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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2013

    „Es war ihm, ihm als ob ...“ Zur Theorie und Geschichte des ,erlebten Vergleichs‘

    Johannes F. Lehmann
    …vermehrte sich, da seine Gefühle nicht mehr von den sanften Tönen genährt und gelindert wurden. Er setzte sich auf ihre Schwelle nieder und war schon mehr… …ist rhetorisch ein Gleichnis bzw. ein Vergleich, aber zugleich mehr als ein Vergleich; er enthält rhetorisch eine Metapher (den auf Rossen jagenden… …Wahnsinn), aber es ist zugleich mehr als eine Metapher, nämlich eine ganze Mini-Erzählung, die zugleich Anschaulichkeit (enargeia) wie Wirksamkeit bzw… …ist nun nicht mehr Sache des aktiven Verstandes, sondern emotionales Geschehen, das sich in uns vollzieht. So jedenfalls deutet Karl Philipp Moritz in… …wenig später, in den großen Romanen von Musil, Kafka oder Döblin nicht oder kaum mehr begegnet, liegt ganz offenbar nicht daran, dass sie nun plötzlich… …erschienen, regelrecht ausbeutet, sie hingegen in „Der Mann ohne Eigenschaften“ (erschienen 1930/1932) so gut wie gar nicht mehr verwendet. Rüdiger Campe hat… …kennzeichnet, sprengt, bzw. sie in einer Vielzahl von Stimmen auflöst bzw. auffächert. Der Roman verhört nicht mehr eine Figur, sondern er lässt Stimmen hören… …, er dreht sich nicht mehr mit konjunktivischen Vergleichen punktuell in die Tiefe des einen Figurenerlebens hinein, sondern er lässt diese Tiefe in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Die Lehre der Philomele. Nachdenken über Philologie, nach Karl Philipp Moritz

    Hans-Georg von Arburg
    …des Philologen, zu dem er in seinen späteren Jahren mehr und mehr geworden war. 9 Entscheidend ist dabei die Implikation des Schreibers Goethe und damit… …, keiner weitern Erklärung und Beschreibung mehr bedarf. 42 So in sich vollendet das ‚Schöne‘ auch ist, es bleibt eben doch bedürftig. Auf eben dieser…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Liebessemantik und Geschlechterdifferenz in der Marionszene von Georg Büchners Drama „Dantons Tod“

    Patrick Fortmann
    …. Denn angekündigt („Ich will dir erzählen“ [26]) und sogleich in die Tat umgesetzt, wird ein Sprechen, das sich je mehr, je länger es anhält, von der… …, nicht so sehr zerstreut, sondern mehr in eins vereinigt, als es diese ist?“ Zu Winckelmanns Gedanken- Abhandlung mit Bezug auf das Kunstgespräch im „Lenz“… …ihres Lebens, ihr Weg in ein Gewerbe, das ihr mehr Berufung als Beruf ist. Der Anlage nach bietet Marion eine Ursprungserzählung an, die das Werden des… …steht“ ([Anm. 1], S. 312f. u. 309). Nachdem die Utopie so nachhaltig in den Kommentar eingeführt worden ist, verzichtet kaum ein Beitrag mehr darauf, dem… …und Neubesetzungen von Positionen der Liebessemantik und der Geschlechterverhältnisse spielt mehr oder minder ausgeprägt auf das Textcorpus an, das die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Erinnerungsarbeit und Geschichtspolitik. Die Modellierung der Befreiungskriege in der Erzählprosa zwischen Restauration und Vormärz (1815–1848)

    Dirk Göttsche
    …scheinen die Befreiungskriege (mehr und länger noch als Napoleon) zunächst nur verdeckt thematisiert zu werden, z.B. in der aktualisierenden… …, hg. v. Gerhard Schulz, Tim Mehigan, Marion Adams, Bern, Frankfurt/Main 1990, S. 141–179. Erst in jüngster Zeit mehr Aufmerksamkeit finden Wilhelm… …umfangreichen Forschung zum historischen Roman und der aktuellen Konjunktur gedächtniskultureller Fragestellungen4 umso mehr, als die antinapoleonischen Kriege in… …antinapoleonischen Kriege im weiteren Vormärz dort mehr noch als in Preußen „umstritten“, in einigen Staaten zeitweilig sogar verboten, und Planerts (zumeist… …gewinnt“. 60 Dies ist für die politisch Verfolgten am Ende allerdings nicht mehr in Europa, sondern nur noch in Amerika möglich, dem Raum bereits…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Der Sternenhimmel als Reklamefläche. Die Vereinnahmung des Weltalls durch die Ware bei Walter Benjamin, Grandville und Villiers de l’Isle-Adam

