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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Gahmurets sper und bluot. Zu „Parzival“ 111,30ff.

    Heiko Hartmann
    …Grosse, Stuttgart 1997 (rub 644). Alle weiteren Zitate nach dieser Ausgabe. 3 Wolfram von Eschenbach: Parzival, nach der Ausgabe Karl Lachmanns revidiert… …Zitate nach dieser Ausgabe. 118 Gahmurets sper und bluot. Zu „Parzival“ 111,30 ff. drale bestattet, aber doch – fast wie Reliquien – das zerfetzte, blutige… …in stellvertretender Repräsentanz transferiert.“ 4 Tenor dieser Interpretation von Wolfgang Haubrichs ist der Nachweis der Sakralisierung Gahmurets… …dieser Deutungsebene bewegen sich auch andere Interpreten, z.B. Randal Sivertson: Die Lanzenspitze werde „preserved in a minster at Kanvoleis almost as if… …sogar so weit, die Versenkung von Hemd und Lanze im Kirchenboden als Versuch Herzeloydes zu werten, durch die Beseitigung dieser „Symbole der… …einfachen staten ‚an einen Ort bringen, festlegen‘ (zu Statt). Das Wort wird dann verhüllend für ‚ins Grab legen‘ gebraucht.“ 13 In dieser letzten Bedeutung… …Gahmurets sper und bluot. Zu „Parzival“ 111,30 ff. könnte. Dieser Befund sollte aber zumindest davor warnen, an dieser Stelle allzu selbstverständlich davon… …Europa vielerorts üblich. 37 Nach Adolf Reinle geht dieser Brauch sogar 32 Ebd. 33 Vgl. ebd. 34 Vgl. Alois M. Haas: Todesbilder im Mittelalter. Fakten und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    „Ein lebend Glied im großen Lebensringe!“ – Zu Hofmannsthals „Lebenslied“

    Zu Hofmannsthals „Lebenslied“
    Edda Polheim
    …Frage nicht schwer zu beantworten. Dieser Hauptbegriff heißt: Erbe. Obwohl er nur ein einziges Mal so ausgesprochen wird, beherrscht er das ganze Gedicht… …Seienden, in das große Weltgeschick. 11 Mit dieser Weltsicht ist Hofmannsthal nicht nur Schüler Platons und der Neuplatoniker 12 , er ist in diesem Sinne… …Antwort an Dehmel begann?“ 15 Ob dieser Zusammenhang tatsächlich besteht, bleibe allerdings dahingestellt. Auf die Anspielung „verschwenden“ treffen wir… …Gedanke, des Rätsels Lösung müsste in der Antike liegen, immer näher. Unter dieser Einbeziehung des antiken Chores lassen sich Absender und Adressat des… …ist unübersehbar. Zur Unterstützung dieser These sei auch noch auf sprachliche Übereinstimmungen hingewiesen. Das auffordernde „lass“ findet sich in der… …Göttinnen ein!“ Kann man sich mit dem Gedanken des antiken Chores anfreunden, so fordert also dieser chorische Imperativ, der Erbe möge „Das Salböl aus den… …liegt die große Schwierigkeit für den Interpreten, da dieser gemeinsame Nenner auch tragfähig sein muss für die folgenden Verse und Strophen. Gerade… …, dass sie ein köstliches Parfum, das von ihrer Großmutter stammte, an die unter ihr wogende Tierwelt ausgeschüttet hätte. 24 Zur Beurteilung dieser Quelle… …Hofmannsthal-Aufzeichnungen nicht möglich. Fest steht jedenfalls, dass Exners Deutung jede weitere Überlegung zu dieser Frage in der Forschung blockierte, denn jeder… …bezweifelt, daß Adler, Lamm und Pfau eine strikt emblematische oder heraldische Funktion haben, oder daß Hofmannsthal jedem dieser Tiere eine klare Bedeutung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Vom ‚erhabnen Drama der Revolution‘ zum ‚Selbstgefühl‘ ihrer Opfer – Pathosformeln und Affektdramaturgie in Büchners „Dantons Tod“

