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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2006

    Tagebuch und Personalausweis

    Zur Codierung von Individualit
    Thomas Weitin
    …Individualisierungstechnik anders als die der Selbstaufzeichnung keinem Repräsentationskonzept mehr. Die systematische Erfassung und Kontrolle genormter Subjektdaten arbeitet… …mehr er durch denselben fragwürdig wird. Und da er nun endlich auf den höchsten Grad des Bestimmtseins von allen Seiten, und des… …Menschen kannte, und niemand sich um ihn bekümmerte, so verglich er sich auch mit keinem mehr; er war wie von sich selbst geschieden; seine Individualität… …mehr als gesichert gelten kann, „daß man das, was man sich repräsentiert, und das, was ist, nacheinander glieder[n]“ kann. 14 Nach Foucault ist es… …Dynamik gewann. 20 Noch Mitte des Jahrhunderts wartet Zedlers Universallexikon mit wenig mehr als der traditionellen Definition auf, wonach einen Pass zu… …. Das Wirken des schreibenden Subjekts hat hier nichts mehr gemein mit der genialischen Homer-Identifikation eines Werther, es erscheint als Effekt der… …dieser Notiz wird der Tagebuchautor tatsächlich begraben, im weiteren Verlauf der Handlung ist von ihm keine Rede mehr, umso häufiger aber ist bei den… …Ichs, das er nicht mehr als Existenz begründende Reflexionsinstanz nur hinzunehmen, sondern als „schlechthin gesetzt“, als das Vermögen des „blossen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    „Das war schon einmal da! wie langweilig!“ – Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik

    Die Melancholie des Zitierens in Georg Büchners dokumentarischer Poetik
    Nicolas Pethes
    …Revolution seinem Dramenpersonal verbürgte Aussagen in den Mund legt. Denn es ist bekannt, dass ungefähr ein Sechstel des überlieferten Dramentextes aus mehr… …ich denk, daß sich die Welt in einem Tag herumdreht, wasn’ Zeitverschwendung, wo soll das hinaus? Woyzeck, ich kann kein Mühlrad mehr sehen, oder ich… …, ich weiß gar nicht mehr was ich sagen soll, ich habe schon alle Figuren an die Wand gezeichnet. Oberlin sagte ihm, er möge sich zu Gott wenden; da… …. Ein Blick zurück in den „Danton“ zeigt nun aber, dass Lenz’ Einsicht einmal mehr auch für dasjenige gilt, was Büchner ihn – wie auch den Hauptmann und… …geschlagen.“ Vgl. auch ebd. S., 107: „Entwertung oder Erschöpfung: wie, wenn nichts Neues mehr in der Sprache entstünde, wenn alles schon gesagt wäre? Dies ist… …. Nachgeschichte, bricht notwendig mit der Zurechnung historischer Ereignisse an historische Subjekte. Wo keine sinnhaft gesteuerten Veränderungen mehr zu… …konstatieren sind, gibt es auch keinen für die Vorgänge verantwortlichen Agenten mehr: „Ohne heroisches Subjekt keine Geschichte.“ 46 An die Stelle des… …in metonymischer Wiederholung erschöpft“. Als Vergleich von Grabbes „Napoleon“ mit Büchners „Danton“ im Lichte einer nicht mehr auf das idealistische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2006

    Ereignisse. Zeitwahrnehmung und Ich-Dissoziation in Thomas Bernhards früher Prosa

    Magnus Klaue
    …(1967) und „An der Baumgrenze“ (1969) untersucht werden sollen, bietet sich umso mehr an, als am Beginn von Bernhards Prosaarbeiten Ende der fünfziger… …verliert, vor Schmerzen „steif“ wird und ihrem Mann „mit geballten Fäusten“ droht (198); der „Schauspieler“ wird misshandelt, „bis er sich nicht mehr rührt… …, Berlin 1973, S. 52–56). 24 Bohrer [Anm. 7], S. 61. 256 Ereignisse nun nur mehr indirekt aus den Brüchen in der Rhetorik der Texte erschließen lässt. 25 Die… …Diskrepanz von Ordnung und Dissoziation angelegt: Nachdem ich wochenlang nicht mehr in das Theater gegangen bin, habe ich gestern in das Theater gehen wollen… …Menschen mehr gesprochen, als ich plötzlich angesprochen bin: ein Mann hat mich angesprochen, ich höre, daß mich ein Mann fragt, wie spät es sei, und ich… …Beschreibung und pathographische Innenschau nicht mehr analytisch trennen. Bernhards Text, der einige Topoi aus Dostoevskijs Erzählung adaptiert 41 , treibt… …Symptom einer Sprache, „in der das Ich keine Deckung mehr hat.“ 42 In der „Wiederholung von Wörtern, Syntagmen und ganzen Sätzen“, von der sich das Ich… …umkreisen, soll der Selbstbehauptung dienen, läuft aber eben deshalb leer und kann keine ‚Deckung‘ mehr gewähren. Der Protagonist sehnt sich sogar unbewusst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Christian Kiening: Zwischen Körper und Schrift. Texte vor dem Zeitalter der Literatur

