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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Annette Gerok-Reiter: Individualität. Studien zu einem umstrittenen Phänomen mittelhochdeutscher Epik (Bibliotheca Germanica 51), A. Francke Verlag, Tübingen und Basel 2006, IX und 350 Seiten.

    Dieter Kartschoke
    …. Francke Verlag, Tübingen und Basel 2006, IX und 350 Seiten. „Zuerst von dem Titel; denn soviel haben wir aus dem langweiligen Lesen der Literaturzeitungen… …solche Zuspitzungen und überdrehten Formulierungen liebt. Das mag einen gewissen intellektuellen Unterhaltungswert haben, dessen man freilich auch schnell… …wesentliche Rahmenbedingungen und Möglichkeiten einer Semantik des Individuellen aufgezeigt zu haben, von denen aus der Stellenwert auch derjenigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Edith Feistner, Ina Karg, Christiane Thim-Mabrey: Mittelalter-Germanistik in Schule und Universität. Leistungspotenzial und Ziele eines Faches, V & R unipress, Göttingen 2006, 247 Seiten

    Angela Mielke
    …Veröffentlichung vorliegt, noch dazu, wenn sich dazu drei Wissenschaftlerinnen zusammengetan haben, die unterschiedliche Teilgebiete der Germanistik vertreten: Edith… …, „Wann haben Sie sich zuletzt mit etwas beschäftigt, das Sie mit dem Mittelalter verbinden?“, „Ist die Beschäftigung mit dem Mittelalter interessant?“, 2… …auf die Frage „Worauf haben Sie bei Ihrer jüngsten Beschäftigung mit einem dem Mittelalter zugeordneten Thema/Gegenstand zurückgegriffen?“ fällt auf… …mittelalterliche Literatur und Sprache habe ihren allgemeinen Kulturkompetenzen genutzt. Alles in allem haben die Autorinnen Recht mit ihrer eigenen Einschätzung… …legen sind – sie haben die Reihe ja nicht verantwortet –, wohl aber der unangebracht euphorisch wirkende Umgang mit dem unzureichenden, wenig…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Verloren im Netzwerk. Überlegungen zur Unlesbarkeit der "Römischen Octavia" Herzog Anton Ulrichs

    Stephan Kraft
    …unübersichtlicher Personenfülle zu präsentieren, die aus ihnen eine nicht mehr handhabbare und zum baldigen Aussterben verurteilte Textspezies gemacht haben… …in gleichem Maße bestanden haben: Wen ich die romans lange und an einem stück lesen müste, würden sie mir beschwerlich fallen, ich lese aber nur ein… …Unlesbarkeit dieses Romans ist es also eine recht seltsame Sache: Während Leibniz und Alewyn unverkennbar Probleme mit dem Text haben, scheinen Liselotte von der… …Pfalz und andere einen für sie gangbaren Weg gefunden zu haben, diesen Roman durchaus mit Genuss zu lesen. Den Ursachen für diese höchst merkwürdig… …dieser verwirrenden Oberfläche eröffnen: In einer ersten Näherung scheint man es hier mit einem Erzähler aus höherer Warte zu tun zu haben, der etwa in… …bereitstellen. 15 Die Forschung unterscheidet dabei zwischen Untersuchungen von Gesamtnetzwerken und Untersuchungen von individuellen Netzwerken. Erstere haben… …. 16 Exemplarisch haben Thomas Schweizer und Michael Schnegg die Übertragbarkeit dieser sozialethnologischen Untersuchungs- und Darstellungstechnik auf… …Episoden auftretenden Nebenfiguren schnell wieder in Vergessenheit, wenn sie einmal ihre Funktion für die Hauptintrige erfüllt haben. Auf der einen Seite… …haben sollte, war der Herrscher selbst. 27 Die Situation eines solchen Höflings ist also der einer Romanfigur in der „Römischen Octavia“ nicht unähnlich… …beßer nach als ein Erfinder von einem schöhnen Roman.“ 41 Seine und Richard Alewyns Schwierigkeiten haben ihren Grund also wohl darin, dass sie ein ihnen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Die "Lokulamente" des Gehirns