    Pathosformeln und Affektdramaturgie in Büchners „Dantons Tod“
    Ulrich Port
    …‚Pathos‘ als wichtigster poetologisch-anthropologischer Titel für diesen Problembestand. Und so persistent wie dieser Begriff ist der künstlerische Konflikt… …. Vgl. zu dieser Problemkonstellation und ihren modernen Ausprägungen Verf.: „Pathologisches Interesse“ und „ästhetisches Spiel“. Zur Genealogie des… …Bericht über die Verteidigungsrede Dantons, in der dieser mit den Mitteln der Selbstheroisierung das Publikum auf seine Seite gezogen hatte: „Die Bewegung… …der Weimarer Klassik, ist ein ‚Anatopismus‘ in der Rede des französischen Revolutionärs, der mit dieser Wendung eine Kritik formuliert, die bis in die… …Vgl. zu dieser Szene auch Alfred Behrmann, Joachim Wohlleben: Büchner: Dantons Tod. Eine Dramenanalyse, Stuttgart 1980, S. 85 ff.; Rudolf Drux… …Die revolutionierte „bürgerliche Gesellschaft“ bedurfte dieser Muster als Stimulans, um „ihre Leidenschaft auf der Höhe der großen geschichtlichen… …physische? 29 Die Büchner-Forschung hat als diskursiven Bezugspunkt dieser Argumentation den Aufklärungs-Materialismus, insbesondere d’Holbachs „Système de la… …Saint-Just Büchners eliminiert an dieser quasigöttlichen Sicht alle komtemplativen Momente 36 und leitet aus ihr unmittelbar die Legitimation der terreur ab… …Molochsarmen dieser Welt gebraten und mit Lichtstrahlen gekitzelt werden, damit die Götter sich über ihr Lachen freuen? CAMILLE. Ist denn der Äther mit seinen… …[...] DANTON. Du bist ein starkes Echo. CAMILLE. Nicht wahr, ein Pistolenschuß schallt gleich wie ein Donnerschlag. 39 In dieser Dialogsequenz erscheint…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Vom Gott gezeugt: Alexander und Jesus – Zum Fortleben des Mythos in den Alexanderromanen des christlichen Mittelalters

    Zum Fortleben des Mythos in den Alexanderromanen des christlichen Mittelalters
    Manuel Braun
    …Büchern III–X der „Historiae Alexandri“ fassbar. Denn seit der Priester des Ammon Alexander als dessen Sohn begrüßt hat, besteht dieser auf göttlichen Ehren… …allgemein bleiben, würde ich nur dann von einem Mythos sprechen, wenn dieser bestimmte Inhalte auf bestimmte Weise erzählt. Mir scheint es, dass nur die… …Koppelung dieser drei Kriterien eine einigermaßen trennscharfe Definition von Mythos erlaubt, die für das Mittelalter operationalisierbar ist. Denn mythische… …eben dieser Auseinandersetzung – dienen die zwei lateinischen Übertragungen des griechischen Alexanderromans und ihre Bearbeitungen (die sich jeweils als… …sie und wohnte ihr bei. 9 Beim Abschied kündigt Nectanebus ihr an, sie habe einen unbesiegbaren Sohn empfangen und dieser werde sie gegenüber ihrem Mann… …Alexander mit, und er fragt den Ägypter, ob dieser ihm die Sterne erklären könne und ob er die Art seines Todes kenne. Nectanebus bejaht beides: Er werde… …II. zum Vater Alexanders. 18 Trotz dieser Umbesetzung, die zudem als Ehebruchsschwank realisiert wird, scheint immer wieder Mythisches durch. 19 Ihm… …tötet. Mit zwölf Jahren ist dieser umfassend (aus-) gebildet, was in einem vorbildlichen Charakter resultiert. Da er sich besonders durch Liebe zur… …Wahrheit auszeichnet, tötet er einen Lehrer, der ihm eine Lüge erzählt. Doch ist dieser vehemente Einsatz für die veritas zugleich auch final motiviert, wie… …geschlafen. Dieser erklärt dann seiner Gemahlin, sie solle sich nicht grämen, da er gesehen habe, wie der Gott ihr Gewalt angetan habe. Solche Inkohärenzen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2004

    Inhaltsverzeichnis

    …, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben… …ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Inhaltsverzeichnis

    …elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die… …Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2004

    Die Ästhetik des essayistischen Romans – Zum Verhältnis von Reflexion und Narration in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Brochs „Huguenau oder die Sachlichkeit“

    Zum Verhältnis von Reflexion und Narration in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“ und Brochs „Huguenau oder die Sachlichkeit“
    Simon Jander
    …Jander Qualitäten dieser Romanform verstellen. Sie werden nur dann sichtbar, wenn reflexive und narrative Elemente im Sinne einer nicht-hierarchischen… …ein roman- und essaytheoretisch informierter Ansatz, der die Möglichkeiten ihrer Korrespondenz erfassen kann. Dieser Begriff soll hier betonen, dass es… …essayistischen Roman in besonderer Weise zu erwarten. Mit der Bestimmung dieser Ebenen der Korrespondenz und der darin implizierten Theorieansätze ist ein… …dieser inhaltlichen Perspektive geleitet 7 , erscheinen die „ausladenden, das Narrative überwuchernden reflexiven Partien“ 8 als eigentliche und zentrale… …bereits essayistische Eigenschaften. Von dieser Erzählebene löst sich zweimal unvermittelt eine Ebene selbstständiger Reflexion, markiert durch den Wechsel… …mit einemmal mußte sich Ulrich angesichts dieser Bedenken lächelnd eingestehen, daß er mit alledem ja doch ein Charakter sei, auch ohne einen zu haben… …146) Ohne auf die poetische Dichte an dieser Stelle einzugehen (siehe dazu unten S. 536), ist das denzentrierte Moment von Clarisses Denken und Erleben… …Empfindungen und Perspektiven (s. o.). Dieser multiple Zugang zur Welt hat seine Ursache in einem dauernd fortlaufenden Deutungsprozess, die Welt erscheint… …unterlaufen zu werden. Die Handlungs- und Entscheidungsschwäche dieser Haltung entspricht in gewissem Sinne derjenigen der Parallelaktion, wenn diese auch… …andere Gründe hat und sehr viel offensichtlicher ist. Durch die Nähe der Reflexionen des 39. Kapitels zu der Figur Ulrichs erscheint auch sie in dieser…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Der Untergang utopischer Heimat – Die Reflexion von Kunst und Kitsch in Gertrud Kolmars „Asien“

