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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Die Lehre der Philomele. Nachdenken über Philologie, nach Karl Philipp Moritz

    Hans-Georg von Arburg
    …DIE LEHRE DER PHILOMELE. Nachdenken über Philologie, nach Karl Philipp Moritz von Hans-Georg von Arburg, Lausanne Abstract Der Beitrag liest Karl… …Reiser“) Textzeugnisse belegen, dass für Moritz diese Freundschaft durch Missverständnisse und Fehlleistungen geprägt ist. Daher muss der Philologe seinen… …ein Philologe? Soll und darf er sich, wie ihm sein Name gebietet, der Freundschaft oder gar der Liebe zum Wort, der φιλία του λόγου (philía tou lógou)… …diesen Begriff. 1 Die Vorstellung, dass der Liebhaber von Kunst und Literatur dem Gegenstand seines ästhetischen Vergnügens auch wissenschaftlich am besten… …als Freund begegnet, wird erst im 18. Jahrhundert zu einer Lieblingsidee. 2 Dann allerdings, nach der Erfindung der Ästhetik um 1750, treibt das… …Wörterbuch der Philosophie, hg. v. Joachim Ritter, Karlfried Gründer u.a., Bd. 7, Basel 1997, Sp. 552–571, hier: Sp. 555. 2 Vgl. Hans-Georg von Arburg: Das… …zu untergraben? Über solche Fragen hat kaum einer so kompromisslos nachgedacht wie der Ästhetiker, Psychologe und Romanautor Karl Philipp Moritz. In… …Angemessenheit sprachlicher Repräsentation im Verhältnis zu den Präsenzeffekten in Werken der bildenden Kunst. Aber dieser Bezug auf das Laokoon-Problem ist nur… …nahe der Philologe in seinem sprachlichen Nachvollzug dem Gegenstand seines Begehrens, dem literarischen Text, überhaupt kommen kann. Dabei konzentrieren… …sich für Moritz die Suche nach der Signatur, d.h. nach einem wesentlichen Merkzeichen des freundschaftlich Begehrten, und die Leitfrage nach der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän – das Treuerspiel – Konstellationen – Ruinen; Romain Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français

    Claude Haas
    …Buchbesprechungen Bettine Menke: Das Trauerspiel-Buch. Der Souverän – das Trauerspiel – Konstellationen – Ruinen, transcript, Bielefeld 2010. Romain… …Jobez: Le Théâtre baroque allemand et français. Le droit dans la littérature, Éditions Classiques Garnier, Paris 2010. Die Zeit „um 1800“ galt der… …deutschen Kultur- und Literaturgeschichtsschreibung der (vor-)letzten Jahrzehnte als beinahe selbstverständliche Geburtsstunde der Modernität und damit oft… …genug auch der Legitimität ihrer Gegenstände wie Fragestellungen gleichermaßen. Seit mehreren Jahren bringt die Forschung zur Literatur der Frühen Neuzeit… …der europäischen Säkularisierung, deren erste Umrisse unzählige neuere Arbeiten bereits im 17. Jahrhundert erblicken. Dabei mag es durchaus die seit der… …Jahrtausendwende tendenzielle Aktualität des schwierigen Verhältnisses von Politik und Religion gewesen sein, die einer neuen Betrachtung insbesondere der barocken… …Dramatik an Schwung verlieh. Vor diesem Hintergrund musste zwangsläufig ein Werk an Attraktivität gewinnen, das in der Barockforschung bis vor kurzem ein… …Schattendasein fristete, da es oft als Theorie nicht des barocken Dramas, sondern als Theorie der Moderne gelesen wurde: das erstmals 1928 publizierte… …eines über das Theater vorgeführten Bruchs zwischen Vorstellung und Bedeutung, der dessen Zuschauer zudem zum melancholischen Subjekt verurteilte, so… …schien das barocke Drama hier auf den ersten Blick als ahistorischer Probierstein ästhetischer wie metaphysischer Probleme der Klassischen Moderne zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Der Sternenhimmel als Reklamefläche. Die Vereinnahmung des Weltalls durch die Ware bei Walter Benjamin, Grandville und Villiers de l’Isle-Adam

