bietet die Ausgabe ein ebenso wichtiges wie zweifellos hochwillkommenes Arbeitsinstrument für Forschung und Lehre. Sie wird allerdings trotz der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Valeska Lembke: Minnekommunikation. Sprechen über Minne als Sprechen über Dichtung in Epik und Minnesang um 1200, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2013

    Anna Kathrin Bleuler
    …seit Beginn der wissenschaftlichen Auseinandersetzung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und interpretiert. Wir kennen den Minnesang als… …stärker als Leselyrik aufgefasst, dann wieder steht der Aufführungscharakter als Bestandteil ihrer Poetik im Vordergrund, einmal überwiegen textimmanente… …Interpretationen, dann wieder geht es um die Frage nach ihrer pragmatischen Einbindung. Mit der hier zu besprechenden Oldenburger Dissertation von Valeska Lembke… …liegt nun eine weitere, nicht grundsätzlich neue, aber in ihrer theoretisch-methodischen Reflektiertheit und hinsichtlich der Stringenz, mit der die… …Fragestellung verfolgt wird, bislang nicht da gewesene Interpretation vor: nämlich die der Minnedich- 3 Frank Fürbeth: nutz, tagalt oder mär. Das… …wissensorganisierende Paradigma der ‚philosophia practica‘ als literarisches Mittel der Sinnstiftung in Heinrich Wittenwilers „Ring“, in: DVjs 76, 2002, S. 497–541. Das… …Rezeptionsebene der höfischen Minnedichtung, die – das betont sie mehrfach – andere weder ausschließt noch zwangsläufig bei jedem Rezeptionsvorgang realisiert… …Definition, die freilich nicht auf alle Minnekonzeptionen der höfischen Dichtung zutrifft, aber doch gattungsübergreifend auf viele, lenkt Lembke den Blick auf… …sie umfassende Minnereflexion und -kommunikation anregen (S. 68). Zwar bestreitet Lembke die Möglichkeit der wechselseitigen Beeinflussung von… …der höfischen Kultur umfassen, dafür prädestiniert sind, zum Medium der poetologischen Metakommunikation zu werden (u.a. S. 16 und S. 35). Ein zentraler…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Konrad von Megenberg (1309?1374): ein sp?tmittelalterlicher ?Enzyklop?dist? im europ?ischen Kontext. Unter redaktioneller Mitarbeit von Nina Prifling hg. von Edith Feistner. Reichert, Wiesbaden 2011

    Thomas Bein
    …von Nina Prifling hg. von Edith Feistner. Reichert, Wiesbaden 2011 (Jb. d. Oswald von Wolkenstein Gesellschaft 18), 416 S., 17 farb. Abb., 31 Abb. Der… …des Wissens, Medien der Wissensvermittlung; 3. Naturkunde; 4. Kosmologie; 5. Recht; 6. Geschichte. Den größten Raum mit neun Beiträgen nimmt die Rubrik… …‚Naturkunde‘ ein. Konrads von Megenberg volkssprachliches Hauptwerk, das „Buch der Natur“, steht im Mittelpunkt des Sammelbandes, die meisten Beiträge nehmen… …darauf Bezug. Verdienstvoll ist indes, dass die Herausgeberin (und Hauptorganisatorin der Megenberg-Tagung, aus der die Beiträge erwachsen sind) auch… …doch eher wenig rezipiert. Die Beiträge des Sammelbandes stecken – wie der Titel verspricht – einen europäischen Rahmen ab, insofern viele Forscher/innen… …bedeutet, dass der Band in einem guten Sinne interdisziplinär angelegt ist. Neben im engeren Sinne germanistischen Mediävisten (Schneider, Maier-Eroms… …hat. Franz Pfeiffer hatte dies bereits im 19. Jahrhundert (als man innerhalb der jungen Germanistik grundsätzlich wenig Interesse an Fachliteratur… …hatte) erkannt und 1861 die erste Edition des „Buch der Natur“ erarbeitet, mit der sich noch heute – zumindest im akademischen Unterricht – arbeiten lässt… …angeht, der Pfeifferschen überlegen ist. *** Sammelbände zu rezensieren ist kein leichtes Unterfangen, da meist sehr viele heterogene Zugriffe zwischen… …ihrer Zielsetzung. Mit Benedikt Konrad Vollmanns Beitrag zu „Thomas von Cantimpré und Konrad von Megenberg“ beginnt der Sammelband. Hier liegt der wohl…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Kirstin Casemir (Hg.): Namen und Appellative der ?lteren Sprachschichten, Verlag Dr. Kova?, Hamburg 2015

