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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Zur Frage der Ableitungsbasen von scheinbar deverbalen Bildungen wie Musical-isierung oder be-jahr-t

    Johannes Erben
    …sie im Sprachgebrauch keine oder höchstens eine sekundäre Rolle wie z.B. bei dem neuerdings sehr beliebten Programmwort Global-isierung. Wenn neben… …vorliegen könnte. Zur Verdeutlichung und zur Anregung weiterer Untersuchungen seien im Folgenden noch einige charakteristische Beispiele zitiert: „Eine von… …kritisiert wird.“ 14 „Kontrovers wird bis heute die Frage diskutiert, ob (nach 1871) eine Verpreußung Deutschlands stattgefunden habe, […] nach der… …Entwicklung der Kritischen Theorie wäre dann (d.h. im Falle eines angestrebten Regierungswechsels) weit entfernt, eine Geschichte ihrer Veralltäglichung zu sein… …Texten noch im sonstigen Sprachgebrauch spielt in diesen Fällen ein evtl. anzunehmendes Basisverb eine Rolle, auch wenn es vielleicht irgendwo vereinzelt… …Fälle wie kurz-be-hos-t oder bunt-be-bilder-t „eine Kombination aus Adjektiv + Nomen als Basis der Ableitung voraussetzen“ 24 : kurze Hose, bunte Bilder… …fremdwörtlichen Bildung: talent-iert ‚Talent besitzend‘, wie talent-voll auf eine nominale Basis bezogen, nicht durch ein Verb, sondern durch ein Basissubstantiv… …attributiv oder prädikativ gebraucht – eine weitaus höhere Gebrauchsfrequenz aufweist als die übrigen, finiten Formen, die im Neuhochdeutschen selten oder gar… …seiner Brille […] zum armen brillenlosen Viktor. […] Es bleibt nur zu hoffen, […] dass er seine Brille oder eine ihm angemessene Brille wiedergefunden hat… …‚bejahrt, alt‘ und ge-bril-d (auch be-bril-d) ‚eine Brille tragend‘ dem nahe verwandten Niederländischen nicht fremd ist. Doch sind partizipialgeformte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Die mittelhochdeutschen Gedichte vom „Wartburgkrieg“

    Ludger Lieb, Stephan Müller
    …überlieferungsgeschichtliche, sprachlich/metrische und sachgeschichtliche Erläuterungen, die dann in eine Reihe von Interpretationshinweisen münden. Diese zielen jedoch nicht… …auf eine endgültige Interpretation, sondern vielmehr auf die umfassende Erschließung der Texte und gehen an zentralen, vor allem kulturanthropologisch… …syntagmatischen Handlungszusammenhang in J und k als einkalkulierte Lückenhaftigkeit, die eine schriftlich nur bedingt umsetzbare Kohärenz intertextuellen… …(Tübingen) Überlegungen zur Zählung der Strophen in „Zabulons Buch“ in eine ähnliche Richtung. Denn er zählte zu den Prämissen einer Ausgabe des… …nicht auf der Zählung nach einem privilegierten Überlieferungsträger beharren dürfe. Eine dritte – und wohl die wichtigste – Form, die Diskussionen zu… …auf Normierungen, wie sie etwa in mittelhochdeutschen Grammatiken vorliegen, die Anordnung der Textsynopsen und die Schwierigkeit, eine Gleichrangigkeit… …, narrativ kohärenten Text bietet, andererseits jedoch hinter der Überlieferung eine Handlungsstruktur deutlich (wieder)erkennbar bleibt. Diesem Problem kann… …Schritt hinter der gestörten Überlieferung doku- 133 Tagungsbericht mentieren (Wachinger). Möglich ist aber auch eine Modifikation des Textbegriffs… …, insofern er nicht an eine narrative Geschlossenheit gebunden wird, sondern auch lose Kohärenzmuster als konstituierend für den Text akzeptiert (wie etwa… …. Dieser offene Textbegriff – aber auch der Schritt hinter die Überlieferung zurück – muss das Strophenensemble immer vor dem Hintergrund des Wissens um eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Cyril Edwards, The Beginnings of German Literature. Comparative and Interdisciplinary Approaches to Old High German, Camden House, Rochester, New York, Woodbridge, Suffolk 2002 (Studies in German Literature, Linguistics and Culture), XVIII und 197 Seiten

