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52 Treffer, Seite 1 von 6, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephan Kraft: Zum Ende der Komödie. Eine Theoriegeschichte des Happyends

    Alexander Honold
    …Buchbesprechungen Stephan Kraft: Zum Ende der Komödie. Eine Theoriegeschichte des Happyends, Wallstein, Göttingen 2011. Die Komödie hat ihre… …zehren, da formulieren Goethe und Schiller auf dem Höhepunkt der Weimarer Klassik – eine Suchanzeige. Die „Dramatische Preisaufgabe“ des Jahres 1800 setzte… …dreißig Dukaten für eine Komödie aus; gefordert war ausdrücklich ein „Intrigenstück“. Unter den Einsendungen konnte selbst Brentanos „Ponce de Leon“ den… …leistet theoretische Grundlagenarbeit, ohne sein Material in eine Schematik zu zwängen oder den Lektüren ein ultimatives Beweisziel aufzunötigen. Das Buch… …dem Begriff von Wolfgang Trautwein) stellt eine Grundvoraussetzung des von Stephan Kraft ins Zentrum seiner historisch-vergleichenden Untersuchung… …damit ein emphatisches Konzept narrativer und geschichtlicher Konkludenz, zum Schlüsselbegriff für eine Rekonstruktion der Poetik der Komödie zu machen… …, ist eine kühne, durchaus spannungsvolle Konstruktion. Denn die ‚Entknotung‘, die Auflösung aller Verwicklungen am Ende einer Intrigenhandlung erweist… …darum wird beim happy end / Im Film jewöhnlich abjeblendt“ (Tucholsky). Es ist in der Komödienforschung bis heute eine offene Frage, ob sich eine Theorie… …reglementierenden Einhegung durch Poetiken eine überzeitliche Systematik zu gewinnen ist, die mit einem oder mehreren konstitutiven Merkmalen (etwa dem Lachen, der… …die Romantik eine fast vollständige Auflösung der Gattungsvorgaben zu konstatieren, womit die Komödie bei Hegel und Marx zu einer geschichtskritischen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Zur gegenwärtigen Situation mediävistischer Fiktionalitätsforschung. Eine kritsche Bestandsaufnahme

    Timo Reuvekamp-Felber
    …DISKUSSION ZUR GEGENWÄRTIGEN SITUATION MEDIÄVISTISCHER FIKTIONALITÄTSFORSCHUNG. EINE KRITISCHE BESTANDSAUFNAHME von Timo Reuvekamp-Felber, Kiel… …worden. Allerdings fehlt bislang eine bilanzierende Diskussion der ausgesprochen heterogenen und sich bisweilen widersprechenden Positionen. Der… …bemüht sich seit den 70er Jahren um eine adäquate Historisierung des Fiktionalitätsbegriffs. Dabei geht es seit Beginn der Debatte weniger um eine… …Ansätze. Erst in den letzten Jahren kommt eine bis dato eher verhinderte Debatte in Gang, die sich allerdings weiterhin nahezu ausschließlich auf die Genera… …Reuvekamp-Felber der ‚Schönen Literatur‘ zuweisen könnte. 1 Zwei grundsätzliche Positionen lassen sich in dieser vielstimmigen ‚Diskussion‘ unterscheiden: Die eine… …Dying Well in Laurent d'Orléans, S. 433–450, der mit seiner Rekurrenz auf eine monastisch geprägte mittelalterliche Imaginationstheorie nicht nur seine… …Fiktionalitätstheoretische Überlegungen zu den „Visiones Georgii“, in: Fiktion. Zur Geschichte und Fiktion fiktionaler Texte, hg. v. Remigius Bunia. 2 Eine analoge Diskussion… …Moderne eine Vergleichbarkeit der jeweiligen literarischen Systeme, ihrer kulturellen Implikationen und anthropologischen sowie epistemologischen… …verschiedene Formen des Umgangs mit Fiktion sind die Folge. Zum einen wird bezweifelt, dass Fiktionalität überhaupt eine Kategorie sei, die mittelalterlicher… …Theorie auf mittelalterliche Literatur ge- auch zeichentheoretisch begründeten Epochenschwelle perpetuiert, die eine Applikation narratologischer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Queer Studies in der Mediävistik: Anspruch und Wirklichkeit – Teil 2

