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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Feindliche Fürsten – hilfreiche Grafen. Anmerkungen zur Personenkonstellation in „Wolfdietrich“ D

    Walter Kofler
    …Nähe aufhält. Als Wolfdietrich bei Wildunc auftaucht, bietet ihm dieser ein Pferd an, damit er die Botschaft seines Sieges über die Drachen in Garte… …. 42–63) lässt sich Folgendes erschließen: Nach seinem Sieg über die Drachen wird Wolfdietrich im Wald von Fürst Gerhart angegriffen. 19 Dieser kehrt nach… …lässt sich der Messerkampf ebenfalls erschließen (vgl. C 9–13), nicht aber die ursprüngliche Anordnung dieser Episode. Bemerkenswert an C ist, dass hier… …(vereinzelt) einfachen Rittern im Gesamtkontext dieser Redaktionen zu durchleuchten und erst dann auf die Besonderheiten von Version D einzugehen. 23 In… …. ö.), wird dieser von Baltram als Emporkömmling aus dem Hiunenlant gebrandmarkt: „der bey Botel;nge fdieser in k und B von Ortnit stammt und Liebgart in der Schlüsselszene auf den wahren… …Drachentöter aufmerksam macht, ist der Ring in Version D ein Geschenk Sidrats an Wolfdietrich. Dieser Ring verfügt über magische Kräfte und bekundet Sidrats… …Version D. Denn Wolfdietrichs stets betonte Anonymität wird dadurch ad absurdum geführt: Sidrat und Wolfdietrich kennen sich, seit dieser Ortnit zum… …zwischen bayerischen Adelsgeschlechtern an. Aufgrund dieser Anspielungen wird vermutet, dass der „Rother“ im Auftrag eines bayerischen Adeligen geschrieben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Zwischen Konservierung, Restaurierung und Aktualisierung. Zur Frage nach dem Verwendungszweck der Berliner Neidhart-Handschrift c

    Ann-Kathrin Bleuler
    …historische Rezeption. Aus dieser Sicht stellt sich die Frage, wozu – zu welchem Zweck und für welche Gebrauchsform – in der Mitte des 15. Jahrhunderts eine so… …Funktionswandel zu einem Stück schriftsprachiger Literatur auf, das „sich von den Aufführungsbedingungen des Minnesangs emanzipiert hat“. 13 Zur Überprüfung dieser… …freigelassen (vgl. Anhang: Abbildung II). Dieser Freiraum ist in 46 Fällen durch einen Melodien-Eintrag in Hufnagelnotation im Fünflinien-System gefüllt. 18… …dieser Grundsatz auch für Neidharts Lieder gegolten hat. 36 Da in c bei den 46 Einträgen mit 30 Wenzel [Anm. 10], S. 98. 31 Vgl. Fritz [Anm. 11], S… …des Konservierens vom Aspekt des Restaurierens, des Wiederherstellens des ‚ursprünglichen‘ Charakters dieser Kunstform, überlagert wird und zwar indem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Erec. Von Hartmann von Aue. Mit einem Abdruck der neuen Wolfenbütteler und Zwettler Erec-Fragmente, hg. v. Albert Leitzmann, fortgef. v. Ludwig Wolff, 7. Aufl. bes. v. Kurt Gärtner, Max Niemeyer, Tübingen 2006 (ATB 39), 324 Seiten

    Eberhard Nellmann
    …Ausgabe ist durch diese Entscheidung wesentlich schlanker geworden. Dass der Erectext trotz dieser Veränderungen noch lange nicht befriedigt, ist Gärtner… …Scholz [Anm. 3], der allerdings im Kommentar für die Ansetzung einer Lücke plädiert (S. 790 f.). 7 Zum Umfang dieser Lücke überzeugend Kurt Gärtner: Der… …dann in der Nachbarschaft dieser Szene gesucht werden. Die mutmaßliche Reihenfolge, die sich auf diese Weise ergibt, kann vielleicht für die nächste…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Helmuth Kiesel: Ernst Jünger. Die Biographie, Siedler, München 2007 / Heimo Schwilk: Ernst Jünger. Ein Jahrhundertleben, Piper, München, Zürich 2007 / Hans Blumenberg: Der Mann vom Mond. Über Ernst Jünger, hg. v. Alexander Schmitz und Marcel Lepper, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2007.

