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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Andreas Stuhlmann: „Die Literatur – das sind wir und unsere Feinde“. Literarische Polemik bei Heinrich Heine und Karl Kraus

    Dirk Rose
    …Freude daran haben. Das zeigen die beiden exemplarischen Untersuchungen zur Auseinandersetzung zwischen Heinrich Heine und August Graf von Platen sowie…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Autodiegetisches Erzählen in der mittelhochdeutschen Literatur oder: Warum mittelalterliche Erzähler singen müssen, um von sich erzählen zu können

    Katharina Philipowski
    …autodiegetischen Ich-Erzählungen im Sinne der vorherigen Begriffsbestimmung sind, weil sie nicht das ‚Ich‘, das erzählt, zum Gegenstand haben. Die „Frauenehre“ ist… …deutlich, der zwischen einer modernen autodiegetischen Erzählung, wie sie Genette vor Augen gestanden haben dürfte, und dem mittelalterlichen Erzählen vom… …davon sprechen, was sie ‚gemacht‘ haben [...]. ‚Machen‘ ist jedoch kaum im Sinne von ‚schaffen‘ zu verstehen, sondern eher als ‚zurechtmachen‘: machen… …Produktions- und Rezeptionsbedingungen von Minnesang ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts auseinandergesetzt haben. So weist Haferland auf die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Konfigurationen des Weges in der Christophorus-Legende

    Corinna Dörrich
    …Ritter ebenso wie der Christenmensch im Allgemeinen und der Heilige der Legende im Speziellen. 5 Sowohl der höfische Roman als auch die Legende haben… …aurea“ – nach der unwissentlichen Tötung seiner Eltern an einem Fluss niedergelassen und Reisende hinüber geführt haben. Im Unterschied zu Christophorus’… …mächtigsten Herrn der Welt in einem König gefunden zu haben. Als am Hof ein Spielmann aber den Namen des Teufels erwähnt, bekreuzigt sich der christliche König… …heidnischen Göttern erweisen sich als nutzlos, die Königin droht zornig, sich dem christlichen Glauben zuzuwenden, ob si nicht solt haben ein sun, / der nach… …vater tod landes tum / solte treiben vnd auch haben (V. 99–101). Heimlich dient sie der Jungfrau Maria, daz mir von ir wird bechant / ein tracht da von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Welchen Status hat thâr im altsächsischen und althochdeutschen Relativsatz?

    Natalia Pimenova
    …System des Relativsatzes einbezogen wird. Beim *þâr haben wir es mit einem Adverb zu tun, das sich erst in einigen Positionen zum satzgliedfähigen… …Relativwort bzw. zur nicht satzgliedfähigen Partikel gewandelt haben könnte. 5 Es ist äußerst schwer, die Merkmale dieses Wandels zu entdecken, denn das… …, Demonstrativ- und Personalpronomina – diejenigen Wörter, die sowohl eine klitische als auch eine nicht klitische Verwendung haben können. Die überwiegende… …thâr in der vollwertigen temporalen Bedeutung und nu haben wir es hingegen mit vergleichbaren (temporalen), aber verschiedenen Bedeutungen („damals“ und… …, 249. Solche Sätze mit der Distanzstellung von thâr haben im „Althochdeutschen Wörterbuch“ keine sichere Zuordnung: sie werden als Zweifelsfälle im… …zum Dienstwort annehmen könnte; zweitens weist thâr in anderen Nebensätzen – wie wir gesehen haben – deutliche Merkmale eines vollwertigen Lexems auf… …wird. 3) Sowohl im Althochdeutschen als auch im Altsächsischen kann thâr eine klitische Verwendung haben. Bei der klitischen Verwendung (ohne phonetische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Dis gelt ist ouch den burgern genzlich vergulten

    Christoph Landolt
    …diesen Befund weiter unten mit den Daten aus der rezenten Mundart zu vergleichen haben. Ein ganz anderes Bild zeigen die Verben der Klasse IIIb, die… …Wege eingetreten ist), bei /huŋg/ mag das /i/ der Nebensilbe (vgl. mhd. honic) erhöhende Wirkung gezeitigt haben, und bei den Lehnwörtern31 liegt… …auch /r/ + Konsonant diesen Schritt vollzogen haben – nur so wäre für die gesamte III. Klasse ein einheitlicher Partizipialablaut erreicht worden –, kann… …Grammatiken haben den Partizipialablaut /u/ der zu Klasse IIIb gehörigen Verben vorrangig im Mitteldeutschen lokalisiert. 39 Es sei deshalb abschließend noch… …Rückgängigmachung der Senkung zu sehen haben. Rezent-mundartlich tritt Ablaut /u/ in der Folge nicht nur in den Partizipien von Klasse IIIb ganz regelmäßig auf – das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Zur gegenwärtigen Situation mediävistischer Fiktionalitätsforschung. Eine kritsche Bestandsaufnahme

