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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2019

    Carla Dauven-van-Knippenberg, Elke Huwiler, Joris Reynaert (Übers. u. Hg.): Die "Abele Spelen" und ihre "Sotternien". Mittelniederländisch/Neuhochdeutsch. Münster: agenda 2017 (Bibliothek mittelniederländische Literatur IX)

    Prof. Dr. Kai Bremer
    …nicht-kirchliche Theaterkultur des Spätmittelalters bieten. Angelegt sind die in der Edition präsentierten Spiele entsprechend der historischen Überlieferung… …Figuren dargestellt. Das erste dieser Stücke, „Esmoreit“, umfasst 1018 Verse. Die „sotternien“ kommen nur auf etwa ein Fünftel des Umfangs der „abele… …– charakterisieren die Ehefrau überzeugend als ‚dominant-schlau‘ (vgl. S. 311), wiederholt mutet der Ehemann dem modernen Leser gar als latent… …entführen, weil er sich dadurch Hoffnungen auf den Thron macht. Nach einem Zeitsprung von 18 Jahren verliebt sich der inzwischen erwachsene Königssohn in die… …geschlossen. Jeder andere Befund wäre selbstverständlich auch überraschend. Gleichwohl ist die Handlung regelrecht ökonomisch. Außerdem entsteht bei der Lektüre… …der Eindruck, dass der unbekannte Verfasser ausgesprochen reflektiert Publikumsreaktionen nicht nur einkalkuliert, sondern mit ihnen sogar spielt. Als… …Spieltraditionen regelrecht erwartbar Anlass zu weiteren Verwechslungen, bevor sich die beiden Verliebten in die Arme schließen. Esmoreit lässt sich hingegen von der… …. Wiederholt finden sich metatheatrale Anspielungen in den Stücken. In der ersten „sotternie“ über den betrogenen Ehemann, erklärt dieser beispielsweise, dass er… …nicht blind sei. Immerhin könne er die Menschen um sich herum sehen, was eindeutig auf die Zuschauer bezogen ist. Auch zum Abschluss der Stücke finden… …ansonsten durch Amateure für und im Namen eine(r) Gemeinschaft zustande kam“ (S. 328). Auch wenn der Verfasser des Vorliegenden diese Mutmaßung insgesamt doch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Inhaltsverzeichnis / Impressum

    …........................ 237 David Midgley: Die Affenhaut Yuruparis. Bemerkungen zu der Bearbeitung ethnografischen Materials in Alfred Döblins „Amazonas“/ „Das Land ohne Tod“…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Form as Bond

    Learning to See with Goethe's "Zur Farbenlehre"
    Joel Lande
    …, den Goethe für sein eigentliches Hauptwerk hielt – „Zur Farbenlehre“ –, wurde von der Forschung weitgehend vernachlässigt. Dieser Befund dürfte… …überraschen angesichts der enormen Bedeutung, die Goethe der formalen Gestaltung seines Werks beimaß. Die Rahmenthese des folgenden Beitrags lautet: Für Goethe… …kleine Form dem Leser ein erstpersönliches Nachspüren und Wiederholen von Experiment-Reihen. Dabei soll der Leser in das praktische Vermögen eingeübt… …werden, die Harmonie und Totalität der im Farbkreis enthaltenen Farbtypen zu erkennen. The form of the text that Goethe regarded as his true magnum opus… …engagement to the tepid reception of his 1790 miniature treatise “Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären”: “ich vermißte jede Teilnahme, niemand… …the form and subject of the notebooks with the same perspicacity and incisiveness as Eva Geulen: Aus dem Leben der Form. Goethe’s Morphologie und die… …, Strahlenbündel sind hypothetische Wesen, von denen man in der Erfahrung nicht sprechen sollte” (LA I 3, 300). In his mature text, Goethe similarly warns against… …. Ansätze zu einer Interpretation, in: Werke, ed. Evamaria von Busse, vol. 5, pp. 108–124; and Hermann Schmitz: Goethes Farbenlehre im Licht der neuen… …Phänomenologie, in: Höhlengänge. Über die gegenwärtige Aufgabe der Philosophie, ed. idem, Berlin 1997, pp. 197–210. With reference to the philosophy of Gilles… …understand what knowledge of colors, including their lawful interrelations, requires, if not in a theoretical explanation. “Auch in der Wissenschaft”, to quote…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Amaranth und die Studenten

