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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Christa Bertelsmeier-Kierst: Kommunikation und Herrschaft. Zum volkssprachlichen Verschriftlichungsprozeß des Rechts im 13. Jahrhundert, Hirzel Verlag, Stuttgart 2008 (ZfdA, Beiheft 9), 250 Seiten

    Ursula Schulze
    …Prosatextgruppen genauer: die Urbare und die Rechtsbücher „Sachsenspiegel“ und „Schwabenspiegel“. Für die Auswahl sind nach ihren Angaben die Menge der Texte im 13… …. Jahrhundert, die soziale Vielschichtigkeit der Überlieferungsfelder und die Verankerung zwischen memorialer und schriftgestützter Kultur entscheidend (S. 21f.)… …. Bertelsmeier-Kierst will die Entstehung und Überlieferung der Texte beschreiben, mediengeschichtliche Fragen (d.h. die Verwendung von Illustrationen) und die sozialen… …sollen ermittelt werden). Diese Absichten löst die Verfasserin vornehmlich bei den Rechtsbüchern mit beachtenswerten Ergebnissen ein. Vor der genaueren… …Betrachtung der Urbare und der Rechtsbücher gibt Bertelsmeier-Kierst einen Überblick über die deutschsprachige Rechtsprosa bis l300 (S. 13–20). Hinsichtlich der… …verschiedene Gruppen untergliedern (inhaltlich betreffen sie Rechts- und Geschäftsvorgänge oder -zustände auf verschiedenen Ebenen und Rechtsordnungen), aber der… …urkundliche Charakter ist durch bestimmte Formulare und Beglaubigungsmittel ausgewiesen. 1 Dass Friedrich Wilhelm für die Frühphase in das „Corpus der… …Ulrichs von Lichtenstein „Frauendienst“, ist in der älteren Forschung hinlänglich vermerkt worden. Bei dem weitaus größten Teil der Texte handelt es sich um… …Sprachgebiet auch einschlägige Texte entgangen sind, aber von einer „kuriose[n] Zusammenstellung der ‚Originalurkunden‘“ (S. 16) zu sprechen, ist… …ungerechtfertigt. Auch die „Sonderrolle“ der Urkunden im Literalisierungsprozess (S. 13) ist geringer als angenommen, da den Aufzeichnungen in der Regel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Sangspruchdichtung. Gattungskonstitution und Gattungsinterferenzen im europäischen Kontext. Internationales Symposium Würzburg, 15.–18. Februar 2006, hg. v. Dorothea Klein zusammen mit Trude Ehlert u. Elisabeth Schmid, Niemeyer, Tübingen 2007, XIX und 406 Seiten.

    Manuel Braun
    …der vorliegende Band dokumentiert, feiert die (vorläufige) Fertigstellung des „Repertoriums der Sangsprüche und Meisterlieder“, 1 das eine der großen… …Leistungen der jüngeren deutschen Mediävistik darstellt, an der sämtliche philologischen Tugenden – Sachkunde, Fleiß, Sorgfalt – Anteil haben. Ein enormes… …Material ist damit auf mustergültige Weise erschlossen. Damit es nun auch wirklich genutzt wird, bedarf es der wissenschaftlichen Neugier auf eine Gattung… …, die modernen ästhetischen Erwartungen so gar nicht genügen will. Insofern ist der Versuch zu begrüßen – im Vorwort formuliert von den drei… …Herausgeberinnen –, „neue Perspektiven zur Erforschung der Sangspruchdichtung zu entwickeln“ (S. IX). Trotz mehrerer lohnender Beiträge wird man den fertigen Band… …, gemessen an diesem Anspruch, wohl für gescheitert erklären müssen. Das mag zum Teil auch auf das Konto der beiden Leitfragen gehen, die der Tagung vorgegeben… …besonders spezifische oder originelle Fragestellung, auch nicht im Kontext der neueren Sangspruchforschung. 2 Letztere fordert dazu auf, den deutschen… …Sangspruch verstärkt im internationalen Umfeld zu verorten und ihn zu verwandten Phänomenen aus der Romania oder der lateinischen Gelehrtenkultur ins… …Friedrich Wolfzettels und Levente Seláfs befassen sich mit nicht-lyrischen strophischen Dichtungen im Allgemeinen und der Gattung des Dits im Besonderen… …, wobei der Bezug zur Sangspruchdichtung lediglich in der vagen Vermutung besteht, dass es dort wohl verwandte Abgrenzungsprobleme gebe. Aus anderen Gründen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Andreas Nievergelt: Die Glossierung der Handschrift Clm 18547b. Ein Beitrag zur Funktionalität der mittelalterlichen Griffelglossierung

