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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Stefani Kugler: Kunst-Zigeuner. Konstruktionen des ‚Zigeuners‘ in der deutschen Literatur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Andrea Polaschegg: Der andere Orientalismus. Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert

    Klaus-Michael Bogdal
    …rassisch Andere“ „konstruieren“ (S. 45). Doch dieser Nachweis stößt, zumal wenn die Konstruktion von Alteritäten vorab moralisch negativ bewertet wird, ins… …andere Orientalismus“ von Andrea Polaschegg, die sich ebenfalls auf die Schwellenepoche um 1800 konzentriert. In dieser Epoche setzt der wissenschaftliche… …Korrektheitskontrolle romantischer Imaginationen von ‚Zigeunern‘ ad absurdum führt, erkennt sie nicht. Polaschegg hingegen reflektiert an dieser Stelle kritisch den… …als „Projekt einer Selbstinszenierung“ (S. 568) und damit als ein Phänomen der Performanz zu bestimmen. Mit dieser Studie hat die Autorin die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Elvira Topalović, Sprachwahl – Textsorte – Dialogstruktur. Zu Verhörprotokollen aus Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts, WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier, Trier 2003, 279 Seiten

    Robert Peters
    …hochdeutscher Ausdruck unbekannt ist, die niederdeutsche Schreibsprache benutzten, nicht aber die niederdeutsche Mundart. In dieser heißt es Piäre (Klöntrup 2… …wiedergibt. Dieser ‚Untertext‘ ist durch Redeeinleitungen markiert. Als dritte Text- 3 Johann Christoph Strodtmann: Idioticon Osnabrvgense, Leipzig, Altona… …asymmetrischer, zwangskommunikativer Dialoge, zu erforschen. Dieser Anspruch wurde – mit Hilfe eines Korpus, das Protokollmitschriften sowie Protokollabschriften… …Schreibsprachenwechsel in der Schule. Vor dem Wechsel in dieser Institution fungiert die niederdeutsche Schreibsprache als ‚Sprache der Distanz‘, die niederdeutsche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Inhaltsverzeichnis

    …und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. – Die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der… …Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Inhaltsverzeichnis / Impressum

    …dieser Zeitschrift geben ausschließlich die Meinung der Verfasser, Referenten, Rezensenten usw. wieder. – Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen… …, Warenbezeichnungen usw. in dieser Zeitschrift berechtigt auch ohne Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Namen im Sinne der Markenzeichenund…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2008

    Das Alte und das Neue: Ambivalenz und Eindeutigkeit in Theodor Fontanes Roman

    Liselotte Grevel
    …hier. Und doch, von Zeit zu Zeit wird es an eben dieser Stelle lebendig. Das ist, wenn es weit draußen in der Welt, sei’s auf Island, sei’s auf Java, zu… …angeführten Zitat der Name Stechlin nicht nur auf den einsamen See in der Seenplatte der Mark Brandenburg, sondern ebenso auf seine 3 In dieser Hinsicht greift… …umhüllt die näheren Umstände dieser Scheidung, die seinerzeit nichts weniger als aufsehenerregend gewesen sein musste. Ihrer Freundin Berchtesgaden… …, fokalisiert sie doch ausschließlich die unangenehme Wirkung, die die ersten Eindrücke dieser Reise auf die frisch Vermählte machen. Melusine gibt ein… …dieser Ehe stellte sich bald als eine Unmöglichkeit heraus, und ehe ein Jahr um war, war die Scheidung ausgesprochen. (DS, S. 124) Nicht zuletzt erlaubt… …Erscheinung. Aktuelle Erfindungen wie der Telegraph, die Zeitungen, das „Große […], diese Naturwissenschaften, dieser elektrische Strom […]“ (DS, S. 27), und… …Telegraphie auch nicht, und wir auch nicht. Schließlich ist es doch was Großes, diese Naturwissenschaften, dieser elektrische Strom […] und wenn uns daran läge… …davon. (DS, S. 53 f.) Der in dieser Betrachtung angestellte Vergleich der beiden ‚Alten‘ unter dem Zeichen von Dubslavs ‚liberalem‘ Junkertum wird… …liberal und der alte Dubslav lange nicht so junkerlich, wie’s aussieht. Dieser Barby, dessen Familie, glaub ich, vordem zu den Reichsunmittelbaren gehörte… …besteht. Dies schließt freilich eine satirische Überspitzung dieser Erkenntnis keineswegs aus. Von Czako scherzhaft nach dem Verhalten des Stechlin-Fisches…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Na also, schreib deine Oden selber, Kanallje!“ Hans Magnus Enzensbergers frühe Elegien