    Barbara Aehnlich
    …Buchbesprechungen Kirstin Casemir (Hg.): Namen und Appellative der älteren Sprachschichten, Verlag Dr. Kova&, Hamburg 2015 (Schriften zur… …vergleichenden Sprachwissenschaft 14), 220 S. Der Band umfasst acht Beiträge der Tagung zum Projekt „Ortsnamen zwischen Rhein und Elbe – Onomastik im europäischen… …vorgestellt sowie seine europäischen Bezüge aufgezeigt. Gemeinsam ist allen Aufsätzen die Hinwendung zu den appellativischen Grundlagen der vorgestellten… …Toponyme. Die Beiträge aus dem Forschungskontext des Projekts thematisieren ausgewählte Phänomene der und Beobachtungen zur Toponymie Niedersachsens und… …europäischen Raum“ das Projekt, seine Ziele und die Umsetzung vor. Der Raum zwischen Rhein und Elbe ist im Gegensatz zu anderen Großräumen Deutschlands… …onomastisch bisher wenig erschlossen – das von der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen getragene Langfristforschungsprojekt soll diese Lücke schließen… …16,5 Millionen Einwohnern aus. Hauptziel ist „die flächendeckende Erfassung und Aufarbeitung der Ortsnamen des Untersuchungsgebiets“ (S. 14). Daneben… …weist Casemir aber auf weitere Erkenntnisse aufgrund der Beantwortung der toponomastischen Fragestellungen hin. So können das Wissen über die Verwendung… …Sprachkontakt mit dem Slawischen finden eine Antwort und Theorien zur fränkischen toponymischen Erschließung der Siedlungsräume können profunder beurteilt werden… …zeigt Casemir 14 unterschiedliche Fachgebiete auf, die von der Erforschung des Ortsnamenbestandes im Untersuchungsgebiet profitieren werden. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Liste eingesandter Bücher

    …LISTE EINGESANDTER BÜCHER Ackermann, Christiane/Egerding, Michael (Hgg.): Literatur- und Kulturtheorien in der Germanistischen Mediävistik. Ein… …., 22 Abb. Al-Taie, Yvonne/Auerochs, Bernd/Horatschek, Anna-Margaretha: Kollision und Devianz. Diskursivierungen von Moral in der Frühen Neuzeit, De… …Gruyter, Oldenburg, Berlin, Boston 2015 (Diskursivierung von Wissen in der Frühen Neuzeit 3), 206 S. Andersen, Elizabeth/Bauschke-Hartung, Ricarda/McLelland… …der Vogelweide „Reichston“. Eine kritische Aufarbeitung der altgermanistischen und historischen Forschungsgeschichte, Peter Lang Frankfurt/Main u.a… …. 2015 (Walther Studien 8), 605 S. Chen, Yen-Chun: Ritter, Minne und der Gral. Komplementarität und Kohärenzprobleme im Rappoltsteiner Parzifal… …, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2015 (Studien zur historischen Poetik 18), 370 S. Dickhut-Bielsky, Johannes: Auf der Suche nach der Wahrheit in „Annolied“ und… …Gruyter, Berlin, Boston 2015 (Literatur – Theorie – Geschichte 10), XI, 471 S. Hanuschkin, Katharina: Intrigen – Die Macht der Möglichkeiten in der… …, Böhm, Astrid (Mitarbeit): Das Geistliche Spiel des europäischen Mittelalters, Reichert Verlag, Wiesbaden 2015 (Jahrbuch der Oswald von… …Wolkenstein-Gesellschaft 20), 520 S., 2 s/w Abb., 30 Farbabb. Leuzinger, Sarah: Heroische Anfänge. Narrative Anfangskonstruktionen in Dietrichs ‚Flucht‘ und der… …‚Heldenbuchprosa‘, Königshausen & Neumann, Würzburg 2015 (Philologie der Kultur 10), 235 S. Mertens Fleury, Katharina: Zeigen und Bezeichnen. Zugänge zu allegorischem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Inhaltsverzeichnis / Impressum

    …: Der Vormärz als ‚ausgelesenes‘ Buch. Grabbes historische Dramen als ‚zum Theater gewordene Tragödien‘… …......................................................... 189 Benjamin Gittel: „Niemals aber sagt ein lebendiger Mensch zu einem anderen … ‚Sei mein Erlöser!‘“ Drei Arten der Fiktionalisierung von… …Mizelle Ulrich Profitlich: Eine Wende in Lessings Mitleidstheorie? Zum 74. und 75. Stück der „Hamburgischen Dramaturgie“… …........................................................................ 289 Tagungsbericht Sarah Maaß: Tagungsbericht: „Szenarien der Ausnahme in der Populärkultur“… …. ..................................................................... 307 Katrin Trüstedt: Achim Geisenhanslüke, Die Sprache der Infamie. Literatur und Ehrlosigkeit........ 310 Matthias Aumüller: Jürgen Lehmann: Russische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Masse/Lessing