    Rüdiger Schnell
    …Wer oder was aber bestimmt darüber, dass das eine Mal das eine, * Der erste Teil dieses Beitrags erschien in Heft 3 der ZfdPh 131, 2012. S. 431–454. 68… …. Während diese Theorie, sich auf Foucaults „Histoire de la sexualité“ stützend, eine strikte Opposition von moderner sexueller Identität… …. „lesbian-like identity“. Kłosowska will den heutigen Lesben eine Geschichte geben, indem sie „modern lesbian affect in medieval fictions“ findet (S. 84)… …berufend, dass eine Lektüre mittelalterlicher Texte nur dann Vergnügen bereite, wenn man dort homoerotische Beziehungen entdecke. Dieser Versroman72 , eine… …. Sollte sich die Nachricht, er sei eine Frau, bewahrheiten, werde er beide verbrennen. Da erscheint ein Engel, der Oton verkündet (V. 7263–80): Yde sei nun… …Person fürchtet. Als Olive erfährt, dass der von ihr geliebte Mann eine Frau ist, reagiert sie erschrocken, ja schockiert: Olive l’ot, s’en fu espoëntee (V… …Bereitschaft (und die Notwendigkeit!), eine für beide äußerst prekäre Situation (beide sollten später verbrannt werden) geheim zu halten. Der Hinweis des… …Kłosowska wirft Protagonisten- und Rezipientenperspektive und überdies zwei Handlungsphasen durcheinander. Zunächst liebt die Figur Olive einen Mann (der eine… …Frau ist) (1. Phase); auch alle anderen Protagonisten sehen in Yde einen Mann; nur die Rezipienten wissen, dass der von Olive geliebte Mann eine Frau ist… …ausschließlich heterosexuell orientiert ist, zeigt sich an ihrer Reaktion auf das Geständnis Ydes, ‚er‘ sei eine Frau (2. Phase). Olive erschrickt (V. 7216). Damit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephanie Altrock: Gewitztes Erzählen in der Frühen Neuzeit. Heinrich Bebels Fazetien und ihre deutsche Übersetzung

    Klaus Kipf
    …, Weimar, Wien 2009. Die 2005 eingereichte Kölner Dissertation füllt eine echte, häufig konstatierte Forschungslücke. Die erstmals 1558 unter dem Titel „Die… …; eine philologische Untersuchung dieser Übersetzung, ihrer Vorlagen, Bearbeitungsprinzipien und Druckgeschichte fehlte jedoch, auch in den wenigen… …Beiträgen, deren Titel eine solche erwarten ließ. 1 Dieses Desiderat behebt Altrocks Arbeit vollumfänglich und mustergültig. Nach einer Einleitung (1–28), in… …Steinhöwel übernahm 1476/77 eine Auswahl von Poggio Bracciolinis Fazetien in seinen „Esopus“; Augustin Tünger verfasste 1486 eine Sammlung von 54 eigenen… …als auch eine „Chronologie, die ebenfalls durch das Stichwort ‚Autornähe‘ gekennzeichnet werden kann“ (84), ferner zahlreiche intertextuelle Verweise… …Opuscula nova“ erschienen, (2.) zwei Pariser Drucke von 1516, (3.) zwei Antwerpener Drucke nur der Fazetien von 1540 und 1541 sowie (4.) eine Gruppe von… …Sammlungsprinzip“ (121) realisieren, (5.) ein Frankfurter Druck von 1590, der auf die letzte zu Lebzeiten gedruckte Ausgabe (D) zurückgreift, schließlich (6.) eine… …Anthologie des Tübinger Universitätsdruckers Ulrich Morhart d. Ä. (Sigle M2) wahrscheinlich machen (vgl. 125–137). Dieses Ergebnis wird durch eine umfangreiche… …Kritik“ enthalten (144); innerhalb der Einzelerzählungen ist eine „Tendenz zur Anonymisierung“ (149) durch Tilgung biographisierender Elemente festzustellen… …je eine Erzählung aus den durch Christoph Wirsung ins Deutsche übertragenen „Apologi“ des italienischen Reformators Bernardino Ochino und stellen die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Andreas Stuhlmann: „Die Literatur – das sind wir und unsere Feinde“. Literarische Polemik bei Heinrich Heine und Karl Kraus