    Christian Schlösser
    …. Dieser Veränderungswille weiß sich aber allerdings durch historische Erfahrung gebrochen und daher weniger präskriptiv, als sich politische Lyrik bisher… …geändert werden kann, sie tragen Gesinnung zur Schau, aber sie fallen dieser Gesinnung auch wieder selbst in den Rücken und erledigen sie durch den eigenen… …Psychopathologisierung dieser Dichtung führt: Man würde aus diesem Grunde Enzensberger besser im Sinne Schillers einen elegischen Dichter nennen […] oder gar einen Dichter… …inmitten der satirischen Zynismen“, heißt es, „erhebt sich Elegie“. 19 Folgte man dieser Einschätzung, wäre zunächst zu skizzieren, welche Verluste… …Leben zuwendet, (ein Sisyphos, der zu seinem Stein zurückkehrt), bei dieser leichten Drehung betrachtet er die Reihe unzusammenhängender Taten, die sein… …einzulassen. Dazu gehören neue Kenntnisse, dazu gehört eine Wachsamkeit, die auf jegliche Form der Pression gefaßt ist. 29 Vor dem Hintergrund dieser… …hier die Argumentation, ist der Dichter in einem Land ansässig, das in dieser Form nur der Arglosigkeit der Vorgängergenerationen wegen existiert. Die in… …Menschlichkeit / in den Kasernen für die Kasernen für die Kasernen“ (V. 109 f). Aus dieser Zeitdiagnose ergibt sich dann die zum wiederholten Mal gestellte… …verloren, was auf meiner Zunge schwebt, etwas andres, das Ganze, das furchtlos scherzt mit der ganzen Welt und nicht in dieser Lache ertrinkt, verloren an… …, ehrlich gesagt: woher, woher dieser Schaum? 41 Der Kapitalismus rheinischer Prägung, die Erfindung der sozialen Marktwirtschaft hat im Gedicht ganz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Ein Plädoyer für Dalila? Bemerkungen zur geistlichen und weltlichen Rezeption bei Gottfried von Admont und Jans von Wien

    Maria E. Dorninger
    …des Richters Samson und seiner verhängnisvollen Liebe zu dieser Frau eignete sich hervorragend für die geistliche und weltliche Didaxe und konnte so als… …. Minnesklaven mit Samson als einem dieser Vertreter einen festen Platz unter den gefährlichen Frauen. 2 Vor allem im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit, in… …Mitverantwortung an seinem Geschick gibt, da dieser viele Frauen hatte (vgl. Henricus Cornelius Agrippa von Nettesheim: Vom Adel vnd Fürtreffen Weiblichen… …allegorisch als Christus und Dalila als Synagoge, das Judentum, deutet (S. 13 f.). Bei dieser Deutung kann er sich allerdings wiederum auf eine Tradition… …Dalila, gedeutet als die Menge der Auserwählten, Samson unterstellt, beziehen sich daher auf die Ankündigungen, auf die Prophezeiungen dieser Menschwerdung… …die Auserwählten, die auch als Dalilen (Dalil[ae]) von Gottfried bezeichnet werden, Gott selbst. Mit dieser Analogieführung von Dalila und der… …bzw. einer dieser Dalilen als Mutter Christi, Maria, nur folgerichtig erscheint. 25 Das Drängen Dalilas, das Samson schließlich nicht mehr ertragen kann… …. 27 Dennoch gibt es eine gewisse Entschuldung Dalilas und damit auch Milderung dieser antijudaistischen Deutung durch den Hinweis auf die malignos… …eben dieser bösen Geister eine Übereinkunft der obersten Priester wie auch der Ältesten des Volkes, und das ganze Volk wird gegen Christus erregt. Auch… …zum Bild für die Sinnlichkeit und die fleischlichen Begierden des 29 Vgl. „Vulgata“, Liber iudicum 16,19: Vocauitque tonsorem. 30 Dieser tonsor ist…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die widerständige Apostrophe: Göttliche Autorschaft in Rilkes „Sonetten an Orpheus“

    Mark-Georg Dehrmann
    …Sprechen erst eröffnet. In dieser Wendung in die Sprache liegt die oft konstatierte Modernität von Rilkes „Sonetten“. 3 Gleichzeitig wenden sich die… …, sondern selbst wie er singen zu können. Dieser Gesang richtet sich an einen zweiten Adressaten. In Form eines zweiten Du bzw. kollektivierend als ‚ihr‘ oder… …höhere Autorität bedient sich des priesterlichen Mundes oder seines Griffels als Mittel. Nicht zufällig beruhen heilige Bücher mit Vorliebe auf dieser… …Hymnen ist dieser Arbeit verpflichtet. 9 Beispielhaft sei hier der Bundschluss in der „Hymne an die Göttin der Harmonie“ (1792) zitiert, in der der Vates… …, indem es sich selbst als Entwicklung vom Fragen zum Gelingen inszeniert. An den Stufen dieser Bewegung soll sich die Lektüre des Sonetts orientieren. Das… …propositional bestimmt: dem Dasein. An dieser grammatischen und logischen Vorgabe gemessen, überrascht der anschließende Vers. Denn die Frage 24 Vgl. die letzten… …zurück auf die psycho-physische Notwendigkeit, die dem liebenden Jüngling den Mund zum begehrenden Dichten aufstößt. Der zweite Satz trennt sich von dieser… …zerrissen wird. 31 Das Gedicht fragt an dieser Szene des Mythos nach den Bedingungen des orphischen Gesangs, indem es eine Genealogie der dichterischen Stimme… …konstituiert. In dieser Ableitung des Sänger-Ichs von seinem Vorgänger müssen die „Sonette“ insgesamt ihre Berechtigung erhalten. I 26 DU aber, Göttlicher, du… …. Sprachlich lässt sich diese Bewegung als chiastische beschreiben: Die Eigenschaften des Orpheus übertragen sich auf die Objekte. 33 Dieser Chiasmus begründet…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    „Möchte ich ein schwimmender Schreiber sein“. Von der „Wortsucht“ in Robert Schindels Gedichtband „Wundwurzel“

