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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Andrea Gnam: Sei meine Geliebte, Bild! Die literarische Rezeption der Medien seit der Romantik, Iudicium, München 2004.

    Volker C. Dörr
    …„einen Freiraum [eröffnen], um über neue, rauschhafte Wahrnehmungsformen zu sprechen“; oft bildet dabei, als ein „vorästhetisches“ Moment, eine „erotische… …Deutung – eine Abwendung von einem Paradigma romantischen Erzählens: Die vorher „dämonisierte“ Erregung des Betrachters erscheint, zum „sympathetischen… …vordringlich eine Bedrohung der „psychischen Autonomie der Frau“ durch fotografische Männerporträts dargestellt, womit „die Frage nach der Qualität der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Stefan Willer: Poetik der Etymologie. Texturen sprachlichen Wissens in der Romantik, Akademie Verlag, Berlin 2003.

    John T. Hamilton
    …und ihrer geläufigen modernen Deutung als „Erforschung der Herkunft der Wörter“ tritt eine weitere Interpretation, nämlich das von Max Pfister… …analysieren lässt. Soweit sie sich auf die Darstellungsweisen einer Epoche bezieht, mag Willers „Poetik der Etymologie“ eine Poetik des Wissens genannt werden… …eine Kunst des Anschauens zu verstehen. Literarische, philologische, und sprachphilosophische Forschungen richten ihr Augenmerk weniger auf Fragen der… …Semantik als auf die Evidenz von Ähnlichkeiten – so eine der grundlegenden Thesen dieses Buches. Wesentliche Konsequenz dieser Behauptung ist Willers (oben… …dagegen erhobenen Einwänden der Sprachwissenschaften zu erklären. Auf der Grundlage dieser beiden gegensätzlichen Positionen führt Willer eine Diskussion um… …Deleuze als eine dem wissenschaftlichen und technischen Gebrauch der Sprache sich widersetzende „poetische Erkenntnisform“ (S. 16) betrachtet. Damit… …Mittelalter und die frühe Neuzeit bis hin zur Aufklärung vorstellt. Willer setzt sich für eine Fortschreibung der Etymologie als „Geschichte der Irritation“ ein… …anwendet, um die Mythostheorie um 1800 als eine „Verräumlichung“ (S. 126) zu verstehen. Insgesamt demonstriert er, wie sich durch die kritische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    E.T.A. Hoffmann: „Meister Floh“. (1) Faksimile des Handschriftenteils des Märchens „Meister Floh“ aus dem Geheimen Staatsarchiv, Preußischer Kulturbesitz Berlin. (2) Bernhard Schemmel: E.T.A. Hoffmann „Meister Floh“. Die „Knarrpanti-Episode“, ICH-Verlag Häfner & Häfner, Nürnberg 2003.

    Hartmut Steinecke
    …bei den Akten, die im Geheimen Staats-Archiv aufbewahrt wurden; konkret: eine kurze Passage von S. 19 (Kap. 3) und S. 20 sowie die Seiten 21–28 (Kap. 4…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Axel Dunker (Hg.): (Post-)Kolonialismus und Deutsche Literatur. Impulse der angloamerikanischen Literatur- und Kulturtheorie, Aisthesis, Bielefeld 2005.

    Jan Süselbeck
    …Vereinigten Staaten in ihrer Fixiertheit auf so genannte ethnische Differenzen in einen bloßen „kulturelle[n] Relativismus“, der eine „größtenteils einfach auf… …Literatur- und Kulturtheorie“ hat dagegen den Vorteil, eine praktische Anwendung postkolonialer Theoreme in der deutschen Literaturwissenschaft als Desiderat… …durch die Übernahme in die Bereiche der Anthropologie, Evolutions- und Kulturtheorie sowie der Rassenhygiene eine zweifelhafte Konjunktur erlebte“ (Dubiel…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Marcus Twellmann: Das Drama der Souveränität. Hugo von Hofmannsthal und Carl Schmitt, Wilhelm Fink, München 2004.