    Dirk Rose
    …, Königshausen & Neumann, Würzburg 2010. Die Ausgabe 20/2012 des Hamburger Wochenblattes „Die Zeit“ brachte eine kleine Stilkunde als Beilage. Unter den… …Stuhlmann, die auf eine 637 Buchbesprechungen Hamburger Dissertation von 2005 zurückgeht und bereits in ihrem Titel auf diesen Zusammenhang aufmerksam macht… …. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Dabei wird zunächst eine Klärung des Begriffs Polemik in rhetorischer und literarästhetischer Hinsicht versucht, welche die… …heikle Gattungsfrage – ist die Polemik eine eigenständige Textsorte? – zwar benennt, eine eindeutige Antwort aber schuldig bleibt. Immerhin ließe sich… …Polemik mit Aristoteles (vgl. 25) als eine ,Redeweise‘ denken, die einen Text mehr oder weniger stark dominiert; und dort, wo sie konstitutiven Charakter… …Stenzel entwickelte Polemikmodell zurück, welches ein „polemisches Subjekt“ (Polemiker), „polemisches Objekt“ (Angegriffener) und eine „polemische Instanz“… …. Denn Geheimnis 638 Buchbesprechungen und Skandalon literarischer Polemik dürften letzten Endes darin bestehen, eine spezifische Öffentlichkeit auf einen… …liegt, wie er selbst betont, ein „ästhetischer Kern“ (140) zu Grunde, da es sich um Konflikte zwischen Autoren handelt, die jeweils eine ähnliche Position… …im ‚literarischen Feld‘ einnehmen. Eine ideale Schlachtordnung also für den Kampf ums ‚symbolische Kapital‘; und zugleich – das arbeitet Stuhlmann… …ein öffentlichkeits- bzw. publikumsbezogenes Kommunikationsmodell überhaupt in der Lage ist, eine hinreichende Begründung für literarische Polemik in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Armin Schulz: Erzähltheorie in mediävistischer Perspektive

    Gert Hübner
    …, Berlin, Boston 2012, XIII und 431 Seiten. Gegenüber der Frage, wie eine Rezension berücksichtigen soll, dass der Autor des zu rezensierenden Werks nicht… …, verpflichtet eigentlich dazu, im Buch die Lebensleistung zu würdigen. Das kommt mir aber anmaßend vor, weshalb ich mich auf eine Rezension des Buchs beschränke… …erzählter Geschichten (histoire, Sujetfügung, Emplotment) ihre Besonderheiten nicht erfasse. Die Kapitel 2 bis 6 entwickeln deshalb eine histoire-Narratologie… …Formulierungen lassen eine kulturwissenschaftlich modifizierte Sozialgeschichte der Literatur als Rahmenmodell anklingen, das Antagonismen zwar von der sozialen… …Wirklichkeit ins kulturelle Imaginäre verschiebt, den in den Texten entwickelten ‚Kompromissen‘ jedoch eine genuin ideologische Funktion zuschreibt („Die… …scheint („Eine Seelenlehre, wie sie uns vor allem seit Sigmund Freud vertraut ist, gibt es im Mittelalter nicht“, S. 37), die Hauptverantwortung für… …histoire-Narratologie 30 Seiten discours-Narratologie folgen. Generell geringe Relevanz wird der Vermittlungskategorie für heldenepisches Erzählen zugeschrieben: Eine… …dies vor allem für die Deutung von Abweichungen und nicht schemarelevanten Handlungselementen: Hatten Erzählschemata eine inhärente Semantik, mussten… …ihrer Struktur (vgl. die Beantwortung der Frage „Was ist eine Handlung?“, S. 166– 191). ‚Die Handlung‘ lässt sich mittels der Zuschreibung von Funktionen… …an Verlaufspositionen als Begriffsstruktur fassen (Propp, Greimas), die eine logische Abstraktion vom zeit- und situationsgebundenen Handeln ist, auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Olaf Kramer: Goethe und die Rhetorik