    Iris Hermann
    …Analogie mit dem pflanzenhaften Wurzelwerk. 5 Das müsste an dieser Stelle sorgsam gezeigt werden. Hier nur so viel: „als stumm vibrierender Mitlaut gestimmt“… …, S. 159). Dieser Mitlaut ist das Zeichen einer Sprache, die nach der Shoah als Sprache möglich erscheint, weil sie das, was war, zu bedenken gibt und… …Blut gefriert dabei. Angesichts der Größe und Unabweisbarkeit dieser „Wortsucht“ geschehen sie ‚kaltblütig‘. Dem Dichten reicht ausdrücklich nicht, an… …‚für‘, sondern, in Klammern gesetzt und im „vornehmeren“ Französisch mit ‚pour‘, also hier „Pour Adorno“. Der mit den häufigsten Widmungen in dieser Form… …anderen Seite umgeben es, zwängen es ein. Sicher gehört dieser Dialog mit Heine, der aus Heines „Loreley“ ein Todeslied ganz eigenen Zuschnitts macht, so… …Artikulierens nach verstörenden traumatischen Erfahrungen auf. 18 Dazu und zur ganzen Debatte, die dieser Satz Adornos auslöste, vgl. Lyrik nach Auschwitz?, hg. v… …Schindel’schen Werkes berücksichtigt. Eine Arbeitshypothese ist zunächst (und dieser „Nullsucht-Zyklus“ wäre einmal gesondert zu untersuchen), dass in diesen… …diese verschiedenen Vergeblichkeiten eine Beziehung eingehen könnten, läse man sie denn nun auch mal zusammen. Das geschieht an dieser Stelle noch nicht… …Liebe, ist dieser Trost erst auf der nächsten Seite in Sicht, im letzten Gedicht des Kapitels „Ganz ineinand wie nie“: „Späte Liebe“ (S. 66). Am Anfang… …sie auch nur etwas geworden sind. Womöglich ist „Einweißen“ das wichtigste Gedicht in dieser ‚Rubrik‘, von ihm war schon die Rede. Die Endlichkeiten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Verletztende Worte – verstümmelte Körper. Zur doppelten Logik spätmittelalterlicher Kurzerzählungen

    Christian Kiening
    …Konstellation ist, so sehr verkennt Andree mit dieser verallgemeinernden These die Dynamiken des Alphabetisierungsschubs des (ausgehenden) 18. Jahrhunderts, die… …generell durch Schrift möglich ist. Sein lebensweltlicher Vollzug verschiebt sich ins Imaginäre, genau in dieser Verschiebung aber gewinnt der Text eine… …dieser postmodernen Radikalisierung liegen, dass Blochs Buch nur spärlich und mit einiger Verzögerung rezipiert worden ist11 , oder auch daran, dass eine… …ihr jenen Tod, den sie eingangs erstrebt hatte, doch dieser Tod ist nun kein ,Nachsterben’ mehr, sondern eine Aburteilung, in der sich zugleich die… …schemlich ist / Vor den frouwen zD sagen“ (vv. 6934 f.). Mit dieser höfischen Zurückhaltung bildet er den Kontrast zu der nur anfangs als höfisch… …asketisch-keuschen Lebensform abweicht, scheint der Hauptmann sich dieser anzunähern, ohne am Ende aber darauf festgelegt zu sein. Mit ihm überlebt das Phantasma, dass… …Bedeutung, wenn der konstruierte Charakter dieser Welt bewusst wird. Das Ausmaß, in dem die Erzählung als Kette von Zirkulationen und Permutationen… …wahrnehmbar wird, zieht alle Elemente dieser Kette in den Sog der Doppelbödigkeit hinein: von dem Spiel, mit dem das Geschehen beginnt, über das Reden, in dem… …prickelnder, kurioser oder gewalttätiger plots hinausführt und auch die Aufbereitung misogyner oder antiklerikaler Klischees verbrämt. Dieser Mehrwert ist es… …erotische Dreieck mit Ritter, Frau und Pfaffe, und eben dieser Pfaffe verlangt als Liebesbeweis von der Frau, dass sie ihrem Mann zwei Zähne ausziehe, die er…
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