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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Über Paul Scheerbart. 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden. In Zusammenarbeit mit Katja Rauschenberg hg. v. Paul Kaltefleiter (Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende Bd. 1, 4 und 11) (Literatur- und Medienwissenschaft 11, 30 und 60). Igel Verlag, Paderborn 1992 u. 1996, Oldenburg 1998

    Clemens Brunn
    …Literaturgeschichten hinreichend gesichert haben, bleibt aber weiterhin der Leserschaft ein Unbekannter, Sorgenkind der Verleger und Lieblingsautor nur der Antiquare… …selbst gelesen zu haben – dieser Eindruck stellt sich leider bei bedenklich vielen der in den dritten Band aufgenommenen Rezensionen besonders aus den… …Sisyphosarbeit der Herausgeber, die all diese Steine und Steinchen aus den verschiedensten Winkeln zusammengetragen haben, verdient Anerkennung. Daß ein solches…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Heiner Müller, Die Gedichte (= Heiner Müller. Werke 1. Hrsg. von Frank Hörnigk). Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1998.

    Norbert Otto
    …Heiner Müller als Autor eines störenden und verstörenden Werks im schwierigen Spagat zwischen Ost und West ist unbestritten. Dabei haben Müllers Arbeiten… …zum einen damit zu tun haben, daß Müller selbst sich in seiner literarischen Produktion nach dem Fall der Mauer weitgehend auf die Lyrik konzentriert… …nicht zu entscheiden. Daß sich allerdings durchaus 629 Buchbesprechungen auch offensichtliche Lesefehler in die neue Ausgabe eingeschlichen haben, das… …Wirklichkeit“ (Erstdruck: Schlau sein, dabei sein. Merve Verlag 1970–1980. Beilage Heiner Müller. Berlin 1980, o. S.). Auf der anderen Seite haben sich in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Yale Companion to Jewish Writing and Thought in German Culture, 1096-1996. Edited by Sander L. Gilman and Jack Zipes. Yale University Press, New Haven and London 1997.

    Andreas Kilcher
    …Sprachgebiets bis 1933 genommen haben.“ Das Sammelwerk von Sander L. Gilman und Jack Zipes geht, fünfzig Jahre nach Kriegsende, von einer völlig veränderten Lage… …, wenn auch in hebräischer Sprache, geäußert haben. Doch die rund siebenhundert Jahre des jüdischen, vor allem religiösen und zunächst hebräischen, später…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Inhaltsverzeichnis

    …„Basisrelationen“ des Deutschen und die Auxiliarisierung von Haben, Sein und Werden .. 391 Hessky, Regina: Phraseologie in der Diskussion. Kritische Würdigung des…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Minnesänger, Festgänger?

    Frank Willaert
    …und Bart Besamusca haben sogar die These, nach der diese Gattung in erster Linie „tijdens tumultrijke plechtigheden voor een uitgelaten gezelschap ten… …höfischen Literatur haben die Chronisten nie gezeigt. Die Wahrheit ist, daß kein einziger von ihnen es der Mühe wert befunden hat, die Anwesenheit dieser… …beiden Autoren zu erwähnen: Die einzigen Zeugnisse, die wir haben, stammen von ihnen selbst. 9 Aber nicht nur bei Hahn und Ragotzky läßt sich die Neigung… …gehabt haben kann. 10 So können wir der neueren germanistischen Forschung entnehmen, daß 6 Vgl. Besamusca [Anm. 3], S. 17–18. 7 Dante Alighieri: Divina… …Minnesang im Dienste der Repräsentation, der Vergegenwärtigung und Sichtbarmachung von Herrschaft, gestanden haben. 16 Und so spricht man vom Minnesang als… …bringe und bestätige. 18 Wenn auch das eine oder andere durchaus seine Richtigkeit haben mag, bleibt doch die Frage, ob nicht die Gefahr besteht, daß man… …erkennen, sondern gerade diejenigen, die zugleich einen Blick für die Unterschiede haben, die den Schlüssel für eine angemessene Rezeption in Händen halten… …romanisch-germanische Sprachgrenze hinweg an diesem literarischen Echospiel beteiligt haben. So möchte ich doch die zahlreichen Entlehnungen aus deutlich… …Wapnewski zu Recht schreibt, „eine Pointe besonderen Reizes“ ergeben haben. 27 Man kann sich das Schmunzeln des Publikums vorstellen, wenn der Vers kam, in… …quasi empörte Bemerkung Er sündet swer des niht geloubet muß den Humor dieser Zeile noch klarer herausgestellt haben. Im Anfang der zweiten Strophe hatte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    "Die Verfassung sei republikanisch" - Verhandlungen über Ordnung und Unordnung in den Kunstdebatten des 18. Jahrhunderts

