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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Germanistik 1998–2001. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen. Elektronische Version der Germanistik Jahrgänge 39–42, hg. v. Wilfried Barner, Richard Brinkmann, Ulla Fix, Klaus Grubmüller, Helmut Henne, Johannes Janota, Christine Lubkoll, Wolfram Mauser, Wilhelm Voßkamp, Niemeyer, Tübingen 2003.

    Henrike Lähnemann
    …auch den elektronisch weniger Versierten eine schnelle Orientierung, die gleich den entscheidenden Vorteil der e-Version gegenüber den Bänden deutlich… …elektronischer Apparat für eine lächerlich kleine Datenmenge 1 Für den Vergleich der elektronischen Form der „Germanistik“ mit anderen elektronisch… …Zeit erfolgen, und mit den Bänden seit 1984 umfasst die online nutzbare Version doch schon einen so großen Datenbestand, dass eine Erwerbung der… …seiner stärksten Konkurrenz, die beileibe nicht mehr die „Germanistik“ ist, sondern die frei verfügbaren (Meta-) Suchmaschinen des Internet. Eine… …. Dieser wäre als einmaliger Preis für alle bisher erschienenen Bände vermittelbar, d. h. wenn eine Retrodigitalisierung der Daten seit 1960 erfolgt wäre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Liste eingesandter B

    …Lyrik Erich Frieds, Grünewald, Mainz 2004 (Theologie und Literatur, Band 17). Gozzi, Carlo: Die Frau eine Schlange, übers. von F.A.C. Werthes, mit einem…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Inhaltsverzeichnis

    ….................................................................. 1 Hans Jürgen Scheuer, Bildintensität. Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“… …................................. 145 Britt-Marie Schuster, Die Verständlichkeit von frühreformatorischen Flugschriften. Eine Studie zu kommunikationswirksamen Faktoren der… …gewerblichen Zwecken im Wege eines fotomechanischen oder eines anderen Verfahrens. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die wîlsælde-Disputation: Zur Auseinandersetzung mit der Astrologie in der „Kaiserchronik“

    Graeme Dunphy
    …12th centuries. Eine ungewöhnliche Eigenart der mittelhochdeutschen „Kaiserchronik“ (Regensburg, ca. 1140–60) ist der Einsatz von formalen Disputationen… …anfangs nicht erkennen. So ist es Petrus, der die wahren Verwandtschaftsverhältnisse ans Licht kommen lässt und eine stufenweise Wiedererkennung ermöglicht… …, eine Wiedererkennung, wie ich meine, in der sich die stufenweise geistliche Aufklärung der Familienmitglieder spiegelt, die der Reihe nach durch Petrus… …darstellen. Für die Passage der „Kaiserchronik“ sind allerdings die „Recognitiones“ selbst eine der unmittelbaren Quellen. Dass ein so frühes Werk eine direkte… …wenigstens eine Handschrift ist im Regensburg dieser Zeit belegt. 6 Die Quellenlage wird jedoch dadurch kompliziert, dass der deutsche Dichter gleichzeitig… …eine zweite lateinische Fassung des Stoffes berücksichtigt hat, die im 9. Jahrhundert verfasste „Vita Sancti Clementis Papae I“ von Johannes 4 Hans… …von „Recognitiones“ und „Homilien“ untereinander sind nicht geklärt. Denkbar ist eine gemeinsame griechische Vorlage. Die Übersetzung ins Latein wird… …ebenfalls eine Bearbeitung der „Recognitiones“ ist. 7 Diese „Vita Clementis“ ist nur in einer in Monte Cassino aufbewahrten Handschrift fragmentarisch… …, und derselbe Band enthält eine tabellarische Übersicht von Buch II, jedoch nicht den Text. 8 Ohly, Fromm und Haupt benutzen nur diese Ausgabe, und… …Buch II noch nie in diesem Zusammenhang besprochen wurde. Allerdings liegt schon seit 1968 eine kritische Ausgabe von Hymmonides’ Werk – auch vom zweiten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Bildintensität – Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“

    Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“
    Hans Jürgen Scheuer
    …BILDINTENSITÄT Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“ Abstract von Hans Jürgen S c h e u… …e r , Stuttgart Strickers „Daniel“ stellt eine äußerst pointierte Variante des Erzählens von Artus dar. Statt im Rahmen der hergebrachten Modelle… …ausnehmen und so den Verlust syntagmatischer Einbindung des Erzählten in eine Sinn bildende Symbolstruktur zu bestätigen scheinen. Dem Urteil, dass ein… …derartiges Auslagern des Struktursinns ins Paradigmatische, sprich: in die wuchernden phantastisch-monströsen Details der „Daniel“- Handlung, eine Entleerung… …des Ganzen nach sich ziehe, möchte ich im Folgenden eine imaginationstheoretische Lektüre des Stricker-Romans entgegensetzen. Sie erhält ihren Anstoß… …intensivierter Betrachtung wären. Das aber bedeutet: Der erzählte Artus ist gegenüber dem leibhaftigen und so ohnehin nicht mehr existierenden Artus eine… …Erscheinung sprachlich und imaginativ gesteigerter Präsenz. Eine solche Präsenz lässt sich deswegen in einem terminologisch genauen Sinne als intensiv… …vergegenwärtigenden Sache, anders als im Falle der Repräsentation beanspruchen die mære aber eine Evidenz und Verbindlichkeit, die über die Beliebigkeit des Zeichens… …, die eine Unterart der virtus ordinativa darstellt) ist erfüllt von Nervenendungen, welche die Verbindung mit den Sinnesorganen herstellen. Derselbe… …Sitz des Gedächtnisses. Die Einbildungskraft (virtus imaginativa) wandelt die Sprache der Sinne in eine phantasmatische Sprache um, so daß die Vernunft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2005

    Zur Interpretation des „Gürtels“ Dietrichs von der Glezze

    Petrus W. Tax
    …Schlussszene mehrmals behandelt worden. Eine genaue Interpretation mehrerer Erzählstrukturen und -motive versucht die Geschichte als weit mehr literarisiert und… …einige bisher nicht genügend beachtete Strukturen und Erzählzüge aufmerksam zu machen, und zum anderen, durch eine genauere Gewichtung und Deutung der… …Geschichte selbständig geschaffen, also nicht etwa eine andere Vorlage übersetzt oder bearbeitet hat. Es ist natürlich zu bedenken, dass er sich wegen der… …. besorgt v. Kurt Gärtner, Tübingen 1996 (ATB 3); Hartmann von Aue: Iwein. Eine Erzählung von Hartmann von Aue mit Anmerkungen von G. F. Benecke und Karl… …wirkungsvoll zu reden wissen; eine literarische Anspielung oder Anknüpfung scheint mir auf jeden Fall vor zu liegen. Obwohl weiter säkularisiert, ist doch auch… …„Der Gürtel“ eine Art von ‚Mirakel‘-Geschichte (wie mein akademischer Lehrer Hugo Moser den „Armen Heinrich“ öfter bezeichnet hat). 5 Zwei Reimpaare im… …Insgesamt stellt sich das Werk so als literarisch stark abhängig und literarisiert heraus. Das zeigt sich z.B. auch an der – für eine so knappe Geschichte –… …. 10875– 10956), sind wegen einer mehr symbolischen oder allegorischen Botschaft stilistisch oft anders und haben so auch eine verschiedene Funktion. Auch… …Erzähler dadurch aus, dass er seine Geschichte streng zweiteilig strukturiert hat, sie also, wie so manche höfische Großform, eine Art von doppeltem Kursus… …aufweist: Der erste Teil behandelt das Liebesabenteuer der verheirateten Heldin (Status quo und Verlust des Ehemannes durch eine Affäre, vv. 11–412), der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Das Elch-Kapitel in der

