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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Franz-Josef Holznagel, Wege in die Schriftlichkeit. Untersuchungen und Materialien zur

    Ingrid Bennewitz
    …de Rabenspvrch Dilecto consanguineo suo alberonij de chvnring), was von Friedrich Pfeiffer als Widmungseintrag interpretiert wurde. Jedoch haben Hanns… …dieser Texte, die zwar den Weg in die Schriftlichkeit gefunden haben, nichtsdestoweniger aber nicht ausschließlich, ja vielleicht noch nicht einmal… …Verdienste dieser Arbeit nicht geringzuschätzen sind, und sie scheint ja in vieler Hinsicht auch für Holznagel durchaus Verwertbares geboten zu haben. Nun aber… …, wonach der Schreiber von R versucht haben soll, „den überlieferten Neidhart möglichst vollständig zu dokumentieren“ (S. 295). Aus der Verwendung… …Divergenzen zwischen dem Wortlaut der vorhandenen Quellen gegeben haben, die z. B. anhand einer zusätzlichen, später verfügbaren erst überprüft werden sollten… …erhalten haben. Es scheint kaum möglich zu sein, der hinter diesen Fragen stehenden Dilemmatik zu entgehen, die weit über den speziellen Kasus hinaus die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Die Inschriften des Münchner Minnekästchens: Eine Fälschung?

    Christine Wand-Wittkowski
    …wieder in den Verdacht geraten, eine Fälschung aus dem 19. Jahrhundert zu sein. Dorothea und Peter Diemer haben in ihrem 1992 erschienenen Aufsatz… …mittelalterlichen Vorlagen gearbeitet haben 6 . Technologische, sprachwissenschaftliche und epigraphische Untersuchungen können allein nicht alle Zweifel an der… …literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Münchner Minnekästchen beitragen. Literaturwissenschaftler haben in der Kästchendiskussion bislang Zurückhaltung geübt… …aller Frauen. Gott segnet denjenigen, den Du, Selige, lieb haben willst. 4 Ich will Euch hier unten schreiben, daß Ihr des Lobs würdig seid. Ihr seid eine… …, muß die Textproduktion sich nach der Größe der einzelnen Kästchenteile gerichtet haben. Der Umfang des Beschreibraums wurde nicht einem bereits… …seinem Tod 1829 eine Publikation geplant haben, zu der es nicht mehr gekommen ist. Scherers Nachlaß belegt nach Ansicht Dorothea und Peter Diemers, daß er… …sprachlichen und ikonographischen Fragen“. Scherer selbst kann also mit einer eventuellen Fälschung nichts zu tun gehabt haben. 34 Vgl. bei Brandis [Anm. 26] Nr… …Vorlagenkonvolut gefehlt, das ihm eine entsprechende Fälschung überhaupt erst ermöglicht haben könnte. Daß ein derart typischer Text der Sorte Versliebesbrief mit… …zumindest ansatzweise die Gefühlslage eines realen Liebenden zum Ausdruck gebracht haben. Allerdings läßt sich nach Schulz-Grobert für den Bereich des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Das literarische Ich als Seismograph oder von der Objektivität der Subjektivität. Zu Börnes früher vormärzlicher Erzählprosa

    Bernhard Budde
    …Veränderung, deren Richtung aber eher ex negativo anzugeben gewesen ist, deren mögliche Stadien und Etappen sich noch kaum klar haben perspektivieren lassen… …Kunstform“ erschlossen zu haben. Die kaum hinlänglich gestellte oder gar beantwortete Frage nach ihrer Spezifik ist aber die entscheidende; als… …nicht zurückschreckenden Nationalgesinnten – stärkere Beachtung der Mit- und Nachwelt gefunden haben als die sprachlichpublizistischen Leistungen selbst… …. Die Zwangsmaßnahmen des Metternichschen Regimes haben die Konstituierung von Subjektivität an die Fähigkeit des Schreibenden gebunden, objektive… …Unmittelbarkeits- und Identitätsideal beeinträchtigt, die Entwicklung schriftstellerischer Subjektivität behindert haben. Nicht von ungefähr klagt Börne noch in den… …ohnehin zur allgemeinen Volksaufklärung untauglich zunächst weitgehend verschont worden sind. Indes haben die Reglementierungen durch die Obrigkeit – mit… …pädagogischen Leitung eines großmächtigen Polizeidirektors und Zensors“ (1,589) gestanden zu haben, so bleibt die Ironisierung einer solchen, als stilprägend ja… …hiesigen Zeitungs-Redactoren zusammengenommen, die Erfüllung meiner Pflicht als Censor nicht so erschwert und ich darf wohl sagen, so verhaßt gemacht haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Noch einmal: Die Heiden als Kinder Gottes in Wolframs, Willehalm‘

    Joachim Heinzle
    …Heiden für Kinder Gottes erkläre: „Als filii dei werden im Neuen Testament diejenigen bezeichnet, die durch ihren Glauben das Heil erlangt haben. Wenn mit… …in sich widersprüchlich. Die das Heil erlangt haben, können nicht zugleich zur Hölle verdammt sein. Traut man Wolfram den logischen Widerspruch nicht… …Ausführungen“ in den fraglichen Versen „plötzlich eine ganz andere Zielrichtung nehmen, die selben Wen- 77 Joachim Heinzle dungen einen ganz anderen Sinn haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Peter von Matt, Verkommene Söhne, mißratene Töchter. Familiendesaster in der Literatur. Hanser Verlag, München 1995.