    Stefan Bub
    …DER STERNENHIMMEL ALS REKLAMEFLÄCHE Die Vereinnahmung des Weltalls durch die Ware bei Walter Benjamin, Grandville und Villiers de l’Isle-Adam von… …literarische Ausprägung in Villiers de l’Isle- Adams satirisch-phantastischer Erzählung „L’Affichage céleste“ (1873), in der sich die Warenwelt den Sternenhimmel… …zu Reklamezwecken dienstbar macht. Der Aufsatz schließt mit einem Blick auf das 20. Jahrhundert: Eine von Italo Calvinos Marcovaldo-Geschichten… …verbindet Walter Benjamin in sechs Überschriften zu den einzelnen Abschnitten Schlüsselfiguren der betreffenden Zeit mit signifikanten Erscheinungsformen der… …begründet, der in den kulturellen Hervorbringungen des 19. Jahrhunderts den Phantasmagorien der Zeit nachforscht. Auch wenn die erste Weltausstellung im 1… …des Zeichners und Karikaturisten Grandville (1803–1847), stattfand, erkennt Benjamin in dessen Darstellungsweise eine den Utopien der Weltausstellungen… …um den allumfassenden Siegeszug der Ware 4 , der in bestimmten Bildern Grandvilles die Grenzen der Erde überschreitet: Die Weltausstellungen bauen das… …Universum der Waren auf. Grandvilles Phantasien übertragen den Warencharakter aufs Universum. Sie modernisieren es. Der Saturnring wird ein gußeisener Balkon… …, in dem er sich ausführlich mit dem zugesandten Exposé auseinandersetzt, kritisch aufgegriffen: Nicht müßte der Saturnring zum gußeisernen Balkon werden… …unvergleichliche Mondkapitel der ‚Kindheit‘, dessen philosophischer Gehalt hier seine Stelle hätte. Mir fiel hier ein was Sie einmal von der Passagenarbeit sagten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Unzeitig: Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12. und 13

    Rüdiger Schnell
    …Buchbesprechungen Monika Unzeitig, Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12… …zur Vorsicht. In diesen Forschungstrend zur Historisierung und Pluralisierung der Kategorie Autor stellt sich auch die vorliegende Monographie von… …und „aus der Perspektive der Sprachwissenschaft argumentierend(en)“ (S. 342) Studie zu tun. Ganz bewusst engt die Studie ihren Gegenstand auf die… …Textpassagen ein, an denen der Autorname genannt wird. Untersucht wird der „Autordiskurs im Kontext der namentlichen Autornennung“ (S. 343). „Ausgangspunkt ist… …der Autorname im Text“ (S. 1). Dieses eng begrenzte Textkorpus ermöglicht jedoch sehr prä- 1 Vgl. etwa Belázs J. Nemes: Von der Schrift zum Buch – vom… …Ich zum Autor. Zur Text- und Autorkonstitution in Überlieferung und Rezeption des ‚Fließenden Lichts der Gottheit‘ Mechthilds von Magdeburg, Tübingen… …(wohltuend) knappen Einleitungskapitel (S. 1–19) skizziert die Verf. die Forschungsdebatte und den Forschungsstand zu Autor und Autorschaft in der… …Erkenntnisziel sei „die Beschreibung der Diskurse zu Autor und Autorschaft“ (S. 11). Freilich bleibt die Bestimmung dessen, was die Verf. unter ‚Diskurs‘ versteht… …, recht blass (was im Fortgang der Studie zu mancherlei terminologischen Unstimmigkeiten führt, s.u.). Ihr Diskursbegriff ist „wesentlich ‚nur‘… …sprachbezogen“ (S. 15 Anm. 55), zugleich aber „inhaltlich durch die namentliche Autornennung als Autordiskurs bestimmt“ (S. 15). Der Autorname wird somit zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Thordis Hennings: Französische Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chansons de geste im 12. und 13. Jahrhundert. Überblick und