    Reiner Hildebrandt
    …und zu lat. alces stimmte, verdrängt hat.“ 2 Eine aktuelle wortgeschichtliche Verdeutlichung dazu lieferte 1998 das Etymologische Wörterbuch des… …eine inzwischen vielfach abgesicherte Hypothese, die besagt, dass das Original Hildegards so konzipiert gewesen sein muss, dass das Pergament nur… …wie identisch sind. Es ist deshalb nur eine andere Erklärung dafür möglich, dass es nämlich noch mindestens eine(n) Koautor(in) gegeben hat, der/die die… …unmittelbaren Umfeld des Textes durchaus vorhanden sind. Ob sich darin eine ambivalente Geisteshaltung der Hildegard selbst widerspiegelt – eine praxisorientierte… …mit deutschen Wörtern und eine theoriebezogene in rein lateinischem Gewand – sei als Vermutung lediglich angedeutet und kann die Hypothese eines… …von PV gedacht werden kann, eine Tendenz, die sich genau so auch in den deutschsprachigen Derivaten „Speyerer Kräuterbuch“ (SpK) 16 und „Pariser… …Anhänge“ (PaA) 17 feststellen lässt. Generell aber wird die von mir erarbeitete neue Textedition eine Unterscheidung von Grundtext und Zusatztext durch… …Normalschrift einerseits und Kursivschrift andererseits praktizieren. Wie dringlich eine solche neue textkritische Edition erwartet wird, wurde jüngst wieder von… …datierbaren Hss. müssen auf eine gemeinsame Vorlage zurückgehen, die nicht das Original, sondern eine originalgetreue Abschrift hinsichtlich der differenzierten… …und sinngemäß in den Haupttext integriert erscheint, in W dagegen oft eine heillose Verwirrung entstanden ist, weil der Schreiber offenbar die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Sprache des „Münchner Minnekästchens“

    Klaus-Peter Wegera
    …. „Münchner Minnekästchen“, die zu großen Teilen im Rahmen von Gutachten geführt wird, weist in den Beurteilungen eine Bandbreite von sicherer relativ enger… …Argumente scheint eine zweiphasige Entstehung des Textes wahrscheinlich, d.h. eine Entstehung des Kästchens mit dem Rahmentext in der 2. Hälfte des 13… …. Jahrhunderts und eine spätere – aber noch spätmhd. – Hinzufügung des Innentextes. The scholarly debate on the so-called „Münchner Minnekästchen“, which has… …verziert ist mit figürlichen Darstellungen, die – in einer bestimmten Reihenfolge gelesen – eine Deutung als Brautwerbegeschenk nahe legen. 2 In einem… …Figuren (erster Liebes Antrag bis zur Bettscene) und deutschen Reimen, die ganz in der Art, aber älter die als [!] der manessischen Sammlung sind, und eine… …LiebesErklärung und Bitte um Minnesold an eine Dame enthalten“ (Johann Andreas Schmeller: Tagebücher 1801–1852, hg. v. Paul Ruf, München 1954, Bd. 1, S. 379). 2 Zur… …mit neuer Heftigkeit entbrannt. Bei der Frage nach der Echtheit spielt die Sprache der Inschrift eine nicht geringe Rolle. So wurden immer wieder… …Sprachgutachten erbeten, die in ihrem Urteil weit auseinander gehen – von einer eindeutigen Einordnung der Sprache in Raum und Zeit bis hin zur Ansicht, dass eine… …unversöhnlich gegeneinander: Einerseits die von Dorothea und Peter Diemer (1992), die das Kästchen u.a. gestützt durch ein Sprachgutachten von Hans Fromm für eine… …. 307f. 8 Von der Hagen [Anm. 3], S. 48. 9 Zur Geschichte der Diskussion vgl. besonders Georg Himmelheber: Das Münchner Minnekästchen – eine Chronik, in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Von Drachentötern, Quellenfiktionen, Pastourellen und Lehnwörtern – Kritische Notizen zu jüngeren Thesen über deutsch-spanische Beziehungen im Mittelalter