    Clemens Pornschlegel
    …der Somme-Schlacht. Parktor vor einer Villa. Eine Kompagnie, mit todesgefassten Mienen, marschiert vorbei, in die vordersten Gräben. DER KRONPRINZ (am… …Zusammentreffen von Dichtung und Rechtslehre“ (S. 7) ermöglicht haben. Die kulturwissenschaftlich orientierte Arbeit beschränkt sich deswegen nicht auf eine… …. Twellmann zieht aus diesem Grund eine ganze Reihe weiterer, für die Kontextualisierung des Problems unverzichtbarer Theoretiker heran: Hans Kelsen, Georg… …fortwährend die Einbrüche eines undurchsichtig bleibenden Zufalls zu gewärtigen hat und in der sich weder den Akteuren noch den Zuschauern eine geschichtliche… …es von einer Erfahrung der Geschichte als unbewältigte Naturgeschichte. […] Dies ist eine Erfahrung, die den Sinn geschichtlichen Handelns und damit… …politischen Integration von Nationalstaaten. Auf die Form des Sacrum Imperium kann eine europäische Integration schon deswegen nicht zurückgreifen, weil die… …Twellmann vorschlägt, sich künftig durch andere Akzentuierungen ergänzen lässt. Mit dem „Drama der Souveränität“ liegt eine Arbeit vor, die für die gesamte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Nicolai Riedel: Ernst Jünger-Bibliographie. Wissenschaftliche und essayistische Beiträge zu seinem Werk (1928-2002), Verlag J. B. Metzler, Stuttgart, Weimar 2003.

    Jan T. Schlosser
    …ersten eigentlichen Sekundärbibliographie (Karl Otto Paetel: Ernst Jünger. Eine Bibliographie, Stuttgart 1953) genau ein halbes Jahrhundert verstrichen ist… …Riedel eine chronologische Auswahl zumeist sehr kurzer Aufsätze, die sich weder den Zentralbegriffen und diversen Kontexten im Kapitel E noch den einzelnen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Thomas Weitin: Notwendige Gewalt. Die Moderne Ernst Jüngers und Heiner Müllers, Rombach Verlag, Freiburg im Breisgau 2003 (Rombach Wissenschaften, Reihe Cultura, Band. 34).

    Gabriele Hundrieser
    …gemeinsame Moment beider Werke auszumachen versuchen. Zweifelsohne ist es eine besondere Qualität der Untersuchung, dass sie von Beginn an die bewusste… …Konfrontation mit der Forschung sucht. Hier beobachtet Weitin mit Blick auf die Jünger- und die Müller-Philologie eine gewissermaßen kontrapunktische… …in der Müller-Forschung Reideologisierungstendenzen, die dem Dramatiker eine ideologische Sanktionierung von Gewalt unterstellen und ihn damit als… …eines a priori synchronisierenden Vergleichs anheim zu fallen, optiert der Autor deshalb methodisch für eine stringent getrennte Betrachtungsweise des… …Verhältnisses von Gewalt und Moderne in den Werken Jüngers und Müllers. Mit Blick auf das selbstverordnete Thema der ‚Gewalt‘ bleibt der Autor jedoch leider eine… …gewaltsam-totalitären Ausschluss alles anderen konstituiere. Ihre Substanz erhalte diese organische Gemeinschaft durch eine nationalistisch motivierte, der Vaterlandsidee… …Schreibgestus, der die Authentizität der modernen Gewalterfahrungen einzuholen vermag. Im Anschluss an eine Lacan’sche Relektüre von Plessners Strukturanalyse der… …ff.), so wenn Müller beispielsweise in der Stückfolge „Wolokolamsker Chaussee“ eine kafkaesk anmutende Staatsordnung vorführt, „die sich dialektisch… …bleibe, präsentiere sich das Müller’sche Werk als inhaltlicher wie ästhetischer „Angriff auf das, was eine Einheit darstellt“ (S. 387), seine Texte zielten… …kenntnisreichen und sehr anspruchsvoll geschriebenen Arbeit zusammenfassend beurteilen, so muss gerade dieses Fazit ein wenig unbefriedigend anmuten, da es für eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Gertrud Kolmar: Das lyrische Werk, hg. v. Regina Nörtemann, 3 Bände, Wallstein Verlag, Göttingen 2003.