    Martina Backes
    …Buchbesprechungen Thordis Hennings: Französische Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chansons de geste im 12. und 13. Jahrhundert… …, also jene beiden Gattungen, in denen der romanische Einfluss zweifellos am intensivsten gewirkt hat. 2 Die Gattung der Chansons de geste stand hingegen… …Habilitationsschriften verfasst worden, die sich in grundsätzlicher Weise mit der Rezeption der französischen Heldenepik im deutschsprachigen Raum auseinandersetzen… …. Bereits 2002 legte Bernd Bastert an der Universität Köln eine Arbeit mit dem Titel „Helden als Heilige. Chanson de geste-Rezeption im deutschsprachigen… …Raum“ vor, die allerdings erst 2010 im Druck erschien. 2005 schloss Thordis Hennings an der Universität Heidelberg die hier zu besprechende Untersuchung… …ab, die sie 2008 veröffentlichte. Beide Arbeiten unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der untersuchten Zeiträume, sondern sie gehen zugleich von… …Chansons de geste bis ins späte 15. Jahrhundert verfolgt, liegt der Schwerpunkt von Hennings Untersuchungen auf der Frühphase der Rezeption bis ungefähr 1300… …quellenkritische Forschungen bereit zu stellen, bietet die Arbeit in einem ersten Teil, der ungefähr ein Drittel des Buches umfasst, als Bestandsaufnahme einen… …Bearbeitungen. Da die Untersuchung vor allem an der Feststellung von inhaltlichen Parallelen bzw. Abweichungen interessiert ist, liegt das Hauptgewicht dieses… …Überblicks auf detaillierten Inhaltsangaben der französischen Werke, die durch Angaben über Autor, Datierung, dialektale Zuordnung, Quelle, Publikum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Harald Haferland, Matthias Meyer (Hg.): Historische Narratologie. Mediävistische Perspektiven

    Regina Toepfer
    …, (Trends in Medieval Philology, 19), 452 Seiten Die in der Mediävistik omnipräsente Alteritätsdebatte schlägt sich auch in dem zu besprechenden Sammelband… …nieder. 1 Er geht zurück auf eine Tagung an der Universität Osnabrück aus dem Jahr 2007, auf der die Frage diskutiert wurde, ob und wie narratologische… …Kategorien auf die mittelalterliche Literatur angewendet werden können. Weil das Instrumentarium der Narratologie an modernen Romanen entwickelt wurde, steht… …und analysiert werden wie die Literatur der Moderne? Diese Frage steht im Zentrum des Streitgesprächs, das die beiden Herausgeber zum Ausgangspunkt der… …es für unvertretbar, den Begriff der Fokalisierung sowie viele andere narratologische Kategorien auf mittelalterliche Erzählungen zu übertragen. Seine… …Vorstellung von der wachsenden Komplexität narratologischer Verfahren kritisiert Matthias Meyer hingegen als teleologisch und spricht sich für die Erarbeitung… …von Kontinuitäten aus. In der für den Sammelband verfassten Einleitung argumentieren die Herausgeber zurückhaltender (S. 3–15). Ohne zu polarisieren… …, beschreiben sie ihr Erkenntnisinteresse und fordern eine „historische Dimensionierung der Narratologie“ (S.7). Zwar wird das narratologische Instrumentarium… …keineswegs zum ersten Mal an mittelalterlichen Texten erprobt2 , doch macht es sich der Band 7 So hätte z.B. davon pofitieren können die Studie von Christiane… …Ackermann: Die Kunst der Entschleierung. Autorinszenierungen im „Frauendienst“, in: Ulrich von Liechtenstein. Leben – Zeit – Werk – Forschung, hg. v. Sandra…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Urban Federer: Mystische Erfahrung im literarischen Dialog. Die Briefe Heinrichs von Nördlingen an Margaretha Ebner