    Peter Sprengel
    …Redwitz’ Erfolgsbuch „Amaranth“ (1849) ist als zentrale Schnittstelle zwischen der liberalen burschenschaftlichen Kultur und der versepischen Tradition des… …19. Jahrhunderts zu entdecken. Anhand mehrerer „Amaranth“-Parodien wird ein von Heyse bis Scheffel reichender Typus des Studentenepos sichtbar, der… …. Studentische Helden Die Versepik des 19. Jahrhunderts1 stellt so etwas wie eine No-go-Area der deutschen Literaturgeschichte dar – ein dunkler Speicher, in dem… …das Versepos nach 1800 mit einigem Recht als absterbende, der Epigonalität anheimfallende Gattung; die entscheidenden Fragen der Zeit werden, so der… …Restauration und Revolution 1815–1848, hg. v. Gert Sautermeister, Ulrich Schmid, München, Wien 1998, S. 434–458; Peter Sprengel: Geschichte der deutschsprachigen… …Literatur 1870–1900. Von der Reichsgründung bis zur Jahrhundertwende, München 1998, S. 218–237. – Konstruktive Einzelstudien bieten: Jürgen Kühnel: Der Hort… …„Der Trompeter von Säckingen“ (1854) erzielt bis zum Tod des Autors (1886) 131 Auflagen (322. Auflage 1921) und ist möglicherweise um die… …haben. Alle drei Texte kommen im Folgenden zur Sprache, ergänzt um völlig unbekannt gebliebene Muster derselben Gattung. Der doppelte Bannfluch von… …Epigonalität und Trivialität soll dabei durch einen neuen Zugang entkräftet werden, indem nämlich nach der Abbildung eines spezifischen kulturellen Milieus in… …der Versepik um 1850 gefragt wird. Gemeint ist das akademische oder – nach dem Wortgebrauch der Zeit – „burschikose“ Milieu der Studentenschaft, die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    "dein Reden nichts anderes [...] als Soffisterei"

    Arthur Schnitzlers "Professor Bernhardi" als ironische "Parlamentsspielerei"
    Gregor Babelotzky
    …handlungsauslösende Moment – der Arzt Bernhardi verweigert einem Priester, einer sterbenden Patientin die Beichte abzunehmen – herum gruppieren. Unterscheiden lassen… …Winkelzüge der „Parlamentsspielerei“ von Rede (insbesondere anhand des Geschehens um die Interpellationsbeantwortung) und wird so zu Schnitzlers Mahnung zu… …Aufrichtigkeit in der öffentlichen Debatte – die dann seinerzeit, wie um das verhandelte Problem zu bekräftigen, polemische Kontroversen um die politischen… …. Schnitzlers Drama „Professor Bernhardi“ (1912) lässt sich als „Parlamentsspielerei“ 1 begreifen, die auf der Bühne des Theaters entfaltet wird, als aus einer… …, Schönrednerei Schönschwätzerei der Tagespolitiker“ (CUL A 118,6, pag. 239) der an der Debatte beteiligten Parteien nimmt den größten Teil des Stückes ein. Dadurch… …wird die Bühne selbst zum Parlament, dem etymologischen (lat. „parlare“, dt. „reden“) und konzeptuellen Sinne nach zum Schauplatz der politi- 1 Der… …Archivmaterialien aus diesem Bestand mit der Sigle CUL, Archivmappe, Itemebene und Pagina verzeichnet). 207 Gregor Babelotzky schen Rhetorik, deren Effekte zugleich… …, sich den gerade herrschenden Gegebenheiten leicht anpassende Rhetorik, die sich – in Bernhardis Augen – der Selbsttäuschung hingibt, einem höheren Ziel… …rhetorische Haltung wird von der Titelfigur Bernhardi vertreten. Er verhält sich den rhetorisch forcierten Wahrheitsansprüchen der anderen Figuren gegenüber als… …Politik „die Organisationsform der sozialen Interaktionen, die zwischen den Individuen stattfinden, soweit sie als Kultur- oder Zivilisationswesen agieren –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Zwischen Stillstand und Dynamik des Erzählens

