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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Dirk Matejovski, Das Motiv des Wahnsinns in der mittelalterlichen Dichtung, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 1996 (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1213).

    Bernhard D. Haage
    …solchen Sachwissens „die Distanz der fiktionalen Wahnsinnsdarstellungen zu anderen Deutungsformen genauer bestimmen läßt“ (S. 13). Auf diese Weise gelingt… …lediglich vorgetäuschte Wahnsinn. Diese drei Strukturtypen stellt der Verf. vor anhand von 1. Legenden, Mirakeln, Mären, einschließlich parodistischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Hans-Jochen Schiewer, ‚Die Schwarzwälder Predigten‘. Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte der Sonntags- und Heiligenpredigten, Niemeyer, Tübingen 1996 (MTU 105)

    René Wetzel
    …Interpretation hat auf der Grundlage einer begründeten Kombination aller ermittelbaren Daten zu erfolgen, welche die Handschriften selbst liefern. Diese… …überlieferungsgeschichtlichen Daten, welche die einzelnen Textzeugen in mehr oder minder großer Ergiebigkeit liefern. Eingebettet werden diese Beschreibungen jedoch in den… …. „Es gibt keine Soziologie der ‚Schwarzwälder Predigten‘; es gibt nur Gebrauchsspuren“ (S. 323), und die lassen den Schluss zu, dass diese Predigten… …„Schwarzwälder Predigten“ ohne leitende ordensinterne Interessen möglich, so daß diese Predigtsammlung ein Zeugnis für die Bereitschaft der Franziskaner ist, dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    ,Ährenlese‘ der Mediävistik in Italien

    Hildegard Elisabeth Keller
    …Werkkomplexe auf je größerem Raum: Oswald von Wolkensteins Werk, den „Ackermann“ von Johannes von Tepl und Heinrich Wittenwilers „Ring“. Diese Werke, seiner…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    James C. Cornette, Jr., Proverbs and Proverbial Expressions in the German Works of Martin Luther. Edited by Wolfgang Mieder and Dorothee Racette, Peter Lang, Bern [u.a.] 1997 (Sprichwörterforschung 19)

    Werner Besch
    …Sternchen-Beispielen deutet in diese Richtung. Es handelt sich um folgende Wendungen: (1) Das alter ist vergessen und wesschicht. (2) wer arm wil sein, solt nit reich… …end des gebets ist besser dan der anfang. Ausgesucht habe ich diese Beispiele, weil sie nach Cornette je nur einmal in all den Lutherbänden vorkommen… …Sprichwörtlichkeitsanspruch welcher Art auch immer. Diese kleine Stichprobe ist natürlich nicht ‚repräsentativ‘, aber sie mahnt zu einer gewissen Vorsicht hinsichtlich der… …zusätzliche Sorgfalt geboten. Abgesehen von solchen Ausstellungen ist diese Veröffentlichung verdienstvoll und ohne Zweifel ein Gewinn für die historische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2000

    Robert Möller, Regionale Schreibsprachen im überregionalen Schriftverkehr. Empfängerorientierung in den Briefen des Kölner Rates im 15. Jahrhundert, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 1998 (Rheinisches Archiv 139)

    Werner Besch
    …. Der Kölner Schryfftspiegel hat diese Forderung wörtlich aus dem Braunschweiger Tytel boek von 1508 übernommen. Aus dem Text lässt sich eine gewisse… …Gleichwertigkeit der verschiedenen Regionalsprachen ablesen. 1564 wird diese Stelle zwar noch übernommen, aber entscheidend ergänzt: … wie dann fast alle berEmpte… …grundsätzlich die gleiche Varietät verwendete“ (S. 85). Diese Feststellung gilt auch im Grunde für Erfurt, Basel und Frankfurt: Eine Anpassung an die… …Empfänger-Schreibsprachen ist nicht festzustellen. Selbst Lübeck fügt sich in diese Gruppe ein, denn nur in einem von 68 Briefen (und in vier von 68 Adressen) ist ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Inhaltsverzeichnis

    …Autor vor. Diese Zeitschrift wendet ab 1. 1. 2001 die neuen Regeln der Rechtschreibung an. Bitte benutzen Sie in Ihrem Manuskript nach Möglichkeit ab…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Von der Idylle zum ‚Blutbad‘. Die Vergeschichtlichung der Alpendarstellung in der Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts

    Claudia Stockinger
    …Erhabenheitsgefühl und Freiheitserlebnis, den sie auf die politische Geschichte der Schweiz überträgt. Auf diese Verbindung von literarischer Alpendarstellung und… …Nutzen da und tränken das Gelände.“ 8 Diese sozialpolitische Funktionalisierung des Alpenidylls wird, wie erwähnt, seit 1750 u.a. durch ein zunehmendes… …, sondern zudem durch den Einbruch von Gewalt in die (vermeintliche) Idylle ad absurdum geführt. 11 Indem auf diese Weise das (nicht mehr ‚angenehme‘) Grauen… …Kulturbesitz. Ms. germ. fol. 1382. – Diese Problematisierung des Alpenraums im frührealistischen historischen Drama bleibt bei der gängigen Perspektivierung auf… …Mensch ein „Wurm, ein Sandkorn in der Welt“, ein „halb gereiftes Nichts“. 13 Diese skeptische Beurteilung der menschlichen Wahrnehmungskompetenz klingt in… …Wiederherstellung, als sie vielmehr auf soziale, konstitutionelle und institutionelle Mißstände der Zeit aufmerksam machen will. 23 Diese gesellschaftskritische… …Tons, die staatstheoretische Begründung des Verhaltens weicht individuellen Entscheidungen. 27 Auf diese Weise korrespondiert – zumindest in Ansätzen –… …, den Gebirgshöhen und Gipfeln zu, die man erobern möchte. 29 Im Aufstieg allerdings wiederholt sich diese Bewegung: Die Berglandschaft präsentiert sich… …Gegenstände hatte ich keine Sprache“. 32 Nur vier Jahre später, in den „Briefen aus der Schweiz“, wird Goethe diese Sprache und damit Souveränität in der… …Wasserfall, etwas Baumtrockniß. […] Immer Granit, mit Talk gemischtes Quarzgestein. Prächtiger Rückblick in die hinabstürzende Reuß […]. 35 Auf diese Weise…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Wo fand Brentano die blaue Blume der Romantik?