    Balázs J. Nemes
    …, Berlin, New York 2011 (Scrinium Friburgense 25), 496 Seiten, 11 Abbildungen. „Ein Windbeutel, der sich in die ausgetretenen Bahnen der mystischen… …Frömmigkeit verirrt hat“, urteilt Adolf Muschg über Heinrich von Nördlingen in seinem 1935 erschienenen Buch „Die Mystik in der Schweiz (1200–1500)“ (hier: S… …. 292). Ähnlich äußert sich der Großteil der Forschung über die Stellung Heinrichs in der Geschichte der Mystik und verweist zur Begründung auf inhaltliche… …und stilistische Merkmale der Briefe des Weltpriesters an die Dominikanerin Margaretha Ebner aus dem schwäbischen Kloster Maria Medingen. Von solchen… …an die Briefe in Form von textnahen Lektüren, die auf die Rekonstruktion des ursprünglichen Textverständnisses und der vom Autor intendierten Wirkung… …der Briefe abzielen. Dazu gilt das Interesse von Federer der Aufdeckung der in den Briefen anzutreffenden, wegen des historischen Abstands kaum mehr… …(selbst)verständlichen theologischen Begründungszusammenhänge. Ergänzend dazu geht es um Kontextualisierung, die vor allem in den beiden letzten Kapiteln der Arbeit… …der Rezeption auch bei den von Federer angestrebten Kontextualisierungen im Vordergrund. So wird im letzten der insgesamt acht Kapitel die Briefsammlung… …im Zusammenhang der Londoner Handschrift Add. 11430 untersucht (S. 363–436). Auf die Ergebnisse dieses Kapitels empfiehlt es sich insofern näher… …einzugehen, als die Handschrift spätestens seit der allseits anerkannten Edition von Philipp Strauch von 1882 aus dem Blickfeld der Forschung geraten ist –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephan Braese, Anne-Kathrin Reulecke (Hgg.): Realien des Realismus. Wissenschaft – Technik – Medien in Theodor Fontanes Erzählprosa

    Christiane Arndt
    …Fontanes Erzählprosa“ gehört in die Reihe von Beiträgen, die in den letzten Jahren eine Aufarbeitung der Interferenzen von Realismus und realgeschichtlichem… …. Dabei zeichnet sich die Sammlung durch ihren Fokus auf Fontane aus, den die Forschung bisher in der Diskussion um Wissenschaft, Medien und Technik weniger… …berücksichtigt hat als beispielsweise Gottfried Keller, Wilhelm Raabe oder Adalbert Stifter. Zunächst ist die Fülle der Zugänge zu Fontanes Texten bemerkenswert… …, die der Band vor dem gegebenen Hintergrund präsentiert. Besondere Relevanz hat die Sammlung aber darüber hinaus vor allem dadurch, dass die Gesamtsicht… …der Aufsätze eine programmatische Medientheorie realistischen Erzählens entwirft. Innerhalb der jeweiligen Narration erscheinen die untersuchten Realien… …feststellen, im Erzählten als Ersatz, Übertragung, Störung oder Verschiebung auf und erspüren damit Vorauswirkungen der Moderne. Es ist nun schon beinahe zur… …Gewohnheit der aktuellen Realismusforschung geworden, für die Epoche eine Präfiguration der Moderne festzustellen. Wenn diese Feststellung jedoch, wie hier… …durchgehend und explizit der Fall, ausgehend von narrativen Subtilitäten die poetologische Reflexion des Realismus revidiert, dann liegt in einer abermaligen… …Thematisierung ein großer Gewinn. Im Zuge dieser Revidierung stellt der Band eine Alibifunktion, ein ‚als ob‘ der Texte angesichts der Realien fest, das die… …Diskussion um Roland Barthes’ Wirklichkeitseffekt neu definiert: einerseits als ständige Wiederholung der Frage nach Bedeutung und Nichtbedeutung (Strowick)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Das Häslein ist kein Sperber – Multiperspektivisches Erzählen im Märe

