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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    „Mittelpunkt deutscher Geschichten“

    Zur politischen Symbolik der „Karte von Schwaben“ in Achim von Arnims „Die Kronenwächter“
    Matthias Buschmeier, Christian Fieseler
    …. Durch die selbst vorgenommene ‚Schwächung‘ der Position des Kaisers mit der Einführung verschiedener Reichsinstitutionen sei dieser nicht mehr in der Lage… …politische Lesarten. Nimmt man den Hinweis auf die „Karte von Schwaben“ ernst, dann wird deutlich, dass sie mehr als nur eine philologische Fußnote wert ist… …Ausarbeitung [und] die Quellen, woher sie genommen werden“, darzulegen. Außerdem wollten sie zum einen nichts mehr veröffentlichen, „es seye denn Gewißheit in… …unterlaufen ist oder ob die falsche Angabe beabsichtigt war, kann philologisch nicht mehr entschieden werden. 45 „Multitudo Statuum in hoc Circulo ob spatii… …: Schon in dieser Entsprechung von Karte und Dichtung erscheint die Karte um so mehr als symbolisches Dispositiv für den Roman. Die Karte eignet sich dabei… …, löst sich aber im Prozess der Verwissenschaftlichung der Kartographie immer mehr von einer ikonischen Abbildungs- oder Ähnlichkeitsbeziehung und wird…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Zwischen Typik und Individualität. Eine Relektüre der Autobiographie Ludwig von Diesbachs

    Simon Wenger
    …Emotion heraus findet er schreibend zu einem Selbst, das nicht mehr im Allgemeinen aufgeht. 21 In Ludwigs ausführlicher Schilderung des Todes der Gattin… …scheint nicht an Phasen des Erzählverlaufs gebunden zu sein. Die Textdeixeis geschehen äußerst wortkarg: Mit einer Ausnahme35 nehmen sie nicht mehr Platz… …noch mehr zu lesen sei und er sich hier deshalb beschränken wolle. Wie lässt sich nun jene auffällige Häufung von Texthinweisen und Beschränkungsformeln… …im Zusammenhang dieser Einstiegspassage deuten? Lege ich den Akzent auf die Rezeptionsästhetik und frage nach bestimmten, mehr oder weniger… …Text ab. Damit aber bezweckt Ludwig offensichtlich mehr, als lediglich eine inhaltliche Grenze zu ziehen. Mit den Hinweisen auf die Familienchronik gehen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Konrad Kirsch: Die Masse der Bücher. Eine hypertextuelle Lektüre von Elias Canettis Poetik und seines Romans „Die Blendung“, Konrad Kirsch Verlag, Sulzbach 2006.

    Bernd Witte
    …nicht mehr wie die Heilige Schrift ein kanonischer Text; es sind die Mythen und Erzählungen, die ethnographischen und historischen Berichte aller Völker…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Wilhelm Werner von Zimmern. Totentanz, hg und komm. v. Christian Kiening, Edition Isele, Konstanz 2004 (Bibliotheca Suevica 9), 211 Seiten mit 83 farbigen und 19 schwarzweißen Abb.

    Franz-Josef Holznagel
    …, Heidelberg 1901, S. 57–62. 14 Die Bilder zu FH [Anm. 1] Nr. 41 und FH 47 bietet der Band als Abb. 4 und 5 (S. 179, 186). 15 Von daher wäre es mehr als…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Dietrichs Flucht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. v. Elisabeth Lienert, Gertrud Beck, Tübingen 2003 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 1), XXX und 352 Seiten / Rabenschlacht. Textgeschichtliche Ausgabe, hg. v. Elisabeth Lienert, Dorit Wolter, Tübingen 2005 (Texte und Studien zur mittelhochdeutschen Heldenepik 2), XXIX und 282 Seiten

    Kay Malcher
    …stellt einmal mehr der angemessene Umgang mit den Texten unter der Bedingung divergierender Überlieferung dar. Diesbezüglich, was in den Darstellungen der… …Überlieferung im sprachlichen Mikrobereich oberste Priorität hat, da spielt sie keine Rolle mehr, wenn es um die Frage nach der Wiedergabe eines…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Die ‚Gesellschaft‘ der höfischen Dichtung im Spiegel der Forschungsgeschichte

    Ursula Peters
    …geregelten Hofzeremoniells immer wieder unterbrechenden zahlreichen Szenen gruppeninterner Auseinandersetzungen, die zwar in ausgefeilten Rechtshandlungen mehr… …Herrschaftshandelns in Heldenepik und Höfischem Roman, die nun nicht mehr in erster Linie als eine literarische Fokussierung zeitgenössischer Konfliktzonen des Neben-… …Kriegsberatungen, diplomatischen Aktivitäten, Friedens- oder Versöhnungsverhandlungen oder Unterwerfungsakten, als mehr oder weniger genaue literarische Abbilder… …Herrschaft und Vergesellschaftung“ (S. 245), die der Text mehr schlecht als recht harmonisiere. Dies sind vornehmlich germanistische Beispiele. Ähnliches gilt… …(S. 486) auf ihre imaginären Repräsentationen von Strukturen der Macht befragt und damit zugleich möglicherweise – mehr als ihr bewusst ist – den und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Die „Wollust des Schmerzes“ und die „Qual des Henkers“

    Allusionen auf die imitatio Christi in Büchners Revolutionsdrama „Dantons Tod“
    Gregor Streim
    …mehr verleugnet, Ich oder er? – Und doch ist was von Narrheit in dem Gedanken. – Was sehen wir nur immer nach dem Einen? Wahrlich des Menschensohn wird… …, die jedoch einmalig bleibt und sich im weiteren Verlauf der Geschichte nicht mehr wiederholen lässt. Heinrich Anz hat Büchners Verwendung eines…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Kirk Wetters: The Opinion System. Impasses of the Public Sphere from Hobbes to Habermas, Fordham University Press, New York 2008.

    Irmela Schneider
    …eher mehr als weniger dogmatisch. Die in kritischer Auseinandersetzung mit Habermas entworfene Denkfigur gewinnt ein schärferes Profil, wenn Wetters…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Kritische Heteronormativitätsforschung

    Der queer turn in der germanistischen Mediävistik
    Andreas Kraß
    …Schultz nicht mehr ausführt, mit den Thesen der Literaturwissenschaftlerin Eve Kosofsky Sedgwick in Verbindung bringen, die, in Anlehnung an René Girards… …durchsetzen; künftig wird die germanistische Mediävistik an Studien wie jener, die James A. Schultz vorgelegt hat, auch hier nicht mehr vorbeikommen. Namhafte…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Eilharts „Tristrant“ in den nideren landen?

    Ein polychromes Minnekästchen im Victoria and Albert Museum, London
    Henrike Manuwald, Nick Humphrey
    …Bildteppiche auf eine Kenntnis des Eilhart-Textes schließen lassen, vorstellbar. 47 In jedem Fall ist das Kästchen mehr als ein bloßes Zeugnis der Textrezeption… …worden, wie sich aus den Schlössern (dem ursprünglichen und den später hinzugefügten) ableiten lässt. Ob das Kästchen ein Minnegeschenk war, ist nicht mehr…
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