    Editoriale Paratextualität bei Friedrich Schlegel
    Christopher Busch
    …Literaturwissenschaft kein begriffliches Instrumentarium entwickelt, das in der Lage ist, Editionen in ihrem historischen Kontext zu beschreiben. Unter Rückgriff auf… …Genettes Überlegungen zur Paratextualität wie Kittlers Analyse von Aufschreibeystemen entwickelt der Aufsatz das Modell einer medienkulturwissenschaftlich… …of the edition can be interpreted as a genuine contribution to the history of philology. I. Die Rezeptionsgeschichte der dreibändigen Lessing-Edition… …: Friedrich Schlegel und Gotthold Ephraim Lessing, Wien 1919; Elsbeth Bonnemann: Lessingkritik und Lessingbild der Romantik, Köln 1933, S. 24–100; Hans Eichner… …als KFSA unter Angabe der Bandnummer), hier: Bd. II (1967), S. IX–CXX, xxxx (Fortsetzung der Fußnote auf S. 162) 161 Christopher Busch Philologen Johann… …Arbeit kosteten, und wovon bey weitem der größte Theil fremdes Gut ist.“ 2 Diese Abwehrreaktion unterstreicht wohl wie sehr Eschenburg, der sich selbst vor… …Buchhändlerspekulation“ 4 . Frühe Arbeiten über Lessing und Schlegel schließen sich dieser Deutung durchaus noch an 5 , werden mit der Zeit aber durch differenziertere… …Urteile ersetzt. 6 Die Aufnahme (eines Teiles) der Edition in den dritten Band der „Kritischen Friedrich-Schle- hier: S. XXVIII–XXXV u. S. CII–CV; Ders… …Application in his Critique of Lessing, in: Studies in Romanticism 19, 1980, S. 163–192; Klaus Peter: Friedrich Schlegels Lessing. Zur Wirkungsgeschichte der… …Konversionen, in: Athenäum. Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft 18, 2008, S. 101–121. 2 Neue Allgemeine Deutsche Bibliothek 102, 1805, H. 1, S. 86–92…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Der Vormärz als "ausgelesenes' Buch.

    Grabbes historische Dramen als "zum Theater gewordene Tragödien'
    Sientje Maes, Bart Philipsen
    …DER VORMÄRZ ALS ‚AUSGELESENES‘ BUCH. Grabbes historische Dramen als ‚zum Theater gewordene Tragödien‘ von Sientje Maes und Bart Philipsen, Leuven… …Abstract Als Exponent der vormärzlichen Übergangszeit zwischen überholten sinnstiftenden, allegorischen Modellen und dem wachsenden Bewusstsein der… …Kontingenz, die eine eschatologische oder auch immanent-teleologische Perspektive der Geschichte zutiefst problematisiert, befindet sich der Dramatiker… …Napoleons hat sich laut Grabbe eine ‚posthistorische‘ Spektakelgesellschaft durchgesetzt, in der die Geschichte (mit Walter Benjamin gesprochen) ‚in den… …der Geschichte erscheinen Grabbes historische Dramen als zum Theater gewordene Tragödien, in denen der tragische Tod des ‚großen‘ Subjekts als… …einmaliges, auf einen anderen Beginn verweisendes ‚bedeutungsvolles‘ Ende unmöglich geworden ist. Grabbes ‚moderne‘ Dramaturgie zeigt, wie der zum Problem… …themselves and their finished roles in their hampered dramas. 189 Sientje Maes, Bart Philipsen Zwischen Transzendenz und Kontingenz: Der Vormärz als… …Lutz Niethammer sich mit der Idee des drohenden historischen Stillstands und der kulturellen Kristallisation auseinandersetzt, hat der deutsche… …Dramatiker Christian Dietrich Grabbe bereits das Ende der Geschichte proklamiert: Mit Napoleons Ende ward es mit der Welt, als wäre sie ein ausgelesenes Buch… …zusammengeschrieben, ist ihnen oft mehr werth als das recensirte Buch, denn – es ist eine Recension, – eine Pflanze lernen sie eher aus Linnés System kennen, als in der…
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