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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Nicht als blau: Zur Frage der poetischen Transzendenz in der Moderne (Baudelaire, Brinkmann, Benn)

    Clemens Pornschlegel
    …eines radikalen Weltverlusts. Der phänomenologische Begriff ‚Transzendenz‘ benennt diese Erfahrung. Sofern moderne Poesie sich selbst als Erfahrung von… …, von der absoluten Metapher bis zur Agrammatikalität. 9 Dass Brinkmanns ‚Poesie des alltäglichen Desasters‘ sich in diese Tradition einzeichnet und dass… …, wehrt sich gegen diese bourgeoise „idée reçue“. 32 Es lässt sich in der Tat als Vexierbild betrachten. Zum einen ist die hässliche Fratze des… …je. […] ‚Diese glanzvollen Städte‘, sagt er sich, […] diese schönen Schiffe […], diese Bibliotheken […], diese Schar von Instrumenten […], diese… …bezaubernden Frauen […] – all diese Dinge sind gemacht für mich! Nur für mich! Für mich hat die Menschheit gearbeitet, für mich hat sie Martyrium und Opferung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Der Dieb und der Fisch. Zu einer Bildbeischrift im Münchener „Tristan“-Codex Cgm 51

    Henrike Manuwald
    …eine andere Motivation dafür vermutet, dass sie von ihrem Vorhaben ablässt. 7 So stellt die Beischrift vorausweisend diese Szene bereits in einen… …leoninischen Hexameters scheint es jedoch eher gerechtfertigt, pi_c_i_ als Verschreibung für piscis anzusehen, zumal sich diese Lesart auch durch eine Parallele… …bekanntere moralisierende Sentenz aus dem Erziehungskontext niederschrieb, diese Frage wird sich nicht mit Gewissheit entscheiden lassen. Für die nachfolgenden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Held in Mönchskleidern oder Mönch im Heldenkostüm? Zur Wahrnehmung Ilsans im „Rosengarten zu Worms“

    Andreas Hammer
    …Worms“. Diese Heldendichtung aus der Mitte des 13. Jahrhunderts erzählt von einem Reihenkampf im Rosengarten der burgundischen Königstochter Kriemhild, bei… …dem Kämpferpaare der Nibelungen und der Dietrichmannen aufeinandertreffen. Inszeniert ist diese Folge von Zweikämpfen als eine Art Schaukampf zum… …. Bereits der erste Auftritt Ilsans lässt diese Engführung der beiden Lebensformen erkennen. Die beiden Brüder Hildebrand und Ilsan agieren nämlich nun… …heroischen Sphäre ist, zeigt sich allerdings wenig später bei der Begegnung mit Wolfhart; vgl. dazu unten. 37 Andreas Hammer Am deutlichsten wird diese… …überredet werden muss, die Kämpferschar für den Wormser Rosengarten zu komplettieren. Diese eigentümliche Form der Bekleidung weist die deutlichsten… …diese Problematik nochmals am Schluss der Erzählung, wenn Ilsan bei seiner Rückkehr der Zutritt ins Kloster verwehrt wird und er sich daraufhin selbst… …ausgerechnet einen Mönch mit sich bringe. Diese Nachricht sorgt für Unruhe unter der Kriegerschar, und alle laufen den Ankömmlingen entgegen, heißen Dietrich und… …geraten seien (Sie sint nâch dir gewahsen; 127,1). Diese fehlgeleitete Wahrnehmung verstärkt sich noch, wenn es zum eigentlichen Kampf im Rosengarten kommt… …ausgerechnet dann erwähnt, wenn er sich genau gegenteilig verhält, mag zwar in der Hauptsache der Komik geschuldet, mit der diese Figur schließlich besonders… …bezeichnet sein Schwert als Predigerstab (434,1); diese Wendung hat bereits Dietrich bei ihrer ersten Begegnung gebraucht (vgl. 105,4). Kriemhild nennt Ilsan…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Figurationen der Melancholie. Spuren Walter Benjamins in W. G. Sebalds „Die Ringe des Saturn“

