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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Zur Entstehung von Verben über imperativische Formen

    Ingrid Hove
    …, obwohl sie nicht Verben sind, eine verbale Pluralendung aufweisen, welche in der direkten Anrede einer Spezifizierung der Adressaten dient. Diese Formen… …werden hier als imperativische Formen bezeichnet. In einigen Fällen sind auf der Basis imperativischer Formen Verben mit einem vollständigen Paradigma… …öffnen, es stinkt hier drin.‘ We ds Gguweer toffes isch, nümt er de Zedu usa. 2 ‚Wenn der Umschlag geöffnet ist, nimmt er den Zettel heraus.‘ Da stimme der… …dagegen in kursiver Schrift geschrieben. 2 Beide Zitate Christian Schmutz, Mitteilung vom 4. 4. 00. 3 Schenker-Brechbühl, S. 60. – Beleg aus der Sammlung… …von Prof. Dr. R. Ris. 4 Marti, S. 369. – Beleg aus der Sammlung von Prof. Dr. R. Ris. 5 Washington Post, June 14, 1999, C1. 90 Zur Entstehung von Verben… …now our gay apparel 6 ‚Lasst uns unsere festlichen Kleider anziehen‘ Diese Verben heben sich schon dadurch von der großen Masse der deutschen Verben ab… …TUUFFE ist tuuff, das aus tue uuf ‚tu auf‘ verkürzt wurde. Die Basen der englischen Verben DOFF, DON, DOUT und DUP sind verkürzte Formen, die je aus dem… …Verb DO ‚tun‘ und OFF ‚ab‘, ON ‚an‘, OUT ‚aus‘ bzw. UP ‚auf‘ bestehen. Die atypische Wortart der Basen allein ist allerdings noch kein Grund, diese… …einer synchronen Betrachtungsweise sind die beiden Verben GÄLLE ‚zustimmen‘ und TUUFFE ‚öffnen‘ auf der formalen Ebene nicht von schweizerdeutschen Verben… …wie MIAUE ‚miauen‘ oder HEIE ‚hei rufen, Freudenrufe ausstoßen‘ zu unterscheiden. Hingegen besteht ein Unterschied auf der semantischen Ebene, der von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Sangspruchtradition. Textualität - Aufführung - Traditionsbildung, Münster, 31.08. - 01. 09. 2000

    Michael Baldzuhn, Margreth Egidi, Nine Miedema
    …statt. Ziel der Tagung war es, aktuelle literatur- und kulturwissenschaftliche Impulse, die die mediävistische Germanistik für die spezifische Eigenart… …mittelalterlicher Texte aufs Neue sensibilisiert haben, exemplarisch mit der Konzentration auf diese Gattung produktiv zu machen: Insofern im Zentrum eines… …Einbeziehung der gesamten Sangspruchtradition ein besonderes Interesse an der Überprüfung und Relationierung von Entwicklungskonzepten wie etwa ‚Literalisierung‘… …und ‚Institutionalisierung‘. Helmut Tervooren zog in einer Einführung die Bilanz aus der Sangspruchforschung der letzten Jahrzehnte. Grundsätzlich sind… …, so Tervooren, ihre (gegenüber der damaligen Minnesangdiskussion) innovativen Impulse der 50er und 60er Jahre nicht kontinuierlich weiterentwickelt… …Desiderate sah Tervooren darin, Minnesang- und Sangspruchtradition im ‚vernetzenden Blick‘ aufeinander hin zu perspektivieren, die Literarizität der letzteren… …stärker herauszuarbeiten (vgl. Haustein, Marner-Studien) und die Kategorie der Aufführung auch für sie fruchtbar zu machen. Während der Aspekt der… …Textualität in den Vorträgen in den Hintergrund trat, kristallisierte sich ein deutlicher Schwerpunkt zur Aufführung der Spruchdichtung heraus. Margreth Egidi… …plädierte in ihrem Vortrag zur „Rezeption im performativen Prozess“ dafür, die Kategorie der Performanz theoretisch zu modellieren, statt mit diesbezüglich… …einer Modellbildung ging Egidi von der Setzung einer wenigstens minimalen Rezipientenkompetenz aus, was etwa die Unterscheidung zwischen Text-Ich und…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Gurnemanz' viergeteiltes Herz. Zu Parz. 177, 18-24