    Hartmut Bleumer
    …zwischen Horizontverschmelzung und Horizontabhebung nicht mehr recht greift. Auch der moderne, auf Fremdheitserfahrung und Reflexivität ausgerichtete Zugang… …Zentrum vorliegt, von dem diese Semiose ausgeht und zu dem sie zurückkehren kann, mehr denn je recht damit zu haben. Es scheint das Wechselspiel von…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Mittelelbisches Wörterbuch, [hg. v. der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Germanistisches Seminar) und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Vorhabenbezogene Kommission Mundartwörterbücher)]. Begr. v. Karl Bischoff. Weitergef. und hg. v. Gerhard Kettmann. Unter Leitung des Herausgebers bearb. v. Hans-Jürgen Bader, Jörg Möhring, Ulrich Wenner

    Werner Besch
    …, kneifen, Kohl, Korken, Kopfschmerzen, Mädchen und noch eine Reihe mehr. Die Darstellungstechnik für Beleg-Ortung und Zuordnung zu mundartlichen Teilräumen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2006

    Silvio Vietta, Dirk Kemper, Eugenio Spedicato (Hg.): Das Europa-Projekt der Romantik und die Moderne. Ansätze zu einer deutsch-italienischen Mentalitätsgeschichte, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Patrizio Collini
    …, und zweitens, indem der Europa-Gedanke immer mehr zugunsten einer mentalen Auswanderung in das fernste Morgenland (Indien insbesondere) verabschiedet…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Lieselotte E. Saurma-Jeltsch, Spätformen mittelalterlicher Buchherstellung. Bilderhandschriften aus der Werkstatt Diebold Laubers in Hagenau, 2 Bde., Reichert Verlag, Wiesbaden 2001, I: XII und 294 Seiten, II: XII und 345 Seiten

    Ursula Peters
    …mehr eine interne Differenzierung erlaube. Die nächste Phase von den späten 30ern bis Mitte der 50er Jahre, die „Blütezeit des Unternehmens“ (S. 109–135)… …Schilling bei der Herstellung und dem Vertrieb von Büchern scheint sich in dieser dritten Phase nicht mehr im Rahmen eines eigenständigen Verlags, sondern in… …Zusammenwirkens, vor allem in finanzieller Hinsicht, abhebe. Denn in dieser Phase habe wohl die Finanzierung des Vertriebs nicht mehr Diebold Lauber übernommen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2006

    Das was durch eine list getan – Zur Variante der ‚gefährlichen Brautwerbung‘ im „Dukus Horant“

    Zur Variante der ‚gefährlichen Brautwerbung‘ im „Dukus Horant“
    Wulf-Otto Dreeßen
    …Druckfassung 9 soll zwar laut Vorwort der Verfasserin nicht mehr „den ‚Dukus Horant‘ in den frühen jiddischen oder mittelhochdeutschen Literaturkanon… …eine Verbindung zum Hunnenkönig her, dessen Feldzug – „des Etzels der Historie und Legende, nicht mehr der Heldenepik“, wie Kornrumpf hervorhebt – nicht… …brechtest du mir di maget her dan (F. 46,1,2); auch Horant selbst vertraut seiner Sangeskunst mehr als dem Einsatz von Gewalt durch die Riesen: ir scholt oir… …vechten lan. / ich kan vil bas gewinen di maget wol getan. / mit deme susen gesange min / bringe ich uns das megetin (F. 66,2). 35 Wenn der nicht mehr… …, 2004, S. 101–124, nicht mehr herangezogen werden. 60…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Nationale und terminologische Fallen bei raumspezifischer Literaturbetrachtung: Das Beispiel Niederrhein

    Ein Diskussionsbeitrag
    Helmut Tervooren
    …diese heute nicht mehr verständlich oder mit nicht wünschenswerten Konnotationen belegt. Mit anderen Worten: Die Herausgeber hätten den Titel, aber auch… …, wenn man die Kultur, die Literatur und die Sprache dieses nordwestlichen Landstriches ein wenig kennt, durch dieses Beiwort mehr als einmal irritiert… …Autoren und Quellen machte und diese benennen musste. Allerdings – und hier beginnt dann der Sündenfall – ist die Nomenklatur seitdem nicht mehr reflektiert… …hier nicht in der Sache der Terminologie. 426 Diskussion in mehr als einer Hinsicht Übergangsgebiet und verlangt zur angemessenen Behandlung beide… …dafür, dass in der ohnehin schon uneinheitlichen Nomenklatur noch mehr Verwirrung entsteht. Das ließe sich sehr gut an den Handschriftenbeschreibungen im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2006

    Tanz und Teufel in der Neidharttradition:

    Cora Dietl
    …getrieben gewesen sei, was sich in ihren unsittlichen Bewegungen und Verrenkungen10 gezeigt habe, in ihrem entblößten Haar und der mehr ent- als verhüllenden… …die Beine abgeschlagen werden, damit sie nicht mehr tanzen können: nu könd wir nimer springen (v. 248), klagen sie, als Neidhart diese Strafe an ihnen… …freilich das Veilchen nicht an den Hof zurückgekehrt, dieser tanzt im weiteren Verlauf der Handlung nicht mehr. Aber auch die Bauern können nun nicht mehr…
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