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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Inschriften und Sprachgeschichte: Auswertungsperspektiven der „Deutschen Inschriften“

    Walter Hoffmann
    …örtliche, die regionale und die Sprachgeschichte des Deutschen insgesamt. Gegen diese Auswertungsperspektive spricht es nicht, daß bis 1988 nur etwa „6 % des… …Bibelzitate auf Grabmälern auch völlig anderer Sprachlandschaften als der ostmitteldeutschen Luthers könnte genau diese religiös bedingte Werthaltung auf die… …. Jahrhundert sprachhistorisch und grammatikographisch erheblich besser zu überblicken als noch in den Anfängen des DI-Unternehmens. Diese Überlegung führt zu der… …Alphabeten geht. Denn diese Alphabete sind keine prinzipiell, sondern nur formal andere als die im schulischen Schreibunterricht erlernten. Für diese besondere… …, wenn man diese Intentionen isolieren will. So können Grabinschriften informieren und dokumentieren (über die ‚Personaldaten‘ des Verstorbenen, den… …Steinberg bestätigt im wesentlichen diese Befunde, v.a. die regionale Beschränkung von (êliche) wirtin(ne) auf den Südwesten des deutschen Sprachraums…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Die Rolle der II. Orthographischen Konferenz (1901) in der Geschichte der Deutschen Rechtschreibung

    Dieter Nerius
    …Dieter Nerius Diese Schreibung, die zunächst in Anfangs-, Mittel- und Endstellung bei einer großen Zahl von Wörtern auftrat und als Kennzeichen der… …Relikt 34 Die Rolle der II. Orthographischen Konferenz (1901) … aus dem Regelwerk verschwand. Es gelang der traditionellen Richtung somit nicht, diese… …speziell auf die allgemein anerkannten Forschungen von J. Grimm berief. Diese Richtung, die an den Universitäten und höheren Schulen viele Anhänger besaß… …folgendermaßen interpretiert: „… diese (die Anhänger der historischen Richtung, D. N.) gehen davon aus, dass wir aus den allgemeinen Gesetzen, nach denen sich die… …können; und das, was sie auf diese Art als die notwendigen Formen der neuhochdeutschen Sprache gefunden haben, dient ihnen dann zum Maßstab, woran sie die… …Etablierung einer Rechtschreibung diese dann gleichzeitig als Grundlage und Maßstab „für die richtige gebildete Aussprache gilt“ (1863, 137). Die angestrebte… …. Diese gemäßigte Position Raumers, die auf der bestehenden Schreibung und Lautung fußte, zwar auch eine partielle, aber keine grundsätzliche Umgestaltung… …einheitlichen Regelung der deutschen Orthographie dienen sollte. Diese sollte dann von den deutschen Ländern für Schule und Behörden verbindlich gemacht und so… …, wieder andere es mit Spott und Hohn zu belustigen. Als ich mich entschlossen hatte, diese Bogen zu schreiben, habe ich weit über hundert Zeitungsartikel… …eingeleitet worden war. Sie setzt einen Schlusspunkt unter diese Entwicklung, wobei ihre Festlegungen durch Flexibilität und Kompromissbereitschaft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Thomas Rausch, Die Destruktion der Fiktion: Beobachtungen zu den poetologischen Passagen in ‚Wolframs von Eschenbach‘ „Parzival“

    Thomas Rausch
    …hält sich an die helle Farbe (1,13f.). Auf den ersten Blick scheint diese je einseitige Zuordnung der Farbmetaphorik dem Plädoyer für das parrieret-Sein… …als Bedingung für das Glück zu widersprechen. 13 Diese logische Schwierigkeit wird in der aktuellen Forschung 14 so interpretiert, daß in 1,10–14 die… …folgenden nicht plausibel, warum diese Gegenüberstellung für die tumben liute zu schnell sein sollte. Sie hätten höchstens das Problem, akzeptieren zu müssen… …von ritterlicher Vorbildlichkeit in der höfischen Literatur.“ 48 Die Destruktion der Fiktion diese Balance nicht halten. Ihm gelingt die gleichzeitige… …geistige Vorstellungen ohne Bezug auf empirisch-reale Dinge. 26 In beiden Fällen werden die Abbilder durch die jeweiligen Medien verfälscht. Diese… …außerliterarischen Dinge sind und sich auf diese nur metaphorisch beziehen. So ist zum Beispiel jemand, der ausschließlich innerhalb der Literatur Bedeutung… …auch für die Frauen (2,24–3,24) wieder genau 32 Verse! Die 44 Diese für das 12. Jhr. nicht selbstverständliche Vorstellung, daß das Verständnis von… …, denn offenbar besteht die Gefahr, daß die Liebe und ihre Grundtugenden kiusche und triuwe sie geriuwe. Demnach führen diese Tugenden nicht per se zur… …dirre âventiure (3,28) geht. Hier werden Erzählform und -gegenstand, ‚Mann‘ und ‚Frau‘, wieder zusammengefaßt. Um diese Wechselwirkung erzählerisch zu… …des Prologs als „Sprungbrett“ zur Selbstverteidigung und diese wiederum als „‚Sprungbrett‘ zum Epilog von Buch VI und zum Prolog von Buch VII[.]“ 59…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Diskurse über soziale Mobilität im Spiegel von Fiktion und Historie: Die ‚Bauernszene‘ im „Renner“ Hugos von Trimberg (V. 1309–2280) und das achte Gedicht der „Seifried Helbling“-Sammlung (SH VIII, 1–410)

