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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Die Humanität des Künstlers: Georg Forsters Genieästhetik im zeitgenössischen Kontext

    Ludwig Uhlig
    …, wie sich noch zeigen wird. Diese Texte Goethes, Schillers und Forsters haben nicht nur gemeinsam, daß sie das Kunsterlebnis thematisieren, sondern auch…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Bauen, Erhalten, Zerstören, Versiegeln. Architektur als Kunst in Goethes "Wahlverwandtschaften".

    Michael Mandelartz
    …, „des Maurers Arbeit [… geschieht] zwar jetzt unter freiem Himmel, […] wo nicht immer im Verborgnen doch zum Verborgnen“ (332). Hier haben wir ein… …Auffassung, denn der Deckel zum Grundstein kann erst gehoben werden, „wenn das alles wieder zerstört wäre, was wir noch nicht einmal aufgeführt haben.“ (333)… …gibt also den Bezug auf die Tradition und damit auf die Sicherheiten auf, die die Vorfahren der Natur über lange Zeit abgerungen haben: man beginnt ein… …dieselbe Sorglosigkeit der eigenen Vergangenheit, der Tradition und den Vorfahren gegenüber, die wir beim Bau des Lusthauses beobachtet haben: Wie dieses aus… …Alten „sich am Nächsten, Wahren, Wirklichen fest[hielten], und selbst ihre Phantasiebilder haben Knochen und Mark“ (I/19, 180). Goethe hat sich zwar…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Das Maß der Dinge und die kosmische Ordnung. Ereignisgeschichte, Zeit- und Raumsemantik in Johann Peter Hebels "Rheinländischem Hausfreund"

    York-Gothart Mix
    …die Leute das Vergnügen haben es selber zu erleben. Sonst könnt er's so gut voraus sagen, als das Wetter. 4 Anders als die erzählerische Fiktion ist die… …will Kürze und Mannigfaltigkeit, und die Aufsätze und die Erzählungen müssen ihr eigentümliches Interesse in sich haben, bei dem der Leser alles übrige…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    "Der göttliche Epicur und die Venus mit dem schönen Hintern". Zur Kritik hedonistischer Utopien in Büchners "Dantons Tod"

    Olaf Hildebrand
    …miteinander kämpfen? Wir sollten uns nebeneinander setzen und Ruhe haben. Es wurde ein Fehler gemacht, wie wir geschaffen worden, es fehlt uns was, ich habe… …ganz in mich fassen, sie nicht ganz umschließen? Marion: Danton, deine Lippen haben Augen. Danton: Ich möchte ein Theil des Aethers seyn, um dich in… …Lebensideal des „Stroms“ an, wenn sie Danton erklärt: Die andern Leute haben Sonn- und Werktage, sie arbeiten 6 Tage und beten am 7.ten, sie sind jedes Jahr auf… …, wenn der liebe Herrgott in jedem von uns Zahnweh kriegen, den Tripper haben, lebendig begraben werden oder wenigstens die sehr unangenehmen Vorstellungen… …davon haben kann […]. Merke Dir es, Anaxagoras, warum leide ich? Das ist der Fels des Atheismus. Das leiseste Zucken des Schmerzes und rege es sich nur in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    ?Die K?nigin ohne Kopf?. Literarische Initiation und Geschlechtsidentit?t um die Jahrhundertwende in Frank Wedekinds Kindertrag?die ?Fr?hlings Erwachen?

    Sibylle Schönborn
    …schließlich nicht in dieser Schändlichkeit! – Faust könnte dem Mädchen die Heirat versprochen, könnte es daraufhin verlassen haben, er wäre in meinen Augen um… …Menschlichste kennen gelernt zu haben. – Sie kommen aus Ägypten, verehrter Herr, und haben die Pyramiden nicht gesehn?! (S. 511) Melchior Gabor dagegen ist der… …zur Übernahme einer Geschlechtsidentität. Wenn die Konstruktionen des Sexuellen über den literarischen Diskurs vermittelt werden, so haben an diesem… …empfangen haben. Auch dieser Makel der jungen Mutter wird anläßlich ihrer zweiten Niederkunft gemäß der Diskursstrategie der Frau Bergmann nicht offen… …Lusterfahrung kann nur als passives Erleiden akzeptiert werden. Ihr männlicher Gegenspieler ist Melchior Gabor. Wie wir gesehen haben, literarisch sozialisiert… …, daß er ohne Kopf drinliegt? Ilse. Er muß sie mit Wasser geladen haben! – [...] Sein Hirn hing in den Weiden umher. (S. 529) Daß Kopf und Körper im Fall… …Problematik wie auch die seiner vierzehnjährigen Freunde zur Sprache kommt. Sie alle haben einen scheinbar eindeutig biologisch festgelegten, unbegriffenen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Faschismus, Destruktion, Utopie. Die Bedeutung von Ingeborg Bachmanns "Böhmen liegt am Meer" für Thomas Bernhards "Auslöschung"