    Claude Haas
    …problematischen Vaterfixierung und einer aus dieser angeblich resultierenden lebenslänglichen „Außenseiterrolle“ (48 u.ö.) eine viel zu große Erzählung zu basteln… …preiszugeben. (24) Um die Performanz dieser Figur der „Preisgabe individuellen Daseins an großen Sinn“ ist es Blumenberg denn auch vornehmlich zu tun. Sie… …darin, dass seine eigene Schreibweise zu der Jüngers mehr als nur oberflächliche Parallelen aufweist. Genau wie dieser entpuppt sich auch Blumenberg oft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Der Dieb und der Fisch. Zu einer Bildbeischrift im Münchener „Tristan“-Codex Cgm 51

    Henrike Manuwald
    …angreifen, insbesondere die Starken die Schwachen. 14 Dieser Parallelisierung entsprechend werden ihnen auch konkrete menschliche Vorgehensweisen… …Umgang der Menschen untereinander in dieser Welt, nämlich dass ein Mensch den anderen verfolge und ihn töte oder von ihm wegtrage, was er könne. 17 Hier… …aut occidit, aut aufert ab eo quod potest (PL, Bd. 106, Sp. 1376 D). Es ist jedoch unklar, worauf der Text dieser Erstausgabe, der zahlreiche… …dieser Vitruv-Stelle sind bei verschiedenen mittelalterlichen Autoren zu beobachten 27 , so dass man von einem gewissen Bekanntheitsgrad ausgehen kann… …. Wenn man die zunächst überraschende Nennung von piscis in der Sentenz der Münchener Handschrift mit dieser Schiffbruchsgeschichte in Zusammenhang bringt… …Münchener Bilderhandschrift des „Tristan“ würde durch die nachträgliche Bildbeischrift an dieser Stelle zum lebenspraktischen Buch, eine Tendenz, wie sie sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Zu den Quellen von Veldekes „Servatius“

    Jan Goossens
    …, Traiectensium et Leodiensium“ des Heriger von Lobbes (vor 980). Auch von der Überlieferung dieser (auf S. 36 f. und 38) und anderer Werke gibt Koldeweij… …dieser Redaktion weicht Veldeke aber deutlich stärker ab. Die von ihm im Mirakelteil erzählten Geschichten stehen alle in A/M und zwar in derselben… …T vor den Gesta den Vorzug“, sie bleibe die „Hauptquelle“. Vlekke23 pflichtet Wilhelm bei, doch fügt er hinzu, dass es in dieser Frage nicht nötig sei… …Tongerens Veldeke abspricht und einem späteren Interpolator zuschreibt. Dieser Sachverhalt würde die Vorlagenfrage entscheidend verändern, weil so eine… …benutzt hätte. Dieser biete nur „wirre Brocken einer oberflächlichen mittelalterlichen Geschichtsbildung […]. Veldeke hat aus diesem ganzen Kapitel nichts… …identisch. Ein paar Elemente dieser Schilderung sind in Veldekes Stadtbeschreibung wieder zu finden, wo Tongeren groot, lanck ende wijt (v. 844) war und auch… …Klöster in Redaktion A/M der Vita einer Benutzung dieser Redaktion durch Veldeke nicht im Wege steht. Und was die Besonderheiten in seiner Stadtbeschreibung… …auch das ist nicht einmal sicher. 4. Zusammenfassung Die Ergebnisse dieser kleinen Untersuchung können folgendermaßen zusammengefasst werden: Veldeke hat…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2008

    Astrid Arndt: Ungeheure Größen: Malaparte – Céline – Benn. Wertungsprobleme in der deutschen, französischen und italienischen Literaturkritik

    Uwe Hebekus
    …intensiver Parteinahme für den Nationalsozialismus eintritt. Die Rezeptionshaltungen, die sich angesichts dieser Spannungen zwischen literarischer… …verfänglichen Äußerungen, etwa dieser in der Studie gleichfalls zitierten von 1934, mit der Benn der Dichtung die Aufgabe überantwortet, sie müsse dem…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2008

    Das ‚verstrickte‘ Gottesurteil. Praktische Überlegungen zur mittelalterlichen ‚Präsenzkultur‘