    Stefan Bub
    …nichts mehr beleuchteten außer sich selbst, wurden dem 20. Jahrhundert so eigentümlich wie dem Barockzeitalter das Feuerwerk. Sie traten in Aktion für so…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Können Offiziere fliegen? Die Drogen, das Wissen und die Literatur: Ernst Jüngers „Annäherungen“ (1970)

    Marcus Hahn
    …gefaßt werden“ (AN, 341). In diese Struktur fügt Jünger mit mehr oder weniger Gewalt seine autobiographischen Reminiszenzen ein, d.h. die einzelnen Etappen… …Erfahrungen“ zähle, „[d]aß die Pflanzen mehr als Nahrung, mehr auch als Genuß und Heilung spenden“ (AN, 216), solle der „Großteil aller Pillen und Tabletten“ in… …Gesellschaften „immer mehr Bedürfnisse zu schaffen und zu befriedigen“ suchten, setze die „traditionelle Geistigkeit des Orients“ darauf, „immer mehr Bedürfnisse… …abendländischen Moderne bezeichnend, dass sich die technische Welt nicht einmal mehr im sorgsam gehüteten Wilflinger Reservat aussondern lässt. Ganz im Gegenteil… …das Gemeinwohl – es sei ein „Anzeichen beginnender Anarchie, wenn [...] Berauschte die Öffentlichkeit nicht mehr scheuen“ (AN, 36) – als auch einer… …„nicht mehr als ein Fahrzeug zur Annäherung an eine in sich unbewegte, ruhende Welt“ (AN, 54 f.). Doch dieses Fahrzeug ist für Menschen schwierig zu… …„Fasten, Nachtwachen, Flagellationen, Atemtechniken, Gebetsformeln und dergleichen mehr weniger ‚künstlich‘ sein sollten als gewisse Drogen“, die Gelpke an… …mehr. Das Märchen offenbarte eine Tiefe, die ich nicht geahnt hatte. [...] Wer sie hörte, wer von ihr durchdrungen wurde, der brauchte den Text, brauchte… …die Buchstaben nicht mehr. Ich legte das Buch beiseite; der Atem ging schneller, lustvoller (AN, 259). Doch die schöne Heiterkeit, das arabische Märchen… …schlägt in Seligkeit um oder umgekehrt), geheimnisvolle Geisterstimmen, und anderes mehr. 47 5. Rausch und Wissen Die gerade am Beispiel des parallelen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Christian Meierhofer: Alles neu unter der Sonne. Das Sammelschrifttum der Frühen Neuzeit und die Entstehung der Nachricht

    Nicola Kaminski
    …Untersuchung. Wo man bisher kaum mehr als abschätziges Unverständnis für notorische Kompilatoren wie Eberhard Werner Happel, Erasmus Francisci, ja selbst Georg… …(358) und „nicht mehr“ (359), „Höhepunkt“ (ebd.) und Rückschritt (vgl. 366 f. zu den Moralischen Wochenschriften) moduliert wird. Dem entspricht eine im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    John T. Hamilton: Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache

    Boris Previsic
    …Darstellung: „Tatsächlich deutet sein Außerkraftsetzen der Sprache darauf hin, dass die eigene Persönlichkeit mehr ist, als sich rational ausdrücken lässt.“… …nominalistisch die Welt erschaffen: „Sowohl Musik als auch verbale Sprache erscheinen, wenn sie nicht mehr als imitative Produkte oder Werke (erga) begriffen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Uwe Schütte: Arbeit an der Differenz. Zum Eigensinn der Prosa von Heiner Müller

    Janine Ludwig
    …Prosa wechseln, wenn selbst dies nicht (mehr) gegeben sei. Weiterhin sieht Schütte in den Stücken der 1970er-Jahre eine zunehmende „Entfremdung des Dramas…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Olaf Kramer: Goethe und die Rhetorik

    Constanze Breuer
    …nicht mehr dissimulieren, sondern sich als Kunst markieren. Die Abgrenzung von der Natur muss geleistet werden, die Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf… …rhetorischen Strukturen artikulieren“ (135). Wenn diese Argumentation zuträfe, wäre „Goethe und die Rhetorik“ eigentlich kein Thema mehr. Dabei ist es gerade das…
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