    Nicole Schumacher
    …, ihn negativ geprägt zu haben. Schreibend will Murau sich von den psychischen Belastungen seiner Kindheit auf dem Herrensitz Wolfsegg befreien und seinen… …eigenen Täterrolle im Dritten Reich auseinandergesetzt zu haben. Eben dieser ihrer – und seiner – Geschichte nimmt er sich in seinen Reflexionen an, wodurch… …gefunden zu haben scheint, die Murau akzeptiert und bewundert, befindet sie sich außerhalb des Murauschen Vernichtungsprojektes, seiner ‚Auslöschung‘. Des… …und der provinzielle Stumpfsinn vulgäre Blüten getrieben haben […].“ (233) Ohne daß es explizit ausgeführt würde, läßt sich dieses konflikthafte… …geschichtsbewußten Literatur nach 1945, das Andauern faschistischer Verhaltensweisen im Privatraum ästhetisch zur Darstellung gebracht zu haben, was Bernhard in… …Schneetreiben im Tal, daß wir überhaupt nichts mehr gesehen haben, aber da es eng war, kamen wir an sein Ende“ (226f.) – läßt potentiell eine positive… …gesagt, nach und nach gegen alles sein, um ganz einfach an der allgemeinen Vernichtung, die wir im Auge haben, mitzuwirken, das Alte auflösen, um es am…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Zu Errata in der Biographie des jungen Friedrich Schlegel

    Peter D. Krause
    …und keineswegs jedem Theologie-Studenten offenstand. Zudem wird es Schlegel kaum gewagt haben, die väterliche Erlaubnis zum „Brot-Studium“ von Beginn an… …also eher von den Humaniora abgehalten, statt ihn dazu verführt haben. So hat Friedrich auch die Dissertation des Bruders „De geographia Homerica… …und die Schätze der Gött. Bibl. so zu benutzen, wie ich es späterhin gethan haben würde: so behauptete doch die ursprüngl. [iche] Neigung zur… …Alterthumskunde sehr bald wieder ihre Rechte […]. 32 Schlegel will sich in Göttingen also zugunsten der Philosophie von der Philologie abgewandt haben. Und in… …mit den wechselnden Interessen eines Liebhabers“ 46 gelesen haben. Dilthey gibt keinen Beleg für seine konkreten Hinweise. Während der Gründung der… …„Lesewut“ schon in Göttingen „mit der Zufuhr immer neuer Büchermassen“ befriedigt haben, unter denen „Werke von Herder, Kant, Hemsterhuis, Winckelmann und… …, Plautus, Voltaire und Leibniz. Daß sich bei „Feder“ um Friedrich gehandelt haben könnte, ist ausgeschlossen, schon weil „Feder“ auch aus- 43 Wiederum zuerst… …„Beurtheilung“ des Epitaphs so wenig geleistet zu haben, aber der „Büchervorraht“ wäre zu klein. 52 Schon im Sommer 1795 ist die Bibliothek „geschlossen“ worden…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Ralf Georg Bogner, Die Bezähmung der Zunge. Literatur und Disziplinierung der Alltagskommunikation in der frühen Neuzeit (Reihe: Frühe Neuzeit, Band 31). Niemeyer, Tübingen 1997.

    Ansgar M. Cordie
    …neben der Bibel die „Vita Aesopi“ als Metaphernreservoir und Gliederungsmodell gedient haben mag und daß auch andere Texte der Epoche mit einer ähnlichen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Fabio Marri/Maria Lieber unter Mitwirkung von Christian Weyers, Lodovico Antonio Muratori und Deutschland. Studien zur Kultur- und Geistesgeschichte der Frühaufklärung. (Reihe: Italien in Geschichte und Gegenwart, Band 8) Peter Lang, Frankfurt/Main 1997.

    Ansgar M. Cordie
    …dem Nachnamen und einem freundschaftlichen Verhältnis zu Muratori nicht viel gemeinsam zu haben, weshalb die Rubrizierung unter einer Kapitelüberschrift… …bleiben in der Schwebe zwischen historischer Treue und inkonsequenten editorischen Eingriffen. Das scheinen die Herausgeber selbst gespürt zu haben, die in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1999

    Goethe-Handbuch, Bd. 4 (in zwei Teilbänden): Personen, Sachen, Begriffe, hg. v. Hans-Dietrich Dahnke und Regine Otto. Metzler-Verlag, Weimar, Stuttgart 1998.

    Martin Vöhler
    …, warum Aristoteles kein, ‚Plato‘ und ‚Platonismus‘ hingegen gleich zwei Lemmata erhalten haben, oder, grundsätzlicher noch, einwenden, daß einzelne… …ihres Themas einschlägig gearbeitet haben. Von daher bietet das Handbuch solide Informationen, zumeist auf hohem Niveau. Nur beispielhaft (und keineswegs…
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