    Eberhard Nellmann
    …Parzival, den er sich als Schwiegersohn erhofft hatte, von ihm Abschied nimmt: Sein Herz möge in vier Teile zerteilt werden – entsprechend der Anzahl der… …verlorenen Söhne 1 : P. 177, 18 der nu mîn herze envieriu mit sîner hende slüege 20 und ieslîch stücke trüege, daz diuhte mich ein grôz gewin, 22 einz für iuch… …, scheint zunächst undeutlich und wird von den Kommentatoren und Übersetzern unterschiedlich interpretiert. Bei Bartsch/Marti heißt es zu v. 21: „Der… …in vier Stücke schneiden und meinen drei (...) Söhnen (v. 23), wie auch Euch, der Ihr fortreitet (v. 22), je ein Stück überbringen 5 (v. 20), so wäre… …ich zufrieden damit (v. 21). Ähnlich übersetzt Dieter Kühn 6 , der näher an Wolframs Wortstellung bleibt: 1 Zitiert wird nach: Wolfram von Eschenbach… …: Parzival. Nach der Ausgabe Karl Lachmanns revidiert und kommentiert von Eberhard Nellmann, übertragen von Dieter Kühn, 2 Bde., Frankfurt/M. 1994. 2 Wolframs… …‚davontragen‘. 9 Der Bedingungssatz P.177, 18–20 wäre demnach fürs Erste abgeschlossen, die Verbindung von tragen und für (v. 22 und 23) wäre gelockert, und die… …Söhne wären nicht notwendig als tatsächliche Adressaten der Herzstücke gemeint. Beide hier vorgestellten Übersetzungsvorschläge unterstellen Gurnemanz… …einen anscheinend barbarischen Wunsch. Das gilt sowohl für die Übersendung der Herzstücke an die (zumeist schon toten) Söhne wie auch für das Wegtragen… …des geteilten Herzens in ein Irgendwo. Was hat sich Wolfram dabei gedacht? Der soeben erschienene voluminöse Kommentar von S.J. Gilmour zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2001

    Ulrike Schilling, Kommunikative Basisstrategien des Aufforderns. Eine kontrastive Analyse gesprochener Sprache im Deutschen und im Japanischen, Max Niemeyer, Tübingen 1999 (RGL 204)

    Haruo Nitta
    …komplizierten unbrauchbaren Beschreibung führt. Bei der Arbeit von Ulrike Schilling ist die Wahl eines geeigneten Maßes zum Vergleich zweier ziemlich… …vorbereitenden empirischen Arbeit hat sie ein Raster entwickelt, in dem sprachliche Formen der Aufforderung im Deutschen und Japanischen platziert und verglichen… …deren sprachliche Realisierungsformen in beiden Sprachen sehr überzeugend. Die Autorin stellt fest: Aufgrund der differenzierteren Wahrnehmung sozialer… …Beziehungskonstellationen im Japanischen tritt im japanischen Kontext die Markierung soziativer Bezüge in den Vordergrund. Die Kennzeichnung der aktuell vorliegenden… …spezifischen Intention, die – für beide Sprachen zutreffend – im System der dargestellten Basisstrategien des Aufforderns zum Tragen kommt, spielt im deutschen… …Japanischen. Im deutschen Kontext hingegen ist die Abstufung der Einschätzung sozialer Bezüge weniger rigide und vollzieht sich in gröberen Kategorien wie… …‚fremd – vertraut‘, ‚jung – alt‘ etc. Infolgedessen ist das japanische Sprachsystem differenzierter bei der Kennzeichnung ve rschie den er… …Partnerkonstellationen, auf der Ebene einer Partnerkonstellation dann jedoch weniger vielfältig. Umgekehrt proportional stellt das deutsche Sprachsystem weniger… …offensichtliche Markierungen für soziative Bezüge bereit, bietet aber innerhalb der weit gefassten Kategorien eine große Vielfalt an Realisierungsmustern der… …hauptsächlich durch die Wahl des Wortschatzes markiert werden, sind auch als grammatisch zu bezeichnen. Wenn sie auch meint: „Gerade der Aspekt der Soziativität…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    Hebels letzter Kalender