    Inés de la Cuadra
    …explizit auf diese Tradition berufen, lässt sich anhand der bäuerlichen Ausrüstung die Genese von Fiktionalität und damit die Beziehung der ‚höheren‘ Stände… …(graue Kleider, kurze Haare, ein Stecken oder ein Messer). Diese Auswahl bedingt einen Ausschluss anderer Realitätselemente, die für die Texte der… …der Dörper nie gegeben, da diese Fi- 32 Art Stecken] in der hant tragen. / wirt daz swert dâ zim vunden, / man sol in vuoren gebunden / zuo dem kirhzûne… …Streitbaren in den 30er Jahren des 13. Jahrhunderts hin (demnach würde Neidhart diese Praxis in WL 28,VIII–IX kritisch beleuchten). Das literarische Handeln der… …„Renner“ auf diese Strophen zu beziehen, als er den hochfärtigen Schülern abspricht, mit tummen Bauern von ‚Affental‘ einen Reigen tanzen zu wollen: Mit… …Lämmerschling im Helmbrecht (Anm. 20), V. 1535–1556. 87 Inés de la Cuadra Teufel in Zusammenhang. 51 Diese Nachkommen, die eher mit Bauern als mit Rittern… …Herkunft festhalten will. Diese Haltung provoziert den Fall in die ‚Dornen der Hochfahrt‘, womit der Erzähler auf die Bildlichkeit der programmatisch… …anzitierten Gattungen können als Konvention zwischen Autor und Rezipient betrachtet werden. Die auf diese Weise aufgerufenen Fiktionssignale implizieren eine… …Selbstentblößung als ‚fiktionaler Text‘. 51 Diese Konnotation ist für manche Bauernnamen typisch. Vgl. Boesch (Anm. 49), S. 154. 52 Vgl. unten, S. 92. 53 Siehe das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Die Präsenz der Schrift zwischen Vision und Wissen. Zur Deutbarkeit der vier scheinbar deutschen Wörter in der „Visio Karoli Magni“

    Stephan Müller
    …. Darauf folgt logischerweise ENTI, das Ende der Welt oder zumindest das Ende der fränkischen Herrschaft. Diese Geschichte, so der Text weiter, habe Einhard… …Ausstattung, den gelehrten Diskurs zu beliefern – und das sogar auf Reisen (in expeditione). Diese Ausstattung belie- 5 Problematisch an der Lesung von… …‚Visio‘ war. Karl wird selbst zum Medium; er spricht e voce Dei. Auf diese Weise wird die Präsenz Gottes im Herrscher vorgeführt, die Unmittelbarkeit… …Philologen geweckt. Wie Karls Gelehrte müssen auch sie zunächst scheitern7 ; aber wie für diese steckt im Text auch für den modernen Interpreten eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Körperinszenierungen in mittelalterlicher Literatur. 18.–20. 04. 1999 im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung, Bielefeld

    Christiane Braun, Otto Langer, Klaus Ridder, Elke Zinsmeister
    …Gegenstandsbereiche abgehandelt. Diese stehen häufig unvermittelt nebeneinander oder werden ebenso häufig unkritisch verbunden. Es gibt zwar eine intensive, vor allem… …den Mittelpunkt einer Körperdarstellung rückt. Daß aber auch diese an eine semantische Ausdeutung gebunden bleiben, konnte Haubrichs verdeutlichen… …, Verstümmelung) durch göttlichen Einfluß. Aus diskursanalytischer Perspektive geht diese Heiligung mit einer Aufspaltung in mehrere Körper einher; ein Vorgang, der… …sich mit dem Modell des Leib-Seele-Dualismus nicht adäquat beschreiben läßt. Diese verschiedenen Körper folgen jeweils anderen Gesetzmäßigkeiten und… …Aufwertung und vehementen Körperfeindlichkeit oszilliere. Durch diese Bewegung des Textes (Performanz) werde ein Körper konstituiert, der der eigentliche Ort…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Ritual und Inszenierung. Geistliches und weltliches Drama des Mittelalters. Tagung vom 25. bis zum 27.März 1999 an der Universität zu Köln