    Constanze Breuer
    …nun der Erforschung von Goethes Rezeption und Adaption der Rhetorik eine umfassende, systematisch angelegte Studie gewidmet. Für eine solche Studie… …existieren. Die Studie unterteilt sich in Prolegomena, acht Kapitel und eine Zusammenfassung. Kramer geht es bei seiner Darlegung nicht um den Nachweis… …sichtbar. In den Prolegomena beschreibt Kramer die Rhetorik als ein „Rhizom“. Gemeint ist damit eine komplexe Verschlingung verschiedener rhetorischer… …„Rhizom-Metapher“ (19). Entscheidend ist jedoch, dass es nicht die eine rhetorische Tradition gibt, sondern eine Vielfalt asynchron verlaufender Entwicklungs- und… …„die Rhetorikgeschichte als beständiger Transformations- und Entwicklungsprozess vor Augen“ stand, die „Rhetorik […] für ihn eher eine rhizomatische… …„Pectus est enim quod disertos facit, et vis mentis.“ – eine klare Anweisung zur Selbstaffizierung, weil „die Empfindungen des Redners […] eine mögliche… …der imitatio“ (142) gedeutet. Dass der Stil „eine vom Künstler erkannte Wahrheit“ nachahmt, ist richtig, dass dies jedoch dasselbe sein soll wie… …„platonisch gesprochen, die Idee der Natur“ (147) nachzuahmen, geht dann doch an Goethe vorbei, dem man hier zumindest eine ambivalente Haltung unterstellen… …kann. Nicht nur die Evidenz-Ästhetik macht eine solche Platonisierung des Stilbegriffs zweifelhaft. Umgekehrt müsste vielmehr die Frage lauten, welche… …Transformationen und auch Verzerrungen die „Idee“ bei Goethe erlebt, damit sie mit seinem anschauenden Denken kompatibel wird und überhaupt eine mögliche Antwort auf…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Peter Schnyder: Alea. Zählen und Erzählen im Zeichen des Glücksspiels 1650 – 1850

    Lars Friedrich
    …Gotthold Ephraim Lessing am 13. Januar 1771 seiner Freundin Eva König, „Sie sind, sehe ich, eine Frau, mit der man schlechterdings nichts verlieren kann.“ 1… …Mit diesem Bekenntnis zieht Lessing eine Art Zwischenbilanz der Lotterieziehungen der vergangenen Wochen, deren Ziffern, Einsätze und Gewinnchancen im… …überzähliger Briefe zu beenden, doch nicht ohne zuvor eine neue Wette zu initiieren und seine Briefpartnerin erraten zu lassen, von welcher Freundin er soeben… …Briefkorrespondenz sicherstellt, so deuten die Briefe eine ‚Gewinnwarnung‘ ganz anderer Art an, welche die Beziehung der Spielenden betrifft. Denn anstatt kurzfristig… …dem andern im Reste ist.“ 290 Buchbesprechungen Gleichwohl liegt der Studie ein präziser Plan und eine kalkulierte Systematik zu Grunde. Das erste… …Kapitel zeichnet kenntnisreich den Weg nach, auf dem eine alterwürdige Wissenschaft wie die Mathematik sich mit dem als anrüchig und frivol geltenden Topos… …an Schnyders Darstellung ist aber die Frage nach den Voraussetzungen dieses Zugriffs auf die futura contingentia durch den Rückblick auf eine in diesen… …Wett-Argument an (wenngleich Schnyder auf eine Lektüre von Pascals Wett-Argument und seiner Übertragung des Hasardspiels auf den existentiellen Fall der… …in seiner „Ars conjectandi“ entwickelten Grenzwerttheorem. Dieses besagt, dass „auch in einem offenen System durch eine endliche Anzahl von Stichproben… …eine bliebig genaue Angabe über die Wahrscheinlichkeitsverhältnisse in diesem System gemacht werden kann.“ (96) Mit dieser Idee einer repräsentativen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Jürgen Brokoff: Geschichte der reinen Poesie. Von der Weimarer Klassik bis zur historischen Avantgarde