    Heinz Härtl
    …Beförderung / Des wissenschaftlichen Obskurantismus“; „Den Strebepfeiler des baufälligen Herkommens“. 2 Diese Titel sind Zitate aus einer Polemik Schellings… …, Betrachtungen und Vermischte Prosa, hg. u. komm. v. Katharina von Hammerstein, München 1997, S. 69.) 181 Heinz Härtl Es bricht das Ganze in Fragmente, Und diese… …überbordende Literatursatire hält. Vielmehr sind in Entsprechung zum Obertitel „Satiren und poetische Spiele“ diese beiden Darstellungsformen miteinander… …der Konstellation bei Tieck durchaus verpflichtet sein. Daß diese Verse mit Anführungszeichen versehen sind, muß nicht bedeuten, daß sie ein Zitat…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    Wilhelm Hauffs ‚opportunistische‘ Judenfeindschaft

    Rolf Düsterberg
    …in jüdischem Milieu plaziert. Diese Hinweise zeigen, daß das Thema Judentum im Werk des Dichters von einiger, keinesfalls nur marginaler Bedeutung ist… …Judendarstellung verliert, obwohl diese – wie noch zu zeigen sein wird – in unmittelbarer Abhängigkeit zur marktorientierten Haltung des Schriftstellers steht. Auch… …Emanzipation der Juden auf, und zwar im Sinne der Betrachtung der Judenfrage als Rassenfrage. Diese neue judenfeindliche Bewegung unterscheidet sich… …einer spezifisch körperlichen und seelischen Andersartigkeit und Minderwertigkeit der Juden auf; diese sind aber nicht auf der Basis einer… …mußt du schreiben, denn nach allem, was man gegenwärtig vom Geschmack des Publikums hört, kann nur diese und keine andere Form Glück machen. (SW II, S… …[...], ich lese viel und bilde auf diese Art meinen Jeist und mein Orkan aus.“ „Was lesen Sie, wenn man fragen darf?“ „Nu, Bellettres, Bücher von die… …schöne Jeister.“ [...] „Lesen Sie Goethe, Schiller, Tieck und dergleichen?“ „Ne, das tu ich nich. Diese Herren machen schlechte Jeschäfte in Frankfort. Es… …Juden. Diese werden nicht nur mit den bereits aufgeführten Stereotypen belegt, sondern auch ausnahmslos als schmutzige Wucherer und gewissenlose… …. Ginzel [Anm. 38], S. 138. 41 Gustav Freytag verbreitet dann später diese Opposition in seinem Roman „Soll und Haben“ (1855) mit ungeheurem und… …Töchter gebildeter Stände auf das Jahr 1827“ im Dezember des vorangehenden Jahres. Diese Sammlung beinhaltet auch das Märchen „Abner, der Jude, der nichts…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2000

    „Kleider machen Leute“ – Gerade auf dem Theater. Zu einem vernachlässigten Gegenstand des Volksstücks

    Julia Bertschik
    …. Denn diese sehr wandlungsfähige, literarische Moden aufnehmende und verändernde Dramenform fühlt sich nicht nur den zu Beginn erwähnten ursprünglichen… …Schneider sich selbst in diese neue „Rolle“ ein- 5 Commedia dell’arte und antikem Mimus vor allem: Hugo Aust, Peter Haida u. Jürgen Hein: Volksstück. Vom… …im Alltag regelrecht aufgebürdet bekam, da wird diese zur Realität gewordene Täuschung bezeichnenderweise in einem großangelegten Akt der Inszenierung… …Maske bezeichnet. […] In einem gewissen Sinne und insoweit diese Maske das Bild darstellt, das wir von uns selbst geschaffen haben – die Rolle, die wir zu… …Kostüm, Schminke bzw. Maske und Frisur verwandelnde Schauspieler braucht den Zuschauer, der diese theatralen Zeichen erkennt, miteinander kombiniert und… …, stellvertretend eine gesellschaftliche Sprache zu sprechen. Wie Richard Sennett dargelegt hat, findet diese Entwicklung seit Beginn des 19. Jahrhunderts im… …Kontext neu gelesen, in: Frühneuzeit-Info 7, 1996, H. 1, S. 9–17. An diese Tradition knüpft Raimund noch 1833 im ersten Teil seiner „Dramatischen… …haben wir a Morgenrot, das ist a Pracht, D’Fraun leg’n sichs’s am Morgen auf und ’s halt’t bis in d’Nacht. Diese Duettpassage über Kunst und Natur, Stadt… …mantischen See. Selbst die sich zum Abschlußtableau formierenden Genien sind jetzt als Fischer gekleidet. Diese allegorischen Verwandlungseffekte fehlen beim… …inszeniert er kurz darauf, indem er sich den Zylinder schief auf den Kopf drückt und eine zeitgenössische Modemelodie pfeift. Diese unstandesgemäße Liaison ist…
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