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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Zu Form und Gebrauch des Partizips Präsens in der Geschichte der ostjiddischen Schriftsprache. Mit einem Ausblick auf das moderne ultraorthodoxe

    Steffen Krogh
    …ZU FORM UND GEBRAUCH DES PARTIZIPS PRÄSENS IN DER GESCHICHTE DER OSTJIDDISCHEN SCHRIFTSPRACHE Abstract Mit einem Ausblick auf das moderne… …ultraorthodoxe Schriftjiddisch Satmarer Prägung Von Steffen Krogh (Aarhus) In der vorliegenden Studie wird anhand zahlreicher Originalbelege aus der Zeit von 1815… …bis heute die Geschichte des Nebeneinanders der zur Bildung des Partizips Präsens eingesetzten Formanzien -(e)ndik und -(e)nd im Ostjiddischen… …nachgezeichnet. Schwerpunkte der Darstellung sind die Chronologie des Vorkommens von -(e)nd, die Einteilung der ostjiddischen Quellen in Gruppen je nachdem… …schließlich das Wiederauftreten von -(e)nd, das im weltlichen Schriftjiddisch bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dem ererbten Formans -(e)ndik… …half of the 20th century. 1. Einleitung Mit ‚Ostjiddisch‘ wird die Sprache der nichtassimilierten aschkenasischen Juden in Osteuropa und in anderen… …, zumeist überseeischen Gebieten bezeichnet, in die es sie während der letzten ca. 130 Jahre aus Osteuropa gezogen hat. 1 Das Adjektiv aschke- 1 Die… …danke ich Birte Asmuß, Roland Gruschka, Marvin Herzog, Miriam Isaacs, Zelda Kahan Newman und Yitskhok Niborski. Für die Beschaffung von aus der Zeit vor… …um orthographisch klassifizierbare Sonderfälle. Letztere stammen bei Belegen im Satmarer Jiddisch mehrheitlich aus der zu Beginn des 20. Jahrhunderts… …üblichen jiddischen Ortographie, die ihrerseits unter dem Einfluss deutscher Orthographie stand; für eine ausführliche Darstellung der Geschichte der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Rüdiger Schnell (Hg.): Konversationskultur in der Vormoderne. Geschlechter im geselligen Gespräch

    Anja Becker
    …Buchbesprechungen Rüdiger Schnell (Hg.): Konversationskultur in der Vormoderne. Geschlechter im geselligen Gespräch, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2008… …, 614 Seiten Beim Stichwort ‚Konversationskultur‘ denkt man an das Zeitalter des Humanismus oder der Renaissance, an italienische Höfe und französische… …gleichsam aus dem Nichts heraus. Denn vor der ‚dialogischen Renaissance‘ war das ‚monologische Mittelalter‘ 1 , eine angeblich gänzlich sprachund humorlose… …Epoche. Hier knüpft der vorliegende Band an, der unter der Federführung Rüdiger Schnells aus dem Basler Forschungsprojekt „Zivilisationstheorie und… …Geschlechtergeschichte. Erziehungsschriften für Kloster, Hof und Stadt“ hervorgegangen ist. 2 Entgegen dem bisherigen Usus, dem Mittelalter alles abzusprechen, was man der… …gesprächszentrierten Renaissance (exklusiv) zuschreibt, fragt die Forschergruppe nach dem Vorkommen von gesellig-zwangloser Unterhaltung vor dem ‚Zeitalter der… …Konversation‘. Ihr ambitioniertes Ziel ist es, „eine Geschichte der Konversation zu schreiben“ (S. 6), die nicht erst in der Frühen Neuzeit ansetzt, sondern die… …zur Dialoggattung hartnäckig hält; vgl. Rudolf Hirzel: Der Dialog. Ein literarhistorischer Versuch, 2 Bde., Hildesheim 1963 [Nachdruck der Ausgabe… …aus der Feder des Herausgebers. Eine weitere Publikation der Forschergruppe ist: Zivilisationsprozesse. Zu Erziehungsschriften in der Vormoderne, hg. v… …stoßen oft in forschungsgeschichtliches ‚Niemandsland‘ vor und tragen so zu einem vielschichtigen Bild der Konversationskultur nicht nur des Mittelalters…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Enterbung und Gotteskindschaft. Zur Problematik der Handlungsmotivierung im „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach

