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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Das frühneuhochdeutsche Wörterbuch - ein „zugleich ehrgeiziges, verwegenes wie verzweifeltes Unternehmen“

    Werner Besch
    …Textbelege haben relativ rasch den Dreibänder als Illusion erscheinen lassen. Die Corpus-Erweiterung mag ebenfalls in diese Richtung gewirkt haben. Das Vorwort… …Herausgeber am Anfang klar formuliert haben und denen sie mit ihrem Glossar-Corpus und einer knappen Wörterbuchfassung eigentlich entgehen wollten? In Band 3, S… …Varianten gibt, die im Wörterbuch natürlich nur al- 139 Werner Besch phabetisch aufgereiht erscheinen können. Wir haben einige Kenntnisse über…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Karin Schneider, Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten. Eine Einführung, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte. B: Ergänzungsreihe 8), X + 237 Seiten, 22 Abb.

    Uta Goerlitz
    …der deutschen Handschriften des Mittelalters in der Bayerischen Staatsbibliothek in München Maßstäbe gesetzt haben. Der Band tritt damit in eine Reihe…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2003

    Genealogie der höfischen Liebe

    Ein kulturwissenschaftlicher Entwurf in kritischer Sicht
    Rüdiger Schnell
    …12. bis 16. Jhs. Interesse; c. seit ca. 1980/90 haben körper- und geschlechtergeschichtliche Fragen einerseits dazu geführt, die Themenbereiche Liebe… …vermuten (was zu einer inzwischen kaum mehr überschaubaren Literatur zur Homosexualität geführt hat 1 ), haben andererseits dazu geführt, hinter den… …(“lost sensibility”). Er meint, im Mittelalter “a way of loving” (“a kind of love”) vorgefunden zu haben, die seiner eigenen, Jaegers, Erfahrung… …12. Jhs. zu bestimmen: Haben wir es dort mit erotisch-sexuellem Begehren oder aber mit Freundschaftsbezeugungen zu tun? 6 Im Folgenden konzentriere ich… …für eine homosexuelle Liebe gegeben sind (S. 14), d.h. z.B. ohne dass sich die männlichen Briefpartner überhaupt gesehen haben. Doch ausgerechnet dieses… …dies keine neue Einsicht innerhalb der Mediävistik. 109 Rüdiger Schnell Personen anwendbar war. 22 Offensichtlich haben wir es nicht mit einer… …eindeutigen Zuweisung erbracht haben. Hinter Jaegers auf das 12. Jh. zielende Schlussfolgerungen ist jedenfalls ein großes Fragezeichen zu setzen. 9. Falsche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 2/2003

    „Ein Buch für Schwächlinge“

    „Werther“-Allusionen in Dramen des Naturalismus
    Dieter Martin
    …eigentlichstes Neuland haben“ (Theodor Fontane: Theaterkritiken, in: Ders.: Sämtliche Werke, hg. v. Walter Keitel, Abt. III, Bd. 2, hg. v. Siegmar Gerndt, München… …haben auf die eine oder andere Stelle hingewiesen, so etwa Georg Jäger: Die Leiden des alten und neuen Werther. Kommentare, Abbildungen, Materialien zu… …junger Fand, der das Herz voll von Liebe gehabt. Und das Herz voll von Liebe haben wir auch!“ (Bahr: Die neuen Menschen, S. 48.) – Zu Bahr vgl. demnächst… …brauchte dich nicht zu heiraten! – ’s war meine guter Wille! – Zu d u m m war ich! Zu d u m m ! – Du alte ... Ae! Du! – ‚Wir sind so arm!‘ – ‚Wir haben… …sozialen Abstieg bewahrt haben, sondern sie repräsentieren auch den ideologischen Überbau13 , in dem sich das patriotisch gesinnte Bürgertum des ausgehenden… …. ‚Berlin und Weimar‘ – deren „Arbeitsteilung“ haben nationale Politik wie patriotische Goethe-Philologie nach 1871 als Garant der „vollen nationalen… …gleichgültig“ aufgenommen haben will, sie aber doch als Präteritio in seinen Briefbericht integriert (Goethe [Anm. 23], S. 37 u. 39), lässt Spielhagens Paraphrase… …und ernst; die schönen braunen Augen blicken auf die Kinderschaar herab und scheinen [!] dasjenige aufzusuchen, welches ‚dieses Stück haben soll‘. Das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Gieshüblers Kohlenprovisor

    Der Kolonialdiskurs und das Hirngespinst vom spukenden Chinesen in Theodor Fontanes „Effi Briest“
    Claudius Sittig
    …doch ganz und gar gegen den Pastor; so was darf man nicht aussprechen, weil es gewagt und unpassend ist. Das würde selbst Niemeyer nicht gesagt haben… …Interesse an Figuren zeigt, die etwas zu sagen haben. 32 Denn der Kolonialdiskurs macht die Kolonisierten mundtot. Unter den Personen in Fontanes Texten, die… …‚Mohren‘-Namen ‚Mirambo‘ hat.“ (S. 161) 32 Vgl. Walter-Schneider [Anm. 31], S. 319–325. Andere (auf ihre Weise ertragreiche) Untersuchungen zu Nebenfiguren haben… …, Friedrich, sagen Sie Mirambo, der doch wohl das Billet gebracht haben wird, wir würden die Ehre haben.“ Auf Effis Nachfrage „Wer ist Mirambo?“ antwortet… …Frustration, seinen gesellschaftlichen Erfolg auf Kosten seines persönlichen Glücks errungen zu haben, gipfelt am Ende direkt nach der Mitteilung, er werde zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Ablenkung