    Abstraktionsästhetik in Ernst Jüngers "Sizilischer Brief an den Mann im Mond"
    Celestina Trost
    …Tr o s t , Bonn Der Aufsatz versucht eine neue Perspektive auf Ernst Jüngers „Sizilischer Brief an den Mann im Mond“ und die darin entwickelte… …Abstraktionsästhetik zu werfen. Da eine dezidiert narratologische Analyse ein Desiderat in der Forschung zu dem Text darstellt, versucht der Beitrag nachzuvollziehen… …, wie die im Brief erstrebte Stillstellung der Dinge in der Abstraktion im notwendig zeitgebundenen Erzählen dargestellt werden kann. Im Kern zeigt die… …Analyse, dass der Brief Abstraktion zwar durch eine optische Semantik des Stillstands einführt, textuell jedoch als ein zeitliches Phänomen vermittelt und… …so allererst erzählen kann. Damit illustriert der Brief die notwendige Dialektik des abstrakten Sehens, das als Stillstellung allererst von der… …Bewegtheit der Phänomene her verständlich ist. This article seeks to develop a new perspective on Ernst Jünger’s “Sicilian Letter to the Man in the Moon” and… …‚Mannes im Mond‘. Sie wird zum Sinnbild eines Weltzugriffs, der aus den disparaten, sich kontingent wandelnden Erscheinungen der irdischen Metropolen ihren… …1979, S. 9–22. Im Folgenden wird der Text mit der Sigle SB und der entsprechenden Seitenzahl zitiert. Der Brief erschien 1930 zunächst als… …wahrnehmungstheoretische Diskurskontexte die wissenschaftliche Rezeption des Textes. 2 Eine Vielzahl der Arbeiten liest den häufig autobiographisch 3 verstandenen Brief vor… …der Folie der Stereoskopie. 4 Diese entwickelt Jünger als ein synthetisierendes Beobachtungsverfahren im „Abenteuerlichen Herzen“, erklärt jedoch später…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Die Affenhaut Yuruparis

    Bemerkungen zu der Bearbeitung ethnografischen Materials in Alfred Döblins "Amazonas"/"Das Land ohne Tod" nebst einer Entdeckung
    David Midgley
    …Abstract: DIE AFFENHAUT YURUPARIS Bemerkungen zu der Bearbeitung ethnografischen Materials in Alfred Döblins „Amazonas“/„Das Land ohne Tod“ nebst… …einer Entdeckung von David M i d g l e y, Cambridge Vor dem Hintergrund der interkulturellen Literaturwissenschaft, die bereits um die Jahrtausendwende… …das hohe Maß an Differenzierung und Nuancierung erkannt hatte, das Döblins Charakterisierung der indigenen Kulturen in seinem südamerikanischem Roman… …eignet, geht dieser Beitrag der Frage nach, woher Döblin eigentlich seine Kenntnisse von diesen Kulturen bezogen hat und wie er die so erworbenen… …Informationen im Roman bearbeitet hat. Der Beitrag weist auf bislang unbeachtete französischsprachige Quellen für den Erzählgang hin, und die Analyse von deren… …als Quelle für die Geschichte der „Amazonen“ bei Döblin hin untersucht. Schließlich wird nach Döblins genauem Umgang mit seinem Quellenmaterial in einer… …südamerikanischer Roman, der ursprünglich in zwei Bänden – „Die Fahrt ins Land ohne Tod“ (1937) und „Der blaue Tiger“ (1938) – bei Querido in Amsterdam erschien… …bereitet, haben in der Rezeption wie auch in der Editi- 255 David Midgley onsgeschichte deutliche Spuren hinterlassen. 1 Im Erscheinungsjahr des zweiten… …Bandes hat Döblin den Charakter des Werks mit den Worten „ein Gegenüber der mythischen Welt südamerikanischer Indianer und der europäischen Civilisation… …, eine Art epischer Generalabrechnung mit unserer Civilisation“ angedeutet, 2 und die Aufmerksamkeit der Forschung galt lange vorwiegend dem zweiten der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Iuditha Balint: Erzählte Entgrenzungen. Narrationen von Arbeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Martin Jörg Schäfer
    …Begriff ‚Arbeit‘ handelt es sich, wie Niklas Luhmann Ende der 1980er Jahre einmal angemerkt hat, um „eine diffuse Kategorie“ 1 , die sich von Ökonomie oder… …Soziologie bei aller Anstrengung nicht so recht auf einen Nenner bringen lassen mag. Der Umstand, dass zwei Personen der gleichen Tätigkeit nachgehen, bedeutet… …nicht, dass diese Tätigkeit in beiden Fällen Arbeit ist, als Arbeit erfahren oder von der jeweiligen Kultur als Arbeit betrachtet wird. Die Selbst- und… …literaturwissenschaftliches Thema – vor allem im Zeichen der diversen, seit den 1990ern gesellschaftspolitisch diagnostizierten Krisen einer gegen Lohn verrichteten Arbeit… …. Nicht zuletzt erzählen die Verfasser*innen von Literatur wieder vermehrt aus einer Arbeitswelt, die seit den 1990ern verstärkt Prozessen der Deregulierung… …und Flexibilisierung unterworfen worden ist: Das Verwischen der Grenze zwischen Lohnarbeit und Freizeit hat einerseits Auswirkungen auf das Privatleben… …und unterwirft andererseits auch noch die intimsten Wünsche und Regungen des Subjekts einer vormals dem Bereich der Lohnarbeit zugerechneten… …Ökonomisierung. Seit der Wirtschaftskrise von 2008 haben diese Diskurse viel von ihrer Legitimität verloren und werden in den gesellschaftspolitischen Debatten wie… …auch von der Literatur seither oft anders thematisiert. Neben zahlreichen literaturwissenschaftlichen Einzelaufsätzen und Sammelbänden zur (frei nach… …Huxley) ‚schönen neuen Arbeitswelt‘ der 1990er und 2000er Jahre erscheinen in letzter Zeit auch verstärkt ihr gewidmete Monographien. Iuditha Balints…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Juliane Vogel: Aus dem Grund. Auftrittsprotokolle zwischen Racine und Nietzsche, Paderborn: Wilhelm Fink 2018.