    Regina Toepfer
    …ENTERBUNG UND GOTTESKINDSCHAFT Zur Problematik der Handlungsmotivierung im „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach von Regina Toepfer, Frankfurt/Main… …Abstract Ausgehend von dem Motivationsdefizit bei der Enterbung Willehalms wirft der Aufsatz ein neues Licht auf die vieldiskutierte Streitfrage um den… …Heilsstatus der Heiden, indem er den Blick von der syntagmatischen Entwicklung auf paradigmatische Relationen lenkt. Das Motiv von der Enterbung des… …Protagonisten und der Gotteskindschaftsgedanke in der Rede Gyburgs erhellen sich wechselseitig, sobald sie aufeinander bezogen werden. Die familiäre… …kündigt Wolfram von Eschenbach im Anschluss an seinen Prolog eine bemerkenswerte Geschichte an: Sie handelt von dem Grafen Heimrich von Narbonne, der alle… …Willehalm als Hauptfigur der Erzählung vorstellt. Dass es sich bei dem Erbentscheid um ein relevantes Handlungsmotiv handeln muss, legen neben dem… …vorweggenommenen Erzählerkommentar, der auf die Besonderheit hinweist, zwei weitere Beobachtungen nahe: Da der „Willehalm“ nicht dem ordo naturalis folgt und… …Guillaume-Zyklus entlehnt. 2 Der Übernahme des Motivs muss somit eine Gestaltungsintention zugrunde liegen. Ungeachtet dieser Bedeutung bleibt der Zusammenhang… …zwischen der Vor- und der Hauptgeschichte, der Enterbung Willehalms und dem Kampf zwischen Heiden und Christen auf Alischanz, jedoch seltsam unbestimmt… …. Während der Erzähler die Reisen der anderen Brüder für irrelevant erklärt, beruft er sich bei den Taten Willehalms auf ein Vorwissen seines Publikums, ir…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Wege und Irrwege der mittelalterlichen Textausgaben. Ausgewählte Aufsätze, hg. unter Mitarbeit von Richard Louis Hotchkiss

    Heinrich Beck
    …Buchbesprechungen Evelyn Scherabon Firchow: Wege und Irrwege der mittelalterlichen Textausgaben. Ausgewählte Aufsätze, hg. unter Mitarbeit von… …Richard Louis Hotchkiss. Hirzel Verlag, Stuttgart 2007, XIX und 272 Seiten Bereits in ihrer Magisterarbeit „Johannes von Tepl: Der Ackermann aus Böhmen“… …(University of Manitoba,1957) stellte E. Scherabon Firchow, seit 1965 Professor of German and Germanic Philology an der University of Minnesota (Minneapolis)… …großen alten Mannes der amerikanischen Germanistik Taylor Starck (damals bereits Emeritus) wohnend, hatte sie nicht nur Zugang zu dessen reicher… …Lehnbildungen in Notker Labeos Über- 144 Buchbesprechungen setzung der De consolatione Philosophiae von Boetius. 1 (vgl. dazu S. 170f.) . Stets hat sie sich zu… …bilden denn auch Beiträge zu Notker Labeo. Ein weiterer Teil gilt den Glossen und Glossaren, der 1. Teil wendet sich der altnordischen Literatur zu, d.h… …Firchow erkannte früh die Möglichkeiten, die die Computer- Technik der 70er Jahre bot (alle ihre großen Arbeiten ruhen auf einer computerorientierten… …. Computerarbeit unterliegt aber auch dem technischen Fortschritt – so wurde das gesamte maschinenlesbare Quellenmaterial der „Elucidarius“-Ausgabe zwar im… …Arnamagnäanischen Institut der Universität Kopenhagen deponiert, die gesamte Abteilung aber in der Zwischenzeit (nicht zuletzt der technischen Entwicklung wegen)… …publizieren. Inhaltlich war das „Elucidarius“-Projekt wohl begründet. Der in ca. 320 lateinischen Handschriften weit verbreitete mittelalterliche Text führte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Andreas Nievergelt: Die Glossierung der Handschrift Clm 18547b. Ein Beitrag zur Funktionalität der mittelalterlichen Griffelglossierung