    Cornelia Zumbusch
    …. Reinheit und Reinigung haben, dies zeigt eine Reihe von jüngeren Sammelbänden und Einzelstudien, Konjunktur. 1 Einen gerne konsultierten Referenztext 1 Roger… …implizit abzuweisen. Denn wie Douglas selbst angedeutet habe, sei eine absolute, und damit zu Sterilität und Leblosigkeit tendierende Reinheit nur in der… …und vor dieser Folie zu zeigen, dass sich das häufig als ,abstrakte Dichtung‘ beschriebene Programm einer absoluten Kunst im 20. Jahrhundert um eine auf… …Rekonstruktion des Verhältnisses von Rhetorik, Poetik und Ästhetik im ausgehenden 18. Jahrhundert setzt. Zwar ist eine reine – und das heißt im Umkreis der… …Weimarer Klassik und Kants „Kritik der Urteilskraft“, eine von sinnlichen Reizen, individuellen Interessen und moralischen Wirkungsabsichten freigestellte… …. Während Regelpoetiken der Frühaufklärung dem gewöhnlichen Sprachgebrauch, dem stilistisch das genus medium entspricht, eine strikte grammatikalische… …kulturellen Konstellationen, in denen er gestanden haben mag. Zwar bietet die Untersuchung auf diese Weise eine konzise Innensicht ästhetischer Theorien und… …angewiesen bleibt, die sie wohl kaum restlos in reine Form überführen kann. So hätte die zuletzt an Hugo Balls Texten formulierte Einsicht, „dass eine… …, als eine wirkungsmächtige, aber kaum realisierbare Wunschvorstellung begreifen lassen. Die vorliegende Geschichte der reinen Poesie wäre dann aber als… …sowie das Recht zur Lizenzvergabe. Dem Autor verbleibt das Recht, nach Ablauf eines Jahres eine einfache Abdruckgenehmigung zu erteilen; sich ggf. hieraus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Welchen Status hat thâr im altsächsischen und althochdeutschen Relativsatz?

    Natalia Pimenova
    …Relativsatz oft mit dem Status der westgermanischen Relativpartikel *þe gleichgesetzt wird. Das as. thâr weist eine syntaktische Autonomie und eine konsequente… …deiktische Rolle in der Opposition mit hêr („hier“) auf; beim ahd. thâr im Relativsatz ist ein partieller Verlust der deiktischen Empfindlichkeit, eine… …altenglische þe morphologisch und syntaktisch eine typische nicht satzgliedfähige Partikel darstellt, besteht die Schwierigkeit der Interpretation von *þâr darin… …Partikel im engeren Sinne verstanden, d.h. eine „nicht flektierende, nicht satzgliedfähige Wortklasse, die keine (oder wenig) selbständige lexikalische… …Komplexes erscheint. b) Thâr ist ein unterordnendes Element (ein satzgliedfähiges Relativwort oder eine Relativpartikel). 7 Das subordinierende Potential des… …(von einem Vollwort zu einem Dienstwort) aufweist. Bei der Grammatikalisierung zu einem Dienstwort (c) wäre ein Verlust der syntaktischen Autonomie (eine… …Regelung der syntaktischen Position) und eine semantische Abschwächung des Wortes zu erwarten. 9 Im Folgenden soll den Anhaltspunkten für diese Prozesse… …. 57; Helgander [Anm. 3], S. 273f. 385 Natalia Pimenova noch eine bestimmte Ortsangabe verdeutlichend anschließt“. 11 In der Tat kann thâr sowohl in… …, dass die fehlenden Ortsangaben noch kein Zeugnis für eine syntaktische Funktion von thâr in entsprechenden Relativsätzen darstellen. Zugleich muss man… …deiktische Umschaltung auf hêr herbeiführen. 11 Otto Behaghel: Deutsche Syntax: Eine geschichtliche Darstellung, 4 Bde, Heidelberg 1923–1932, Bd. 3: Die…
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