    Birgit Meineke
    …Buchbesprechungen Andreas Nievergelt: Die Glossierung der Handschrift Clm 18547b. Ein Beitrag zur Funktionalität der mittelalterlichen… …vorliegende Veröffentlichung ist die Druckfassung einer von Elvira Glaser betreuten Züricher Dissertation (2004). In der Einleitung werden Ausgangslage und… …Zielsetzung sowie das Vorgehen und der Aufbau der Arbeit behandelt. „Teil I“ der Arbeit „Methodische Vorklärungen“ besteht aus den Kapiteln 2… …„Glossierungsschichtung und Eintragungstypen“ (S. 41–60) und 3 „Die Griffeleintragung als Eintragung vom Typ B“ (S. 61–92). Mit den Typen „A“ und „B“ sind erstens der… …färbende Eintrag mit Feder oder Stift („A“) und zweitens die die Schreibunterlage „verformende“ Eintragung mittels Griffel („B“) gemeint. In „Teil II“ der… …Arbeit „Die Glossen der Handschrift Clm 18547b“ wird der Codex beschrieben (S. 93–136) und die Glosseneinträge werden vorgestellt und ediert (S. 137–724… …. 761–777) und Kapitel 9 „Griffelglossierung in Tegernsee am Ende des 10. Jahrhunderts“ (S. 779–794). Kapitel 10 fasst die Ergebnisse der Studie zusammen (S… …Kapitel 2 „Glossierungsschichtung und Eintragungstypen“. Abschnitt 2.1 ist der Unterscheidung von Schreiberhänden bei Glosseneintragungen gewidmet, wobei… …ausdifferenziert wird, die bereits oben bei der Inhaltsangabe angesprochen wurde. Wie zu erwarten, kann es bei einer einfachen Unterscheidung, dass das… …. 48f.). Die Grundtypen A „Färbend“, B „Verformend“: B.1 „Verformend unter Verletzung der Schreibunterlage, B.2 „Verformend ohne Verletzung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Hermann Paul: Mittelhochdeutsche Grammatik. 25. Auflage, neu bearbeitet von Thomas Klein, Hans-Jürgen Solms, Klaus-Peter Wegera. Mit einer Syntax von Ingeborg Schröbler, neu bearbeitet und erweitert von Heinz-Peter Prell, Max Niemeyer, Tübingen 2007 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte A. Hauptreihe 2), XX und 618 Seiten

    Ursula Götz
    …, hatte in der Erstauflage von 1881 einen Umfang von knapp 80 Seiten. Bis zur 10. Auflage von 1918, der letzten von Hermann Paul selbst betreuten, war sie… …bereits auf ca. 240 Seiten angewachsen. In gewisser Weise hatte also schon Paul selbst begonnen, sich von der ursprünglichen Konzeption einer „kleinen… …grammatik … für studenten“ (1. Aufl. S. V) zu entfernen. Die Entwicklung hat sich bei den verschiedenen Bearbeitern, die sich nach Pauls Tod der Grammatik… …annahmen, fortgesetzt. Neue Erkenntnisse wurden in die Grammatik aufgenommen, gleichzeitig wurde – auch in der neuesten Auflage – „Vieles von dem beibehalten… …, und so ist es eigentlich weder verwunderlich noch wirklich zu bedauern, dass die Paul‘sche Grammatik ihren Umfang im Laufe der inzwischen mehr als… …125jährigen Bearbeitungszeit fast verzehnfacht hat. Es wäre sicher reizvoll, für einzelne Bereiche die Vermehrung der Informationen durch die verschiedenen… …bearbeitet wurde. Die Bearbeiter der 25. Auflage, Thomas Klein, Hans-Jürgen Solms, Klaus-Peter Wegera und Heinz-Peter Prell, haben den Aufbau der Grammatik nur… …wenig verändert. Die Paragraphenkonkordanz am Ende des Bandes, die wegen der neu eingeführten separaten Zählung der vier Hauptabschnitte (Einleitung: §§ E… …hinzugekommen sind, auch die Umstellungen halten sich in Grenzen. Dagegen zeigen sich mehrere, ganz entscheidende inhaltliche Veränderungen gegenüber der… …vorangegangenen Auflage: Die durch das Wörterbuch der mittelhochdeutschen Urkundensprache (WMU) inzwischen relativ gut erschlossene urkundliche Überlieferung wurde…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Rolf Thieroff, Petra M. Vogel: Flexion, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2009 (Kurze Einführungen in die Germanistische Linguistik, Bd. 7), 100 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …Linguistik, Bd. 7), 100 Seiten Mit der Darstellung zur Flexion des Deutschen ist ein weiteres Bändchen in der sehr nützlichen und durch kluge Autorenwahl guten… …der Flexion im Rahmen der Grammatikographie im Allgemeinen zukommt. Umso mehr ist diese Einführung, die damit zugleich auch eine große Lakune füllen… …will, zu begrüßen. Die Makrostruktur der Reihe ist vorgegeben und enthält neben dem Haupttext und der einschlägigen Literatur auch ein nützliches kleines… …Glossar der wichtigsten verwendeten flexionsmorphologischen Begriffe sowie ein Sachregister. Die Darstellungen werden jeweils durch Aufgaben und Verweise… …auf Grundbegriffe sowie wichtige weiterführende Literatur ergänzt. Bei der angeführten Literatur lässt der Band – bei aller Notwendigkeit der… …des letzten Jahrzehnts mit bestimmt haben. Abgesehen davon folgt die Darstellung neueren und neuesten Ergebnissen der Forschungsdiskussion zur… …Flexionsmorphologie, die in Teilen von Autor und Autorin durch eigene Arbeiten mitgeprägt wurde, so wie etwa die Dreiteilung der „Begleiter-Stellvertreter“ (S.66ff) in… …Artikel (ad-nominal), Pronomina im engeren Sinne (ad- und pronominal) und Begleiter- Stellvertreter im engeren Sinne (pro-nominal) durch Thieroff. An der… …, wobei der Umlaut des Stammvokals noch gar nicht konsequent berücksichtigt ist. Das Ansetzen so genannter unterspezifizierter Paradigmen bei den… …– begründet sind, ist zumindest aus didaktischer Sicht problematisch, da es einer isolationistischen Betrachtung der Flexion Vorschub leistet. Hier…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Liste eingesandter Bücher