    Michael Gamper
    …Erörterungen zu diesem formalen Problemzusammenhang anhand der Themen ‚Shakespeare-Drama‘, ‚Landschaftsgarten‘ und ‚Spaziergang‘ haben über das Feld der Kunst… …der Aktivität der Betrachtenden eine größere Bedeutung zuweist als den objektiven Werkstrukturen. Damit werden Antinomien aufgebaut, die das Zeug haben… …an den Lenz-Text anschließen. In den Vereinheitlichungstendenzen der Kunsttheorie und -praxis des 17. Jahrhunderts haben beide Texte ja auch einen… …inhaltliches Interesse haben, sie unterscheiden sich aber in den theoretischen Zugängen – wiewohl sich beide als kulturwissenschaftliche verstehen können – doch… …Einwand kann mit einer Stelle aus einem Brief Heines an Varnhagen von Ense vom 5. Februar 1840 gegeben werden: Unser eigentliches Geheimniß haben wir nie… …Umstände‘ wird keinen Erfolg haben. Der vorliegende Versuch inspiriert sich deshalb an der ‚Bescheidenheit‘ des New Historicism, der jeglicher totalisierender… …noch allezeit erhalten haben“. 16 Während im „Spectator“-Artikel das ingeniöse Schaffen der sturen Beachtung der Regeln vorgezogen wird 17 , verurteilt… …Gamper griechischen Theaters“ 25 , haben, die selbst keinen Kern zu produzieren imstande ist. Die Ganzheit der Shakespeareschen Dramen bestehe hingegen in… …fühlst, und den ich vor seinem heiligen Bilde mehr als Einmal umarmet, wo du noch den süssen und deiner würdigen Traum haben kannst, sein Denkmal aus… …bereit, das vor einer vorschnellen Inanspruchnahme seines Textes warnt. „[D]en süssen und […] würdigen Traum“ einer Denkmalsherstellung haben seither auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Intertextualität und Bedeutung: Zur Frage der Kohärenz der Gasozein-Handlung in der "Crône'

    Cornelia Schu
    …,Crône‘ tische Stimmen zu Heinrichs Werk, die sich mittlerweile auch in den Literaturgeschichten durchgesetzt haben. Heinzle konstatiert zum Beispiel, die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Kritischer Zweischritt. Georg Büchners ästhetische Entmächtigung moralischer Sinnsysteme im "Woyzeck"

    Carsten Jakobi
    …‚menschlichen Jahrhundert‘ den Prozeß zu machen: „Unser menschliches Jahrhundert herbeizuführen, haben sich – ohne es zu wissen oder zu erzielen – alle… …vorhergehenden Zeitalter angestrengt. Unser sind alle Schätze, welche Fleiß und Genie, Vernunft und Erfahrung im langen Alter der Welt endlich heimgebracht haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1999

    Homosexualität als Thema mittelalterlicher Dichtung und Chronistik

    Helmut Brall
    …damit auch die Existenzberechtigung ab. 3 Dieser Befund läßt sich zweifellos mit immer neuen Dokumenten erhärten und veranschaulichen. 4 Nun haben jedoch… …. Ähnlich wie im Eneasroman – und die Gestalt des Trojaners mag Ulrich von Liechtenstein an dieser Stelle auch vorgeschwebt haben – hat das Thema… …zu haben; Hadmar wurde ihm dafür herzenlîch gehaz (V. 266,4 und 12) und kündigte Vergeltung an. 362 Homosexualität als Thema mittelalterlicher Dichtung… …Begehren des Mannes die erotische und sozialintegrative Wesensart der Frau. Käufliche Frauen und homosexuelle Männer haben in der Welt von Standespersonen… …nachzuvollziehenden Weise die Homosexualität als Gefahr für den Bestand der Gesellschaft gesehen und gebrandmarkt haben. 27 In der Sache vertritt dieser von der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1999

    Das magische Gesetz der hebräischen Sprache. Drostes "Judenbuche" und der spätrömische Diskurs über die jüdische Magie

    Andreas B. Kilcher
    …Inschrift, die die Juden in die Buche des Brederholzes „mit dem Beil eingehauen“ haben. Die 1 Annette von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche. Mit sämtlichen… …uns haben“ (S. 97), zweitens, daß Drostes Onkel Werner von Haxthausen der Übersetzer ist. Die Herausgeber der historisch-kritischen Ausgabe wiederum… …Haindorfs gesehen zu haben.“ Droste [Anm. 1], Bd. V.2, S. 243. Auch an anderer Stelle äußert Schoeps die Vermutung, daß die Übersetzung „über die Vermittlung… …Schlüter ist plausibel, nicht aber diejenige, daß der jüdische Gelehrte Haindorf eine mangelhafte hebräische Übersetzung zur Verfügung gestellt haben soll… …. Diesen moralischen Magiebegriff haben im nächsten Umfeld der Droste Franz Joseph Molitor und Franz von Baader formuliert, die ihr, wie sich zeigen wird… …lügen und zeuberey […] zu stercken. […] Summa, Ein Jüde stickt so vol Abgötterey und zeuberey, als neun Küe har haben, das ist: unzelich und unendlich… …hebräischen als einer magischen Sprache, nicht nur für das 18. Jahrhundert, sondern gerade auch für die spätere Romantik formuliert haben: in Johann Andreas… …durch eine tradition empfangen (und gelehrt) haben/ […] Sie hatten sich bemühet/ die zauberey zu 17 Ebd., S. 594; S. 602. 18 Ebd., S. 514. 19 Vgl. Sander… …: Man wähle in das Synedrium nur solche, die weise sind, ein schönes Aussehen und eine stattliche Figur haben, gesetzten Alters sind, sich auf Zauberei… …die „dämonische Mystik“ des dritten und vierten Bandes, in denen sich die Kapitel über das „jüdische Zauberwesen“ befinden, sehr genau gelesen zu haben…
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