    Dieter Kartschoke
    …sind. Eine knappe Einleitung („The Recording and Survival of the Earliest German Texts“) skizziert die Überlieferung der deutschen Literatur im 9. und 10… …, denen breiter Raum gewährt wird. Den einzelnen Kapiteln sind jeweils eine oder mehrere Abbildungen der in den Blick genommenen Handschriften vorangestellt… …präsentiert werden, aber die seitherige Forschung nicht berücksichtigen. Das ist gerade im Rahmen einer Publikation, die mehr sein will als eine bloße… …von anderen Beschädigungen des Pergaments zu unterscheiden. Deshalb liefert der Verfasser eine Liste der chemisch verursachten „blotches“. Im Übrigen… …Argumente für und wider zusammengetragen. Obwohl die Indizien insgesamt für eine Fälschung sprechen (dessen Urheber Georg Zappert auch sonst einschlägig… …Liedgesangs verzichten. Aber Jacob Grimm war alt, „by then in his seventies, ailing and suffering from weak eyesight“ (S. 149). Eine ausführliche Bibliographie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Christine Hehle, Boethius in St. Gallen. Die Bearbeitung der „Consolatio Philosophiae“ durch Notker Teutonicus zwischen Tradition und Innovation, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (MTU 122), XII und 401 Seiten

    Dieter Kartschoke
    …Ebenen sich miteinander verbinden und zusammenwirken“ (S. 229). Eine ermüdende Lektüre und ohne erkennbar vermehrten Erkenntniswert. Die zweiseitige… …plausibel machen, dass Notker nicht lediglich eine ad hoc-Erklärung des lateinischen Textes unter Zuhilfenahme der ihm verfügbaren lateinischen Kommentare… …geleistet, sondern eine geschlossene „Werkinterpretation“ (S. 283-296) geliefert habe, die sich neben dem Text des Martianus „als ein eigenständiges Werk“ (S… …Arbeit auch nur exemplarisch zu untersuchen, hat sich die Verfasserin nicht gestellt. So liegt hier eine in Anspruch und Darbietung hoch gelehrte, als Buch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Sebastian Coxon, The Presentation of Authorship in Medieval German Narrative Literature 1220-1290, Clarendon Press, Oxford 2001 (Oxford Modern Languages and Literature Monographs), 254 Seiten

    Timo Reuvekamp-Felber
    …Peters: Autorbilder in volkssprachigen Handschriften des Mittelalters. Eine Problemskizze, in: ZfdPh 119, 2000, S. 321–368. 8 Elisabeth Lienert: Hoerâ… …Ems die volkssprachige mit einer lateinischen Tradition zusammengebracht und daraus eine Vielzahl an Möglichkeiten gewonnen, seine Autorschaft zu… …Persönlichkeiten bei der Textentstehung ein. In einigen Legendendichtungen geschieht dies auf eine Art und Weise, dass Konrad nur als Instrument des Mäzens oder… …auf eine Ich-Perspektive) bevorzugt habe, sei Rudolf mit ganz unterschiedlichen Rezipientenkreisen konfrontiert gewesen, wobei vor allem der lateinisch… …Aufmerksamkeit gezollt wird. Man muss sicher nicht in allen Details und Schlussfolgerungen konform mit Coxon gehen, doch ist seine Dissertation eine ausgesprochen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Kleine Enzyklopädie Deutsche Sprache, hg. v. Wolfgang Fleischer, Gerhard Helbig, Gotthard Lerchner, Peter Lang, Frankfurt/Main 2001, 845 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …1969/70 in zwei Bänden im VEB Bibliographischen Institut Leipzig erschien, war sie auch in der damaligen Bundesrepublik eine kleine Sensation: eine… …reichlich ausgestattet mit Bild-, Tabellen- und Kartenmaterial. Die 2. Ausgabe (nicht Auflage!) von 1983 war dagegen eine Enttäuschung. Die nun auf einen Band… …vorstellbar; dennoch ist es gelungen, die einzelnen Autoren vorzüglich in die Gesamtkonzeption einzugliedern (die Verfasserschaft wird nur über eine… …Sprachkultur“ bilden als stark politisch geprägte Kapitel dabei so etwas wie einen Rahmen. Es ist wohl richtig, eine Darstellung zur deutschen Sprache heute mit… …unverzichtbares kartographisches Anschauungsmaterial zudem erheblichen Raum fordert. Die Differenzierungen in „Fachsprache“ sind nicht homogen – dies ist eine… …Schwäche der Konzeption. Kapitel 8 Ulla Fix, „Grundzüge der Textlinguistik“ stellt eine Art Bindeglied zwischen Sprachsystem und Pragmatik dar, indem es… …als traditionell üblich“ (S. 6) hervor. Dies ist aber zugleich eine erhebliche Schwäche des Kapitels und des Bandes insgesamt. Die Darstellung zur… …Sprachgeschichte eröffnet mit guten Abschnitten, um dann zunehmend in eine Art sozialgeschichtlicher Darstellung zu verflachen, die weitestgehend ohne 144…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingo Warnke, Wege zur Kultursprache. Die Polyfunktionalisierung des Deutschen im juridischen Diskurs (1200–1800), Walter de Gruyter, Berlin, New York 1999 (Studia Linguistica Germanica 52), XV und 467 Seiten