    …Manuskriptzeitalters. Handschriften der Lauberwerkstatt und der Straßburger Druck, Walter de Gruyter, Berlin, New York 2009 (Quellen und Forschungen zur Literatur- und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Inhaltsverzeichnis/Impressum

    …INHALT Seite Aufsätze Jennifer Driscoll Colosimo: Mortimers ‚Gothic‘ Vorgänger. Eine potenzielle Quelle für Schillers „Maria Stuart“ in der… …englischen Schauerliteratur ............ 161 Stephanie Catani: Der Wahnsinn hat Methode. Das ‚Andere der Vernunft‘ in E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Das… …Gelübde“ .................................................. 173 Nikolas Immer: Schiffbruch mit Zuschauerin. Spielarten der Ironie in Heinrich Heines… …............................................................... 201 Norbert Mecklenburg: Metropole der Pogrome. Rudolf Lindaus vergessener Istanbul-Roman .................. 225 Peter Sprengel: Exil in Positano… …2009 in Erlangen ........... 285 Buchbesprechungen Uta Egenhoff: Berufsschriftstellertum und Journalismus in der Frühen Neuzeit. Eberhard Werner Happels… …Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Siegfried Scheibe (Hansjörg Schelle)… …................................. 296 Theo Buck: „Der Poet, der sich vollendet“. Goethes Lehr- und Wanderjahre, Böhlau (Safia Azzouni ) ............ 302 Christiane Arndt: Abschied von… …der Wirklichkeit: Probleme bei der Darstellung von Realität im deutschsprachigen literarischen Realismus (Kathrin Maurer)… …................................................................. 305 Axel Dunker: Kontrapunktische Lektüren. Koloniale Strukturen in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhundert (Daniela Gretz)… …85-275 Berliner Bank AG BLZ 100 708 48 Kto.-Nr.: 512 203 101 IBAN: DE 31 1007 0848 0512 2031 01 BIC(SWIFT): DEUTDEDB110 Bezugsbedingungen: Der Bezugspreis…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Mortimers ‚Gothic‘ Vorgänger. Eine potenzielle Quelle für Schillers „Maria Stuart“ in der englischen Schauerliteratur

    Jennifer Driscoll Colosimo
    …„Maria Stuart“ in der englischen Schauerliteratur von Jennifer Driscoll Colosimo, Tacoma In der Forschung wird angenommen, dass Schillers Mortimer aus… …„Maria Stuart“ eine freie Erfindung ohne erkennbares Vorbild in der britischen Geschichte oder Literatur sei. Dieser Beitrag zeigt den englischen… …eine frei erfundene Figur 1 ; die einzige neben dem völlig unbedeutenden O’Kelly in der Geschichtstragödie. Zwar gibt es in der britischen Geschichte… …Blumenthal, Benno von Wiese u. Siegfried Seidel, Neubearbeitung hg. im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar und des Schiller-Nationalmuseums in Marbach v… …. Norbert Oellers, Bd. 9.1 N: Maria Stuart, hg. v. Nikolas Immer, Weimar 2010, S. 400. Alle Zitate aus Schillers Werken und Korrespondenz stammen aus der… …Nationalausgabe. Sie werden nachfolgend im Text unter der Sigle ‚NA‘, gefolgt von der Band- und Seitenangabe in Klammern angegeben. Zitate aus dem Drama „Maria… …Stuart“ stammen aus Band 9 der Nationalausgabe: „Maria Stuart/Die Jungfrau von Orleans“; Zitate aus dem kritischen Apparat dazu stammen aus der in Kürze… …(†1425) starb die männliche Erblinie der Mortimers aus. 2 Besonders anrüchig sind Roger Mortimer (1287–1330), der erste Earl of March, und Edmund Mortimer… …(1376–1409?), der zweite Sohn von Edmund, dem dritten Earl of March, und Großenkel von Roger. Roger regierte drei Jahre lang als faktischer Herrscher von England… …nach dem erfolgreichen und von ihm angeführten Aufstand gegen Edward II. Ihm wurde dabei von seiner Liebhaberin, der Königin Isabella von Frankreich und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Der Wahnsinn hat Methode. Das ‚Andere der Vernunft‘ in E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Das Gelübde“