    Stefan Braese
    …Abstract HEBELS LETZTER KALENDER von Stephan B r a e s e , Bremen Der Aufsatz rekonstruiert zunächst die prekäre Situation Johann Peter Hebels nach… …Nationalismus – wird erkennbar gemacht als der subjektgeschichtliche Grund von Hebels letztem Kalender: der tief skeptischen Bilanz einer Epoche, die für ihn… …Karlsruhe ein. Grimm begleitete als hessischer Legationssekretär das Hauptquartier der Alliierten. Nach der militärischen Niederlage Napoleons knapp drei… …Monate zuvor bei Leipzig – der so genannten Völkerschlacht – hatten sich die weiteren militärischen und politischen Ereignisse überstürzt: Kaum hatte sich… …Napoleon nach Rückzugsgefechten noch im Oktober bei Hanau hinter den Rhein zurückgezogen, war der Rheinbund zerfallen; in seinen früheren Mitgliedsstaaten… …Wilhelm in Kassel erstattet er regelmäßig politische Stimmungsberichte. Am 8. Januar vermeldet er kritisch aus Karlsruhe: „Hier in Baden […] ist der Geist… …leichter zu Schanden werden. Flugschriften und Lieder erscheinen hier gar keine.“ 1 Doch dass sich auch in Karlsruhe der Wind gedreht hatte und der Ton eines… …martialischen Nationalismus das öffentliche Leben zu bestimmen begann, zeigt sich deutlich am Abend des 10. Januar in den Räumlichkeiten der traditionsreichen… …der Jugendzeit, hg. v. Hermann Grimm und Gustav Hinrichs, Weimar 1881, S. 215–217, hier S. 217. 502 Hebels letzter Kalender Hebel, den Verfasser der… …„Allemannischen Gedichte“ und des „Rheinländischen Hausfreunds“, jenen Mann, „auf dessen Werk das literarische Ansehen der Residenz beruhte“ 2 , in diesem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Ursula Rautenberg, Überlieferung und Druck. Heiligenlegenden aus frühen Kölner Offizinen, Max Niemeyer, Tübingen 1996 (Frühe Neuzeit 30)

    Jürgen Wolf
    …Printing Revolution in early modern Europe“) 1 und Michael Giesecke („Der Buchdruck in der frühen Neuzeit“) in ihren grundlegend theoretischen Monographien… …Forschungsdefizit ist deshalb der historisch differenzierte Blick auf den Zeitraum des Nebeneinanders handschriftlicher und drucktechnischer Buchproduktion mit seinen… …, Handschrift und Druck in den Blick nehmende Detailstudie vor. Neben diesem erklärten Ziel der Arbeit (Einleitung S. 1–5) weist uns Rautenbergs Analyse… …gleichzeitig auf schmerzliche Lücken bei der Erforschung der Kölner Druckgeschichte hin. Anders als zu Straßburg3 und vor allem Augsburg4 erfuhr dieses Zentrum… …des Inkunabel- bzw. Frühdrucks in der jüngeren Vergangenheit trotz der von E. Voulliéme5 erarbeiteten Grundlagen kaum die ihm gebührende Beachtung. Der… …knappe Überblick Rautenbergs (S. 7–19) entspricht dabei durchaus der Forschungslage. Wenig besser ist es um die vielfältige Kölner Legendenproduktion… …Schema ausgehend von der handschriftlichen Überlieferung und der Drucküberlieferung analysiert. Dass sich Rautenberg bei der Erfassung der Handschriften… …Auflistung einiger kaum bzw. sogar gänzlich unbekannter Textzeugen zeigt, mit welcher Akribie Rautenberg bei der Suche nach relevantem Material vorging. Die… …Analyse der Drucke gliedert sich in zwei Abschnitte. Außerhalb Kölns gedruckte Legenden werden im Stil der knappen Handschriftenbeschreibungen vorgestellt… …. Geradezu vorbildlich sind die in weiten Teilen auf Autopsie beruhenden Abschnitte zur Kölner Drucküberlieferung – dem eigentlichen Gegenstand der Arbeit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Vorankündigung Deutscher Germanistentag, 30. September - 3. Oktober 2001, Universität Erlangen