    Die Reflexion von Kunst und Kitsch in Gertrud Kolmars „Asien“
    Silke Nowak
    …Erstarrung. Unbeeindruckt von dieser sich auf den ersten Blick offenbarenden Veränderung wird in der Forschung eine Kontinuitätsthese favorisiert, die „Welten“… …Geringschätzung von Kolmars Lyrik hin. 11 Bei ihrem Versuch, „Welten“ und „Asien“ gerecht zu werden, verabschiedet sie sich dennoch nicht von dieser These, sondern… …1914, hg. v. Eugen Thurnher, Stuttgart 1977, S. 140–143, hier S. 141. 14 Schnyder [Anm. 2], S. 115. 15 Ebd. 16 An dieser Stelle kann nur die in „Asien“… …artikulierte Notwendigkeit einer ästhetischen Neuausrichtung aufgezeigt werden – eigene Studien wären erforderlich, den Grad und den Modus der Einlösung dieser… …ich weiß nicht ... ich muß immer denken, daß in Amerika dieser geeignete Ort nicht zu finden sei ... Ich habe nun einmal – wie bei unserem Gebet – das… …„verhinderter Asiatin“ – und wäre froh, wenn die Verhinderung beseitigt werden könnte [...]. 18 (Hervorhebung Kolmar) Bei der Auslegung dieser Briefstelle… …entfalten könnte. Zugleich wird jedoch deutlich, dass sich die utopische Kraft dieser Projektion nicht als Reaktion auf den historischen Einschnitt des Jahres… …modisch übernommenes Klischee; das bringt Kolmar durch die Betonung der geistesgeschichtlichen und biographischen Verankerung dieser Utopie zum Ausdruck… …Tradition dieser ganzheitlichen Heimatlandschaft festzuhalten – doch für ihre Dichtung muss deshalb nicht dasselbe gelten. Die Übertragung dieser… …Beziehung, erklärt man das Gedicht zur poetischen Verwirklichung und Befriedigung dieser Heimat-Sehnsucht und blendet damit den desillusionierenden Bruch aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Doerte Bischoff, Ausgesetzte Schöpfung. Figuren der Souveränität und Ethik der Differenz in der Prosa Else Lasker-Schülers, Niemeyer, Tübingen 2002.

    Magnus Klaue
    …Grenzen des repräsentierten Raumes, die die Grenzen der Welt sind, in Verbindung gebracht“ (ebd.). Ausführlich geht die Verfasserin den Bezügen dieser… …Vater-Repräsentanz mit einem weiblichen Ich, sondern als Versuch der Destabilisierung solcher Dichotomien. Der Dolch, den Petrus der Erzählerin in dieser Szene in den… …dieser Abschnitt, dessen Wert für materiale Interpretationen kaum überschätzt werden kann, leidet unter der Vernachlässigung der travestiehaften… …Perspektiven bietet das abschließende Kapitel, insbesondere im Blick auf die Exilprosa des „Hebräerlandes“. Dieser Text, bislang meist als unausgegorene Mischung… …bevorzugt aus dem Blickwinkel einer vermeintlich ‚jüdischen‘ Ästhetik und Ethik heraus zu lesen. Lévinas, der sich mittlerweile in dieser Hinsicht großer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2004

    Anika Davidson, Advocata Aesthetica. Studien zum Marienmotiv in der modernen Literatur am Beispiel von Rainer Maria Rilke und Günter Grass (Literatura. Wissenschaftliche Beiträge zur Moderne und ihrer Geschichte; Bd. 12), Ergon Verlag, Würzburg: 2001.

    Joseph A. Kruse
    …Garaus macht. Weder Germanistik noch Theologie haben an dieser Grauzone der eigentlichen Wechselfälle oder auch Verluste oder möglicherweise Verdrängungen… …. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Frage nach christlicher Tradition und ihrem spürbar veränderten literarischen Stellenwert, allein was das Marienmotiv… …und betreibe „die offensive Demontage aller Utopien“. Insofern sei die marianische Toposforschung „nur der Ausgangs- und Fluchtpunkt“ dieser Arbeit…
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