    Hendrik Blumentrath
    …dezidiert einen Blickwinkel ein, der jenseits einer von Aristoteles geerbten Perspektive auf das Theater liegt. Dass dessen Poetik nämlich die Konzeption des… …nicht nur Poetik und Praxis des Theaters, sondern auch die Perspektiven der Forschung maßgeblich gelenkt. Ein solcher Fokus ist in vielerlei Hinsicht… …Entwicklungen der Handlung konstitutiv vorausliegt (vgl. S. 11, S. 23). Und so hat der Auftritt, auch wenn er immer wieder mal Erwähnung gefunden und Anlass zu… …randständiges Dasein in der Forschung gefristet. 2014 hat Vogel bereits verschiedene Perspektiven in dem gemeinsam mit Christopher Wild herausgegebenen Band… …„Auftreten. Wege auf die Bühne“ 1 versammelt; mit der vorliegenden Monographie ist nun erstmals eine ausführliche Studie erschienen, die die Frage des… …selbst der Regulation von Sichtbarkeit unterworfen ist; die einen Tritt oder Schritt und damit Bewegung und „Raumnahme“ (S. 15) erfordert und die als… …Beginn an in einem ebenso engen wie intrikaten Verhältnis zum Akt des Erscheinens auf der Bühne: Es ist der Auftritt, der als „Hybris des Schritts“ (S. 22)… …den Anfang der Katastrophe stellt. Dass Auftritte dabei stets in ihrer Einbindung in die jeweiligen Skripte zu analysieren sind, die die Neuankunft zu… …formalisieren und zu organisieren suchen, zeigt bereits der Begriff der „Auftrittsprotokolle“ an, den die Monographie im Titel trägt. Neben Gattungsnormen wendet… …sich Vogels Studie daher einer Vielzahl religiöser, politischer und gesellschaftlicher Protokolle zu, auf die der Bühnenverkehr in unterschiedlicher…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Hans-Edwin Friedrich (Hg.): Arno Schmidt und das 18. Jahrhundert, Göttingen: Wallstein 2017.

    Stephan Kraft
    …einmal die Rede davon, dass Schmidts berühmter Gegenkanon bis dahin weitgehend übersehener Autoren der Aufklärung und der Romantik den Blick auf die… …Literatur dieser Zeit nachhaltig verschoben habe. Doch zeigt sich nicht zuletzt durch den Beitrag von Wilhelm Haefs, der den vorliegenden Band abschließt… …, dass der konkrete Einfluss Schmidts bei alldem nicht überschätzt werden sollte. Mit Berufung auf ihn wurden bestimmte Autoren wie etwa Schnabel, Wezel… …, Fouqué oder August Lafontaine u.a. in der Buchreihe der „Haidnischen Altertümer“ wieder zugänglich gemacht. Dies hat ihre Position im germanistischen Kanon… …zwar sehr wohl grundsätzlich gestärkt. Die neueren Diskussionen um diese Texte, die sich in der Folge entfaltet haben, haben allerdings mit den fast… …durchgehend idiosynkratischen Zugängen Arno Schmidts selbst kaum etwas zu tun. Schmidt hat also in einer Reihe von Fällen durchaus als einer der ersten in die… …erweisen sich im vorliegenden Band mithin vor allem diejenigen Artikel, die der Frage nachgehen, was die Beschäftigung Arno Schmidts mit diesem oder jenem… …dem zwar nicht explizit formulierten, aber doch leicht erkennbaren Ziel eines Gesamtüberblicks über das literarhistorische Feld, das der immerhin 23… …. Der Beitrag des Wielandexperten Klaus Manger beispielsweise hat seinen Schwerpunkt darin, nachzuprüfen, ob die Aussagen Schmidts zu Wieland noch dem… …heutigen Wissensstand entsprechen. Die Antwort kann man sich denken. Einige Aufsätze wiederholen der Bandvollständigkeit halber Dinge, die auch schon…
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