    Stephanie Catani
    …DER WAHNSINN HAT METHODE Das ‚Andere der Vernunft‘ in E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Das Gelübde“ Abstract von Stephanie C a t a n i , Bamberg E.T.A… …(Para-) Psychologie ihre explizit poetologische Dimension offen. Damit antizipiert die Erzählung nicht nur die selbstreflexiven Erkenntnisse der… …questioning of a dualist model of reality. Im November 1817 erscheint E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Das Gelübde“ im zweiten Teil der „Nachtstücke“ und wird –… …gemeinsam mit der gesamten Sammlung – von der zeitgenössischen Literaturkritik entweder negativ besprochen oder aber gänzlich ignoriert. Haben sich die… …meisten Texte der „Nachtstücke“, allen voran „Der Sandmann“ und „Das Majorat“, längst von ihrer Marginalisierung erholt, sind ausführliche… …Analogien zu Kleists Novelle „Die Marquise von O.“, die in dem Zusammenhang nicht nur als der frühere, sondern meist auch als der bessere Text herausgestellt… …wurde. 1 I. „Die krankhaften Werke des leidenden Mannes“ Programmatisch für die frühe Rezeption der gesamten „Nachtstücke“ stellt sich die Rezension… …Walter Scotts dar, der Hoffmanns Texten 1827 einen ausführlichen Essay widmet und noch im gleichen Jahr von Goethe rezensiert sowie von ihm in Auszügen 1… …Mitherausgeber der Hoffmann-Werkausgabe: „Auch sonst findet sich kaum einmal ein positives Wort über diese Erzählung, die oft als eine schlechte Weiterführung des… …Kleistschen Motives gilt. Die Geringschätzung setzt sich auch in der wissenschaftlichen Literatur fort, bis heute fand ‚Das Gelübde‘ kaum Beachtung in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Schiffbruch mit Zuschauerin. Spielarten der Ironie in Heinrich Heines „Loreley“

    Nikolas Immer
    …SCHIFFBRUCH MIT ZUSCHAUERIN Spielarten der Ironie in Heinrich Heines „Loreley“ von Nikolas I m m e r , Trier Abstract Der Ironiegehalt von Heinrich… …Heines berühmtem „Loreley“-Gedicht ist in der Forschung wiederholt diskutiert und unterschiedlich bewertet worden. Die Bezugnahme auf den Topos vom… …Schiffbruch mit Zuschauer, der in Heines Gedicht anklingt, erlaubt eine differenziertere Bestimmung dieses Gehalts. Im Hinblick auf den Schiffer als… …Einschaltung der ironischen Sprecherinstanz eine gezielte Erweiterung dieses ästhetischen Reflexionsmodells. A subject which has been frequently discussed… …specific extension through the involvement of the ironic speaker. Dass Heinrich Heine die Ironie virtuos gehandhabt hat wie kein Zweiter, ist ein Befund, der… …literarisch beschlagenen Publikum Eulen nach Athen tragen.“ 1 Doch was an der Oberfläche selbstverständlich anmutet, erweist sich bei näherer Betrachtung als… …überaus komplexes Problemfeld. Denn obwohl sich ‚Ironie‘ präzise als ein Tropus der Rhetorik bestimmen lässt, bleibt sie aufgrund der Vielfalt ihrer… …Erscheinungsformen phänomenologisch bestenfalls näherungsweise erfassbar. So definiert etwa Uwe Japp ‚Ironie‘ überzeugend als „Versuch der Versprachlichung der Welt in… …gleichzeitiger Gegenrede“, entwickelt jedoch in seinem Kapitel „Arten der Ironie“ 2 eine vergleichsweise offene Reihung ironischer Phänotypen. Diese Offenheit ist… …, hier: S. 86f. Auf die Diskussion, ob die Entwicklung von der romantischen Ironie zu Heines Ironie als ein Prozess der Kontinuität oder Diskontinuität…
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