    …Kommunikationsweise in der Welt der sprachlichen Zeichen. Gerade deshalb geht auch die Germanistik ins Netz, sie kann gar nicht anders. Wir haben uns für den nächsten… …Rang eines Tagungstitels erhoben und signalisiert damit, dass sich der Germanistentag mit der sogenannten Medienrevolution programmatisch… …auseinandersetzen wird. Die Formulierung „Germanistik im Netz“ ist mehrdeutig und soll es sein. Sie bezieht sich nicht nur auf die Sprachkultur in der Existenzform… …des WorldWideWeb. Sie bezieht sich gleichermaßen auf die internationalen Vernetzungen der Wissenschaft. Die Digitalisierung der sprachlichen… …Informations- und Kommunikationssysteme und ihre neuartige Einbindung in den Komplex der Multimedien gilt als eine der großen Herausforderungen unseres Faches. Es… …ist eine Herausforderung, die die Systematik des Faches angeht. Die andere Herausforderung ist eine historische. Sie liegt in der Frage beschlossen, was… …mit dem historisch gewachsenen Selbstverständnis der bisherigen Nationalphilologie geschehen wird, wenn im Zeichen von Internationalisierung… …, Europäisierung, Globalisierung ihre Gegenstände und Fragestellungen neu bestimmt werden sollen. Der Begriff der Entnationalisierung kann diesen Problemkomplex… …kennzeichnen. Der Europarat und die EU-Kommission haben das Jahr 2001 zum „Europäischen Jahr der Sprachen“ ausgerufen; ein Grund mehr, die Vernetzungen des… …Naturgegenständen zu tun. Deshalb ist die Arbeit im historischen Erfahrungsraum des philologischen Erkennens unabdingbar. Viele der die gegenwärtige…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2001

    "Gesegnete Vergänglichkeit". Hanns Johsts literarische "Vergangenheitsbewältigung'

    Rolf Düsterberg
    …Abstract „GESEGNETE VERGÄNGLICHKEIT“ Hanns Johsts literarische ‚Vergangenheitsbewältigung‘ von Rolf D ü sterberg, Osnabrück Der völkische Dichter… …Vergänglichkeit“. Der in seiner ersten Fassung extrem antisemitische, den Aufstieg des Nationalsozialismus verherrlichende Text war bereits 1943 fertig gestellt, bis… …Kriegsende jedoch nicht mehr veröffentlicht worden. Nun, 1955, präsentierte Johst einen „neuen Roman“ der – nach einigen Streichungen und Modifikationen –… …nach dem Kriege, der Roman „Gesegnete Vergänglichkeit“. Er sollte auch die letzte Buchveröffentlichung des damals 65-jährigen Dichters bleiben, der… …einem über achtjährigen Spruchkammerverfahren zum endgültigen Abschluss bringen können, in dessen Verlauf der Beschuldigte hinsichtlich seiner… …Publikationsverbot belegt. Nachdem der bayerische Kassationshof diese Entscheidung im August 1951 aufgehoben hatte, reihte die Berufungskammer München den Dichter Ende… …dieses Jahres in die Gruppe II der „Belasteten“ ein. Jahrelange Bemühungen Johsts und vor allem seines gewieften und überaus zähen Rechtsanwalts Dr. Alfred… …Abschluß der politischen Befreiung“ (1950) ein, weil „der Betroffene nicht hinreichend verdächtig war, Hauptschuldiger oder Belasteter zu sein“. Deshalb… …hätte er seinerzeit – vor Erlass des Abschlussgesetzes – in die Gruppe III der „Minderbelasteten“ rubriziert werden müssen. Nach Annahme der Entscheidung… …strafrechtlich nicht mehr zu belangen. Die Kosten des jahrelangen Verfahrens fielen der Staatskasse zur Last. 1 Der bereits seit Beginn der zwanziger Jahre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2001

