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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Kartographie des Denkens – Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne

    Kafka und Benjamin im Kontext von Judentum und Moderne
    Petra Renneke
    …Pragerdeutsch. Das bedeutet: Sprache wird in diesem Kontext nicht länger als Medium der Repräsentation aufgefasst. Sie wird nicht mehr medial und als ein… …für das Gros des mitteleuropäischen Judentums ohne Belang war, begegnete den einzelnen jüdischen Intellektuellen nun nicht mehr länger nur wie seit der… …Glauben vielleicht mehr Kraft als zum Leben.“ 12 Kafka antwortet: Liebe Frau Milena, ich habe den „Teufel“ gelesen, er ist bewunderungswürdig, zuerst nicht… …weltlicher Literatur – nicht mehr im Weiterwachsen begriffen ist, und traditionelles Textverfahren generieren hier Moderne. Entgegen jedem weiterwachsenden… …. 1902 schreibt Kafka: „Wir reden drei Jahre miteinander, da unterscheidet man bei manchen Dingen nicht mehr das Mein und das Dein.“ (Kafka [Anm. 25], S… …nicht mehr aus eigener Kraft zu hören vermochten und die ihnen nur durch die Vermittlung Moses übergeben werden konnten. […] Aber als Preis für diese… …Versuche, Kafka für die jüdische Gnosis zu reklamieren, scheitern. Er ist Harold Bloom zufolge mehr oder weniger als ein Gnostiker. 48 Die „nihilistischen… …hervorgegangen ist, nicht mehr unmittelbar wahrnehmen und Gott gibt sich nur noch durch seine Abwesenheit kund.“ (Mosès [Anm. 35], S. 87) Es geht dabei nicht um… …. 368. 55 Ebd. 56 Bloom [Anm. 37], S. 95 f. 287 Petra Renneke Es handelt sich bei dem „Bucklichten Männlein“ um mehr als eine dem Peter Schlemihl… …einzig die zu reden berufen sind, die ihm angehören, nein mehr: die ihm im eminentesten Sinne angehörn, die nicht allein das mea res agitur sagen, sondern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Antje Büssgen: Glaubensverlust und Kunstautonomie. Über die ästhetische Erziehung des Menschen bei Friedrich Schiller und Gottfried Benn, Winter, Heidelberg 2006.

    Jürgen Brokoff
    …Beispiele nicht nur aus dem Essay „Nach dem Nihilismus“ belegen, der Begriff der Form und der Formung. So ist es mehr als bedauerlich, dass Büssgen ihre… …nichts anderes als die Produktion von „Schein“ (ebd.). Der Folgerung Büssgens, dass die Kunst deshalb keinen „eigenen Bereich“ (ebd.) mehr bilden könne…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Bernhard Böschenstein, Jürgen Egyptien, Bertram Schefold und Wolfgang Graf Vitzthum (Hgg.): Wissenschaftler im George-Kreis. Die Welt des Dichters und der Beruf der Wissenschaft, de Gruyter, Berlin, New York 2005.

    Wilhelm Voßkamp
    …George-Kreises und der durch ihn mehr oder weniger mitbestimmten unterschiedlichen kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinenvertreter. Auch hier dominiert… …dann auch mehr als irritierend, wenn in dem vorliegenden Band im Blick auf die jüdischen Wissenschaftler nach 1933 der Satz steht: „Und für die jüdischen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Karel ende Elegast und Karl und Ellegast, hg. und übersetzt v. Bernd Bastert, Bart Besamusca, Carla Dauven-van Knippenberg, agenda Verlag, Münster 2005 (Bibliothek Mittelniederländischer Literatur 1), 238 Seiten. Reynarts historie, hg. und übersetzt v. Rita Schlusemann, Paul Wackers, agenda Verlag, Münster 2005 (Bibliothek Mittelniederländischer Literatur 2), 483 Seiten

    Helmut Tervooren
    …sein ließen, dort, wo es möglich ist, Anknüpfungspunkte zu deutschen Dichtungen darzustellen. In den ersten beiden Bänden hätte man hier mehr machen… …(Bd. 2, S. 428), ist jedenfalls anachronistisch und greift in mehr als einer Hinsicht zu kurz. Meckenheim Helmut Tervooren 138…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Regenschirmforschung

    Robert Walsers Bildungskritik im Zusammenhang der moralistischen Tradition
    Georg Stanitzek
    …Louis Martin-Chauffier, Paris 1964, S. 291– 498, hier: S. 490, Nº 586) – „Man hat keinen Verstand mehr, wenn man anderen keinen mehr zutraut.“ (Ders… …Gebrauch oder vielmehr Missbrauch von Bildung als soziales Distinktionskriterium. „Wie sie sich verkennen in der engbegrenzten Überzeugung, mehr wert zu sein… …weitgehend verengt: in Richtung auf den Erwerb von Bildungspatenten in staatlichen Ausbildungsinstitutionen nämlich; so dass ‚der Gebildete‘ mehr oder weniger… …wir bereit einem Autor zuzugestehen, dessen eigene Bildungskarriere sich auf die Absolvierung des Schweizer Progymnasiums beschränkt hat, mehr noch… …festgehalten wird: „Da hoch oben, da ist nichts mehr. Den oberen Regionen ist sonderbarerweise die Entfaltung untersagt. Man kommt nicht weiter, und daher heißt… …denn die Halbbildung viel?“, und der obendrein anfügt: „Ihr Erwähnen schadet meines Empfindens nach viel mehr als sie selbst.“ (Robert Walser: Montag… …früh ist’s, ADB V, S. 67–70, hier: S. 69) Hierbei dürfte es sich um mehr als nur um ein technisches Problem handeln. 42 Vgl. nur Marcel Proust: À la… …Illusionen schwinden. Kein Traum mehr. […] Muß es denn gerade jetzt regnen? Wozu ist überhaupt der Regen? Der Regen ist dazu da, daß es Regenschirme und nasse… …, den Regenschirm nicht mehr loslassen wird. Selbst dann noch wirkt es wie eine – und sei es unfreiwillige – Suspension der einen Stellungnahme. So weit… …Literatur zu findenden Annahme, dass Walser mehr oder weniger beliebige Vorlagen für seine Paraphrasepraktiken verwendet hat, in diesem Fall seine Wahl alles…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    ‚Vertikalisierung‘ und ‚Leitvarietät‘