    Carla Dauven-van Knippenberg
    …durch Vergleichsuntersuchungen erschlossene Verfahren des Aufzeichnens von Melodien nur für den Fall, daß diese nicht bekannt waren oder stark abwichen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Jagd und höfische Kultur im Mittelalter, hg. v. Werner Rösener (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 135), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1997.

    Joachim Bumke
    …bearbeitet worden war. Der hier anzuzeigende Band „Jagd und höfische Kultur im Mittelalter“ setzt diese Reihe fort. Für die Jagd ist die Forschungslage… …häufigsten behandelten Themen waren die Beizjagd mit Greifvögeln und die Pirschjagd auf Rotwild, später auch der Fischfang. Im vorliegenden Band ist diese… …, in denen das Quellenmaterial gesammelt ist. H. Brackerts Absicht war es nicht, diese Lücke zu schließen. Sein Beitrag konzentriert sich auf einige… …Sinn“ nur dann richtig verstanden werden kann, wenn man den geschilderten Vorgang nicht von der „ihm zugeordneten Bedeutung“ trennt. Diese methodischen… …ihren Haupteffekt durch die neue Terminologie, die die einzelnen Teile des Zeremoniells benennt und dadurch überhaupt erst faßbar macht. Diese… …, daß immer mehr Werke in Auftrag gegeben wurden, in denen diese französisch geprägte Gesellschaftskultur vorgeführt wurde. Das Neue und Charakteristische… …interessiert waren. Auch die Jagdbücher haben für diese Zeit nur einen geringen Zeugniswert, weil sie in Deutschland erst im 14. Jahrhundert einsetzen. Etwas…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Claudia Brinker-von der Heyde, Geliebte Mütter – Mütterliche Geliebte. Rolleninszenierung in höfischen Romanen, Bouvier, Bonn 1996.

    Monika Unzeitig
    …vielfältigen Rollen und Funktionen Mütter einnehmen können und inwiefern diese im Text bedeutungskonstituierend sind. Diesen Fragestellungen will die Verfasserin… …handelt und diese Mütter in der Vorgeschichte der Heldenvita eine konstituierende Rolle zugeschrieben bekommen. Insbesondere diese Einschränkung des… …zukünftige Mutter ausweisen, so sind diese nicht zu finden. Die Frage, inwiefern die vorgestellten Muttergestalten sich von anderen Frauengestalten der… …christlich-religiöse Konnotierung der höfischen Normen (gemeint sind diemüete, kiusche und triuwe) lasse diese insbesondere in Wolframs „Parzival“ als christliche… …liebenden und leidenden Mutter verkörpert wird, aufgewiesen, denn die Analogie zu Maria als mater dolorosa funktioniert nach Brinker-von der Heyde über diese… …‚jungfräulicher‘ Witwenschaft umfaßt. Aber gerade diese ausführliche Rollenanalyse macht wiederum deutlich, daß diese ‚Rollen‘ der Mütter in ihrem Bezug zu einem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2000

    Siegfried Christoph, Lemmatisierter Index zu den Werken des Strickers (Indices zur deutschen Literatur 30), Max Niemeyer, Tübingen 1997.

    Franz-Josef Holznagel
    …überliefert worden sind. Diese Differenz beruht auf unterschiedlichen Gründen. Die Ausgrenzung des Karls-Epos erklärt sich daraus, daß zu diesem Text bereits… …die 1974 durch Udo von der Burg publizierten Indizes existieren. Diese Entscheidung mag unter verlagstechnischen Gesichtspunkten plausibel sein; es… …eingetragen worden sind, die im Extremfall von Moelleken Nr. 81 Von der Hoffart immerhin 58 Verse umfassen. Diese Ausgrenzung eines nicht unerheblichen… …derzeit bekannten handschriftlichen Basis liegt dagegen von Kin'ichi Kamihara vor; diese wird von Christoph lediglich in der Einleitung erwähnt – und zwar… …, auf diese nur für die Stücke zurückzugreifen, die „nicht bereits schon in kritische(re)n Editionen vorlagen“. Es handelt sich dabei um Ute Schwabs…
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