    Birgit Meineke
    …Buchbesprechungen Andreas Nievergelt: Die Glossierung der Handschrift Clm 18547b. Ein Beitrag zur Funktionalität der mittelalterlichen… …vorliegende Veröffentlichung ist die Druckfassung einer von Elvira Glaser betreuten Züricher Dissertation (2004). In der Einleitung werden Ausgangslage und… …Zielsetzung sowie das Vorgehen und der Aufbau der Arbeit behandelt. „Teil I“ der Arbeit „Methodische Vorklärungen“ besteht aus den Kapiteln 2… …„Glossierungsschichtung und Eintragungstypen“ (S. 41–60) und 3 „Die Griffeleintragung als Eintragung vom Typ B“ (S. 61–92). Mit den Typen „A“ und „B“ sind erstens der… …färbende Eintrag mit Feder oder Stift („A“) und zweitens die die Schreibunterlage „verformende“ Eintragung mittels Griffel („B“) gemeint. In „Teil II“ der… …Arbeit „Die Glossen der Handschrift Clm 18547b“ wird der Codex beschrieben (S. 93–136) und die Glosseneinträge werden vorgestellt und ediert (S. 137–724… …. 761–777) und Kapitel 9 „Griffelglossierung in Tegernsee am Ende des 10. Jahrhunderts“ (S. 779–794). Kapitel 10 fasst die Ergebnisse der Studie zusammen (S… …Kapitel 2 „Glossierungsschichtung und Eintragungstypen“. Abschnitt 2.1 ist der Unterscheidung von Schreiberhänden bei Glosseneintragungen gewidmet, wobei… …ausdifferenziert wird, die bereits oben bei der Inhaltsangabe angesprochen wurde. Wie zu erwarten, kann es bei einer einfachen Unterscheidung, dass das… …. 48f.). Die Grundtypen A „Färbend“, B „Verformend“: B.1 „Verformend unter Verletzung der Schreibunterlage, B.2 „Verformend ohne Verletzung der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Periodisierung und Interesse. Die Mitte des 20. Jahrhunderts im Fokus der germanistischen Sprachgeschichtsschreibung

    Thorsten Roelcke
    …Abstract PERIODISIERUNG UND INTERESSE Die Mitte des 20. Jahrhunderts im Fokus der germanistischen Sprachgeschichtsschreibung von Thorsten Roelcke… …(Freiburg) Die Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte folgt verschiedenen Erkenntnisinteressen. Dies zeigt sich insbesondere in der Diskussion um die… …German linguistics in general. 1. Einleitende Bemerkungen „Die Interessenbasis der Erkenntnis affiziert die Möglichkeit der Erkenntnis als solcher“, heißt… …Periodengrenze besondere Beachtung verdient, da hier neben linguistischen auch zahlreiche weitere Erkenntnisinteressen offensichtlich werden, und der Zusammenhang… …These besteht dabei darin, dass sich diese Interessen im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte immer wieder und immer weiter von der germanistischen… …Gardt: Geschichte der Sprachwissenschaft in Deutschland. Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, Berlin, New York 1999. 415 Thorsten Roelcke seits… …Jacob Grimm und Wilhelm Scherer vorgelegt wurden; dabei spielt insbesondere der Gliederungsvorschlag Scherers für die Beantwortung der Frage, ob mit der… …gerufen. 5 In der Vorrede zum ersten Band des „Deutschen Wörterbuchs“ 6 setzt Grimm drei Perioden an, die er insbesondere anhand flexionsmorphologischer und… …überlieferungsgeschichtlicher Merkmale charakterisiert. 7 Diese Dreiteilung entspricht im Wesentlichen derjenigen, die Grimm bereits der ersten Auflage des ersten Bandes der… …„Deutschen Grammatik“ 8 zu Grunde legt. In der zweiten Auflage des ersten Bandes9 problematisiert er hingegen diese Dreiteilung und weist auf eine Lücke…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Mortimers ‚Gothic‘ Vorgänger. Eine potenzielle Quelle für Schillers „Maria Stuart“ in der englischen Schauerliteratur