    Terminologie-Probleme im Blick auf die Entstehung der neuhochdeutschen Schriftsprache
    Werner Besch
    …Fachwelt nicht mehr akzeptiert werden. 1 1 Zu Details vgl. Werner Besch: Die Entstehung und Ausformung der neuhochdeutschen Schriftsprache / Standardsprache… …gionen bei der Entstehung der Schriftsprache nichts mehr zu suchen? Seite 51f. heißt es: Ich habe gemeint, die vorgetragenen Annahmen in dem Begriff… …wohl zunächst nur auf der Ebene der Schriftlichkeit. Dabei überlappen sich die Teilprozesse (1)–(3) mehr oder weniger lang, und (4) erfährt am Ende eine… …passen sich die Schreib- und Drucktraditionen in den mitteldeutschen und weithin auch westoberdeutschen Gebieten mehr oder weniger an, leichthin in den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Die Tendenz zum Aufbau mehrgliedriger Wörter im Deutschen und Versuche, die wortinterne Gliederung lautlich oder graphisch zu verdeutlichen

    Johannes Erben
    …bildungsmöglichkeiten, die der Wortbildungslehre im Rahmen der deutschen Grammatik mehr Bedeutung geben. Darüber hinaus könnten Ballys kontrastive Feststellungen dazu… …Aber schon im 18. Jahrhundert erfolgt eine Einschränkung solcher Schreibungen, die anscheinend nicht mehr in diesem Ausmaß als notwendige… …Gliederungshilfen angesehen werden. Vielleicht darf man annehmen, dass nun Grammatik und Schule ein zureichendes Wortstrukturwissen vermittelt haben, dass also mehr… …Aufwarter- und Nachfolgerinn 59 entspricht nicht mehr der heutigen Konvention, ebenso wenig die einmalige Setzung einer schwachtonigen, mit unbetontem -e…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Hartmann von Aue: Erec, hg. v. Manfred Günter Scholz, Übersetzung v. Susanne Held. Hartmann von Aue: Gregorius, Der Arme Heinrich, Iwein, hg. und übs. v. Volker Mertens. Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt/Main 2004 (Bibliothek des Mittelalters 6-7), 1069 Seiten, 1108 Seiten

    Joachim Bumke
    …auf Rekonstruktionen verzichtet. Die wissenschaftliche Arbeit am „Erec“-Text kann nicht mehr auf die Fragment- Überlieferung verzichten, nicht nur weil… …Lachmann getan, wobei Lachmann sich enger an A gehalten hat als an B, Henrici mehr Lesarten aus B aufgenommen hat und Wolff noch stärker konjiziert hat. Die… …unsicheren Fundamenten steht. Leider ist Mertens auf diese Fragen nicht näher eingegangen. Mertens’ neue „Iwein“-Übersetzung bleibt nahe am Text, ist aber mehr… …(gegenüber mehr als 370 Seiten des „Erec“-Kommentars). An mehreren Stellen hätte man sich größere Ausführlichkeit gewünscht, nicht nur im Interesse derjenigen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Das Artikulierte und das Inartikulierte – Zum semantischen Wandel der Artikulation in der ‚Sattelzeit‘

    Zum semantischen Wandel der Artikulation in der ‚Sattelzeit‘
    Markus Wilczek
    …ihrer Verwendung des Begriffs einmal mehr ‚von der Sprache her‘ (Monboddo und Herder), einmal mehr ‚vom Körper her‘ (Kant und Fichte) ausgehen. In den… …motivierte Zeichen und ruft damit eine Auffassung zurück ins Gedächtnis, die seit Locke immer mehr in den Hintergrund getreten ist. Dem Verständnis von… …‚nicht mehr‘ und ‚noch nicht‘ eingespielt wird, dass die Zwischenstufen also nicht eine überzeitlich ohnehin vorhandene Klasse repräsentieren, sondern aus… …zu verstehen, der nicht mehr nur der sprachlichen Repräsentation der Welt, sondern auch der Entwicklungsgeschichte der Welt selbst zugrunde liegt. In… …Kalkhäusern der Muscheltiere, aus den Gespinsten der Insekten allmählich in mehr gegliederte, höhere Organisationen. 41 Die Vorstellung eines…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Der große Mogol oder der Vater der Lügen des Schelmuffsky – Zur Parodie des Reiseberichts und zur Poetik des Diabolischen bei Christian Reuter

    Zur Parodie des Reiseberichts und zur Poetik des Diabolischen bei Christian Reuter
    Maximilian Bergengruen
    …Behauptung, die Olearius aufwändig zu stützen bereit ist), so dass er sich „hernach nicht lange mehr in Agra sehen“ lassen durfte. 41 Sein ausführlicher… …Aufrufens gemeint sein. Dennoch: Die gewählte Formulierung ist mehr als aufschlussreich. 170 Der Große Mogol oder der Vater der Lügen des Schelmuffsky ßen… …Vereinigung des Teufels mit einer mehr oder weniger unschuldigen Frau, allegorisch…
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