    Kritische Notizen zu jüngeren Thesen über deutsch-spanische Beziehungen im Mittelalter
    Victor Millet
    …hypothesis of an etymological connection between Old Saxon tirri („Hildebrandslied“, v. 25) and Castilian tirria. Der Titel erfordert eine sprachliche und eine… …wissenschaftlichen Texten. 2 Hinzu kommt eine Reihe bekannter lateinischer Schriften iberischer Autoren (von Isidor von Sevilla über Petrus Alfonsi, Averroës und… …weniger weit reichende Folgen haben, aber wohl gerade deswegen von der Forschung oft ohne eine Überprüfung weitergegeben werden. Es erscheint mir daher… …einer iberoromanischen Kirchenplastik? Eine der langlebigsten Thesen iberisch-germanischer Kulturbeziehungen ist jene, die in zwei Steinplastiken auf dem… …Portal der Kirche Santa María la Real zu Sangüesa (Navarra) ein Zitat der Siegfriedsage sieht. Sangüesa ist eine kleine Ortschaft ca. 40 km südöstlich von… …eine Siedlung zu verzeichnen ist –, liegt einerseits an der historischen Grenze zum benachbarten Königreich Aragón und spielte aus diesem Grund eine… …strategisch bedeutende Rolle. Zum anderen ist er eine Station auf jenem Strang des Pilgerweges nach Santiago de Compostela gewesen, der, von Jaca kommend… …Sangüesa in Puente de la Reina mit dem Weg zusammenfloss, der von Roncevaux kam. Die Kirche Santa María la Real war ursprünglich eine Kapelle, die zu einem… …wurde. 9 An den Plastiken des Portals lässt sich eindeutig die Hand zweier unterschiedlicher Künstler erkennen. Eine Inschrift nennt den zweiten, wohl… …sich je eine auf den Schmied zugehende Figur, beide in ähnliche lange Gewänder gekleidet, beide jetzt kopflos. Die rechte der beiden Figuren, die sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Vom Formalismus allegorischer Unmittelbarkeit – Zu Peter Czerwinskis ‚Allegorealität‘

    Zu Peter Czerwinskis ‚Allegorealität‘
    Katharina Philipowski
    …. Wandert durch das „Herzmaere“ nur eine Metapher oder ein blutiges Stück Muskelfleisch? Peter Czerwinski hat jüngst in einem Artikel zu ‚Allegorealität‘ 1… …Begreifens der Welt“ (S. 10) aufzufassen und argumentiert dafür, dass Metaphern auch als fortgesetzte Metaphern – also als Allegorien 2 – über eine „höhere… …Metapher“ (S. 8) und deshalb eben keine Allegorien (S. 7) mehr zu sein 3 , als auch die Eigenschaft von Allegoresen, nicht mittelbare Erkenntnis, sondern eine… …Vermittlung, die ausfällt, wenn sich die Allegorie unmittelbar mitteilt? Wie ist eine Al- 1 Peter Czerwinski: Allegorealität, in: IASL 1, 2003, S. 1-37. 2… …beschaffen, die „mit sich selbst identisch“ (S. 8) ist, wenn nicht allegorisch? Kann die Allegorie – die ja immer eine erzeugte ist – ihre Geschaffenheit in… …der Rezeption ablegen, um zu einer gleichsam ‚natürlichen‘ Art zu werden und eine verselbständigte Existenz zu führen? Czerwinskis Gretchenfrage, ob… …„Allegorien nicht eine Form der Darstellung, sondern eine Form der Wahrnehmung waren, also eine (unmittelbare) Form des Begreifens der Welt“ (S. 1), ob… …nicht die Logik der Allegorie selbst. Doch nicht nur kann die Allegorie gar nicht anders als tropisch verstanden werden (solange sie denn eine sein will)… …, sondern sie soll es auch: Die mittelalterliche Dichtung selbst reflektiert das Verfahren, das eine zu sagen und damit gleichzeitig auch ein anderes zu… …, dass „die Personalallegorien der Personifikationsdichtung [...] eine Realität erfassen, die dem modernen Realitätsbewußtsein entschwunden ist“ (S. 13) 8…
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