    "Schoenschreiben" bei Goethe
    Jens Loescher
    …, Retrospektive), wie mentale Konzepte produktiv wurden. Dass genau dies bei Goethe der Fall ist, haben die WA-Redactoren geahnt, die Akademie-Herausgeber vereinzelt… …meine Feder wie ein Specht. 15 Ganz erkennbar haben wir hier ‚klassische‘ Schreibsituationen vor uns, die dem zeitgenössischen kulturellen Konzept des… …sinnfällig, das Figurenensemble besteht – und dies nicht zufällig – aus Schreibenden, die ihre Mitte, ihre Handschrift verloren haben. Bereits zu Beginn äußert… …noch dieselbe sein? Hat sich ihre Gestalt, haben sich ihre Gesinnungen verändert? Er hielt die Feder noch in der Hand, er wollte schreiben, wie er dachte… …Wissenstransfer, ‚wisdom, illuminations, and inventions‘, über das Meer der Kulturen hinweg überhaupt erst ermöglicht. 33 „So haben wir Deutsche einen Jean Paul… …haben scheint, dessen Phantasie deutscher Poesie wohl als Kronjuwele, aber deutscher Kultur nicht als Gemeingut angehört“. (FA, 2. Abt., Bd. 3/2, S… …Terminologie ins Gedächtnis aufnehmen, eine gewisse Anzahl Wörter und Beiwörter bereit haben, damit er, wenn ihm irgend eine Gestalt vorkäme, eine geschickte… …Mechanismus sein, und doch im Innern die größte Einheit haben. So sind alle Hypothesen oder vielmehr alle Prinzipien. – Wer nicht viel zu bewegen hat, greift…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Jean Paul intermedial

    Phantasie und Exzerptsystem als Medien der Sichtbarmachung
    Annina Klappert
    …halbes Ich aus oder abgeschrieben zu haben. 31 II.3 Sehprozesse zwischen Phantasie und Exzerptsystem Bislang wurde die These verfolgt, dass die Phantasie…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    ?Mittelpunkt deutscher Geschichten?

    Zur politischen Symbolik der ?Karte von Schwaben? in Achim von Arnims ?Die Kronenw?chter?
    Matthias Buschmeier, Christian Fieseler
    …zerstörend geregt haben, diese Vollendung in einem gewissen Sinne erreichten sie nicht wieder und so reiht sich das Bild des Unterganges unmittelbar an den… …Wingertszahn festzuhalten, dass die Romantiker im engeren Sinn „sich eigentlich mit den Staufern kaum befaßt haben“. Vgl. Christof Wingertszahn: „Noch einmal… …Schwaben, wie sie Homann’s Erben im Jahre 1734 herausgaben, muß noch jetzt nach so vielen Veränderungen, wohlgefallen. Diese sinnreichen Nürnberger haben… …Leuthe von allen Theilen der Erde und also von den ungemessenen Ländern auch Landkarten haben“. 40 Diese Art der Kartenherstellung, die Franz in den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Die Welt als Hasard und Vorstellung

    Schnitzlers Novelle "Spiel im Morgengrauen"
    Markus Lorenz
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f?r deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Poetik und Ethik der kleinen Form: Franz Kafka, Robert Musil, Heiner Müller, Michael Köhlmeier

    Claudia �hlschl�ger
    …, München 1960, S. 188–213, hier: S. 191f. 19 Loos [Anm. 17], Bd. 2, S. 328: „Und die menschheit wird einmal Karl Kraus ihr leben zu danken haben.“ 20 Karl… …und Betrachtungen herauszugeben; von Nebensachen zu reden, wo es so viele Hauptsachen gibt; seinen Ärger an Erscheinungen zu haben, die weit vom Schuß… …, die sich auf der klebrigen Schicht des Fliegenpapiers verfangen haben. Das animalische Agieren von sterbenden Fliegen folgt einem Automatismus, der auf… …anhaltende, auch ethische Aspekte betreffende Diskussion über den Unterschied von Erzählen und Beschreiben angeregt hat. 43 Beschreibungen haben seit Lessings… …besprochenen Fallbeispielen kleiner Literatur in Verbindung bringen. Auch hier haben wir es mit einem Erzähler zu tun, der zugleich beobachtende Instanz ist… …Katze aus den Augen gelassen haben, verwirrt von einem Nachbild aus dem Drogentraum, ein Steinkohlenwald mit gelbem Himmel, Konturen von Tierköpfen über…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Herr seiner Zeit

    Peter Handkes "Don Juan" und das heilsame Abenteuer des Erzählens
    Thorsten Carstensen
    …Realismus sprengen, den der Text zuvor etabliert haben mag. Ebenso undefiniert und märchenhaft bleiben die exakt wahrgenommenen, aber nur schwer zu… …einen Moment zu konzentrieren – bedarf es auch des Gefühls, Zeit zu haben und dabei „ohne Angst, ohne Sorge, ohne Beengung zu sein“. (BV 347) Gelingt…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Cornelia Ilbrig: Aufklärung im Zeichen eines "glücklichen Skepticismus". Johann Karl Wezels Werk als Modellfall für literarisierte Skepsis in der späten Aufklärung, Wehrhahn, Hannover 2007.

    Roman Lach
    …die Erfordernisse der Gegenwart immer Priorität haben und der in seinen Lektüren wie den literarischen Auseinandersetzungen, an denen er beteiligt ist…
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