    Ingeborg Harms
    …. Unentschieden bleibt die Frage, ob in der Geschichte der Archetypus oder seine jeweilige historische Modifikation das letzte Wort haben. Von Matts Ansatz legt es… …zurückgegriffen haben. Besonders eindrücklich wird das in einer intertextuellen Lektüre des „Prinzen von Homburg“. Von Matt weist auf eine bisher übersehene… …Urbilder der Machtausübung ausgedient zu haben. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die archetypischen Szenerien beginnen zu wuchern. Ihre Inflation generiert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Die ‚poetische Moral‘ in Lessings bürgerlichen Trauerspielen und der zeitgenössischen Trivialdramatik. Ein Strukturvergleich

    Kirsten Nicklaus
    …haben und daß diese sich am besten im Verhältnis von Prototyp (triviale Trauerspiele) und kritischer Erwiderung (Lessing) verstehen lassen. Es soll 2… …höfisch-hierarchischen wie instrumentellen Verhältnis steht, adressiert er seine Klage: „O ein Fürst hat keinen Freund! kann keinen Freund haben!“ (I/6, 139:20f.), nur um… …festzustellen ist. Für unseren Zusammenhang der ,poetischen Moral‘ ist hier besonders die Dichotomie Tugend vs. Laster interessant. Bei den Trivialdramen haben… …Kopplung von Reden und Handeln für die einzelne Figur 20 Im „Rhynsolt“ haben wir es bei den Hautptakteuren Rhynsolt und Karl mit der Leitdifferenz… …Antagonisten sich bezüglich ihres sozialen Status (gesellschaftlich anerkannt / nicht anerkannt) unterscheiden. Die deutschen Trivialtrauerspiele haben hier… …sein; wäre er allzu lasterhaft, und verdiente sein Unglück durch seine Verbrechen, so könnten wir kein Mitleiden mit ihm haben; wäre er aber allzu… …aufgebrochen wird. Parallel dazu haben wir es mit einem komplexer strukturierten Personal zu tun – sowohl, was die einzelne Figur in ihrer Selbst- und… …Gott, den Sie so treulos verlassen, wider den Sie sich so frevelhaft aufgelehnt haben, ermahnt Sie, kehren Sie zurück. Denken Sie, er rede durch meine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/1998

    Friedrich von Hardenberg und Johann Gottfried Langermann

    Hermann F. Weiss
    …dokumentiren, daß sie andere, reinere Quellen ihrer Weisheit haben, als wir übrigen Menschenkinder, nämlich Vernunft und Erfahrung.“ 24 Am 16. Oktober 1794… …darauf verlassen haben, denn am 9. Januar 1797 meldet Karl von Hardenberg seinem Bruder Erasmus aus Weißenfels: „Fritz [...] ist in Grüningen gewesen und… …ihn dazu angeregt haben, seine pädagogische Neigung diesem Gebiet zuzuwenden? Sicherlich bestimmen aufklärerische Impulse sein Denken über… …zur Blutverdünnung und zur Heilung von Zirrhosen empfohlen wird. 64 Was Langermann zehn Jahre später über seine Anwendungsmöglichkeiten gewußt haben… …, anspruchsvollen und methodisch denkenden Gesprächspartner gefunden haben dürfte, der zwar zu Schroffheiten neigte, aber doch auch die weichen Seiten seiner… …Anstalt. 89 Wie sehr er Langermann geschätzt haben muß, verdeutlicht folgende Stelle in den „Rhapsodieen“, wo er den Aufgabenbereich desjenigen Arztes… …umfassen, mit der Physiologie des Körpers durchaus bekannt seyn, die Krankheiten der Seele aus der Pathologie zu seinem Hauptfach gemacht haben, und dabey in… …Selbstverachtung, in dreiste Lügenhaftigkeit auflösen; so lange werden wir zwar gelehrte und geschickte Doctoren, Chirurgen und Geburtshelfer haben, die zur Noth…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/1998

    Holger Noltze, Gahmurets Orientfahrt: Kommentar zum ersten Buch von Wolframs ,Parzival‘ (4,27 – 58,26) (Würzburger Beiträge zur deutschen Philologie, Bd. 13). Verlag Königshausen & Neumann: Würzburg 1995.

    William Henry Jackson
    …. Auffallend ist der Befund, daß die Menschen, denen Gahmuret im Orient begegnet, zwar schwarz sind und eine heidnische Religion haben, ihre Normen in bezug auf… …Exkurse haben gewissermaßen Werkstattcharakter und zielen eher auf Abräumen der „historisch bedingten Verständnis- 8 Für systematische methodologische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/1998

    Joachim Dyck und Jutta Sandstede, Quellenbibliographie zur Rhetorik, Homiletik und Epistolographie des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum, Bd. 1 (1700-1742), Bd. 2 (1743-1800), Bd. 3 (Register). Frommann-Holzboog Verlag, Stuttgart 1996.

    Wolfgang F. Bender
    …Prinzenerziehers Jacques-Bénigne Bossuet im 18. Jahrhundert keine deutschsprachigen Übersetzungen gegeben haben? Ähnliches gilt für den Jesuiten Louis Bourdaloue… …soll es sein Bewenden haben. Nicht zuletzt von der Beschreibungssystematik einer Bibliographie, der Zahl und einsichtigen Anordnung der in ihr…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/1998

    Jerold C. Frakes: Brides and Doom. Gender, Property and Power in Medieval German Women’s Epic (Middle Ages Series) Philadelphia (University of Pennsylvania Press) 1994.

    Albrecht Classen
    …überaus rassistisch- phallogozentrisch ausgerichtet gewesen sei (S. 35–37), daher auch bisherige Vermutungen, daß eine Frau das NL verfaßt haben könnte… …Ausgang besitzt und klagt die Forschung dafür an, dieses „happy end“ projiziert und dem Text auferlegt zu haben (S. 251), denn die patriarchalische Struktur…
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