    Brangaene bei Thomas, Eilhart und Gottfried. Konsequenzen aus dem Neufund des Tristan-Fragments von Carlisle

    Eberhard Nellmann
    …Abstract Die Frage, ob Gottfried Eilharts „Tristrant“ als zusätzliche Quelle benutzt hat, schien lange Zeit unentscheidbar zu sein. Der Fund des… …Tristan-Fragments von Carlisle ermöglicht es nun, die Frage erneut aufzugreifen. An der Figur Brangaenes lässt sich zeigen, dass Gottfried die Tristanversionen von… …Thomas-Fragments von Carlisle reagiert. Noch ehe der Text des neuen Fundes – Ende 1995 – veröffentlicht war 1 , konnte die FAZ ihren Lesern schon die Stellungnahmen… …von Walter Haug, Roy Wisbey und Nigel Palmer präsentieren. 2 Wenige Monate später erschien der Tristan-Band der ‚Bibliothèque de la Pléiade‘ mit einem… …Danielle Buschinger (im Rahmen ihres Tristankommentars) einen ersten vorläufigen Vergleich von Gottfrieds Text mit der neugefundenen Vorlage. 4 In den… …. Oder: Gottfrieds Liebeskonzept im Spiegel des neuen ‚Tristan‘-Fragments von Carlisle, in: Erzählungen in Erzählungen. Phänomene der Narration in… …, die bisher schon gegeben wurden. Das Wichtigste: Bédiers Rekonstruktion der verlorenen Teile von Thomas’ Roman7 erweist sich als hochproblematisch, denn… …Fragmenten gut genug erhalten ist, um einen Vergleich zuzulassen. Zwei Passagen werde ich genauer analysieren: Brangaenes Einverständnis mit der Liebe zwischen… …Tristanversionen, um die es im Folgenden gehen soll. 1. Vom Roman des Thomas9 , der als die unmittelbare Vorlage Gottfrieds gilt, waren bis zur Entdeckung von… …Carlisle fast nur Fragmente aus dem zweiten Teil des Textes, den Gottfried nicht mehr bearbeitet hatte, bekannt. Nur 130 Verse der Thomas-Version erlaubten…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2001

    Katrin Kohl: Friedrich Gottlieb Klopstock, Metzler, Stuttgart, Weimar 2000 (Sammlung Metzler 325).

    Stefan Elit
    …durchsichtige rhetorische Gestaltung des exordium verzeihen, aber derartige Anfangszweifel vermutet der Rezensent vielleicht nicht völlig zu Unrecht. Bei Katrin… …Kohls Einführung zu Friedrich Gottlieb Klopstock handelt es sich jedoch um einen der seltenen Fälle, in denen auch von der Überblicksdarstellung, zumal in… …. Der einzige größere Kritikpunkt könnte lediglich sein, dass die Verfasserin doch sehr oft auf diese These und ihre Evidenz verweist (und sie damit im… …, er sei, in der Nachfolge natürlich Bodmers und Breitingers, der „Apologet einer rhetorischen Dichtungsauffassung in Gegensatz zu dem an Aristoteles… …orientierten philosophisch-mimetischen Dichtungsverständnis bei Gottsched“ (S. 12). Dabei sind beide Positionen als Möglichkeiten aus der einen antiken Tradition… …18. Jahrhundert fortgeschrieben worden ist. Neu ist hier sicherlich nicht die Gegenüberstellung der beiden Schweizer und ihres bekannten poetologischen… …sei und dass die beiden Seiten, Gottsched ebenso wie Klopstock, Bodmer und Breitinger, nur zwei konkurrierende Modelle im Dialog der Aufklärung seien… …sollte so die deutsche Literatur nicht der rigiden Norm des vernünftigen Ausdrucks entkommen, um auf die rechte, wenn auch noch unterentwickelt… …„vorklassische“ Bahn hin zu der vollen Erlösung des dichterischen Ausdrucks durch den so genannten Sturm und Drang und die Klassik zu kommen? Der postulierte… …Anspruch und noch mehr die genannte Teleologie mochten zumindest in Teilen der Klopstock-Forschung schon länger verdächtig gewesen sein. Eine 289…
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