    Anja Lemke
    …und der diese umgekehrt dem Betrachter im Schatten der Melancholie erscheinen lässt. Den im Zeichen des Saturn geborenen Sternenkindern ist die… …hinauszugelangen. Es ist diese für die Melancholie charakteristische Ambivalenz, die Sebalds ganze Prosa auf vielfältige Weise durchzieht. Am deutlichsten und… …auf den Leitstern des Melancholikers, in dessen Zeichen die Pilgerreise steht. Diese beginnt „im August 1992, als die Hundstage ihrem Ende zugingen“… …Herbst zu trocken gewesen sind. Diese Verbindung von klimatischen Faktoren und Ausbruch der Krankheit, auf die Sebald mit seinem Rekurs auf den Hundsstern… …von Trauer, Angst und Wahnsinn an den Körper hat diese Seelenzustände nicht von ihrer mythischen Bindung befreit, sondern vielmehr den Körper mit in… …diese Mythologisierung einbegriffen. „Die schwarze Galle, von der die ersten ‚Physiologen‘ sprachen, ist ein substanzieller Mythos, der an die Stelle der… …träge Lehm, der zähflüssige kalte Teer, der alle Bahnen des Organismus verstopft und den Strom der Lebensgeister hemmt. 9 Es ist diese verbleibende… …Verbindung zum Mythos, die dem Christentum im Mittelalter die Deutung der Krankheit Melancholie als Disposition für dämonische Besessenheit erlaubt. Auch diese… …analog zur Melancholie sowohl Kreativität als auch Zerstörungswut, Fruchtbarkeit wie Tod. Während diese Ambivalenz in der Spätantike zunächst zugunsten des… …nicht negiert, in ihm jedoch als Inhaber der höchsten Himmelssphäre und Stammvater der Planetengötter ein Symbol des reinen Geistes sieht. 13 Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Die Kleineren Dichtungen Heinrichs von Mügeln. Zweite Abteilung. Mit Beiträgen von Michael Stolz, hg. v. Karl Stackmann / Karl Stackmann: Philologische Untersuchungen zur Ausgabe der kleineren Dichtungen Heinrichs von Mügeln

    Thomas Bein
    …sind eine Ungarnchronik überliefert, ein Artes Liberales-Zyklus sowie „Libri tocius biblie“; diese auch in deutscher Sprache wie auch eine… …Quelle besonderer Prägung. Umso begrüßenswerter ist die Tatsache, dass diese Quelle nun in einer Weise ediert worden ist, die für Forschungen… …der nicht von Heinrich stammenden Strophen“ (Edition, S. VII). Diese sind nun nicht in der Ausgabe versammelt, wohl aber vier Strophen, deren… …ist in vier Handschriften überliefert: P, g, f und l. Für Stackmann repräsentieren diese vier Handschriften vier verschiedene Fassungen von „Der meide… …den „Philologischen Untersuchungen“: Diese „Untersuchungen“ sind eine genauso bemerkenswerte wie ungewöhnliche Publikation. Bemerkenswert, weil es sich… …Einschübe, um die zeitliche Distanz zwischen der ersten Editionsarbeit und den diese begleitenden Prolegomena-Konzepten in den 1950er Jahren und der… …bei weitem“ (Ausgabe 1959, 1. Teilbd., S. CL–VIf.). Dabei ist g – wie gesagt – keineswegs die älteste Handschrift (diese ist den ausführlichen… …Frage stehenden Autors eine Rolle spielt, das in g sodann große Bestätigung findet, so dass diese Handschrift schließlich zur alleinigen Referenz für den… …Blick auf einen ‚Mügeln-Standard‘, den g repräsentieren soll. Diese Abweichungen erarbeitet Stackmann in wahrhaft bewundernswerter philologischer… …über die Anordnung der Texte, den Umgang des Editors mit der handschriftlichen Buchgliederung und besonders über sprachliche Normalisierungen. Auch diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Johannes Janota, Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit, hg. v. Joachim Heinzle, Bd. III: Vom späten Mittelalter zum Beginn der Neuzeit, T. 1: Orientierung durch volkssprachige Schriftlichkeit (1280/90-1380/90)

    Volker Honemann
    …Literaturgeschichtsschreibung führt das dazu, dass diese die Vielfalt der Sachgebiete, Formen und Texte nur in konsequenter Ausrichtung auf einen erweiterten Literaturbegriff… …aber stets im Blick, wie die Vielzahl der Verweise auf diese zeigt; sie machen auch deutlich, dass bezüglich der Behandlung von Texten und Themen, die… …wirkt. Diese Seiten der Literaturgeschichte sind das Beste, was man zu diesem Thema derzeit lesen kann. Das gilt auch, wenn man den Einwand Walter Haugs… …; vielleicht wäre es mit einer Vermehrung der Verweise auf diese Literatur zu verkleinern. Zum anderen ist zu fragen, ob nicht die Wahl einer anderen, ‚älteren‘… …bedrängenden“ Suche nach einem rettenden Weg, „der aus den heillosen Wirren des Diesseits verläßlich zum ewigen Heil führt“ (S. 59). 7 Diese Orientierungssuche… …(Zitat S. 463), und ders.: Die deutsche Literatur, S. 466–479. 7 Natürlich wäre auch diese These, die gegenwärtig sicher allgemeine Zustimmung findet, zu… …wendet, wird aber dabei auch konstatieren müssen, dass im 14. Jahrhundert diese Elite sehr viel zahlenstärker geworden ist, als sie dies im 13. Jahrhundert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Das ‚verstrickte‘ Gottesurteil. Praktische Überlegungen zur mittelalterlichen ‚Präsenzkultur‘