    Timo Reuvekamp-Felber
    …komplexen Erzählerfiguren der höfischen Romane und damit deren narrative Spezifik keinerlei Niederschlag in den Poetiken gefunden haben, sei es, dass es keine… …wiederholte Argument, Fiktionalität im modernen Sinne könne es im Mittelalter nicht gegeben haben, da dieses weder den Begriff noch seine Bedeutung kenne, kann… …folgert, „daß Chrétien, Hartmann und Wolfram primär für den Vortrag gedichtet haben“, die Texte daher keine fingierte Mündlichkeit und keine fingierte… …. Ausgehend von der Komplexität der Erzählformen in Lyrik und Narration ist diese Frage nur zu bejahen. Wir haben es hier wohl mit einer literarischen Kunstform… …elaborierten Erzählpassagen und digressiones der Artusromane Hartmanns von Aue nicht in den Blick, die als Fiktionalitätssignale zu gelten haben: die… …aus der deutschen Literaturgeschichte verschwände. Nachfolgende Autoren haben die Fiktionalität ihrer Texte schlicht über andere Formen der… …Fiktionalität, da fiktive Elemente auch in faktuale mittelalterliche Textsorten integriert werden können. Schon seit der Antike haben die Historiographen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Armin Schulz: Erzähltheorie in mediävistischer Perspektive

    Gert Hübner
    …Geltungsanspruch bestimmte Kausalitätsunterstellungen haben. Wegen der biologisch bedingten kognitiven Omnipräsenz von Kausalitätsunterstellungen beim Homo sapiens…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Urban Federer: Mystische Erfahrung im literarischen Dialog. Die Briefe Heinrichs von Nördlingen an Margaretha Ebner

    Balázs J. Nemes
    …Tatsache, dass wir es mit einer neuzeitlichen Handschrift (aus dem 18. und nicht, wie bisher vermutet, aus dem 16. Jahrhundert) zu tun haben, als der Umstand… …übereifrigen Reliquiensammlers eingebracht haben. Statt diese von der protestantisch geprägten Forschung des 19. Jahrhunderts etablierte Sicht auf Heinrich zu… …mystischer Literatur sieht er dabei wesentlich von Tauler beeinflusst, auf dessen Bibliothek Heinrich Zugriff gehabt haben dürfte. Jedenfalls werden bei… …haben [müssen] als jene der Überbrückung von räumlichen Distanzen und des Austauschs von Nachrichten“ (S. 27). Diese Funktionen resultieren aus dem von… …ausgelöst haben können. Mit dieser letztlich auf Margarethas Bildungshorizont abzielenden Fragestellung vollzieht Federer einen (nicht reflektierten)… …theoretisch gekannt haben können“ (S. 111): „Die Lilie“, Konrads von Würzburg „Die goldene Schmiede“, die „Rede von den fünfzehn Graden“ und „Bartschs minnende… …Hellgardt, Berlin, Boston. 466 Buchbesprechungen lesen haben kann – als „Deutungsmuster“ (S. 182) mystischer Erfahrungen immersiv und partizipativ (s. oben) –… …haben könnte. Federer arbeitet in diesem Zusammenhang mit dem Konzept der Exemplarität und plausibilisiert es mit der in Seuses „Vita“ anzutreffenden… …, die in der Forschung immer ‚Gottesfreunde‘ genannt werden, den Dialog zwischen Heinrich und Margaretha rezipiert [haben]“ (S. 208). Durch die Lektüre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters

    Rüdiger Schnell
    …Emotionalität. Ausprobiert wird dieser Frageansatz anhand des Mediums Schrift und der Emotion Liebe. Freilich haben sich Mediävisten mit diesem Aspekt schon seit… …Liebesbrief in einem Roman) werden selten wahrgenommen. Stets wird nur von ‚der Schrift‘ gesprochen. Doch im letzteren Fall haben wir es mit einer Verdoppelung… …beschriebene Gegenstand) oder aber der sprachliche Duktus Nähe. Im letzteren Fall haben wir es mit konzeptioneller Mündlichkeit (in der Schrift!) zu tun. Es ist… …Mythos), sperrt sich der mittelalterliche Text. In allen von Quast/ Schausten herangezogenen Szenen haben wir es mit einem Nebeneinander, Miteinander… …, Nacheinander unterschiedlicher causae amoris zu tun. 14 Die Erwähnungen der Minnegötter haben ganz unterschiedliche Aufgaben: narrativepische… …Liebesglück erfahren und die Geschichte des Eneasromans wäre ganz anders verlaufen. Laut Bußmann haben sie dies unterlassen, weil ihnen das ideale Liebesgefühl…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    „Wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt.“

    Zur Trauerspielsprache bei Gryphius
    Joachim Harst
    …Märtyrerspiele, die ja die Reinszenierung der Passion Christi und damit ein Ereignis zum Gegenstand haben, das die Kategorien der klassischen Stillehre im Gedanken… …Gottessohnschaft in Frage stellen muss, aber er zieht daraus nur die Konsequenz, dass eine Verkehrung der Werte stattgefunden haben muss: „Hat nicht Gott die… …Würtz-Laden der Balsam und Geruchkrämer […] auch vnwissend von dem guten Geruch gantz durchzogen“ wird. 50 Diesen Zusammenhang muss man vor Augen haben, um ein… …erweisen: Wenn sie in der figura Christi gestorben sind, haben sie Anspruch auf das Heil. 57 Das funktioniert jedoch nur, wenn die figurale Analogie…
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