    Florian Kragl
    …der Seite der Gegenstände dieser Welt zu, während Geist und Materie im mittelalterlichen Denken sowohl bei den Menschen als auch bei allen übrigen… …. fokussierten Arbitrarität der Zeichenstruktur). 20 Es geht demnach nicht um die Unterscheidung konkreter Phänomene, indem sie dieser oder jener epistemologischen… …Dank gilt an dieser Stelle Frau Dr. Christa Tuczay, die mir freundlicherweise die Suchergebnisse aus dem in Drucklegung befindlichen „Motif Index of… …Eisen. Die ‚manipulierten‘, interpretatorisch problematischen Gottesurteile bei Gottfried und Konrad stellen dazu keinen Widerspruch dar. Auch bei dieser… …Treue ihres Mannes, da dieser von Gott so sehr an schœne und an vrümikeit (v. 5) geziert worden wäre, dass sie die Konkurrenz anderer Frauen fürchtet. Er… …gegenüber dem Sieg von Recht und Wahrheit in dieser Welt“ 58 – existiert vom Früh- bis ins Spätmittel- 55 Grundlegend: Jacob Grimm: Deutsche Rechtsalterthümer… …gesehen könnte man doch eine Entwicklungstendenz ausmachen, ist die ‚durchschnittliche‘ Positionierung auf dieser gedachten Skala: Die Apologeten des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Poetischer Realismus in der ‚Maske des Mythos‘: Conrad Ferdinand Meyers „Schuß von der Kanzel“

    Sandra Schwarz
    …dieser Bürgerliche bzw. Poetische Realist weniger seinem humanistischen Bildungswissen oder einer modischen Begleiterscheinung des 5 An den Verleger… …Versionen im Anhang zu Marianne Burkhard: C. F. Meyer und die antike Mythologie, Zürich 1966, S. 155–160) verewigt die „Musen dieser neuen Zeiten“, die nicht… …Spätwerk C. F. Meyers [„Die Hochzeit des Mönchs“, „Die Richterin“], in: Wirkendes Wort 46, 1996, S. 363–379. 13 Dieser impliziert die Wiederkehr des Mythos… …. zum ‚Quellenstudium‘ aus zweiter Hand, S. 25). Dieser Befund deckt sich mit der Verwandtschaft von Geschichtsschreibung und Poesie z.Zt. des Historismus… …dieser bräutlichen Jungfrau auf Schönheit und Mutterschaft deutet. 47 Der inzwischen dezenteren mythischen Behandlung der Protagonistin korrespondiert die… …eines mythologischen Stoffes, zumal dieser in der jüngeren Forschung (bei Tamara Evans und Christof Laumont) auf die dionysischen Züge Wertmüllers… …XI, 252. – Wertmüller erinnert an den Leibhaftigen, vgl. HKA XI, 80, sowie Meyer an Haessel am 10. 10. 1876: „Nur ist dieser Teufelskerl von Jenatsch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Nicht als blau: Zur Frage der poetischen Transzendenz in der Moderne (Baudelaire, Brinkmann, Benn)

    Clemens Pornschlegel
    …Pavane, aus totem Neon, Zeitungen und Schienen dieser Tag, was krieg ich jetzt einen Tag älter, tiefer und tot? Wer hat gesagt, daß sowas Leben ist? Ich… …Nichts als Blau blicks. Und genau dieser Augenblick ist der Sprechakt des Gedichts selbst. Die Enjambements, mit denen die syntaktischen Zusammenhänge… …auf geradezu inflationäre Weise benutzt, und das Blau – das berühmte „Benn-Blau“ – ist die poetische Chiffre dieser Transzendenz. Im „Gedicht“ des… …machen, wenn wir Gedichte lesen, deren Realität aus Wort-Bildern besteht, die keine Abbilder von „etwas“ sind: nichts von dieser Welt. Etwa wenn jemand… …, S. 262–292; vgl. Ernst Bergmann: Die 25 Thesen der Deutschreligion. Ein Katechismus, Breslau 1934. 38 Zu dieser Konfusion vgl. Elisabeth Roudinesco… …Transzendenz stricto sensu aber nichts ist, nichts in und nichts von dieser Welt, lässt sie sich auch nicht sozialfunktional ummünzen in Herrschaftslegitimation…
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