    Florian Kragl
    …Relativierung der de Saussure’schen Arbitrarität der Signifikat-Signifikant-Struktur. Ihren terminologischen Niederschlag hat diese epistemologische Komponente… …Wahrnehmungsmodalitäten beizutragen, speziell – aus altgermanistischer Perspektive – was das Mittelalter angeht. Gumbrecht geht auf diese Frage im Kontext einer… …, und diese Stellung ist verschieden vom dominanten Selbstbezug des christlichen Mittelalters, in dem sich der Mensch als Bestandteil einer ihn umgebenden… …Teilen der göttlichen Schöpfung als untrennbar galten. Diese Implikationen der mittelalterlichen Epistemologie wurde beispielsweise durch die Erwartung und… …der Wahrheit entsprechend. Die Täuschungsmanöver, auf denen diese Wahrheit beruht, bleiben beim Ordal außen vor; die Wahrheitsstruktur wird kompliziert… …über diese Art des Gottesgerichts zu einer pointierten rhetorischen Gestalt verholfen. Die Schilderung des Ordals: in gotes namen greif si’z [das heiße… …. Diese Operationen geben den Blick frei auf eine unmittelbare, damit auch unhinterfragbare bzw. nicht hinterfragte Wahrheit, nobilitiert über die… …Behauptung der aufrichtigen Treue, auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu prüfen. Der Mann besteht die Probe. Dass auch er 33 Diese leitet Joëlle Fuhrmann: Le rôle… …Thomas von Aquin. Die Textlogik sperrt sich jedoch gegen diese Interpretation, hat doch der Mann das Ordal nicht bestanden, weil er tugendhaft und… …standhaft war, sondern weil er einen Trick benutzt hat. 34 Ich glaube nicht, dass diese Drohung wörtlich zu nehmen ist (so Vickie L. Ziegler: Trial by Fire…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie, Siedler, München 2007 / Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben, Piper, München, Zürich 2007 / Hans Blumenberg: Der Mann vom Mond. Über Ernst Jünger, hg. v. Alexander Schmitz und Marcel Lepper, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2007.

    Claude Haas
    …Zeitgenossen Jüngers mit Zitaten, die zu den Aussagen des letzteren frappierende Parallelen offenbaren. Diese Technik weist den Autor ohne jeden Zweifel als… …sollen. Diese Kritik kann die Leistung Kiesels indes nicht schmälern. Mit seinem Buch liegt ohne jeden Zweifel der derzeit gründlichste und subtilste… …, diese wiederholt mit zeitgenössischen literarischen und philosophischen Modellen in Bezug zu setzen, folgt aber ansonsten viel stärker als Kiesel den… …zentrale Schwächen Schwilks zutage. Diese treten in dessen Kapiteln zur Kindheit und Jugend Jüngers besonders deutlich zu Tage. Folgt Kiesel hier weitgehend… …als in Alltagsanekdoten, kuriose Zeitungsmeldungen etc. regelrecht vernarrt und er versteht es, diese auf größere Sinnzusammenhänge hin zu öffnen… …, auf „umwegige Weise ähnlich“ (75). Diese, freilich auslegbare, Formulierung ließe sich gewiss als die zentrale poetologische Metapher auch und gerade…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Leonhard Fuest: Poetik des Nicht(s)tuns. Verweigerungsstrategien in der Literatur seit 1800, Fink, München 2008.

    Carolin Benzing
    …sich mit dieser Publikation jeder auf diese spezifische Thematik bezogene Forschungsstand gewinnbringend erweitern. Wer bisher zu Verweigerungsstrategien… …in der Literatur geforscht hat, stieß fast zwangsläufig auf Schriften zu Melancholie und Faulheit, zu Müßiggang und Indifferenz. Diese sind überwiegend… …Grundlage seiner Untersuchung beschreibt (vgl. 27, 290), stellt er nochmals den besonderen Stellenwert der Verweigerung heraus. Unter Berufung auf diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Matthias N. Lorenz:

    Michael Hofmann
    …und methodisch gesicherte Einsichten über Texte und Entwicklungen im Werk dieses Autors präsentieren kann. Um diese Fragestellung sinnvoll angehen zu… …antisemitisch bezeichnet werden könne, zumal der Kritiker des Romans am Ende ja gar nicht tot sei. Gegen diese Argumentation, die ihrerseits nach meiner… …Deutschen war, mit ihrer Schuld und der Erinnerung an die Shoah angemessen umzugehen. Keinesfalls kann diese Fragerichtung aber als Diffamierung Walsers… …aufgrund seiner Vitalität auch selbst weiterhin mit neuen Werken und Stellungnahmen sorgen wird). Die Arbeit von Matthias Lorenz hat diese Diskussion nicht…
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