    Friedrich Michael Dimpel
    …unwissendes Mädchen seine Minne. Dass der Ritter die Unbedarftheit des Mädchens ausnutzt, erscheint in der Perspektivenstruktur als unproblematisch – ähnlich im… …ersten Teil des „Häslein“. Im zweiten Teil des „Häslein“ kommt es zu einer Revision der Wertungsstruktur – obwohl weitere evaluierende Erzähleräußerungen… …ausbleiben. Nachdem auf den Schaden des Mädchens fokussiert wird, muss der Ritter zu einer Neubewertung der vorausgehenden Ereignisse gelangen. In the Middle… …High German tale “Der Sperber” (‘The Hawk’) an unsuspecting girl sells her love. From the perspective structure it appears unproblematic that the knight… …denen die Dame selbst als ‚oppositionelles Moment‘ rangiert, das mit der „Gabe einer Sache“ überwunden werden kann; für die Minne erhält die Dame hier… …eine „Sachleistung“. 1 „Sperber“ und „Häslein“ haben nicht nur das Motiv ‚Kauf der Minne‘ gemeinsam, sondern etwa auch die Mahnung des Mädchens an den… …nimmt der Ritter nach der Aufforderung des Mädchens die Minne ein zweites und ein drittes Mal, sodann ist er selbst der Ansicht, dass der Sperber nun… …ausreichend bezahlt sei (Sperber 192-194). Die Aufforderung des Mädchens, der Ritter möge die Minne doch vollständig nehmen, wird im „Sperber“ in direkter Rede… …dargestellt und auf 15 Verse ausgebreitet. Im „Häslein“ kommt der Ritter der Aufforderung, die Minne erneut zu suchen, nur einmal nach. Die Aufforderung zu… …einer dritten Runde wird knapp in indirekter Rede referiert (Häslein 171–175); der Ritter übergeht diese Bitte und rei- 1 Hans-Joachim Ziegeler: Erzählen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Joachim Heinzle: Wolfram von Eschenbach. Ein Handbuch

    Katharina Mertens-Fleury
    …hat die Wolfram-Forschung einen Umfang erreicht, der es dem Einzelnen unmöglich macht, alles zu überschauen und zu würdigen,“ schrieb Joachim Bumke im… …Vorwort zur achten Auflage des in der Sammlung Metzler 2004 erschienenen Bands zu Wolfram von Eschenbach (S. V). Der Umfang von Bumkes Übersicht war seit… …der ersten Auflage im Jahr 1964 von 104 auf 438 Seiten angewachsen und sie wurde durch ihre Entwicklung zu einem Zeugnis für das hohe Interesse an… …kündigte in der achten Auflage an, dass sie die letzte von ihm bearbeitete sein werde (S. VI). Das neue von Joachim Heinzle herausgegebene und in zwei Bänden… …zwar nicht explizit an Bumkes Übersichtswerk an, trägt aber den gleichen Titel „Wolfram von Eschenbach“ und weist in der Konzeption viele… …Mertens, Elke Brüggen und Peter Wapnewski, um nur einige zu nennen. Insgesamt wird das Handbuch damit nicht nur zum Resümee der Forschungspositionen und der… …Forschungsgeschichte, sondern durch die Präsenz der versammelten Beiträge auch zu einem Monument der Forschung der neueren und neuesten Zeit. Die Konzeption des… …Handbuchs zeugt von einer vornehmlich historischen Perspektive, in der die Besonderheiten des wolframschen Œuvres an seine kontextuellen, stofflichen und… …seiner Werke dar. Als hilfreich wird sich der Anhang von Teil A erweisen, in dem die aufgegriffenen Traditionen und Fortwirkungen tabellarisch und… …chronologisch aufgelistet sind und der somit Mög- 129 Buchbesprechungen lichkeiten eröffnet, neue Forschungsprojekte zu konzipieren. Auch die im Vergleich zu…
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