    Kafkas Idee des literarischen Suizids
    Georg Mein
    …ich wenigstens Gewißheit haben. 13 Diesem Vorhaben des Tieres in Kafkas Erzählung „Der Bau“ geht eine ausführliche Beschreibung eben jenes Baus voran… …Illusion des Tieres, dass es die Vorsicht verlange, „eine sofortige Auslaufmöglichkeit“ zu haben, begründet somit den tragischen double bind, an den sich das… …Oszillierens zwischen ‚schon begonnen haben‘ und ‚noch nicht enden wollen‘. Es geht demnach nicht um ein Beenden, ein Fertigwerden, sondern darum, das Schreiben… …Haben von Vorstellungen aus ist, gleichsam zurückgebogen (re-flektiert im wörtlichen Sinne) und auf das Subjekt zurückverwiesen, um allein mit ihm und… …Charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit. In diesem Sinn haben Jahrhunderte nichts vor dem augenblicklichen Augenblick voraus. Die Kontinuität der… …„odraditi“ ausgemacht haben, womit, durch Anhängen des Diminuitivsuffixes „-ek“ Odradek soviel wie „Abrätchen“ bedeuten würde. 53 Politzer übersetzt das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Sinnbildung in Paul Celans Gedichten – sprachphänomenologische Interpretationen

    Jürgen Trinks
    …, auch gegen sie, eine besondere Art der Sinnbildung vollzieht, deren komplexen, überraschenden Wegen wir uns erst auszusetzen haben, bevor wir, wenn sich… …erscheinende Sprachwelt des Gedichtes eingelassen hat, wird mehr erahnt haben, als vom eingetroffenen Verständnis darstellbar sein wird. Gerade das Bewusstsein… …ihn hineingelegt haben oder was die symbolische Stiftung oder Institution, in der zu leben wir uns gewöhnt haben, schon in jeden von uns hineingelegt… …zugrunde liegt, ohne sich je zu verausgaben. Im Kunsterlebnis ist dies besonders eindrucksvoll zu erfahren: Wir begegnen etwas, mit dem wir niemals haben… …Phantasie, die in den Zeiten der Mythen selbstverständlich war, ist heutzutage verkümmert, weil wir uns daran gewöhnt haben, Phantasie als nur Privates aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2003

    Vom Epos zum Roman? Eine Problemstellung

    Heiko Christians
    …den Ursprung des Romans“ von 1670: Die Gedichten sind angefüllet mit wundern/ doch jederzeit nit warscheinlichen. Die Romanen haben mehr… …wahrscheinlichkeit/ wiewohl bißweilen auch etwas verwunderliches. Die Gedichten sind mehr geregelt und bepfalet/ haben weniger Materie und Geschichte. Die Romanen aber… …haben davon mehr: nachdem sie weniger umbsch[w]eiffe gebrauchen/ spannen sie den Geist nicht so sehr ein. Mit einem Wort/ die Gedichte haben zum Fundament… …eine Kriegs oder Staatsverrichtung/ und sprechen nicht anders/ als bey gelegenheit von Liebessachen. Die Romanen hergegen haben die Liebe zu ihrem… …Vor allem die Romane Richardsons sollen zeitgenössische Leserinnen in eine korrekturbedürftige unziemliche ‚Erregung‘ versetzt haben, indem sie ihre… …Gegenständen erregt wie bei mir und haben genau die Kraft, die ich an ihnen kenne; die Widerwärtigkeiten und Kümmernisse, die seinen Gestalten begegnen, sind von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Arno Schmidt auf Verlegersuche für den Leviathan

    Horst Denkler
    …dürfte, bestätigte lapidar: „Sein erstes Buch, das 100-Seiten-Bändchen ‚Leviathan‘, erschien 1949 beim Rowohlt Verlag [...].“ 3 Seither haben… …Schmidt, Horst Denkler Berlin-Zehlendorf, den 27.7.48 bei dem Prosastück „Leviathan“ haben wir die Fähigkeit bewundert, in wenigen markant herausgestellten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2003

    Theodor Fontane und Martha Fontane. Ein Familienbriefnetz. Hg. v. Regina Dieterle, Schriftenreihe der Theodor Fontane Gesellschaft, Bd. 4, de Gruyter, Berlin, New York 2002. Meine liebe Mete. Ein Briefgespr

    Paul Irving Anderson
    …Ausdenken! Und was fällt Erler dazu ein? Es könne sich so nicht abgespielt haben, dazu sei die Wohnung zu klein gewesen! Erler produziert Fontane, er… …aber kein vermittelndes Konzept entwickelt. Den gleichen Mangel haben beide besprochene Briefeditionen. Dieterle reitet höchst wissenschaftlich ihre…
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