    Silke Nowak
    …Kolmars gesprochen wurde, war es lange Zeit üblich, diese einerseits als eine der bedeutendsten des 20. Jahrhunderts zu charakterisieren – und andererseits… …Kolmar: Das lyrische Werk“ ist Kolmars lyrisches Werk nicht nur wieder erhältlich, sondern es liegt auch erstmalig eine textkritisch zuverlässige Ausgabe… …Wappenbuch“ erschien etwa unter dem Titel „Alte Stadtwappen“, seine topographische Ordnung wurde in eine alphabetische überführt. Die Zyklen „Weibliches… …warten noch auf eine wissenschaftliche Auseinandersetzung; zu Recht weist Nörtemann im Nachwort auf „Anklänge an Clemens Brentano – etwa im Gedicht ‚Die… …Nörtemann die Präsentation von „Das Wort der Stummen“ im Kommentar durch eine diplomatisch getreue Wiedergabe des Manuskriptes dieser Gedichte ergänzt, mit… …auf der Grundlage solch biographischer Festschreibungen undenkbar. Auch wenn dies nicht der Ort für eine eingehende Auseinandersetzung mit Kolmars… …„Das Wort der Stummen“ eine unmittelbare Reaktion Kolmars auf die Berichterstattung der korrumpierten Tagespresse konstatiert oder Tanzgedichte aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Fabian Stoermer: Hermeneutik und Dekonstruktion der Erinnerung. Über Gadamer, Derrida und Hölderlin, Wilhelm Fink, München 2002.

    Silke-Maria Weineck
    …. „Ihr Scheitern geriet so erfolgreich, dass sie eine lebendige und provozierende Spur hinterliess, der eine größere Zukunft beschieden sein sollte als… …geprägt erscheint, empfiehlt sich Fabian Stoermers kluges Buch nicht nur durch seine subtile Behandlung komplexer Fragen, sondern auch durch eine… …, noch um eine vordergründige Entscheidung für das eine oder andere. Wenn Derridas Dekonstruktion und Gadamers Hermeneutik hier als „Alternativen“ in… …. Sobald Gadamer wie Derrida die 1 Zitiert nach http://www.hyperkommunikation.ch/texte/derrida_gadamer.htm, wo eine gekürzte Version der Rede abrufbar ist… …, Gadamers Lektüre von Celans „Atemkristall“ und eine Einführung des Herausgebers. 311 Buchbesprechungen sprachlich-geschichtliche Verfassung aller Erfahrung… …von Stoermer entwickelten Zusammenhängen markiert Hölderlins Werk eine Schnittstelle (wobei im „Schnitt“ sowohl die Trennung als auch die Überschneidung… …dialektisiert wird, sondern gerade in ihrer Gespaltenheit symptomatisch für eine Spannung ist, die das Gedicht stiftet – im doppelten Sinne. „Unterschiedenes ist… …wird, nicht eine andere entgegenzusetzen wäre, die die Richtung auf das Unwiederholbare nimmt, ist die Frage im Spiel der Referentialität zwischen… …die Mutter: „Das Wiederholen von dem, was man geschrieben hat, ist nicht immer eine unnötige Beschaffenheit.“ (S. 382) Das gilt auch für das… …selbst schon kanonischer Bestandteil der jüngeren Geschichte der sprach- und textorientierten Disziplinen geworden sind. Wenn das Buch eine Schwäche hat…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Brigitte Weingart: Ansteckende Wörter. Repräsentationen von AIDS, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2002.

    Elisabeth Strowick
    …kulturwissenschaftlicher Arbeitsweise in Anspruch. 1 Erweist sich eine solche metaphorische Handhabung von Begrifflichkeiten einerseits als produktiv, indem sie… …gestatten, geht es Weingart um eine de-essentialisierende Lektüre von AIDS. An Derridas Ausführungen zum Parasitären und Viralen als sprachliche Struktur… …Hubert Fichtes Auseinandersetzung damit zur Anwendung kommt, erweist sich dabei als eine Form „infektiöser Kommunikation“ (S. 156); ein anderes Mittel… …buchstäbliche Bedeutung eines Terms, etwa des Begriffs Ansteckung, zuschlagen. Eine insbesondere für diskursanalytische Untersuchungen geeignete Möglichkeit, dem… …. Veränderungen über einen Deutschen“ könnte noch gewinnen durch eine Kontextualisierung des Romans im Rahmen von Disches anderen Texten, z.B. „Fromme Lügen“, wo…
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