    Jennifer Driscoll Colosimo
    …„Maria Stuart“ in der englischen Schauerliteratur von Jennifer Driscoll Colosimo, Tacoma In der Forschung wird angenommen, dass Schillers Mortimer aus… …„Maria Stuart“ eine freie Erfindung ohne erkennbares Vorbild in der britischen Geschichte oder Literatur sei. Dieser Beitrag zeigt den englischen… …eine frei erfundene Figur 1 ; die einzige neben dem völlig unbedeutenden O’Kelly in der Geschichtstragödie. Zwar gibt es in der britischen Geschichte… …Blumenthal, Benno von Wiese u. Siegfried Seidel, Neubearbeitung hg. im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar und des Schiller-Nationalmuseums in Marbach v… …. Norbert Oellers, Bd. 9.1 N: Maria Stuart, hg. v. Nikolas Immer, Weimar 2010, S. 400. Alle Zitate aus Schillers Werken und Korrespondenz stammen aus der… …Nationalausgabe. Sie werden nachfolgend im Text unter der Sigle ‚NA‘, gefolgt von der Band- und Seitenangabe in Klammern angegeben. Zitate aus dem Drama „Maria… …Stuart“ stammen aus Band 9 der Nationalausgabe: „Maria Stuart/Die Jungfrau von Orleans“; Zitate aus dem kritischen Apparat dazu stammen aus der in Kürze… …(†1425) starb die männliche Erblinie der Mortimers aus. 2 Besonders anrüchig sind Roger Mortimer (1287–1330), der erste Earl of March, und Edmund Mortimer… …(1376–1409?), der zweite Sohn von Edmund, dem dritten Earl of March, und Großenkel von Roger. Roger regierte drei Jahre lang als faktischer Herrscher von England… …nach dem erfolgreichen und von ihm angeführten Aufstand gegen Edward II. Ihm wurde dabei von seiner Liebhaberin, der Königin Isabella von Frankreich und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Siegfried Scheibe, Akademie-Verlag, Berlin 1993 2007.

    Hansjörg Schelle
    …Buchbesprechungen Wielands Briefwechsel. Hg. v. d. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Siegfried Scheibe, Akademie-Verlag… …Band, Gesamtregister, 1. Teil: Personenregister. Bearb. v. Siegfried Scheibe […], 2007; 2. Teil: Register der Anonyma und Periodica; Register der Werke… …und Schriften Wielands […], 2007. Vorgeschichte und Geschichte der Ausgabe hat Rez. in einem Forschungsbericht vorgestellt (vgl. ZfdPh 113, 1994, S… …durfte, ist in erster Linie der umsichtigen und zielbewussten Tätigkeit von Siegfried Scheibe zu danken, dem leitenden Herausgeber. Zwar konnte er die… …und Veröffentlichung der unter der Herausgeberschaft von Hans Werner Seiffert zwischen 1963 und 1983 erschienenen ersten fünf Bände mit Schwierigkeiten… …Gesamtbriefwechsel geschaffen, der das „Wissen um die ganze Epoche“ und die „Kenntnis von Wieland selbst“ bereicherte (Fb, S. 204). In den späteren Zeitabschnitten von… …WBr nahm die Zahl der an Wieland gerichteten Briefe derart zu, dass Seiffert sich dafür entschied, sie in kleinerem Schriftgrad als die Briefe Wielands… …zu drucken, damit eine gleichartige Wiedergabe den Umfang des Gesamtwerks nicht über Gebühr erweiterte (vgl. Fb, S. 214). Dieser Zuwachs der Textbände… …ist u.a. der wachsenden Berühmtheit des Dichters, seiner „Celebrität“ zuzuschreiben, dem durch seine Tätigkeit als Herausgeber des „Teutschen Merkur“… …, sie aufzubewahren (vgl. Fb, S. 200f.). Alles weist darauf hin, dass der in WBr gedruckte Bestand das nur lückenhaft wiedergibt, was diesen Briefwechsel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2010

    Gerhard Kettmann: Wittenberg – Sprache und Kultur in der Reformationszeit. Kleine Schriften, hg. v. Rudolf Große. Peter Lang, Frankfurt a.M. 2008

    Werner Besch
    …BUCHBESPRECHUNGEN Gerhard Kettmann: Wittenberg – Sprache und Kultur in der Reformationszeit. Kleine Schriften, hg. v. Rudolf Große. Peter Lang… …, Frankfurt a.M. 2008, 213 Seiten. 1967 ist die Habilitationsschrift Gerhard Kettmanns über „Die Sprache der kursächsischen Kanzlei zwischen 1486 und 1546“… …erschienen. Damit war der Blick in den ostmitteldeutschen Raum und auf die wichtigsten Jahrzehnte vor und nach dem Beginn der Reformation gerichtet. Nicht… …von Schreibsprache damaliger Zeit und in der untersuchten Region. Ein Zentralpunkt der Analysen war Wittenberg. In weiteren Beiträgen über gut… …dankenswerterweise mit diesen späteren Beitragen, insgesamt siebzehn, den Gewinn gleichsam ‚bilanziert‘, den die Sprachgeschichtsforschung Kettmann nun in der Summe… …, Universitätskanzlei Wittenberg – und es bringt auch ein Blick auf die Privatschriftlichkeit in Wittenberg Gewinn, etwa auf den Kreis der Gelehrten, der sonstigen… …Bürgerschaft, der Bruderschaften, auf die Lohnschreiber der ‚gemeinen Leute‘. Rang, Region, Reichweite, Professionalität der Schreiber (vom akademischen… …Einflussvariablen anzusetzen. Ins Spiel kommen können: regiolektaler Schreib- bzw. Druckusus, Zahl der Pressen in einer Druckerei, Zahl der Druckereien an einem Ort… …; Einfluss der Setzer, Einfluss der Korrektoren, Einfluss der Druckvorlage, Rang und Reichweite der Texte, u.a.m. Kettmann hat mit großem Gewinn diverse… …Testmodelle zur Klassifizierung der Drucktextproduktion entwickelt, z.B. mit folgenden Vergleichsreihen zur Überprüfung des Graphemgebrauchs, auf den sich, mit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Silvia Schmitz: Die Poetik der Adaptation. Literarische inventio im „Eneas“ Heinrichs von Veldeke, Niemeyer, Tübingen 2007 (Hermaea. Germanistische

    Martin Baisch
    …Buchbesprechungen Silvia Schmitz: Die Poetik der Adaptation. Literarische inventio im „Eneas“ Heinrichs von Veldeke, Niemeyer, Tübingen 2007 (Hermaea… …. Germanistische Forschungen. N. F. 113), VI und 385 Seiten. Wie entstand in produktionsästhetischer Perspektive der höfische Roman? Wie hat man sich die konkreten… …Selbstaussagen der Autoren (oder sollte man tatsächlich besser Dichter oder Weitererzähler sagen?) sind spärlich gesät und/oder werden meist poetologisch gedeutet… …bekannt. Fragen der Textproduktion der großen epischen Dichtungen im deutschen Hochmittelalter gilt auch das Interesse des vorliegenden Bandes. Die… …Debatte um das Konzept der adaptation courtoise gewählt und kritisch diskutiert (Fourquet, Huby, Wolf, Pastré, Lofmark, W. Freitag, Worstbrock). Die… …Arbeiten von Eugène Vinaver und Douglas Kelly, in denen in literatursoziologischer Perspektive auf die Bildungsmöglichkeiten und -verhältnisse der… …Begriff der habits of mind, den sie durch das bekannte Konzept Pierre Bourdieus zum ‚Habitus‘ erweitert: Auf ihrem Bildungsgang seien die Autoren der… …meistern“ (S. 10). Die in den Grammatikschulen vermittelten Bearbeitungstechniken – aufbauend auf den Prinzipien der mittellateinischen Poetiken – habe sich… …habituell „in rhetorisch-poetischen Prinzipien“ niedergelegt, „die […] den dichterischen Spielraum der Autoren begrenzen“ (S. 12). Diese seien damit „inneren… …Zwängen verhaftet, Dispositionen, die sich […] aus den Regeln der Poetiken erschließen lassen“ (S. 12). Daher seien die Adaptationen auch „weitgehend frei…
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