    Norbert Richard Wolf
    …diesen ins Zentrum seiner Darstellung rückt. In mehreren weit ausholenden theoretischen und methodologischen Kapiteln formuliert er eine Reihe von… …‚Zeit‘ zu tun hat, ist ‚temporal‘. Dennoch hat dieses Kapitel für sich schon großen Wert, weil wir bislang nicht über eine Zusammenstellung… …volkssprachiger Fachprosa als Anstoß einer jahrhundertelangen Vertextungspraxis, so daß trotz verfassungs- und mediengeschichtlich bedingter Brüche eine relativ… …einer überregional gültigen Sprachform geschrieben sind. Nur auf diese Weise kann festgestellt werden, ob und wie die Merkmale, die eine Sprache zu einer…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Britt-Marie Schuster, Die Verst

    Rudolf Bentzinger
    …Buchbesprechungen Britt-Marie Schuster, Die Verständlichkeit von frühreformatorischen Flugschriften. Eine Studie zu kommunikationswirksamen Faktoren… …, Argula von Grumbach („Wie eine christliche Frau des Adels [...] die Hohe Schule zu Ingolstadt [...] straft“, „Eine christliche Schrift einer ehrbaren Frau… …demonstriert an Luther- und Müntzer-Zitaten) und des Verhältnisses von Mündlichkeit und Schriftlichkeit – versucht wird, eine Antwort auf die notgedrungen zu… …„Schlussbetrachtung“ stellt noch einmal Merkmale des „habituellen“ und des „strategischen Schreibens“ in den Flugschriften zusammen. Ersteres „als eine Form… …Cronberg, Johann Eberlin von Günzburg, die beide weder „Eingebundenheit in eine spezifische Kommunikationssituation [...] noch einen besonderen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Ingrid Hove, Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz, Max Niemeyer, Tübingen 2002 (PHONAI 47, Texte und Untersuchungen zum gesprochenen Deutsch), IX und 197 Seiten

    Werner Besch
    …Untersuchungen zum gesprochenen Deutsch), IX und 197 Seiten Die Untersuchungen von Frau Hove münden ein in konkrete Vorschläge für eine schweizerische… …allgemein auf die Standardsprache erweitert wurde. Damals wurde eine Idealnorm kodifiziert, absolut variantenarm, im Dienst einer übergreifenden 151… …angenommen. Beim ach-Laut wird empfohlen, auch eine mittlere Qualität (zwischen [ç] und [x]) zuzulassen als „weniger kratziges“ Reibegeräusch. – Unter… …dieselben phonologischen Oppositionen bestehen und sich die Varietäten nur in Bezug auf die Allophone unterscheiden. Ich erachte es als eine Aufgabe der… …Wissens darin nicht einbezogen, Abschlussarbeiten liegen offensichtlich noch nicht vor. Im Shaker Verlag, Aachen, ist 2000 eine Bonner Doktorarbeit von… …der Tonbandaufnahmen gesprochener Sprache. Vorangestellt sind eine Übersicht über die Spezialliteratur zur Standardsprache in der deutschen Schweiz /… …eine Liste der Gewährspersonen von Korpus A und den Lesetext, den alle zweimal lesen mussten, sodann die dialektalen Herkunftsräume der Gewährsleute für… …einige gute Gründe dafür gibt, so bleiben doch erhebliche Zweifel, ob eine zahlenmäßig so kleine und eingegrenzte Basis Aussagen erlaubt, die dann in den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Literarische und religiöse Kommunikation in Mittelalter und früher Neuzeit. DFG-Symposium 2006

    Peter Strohschneider
    …„Messias“ andererseits abgegrenzt werden. Gerade eine solche historische Akzentuierung – die sich also nicht an den Teilfachgliederungen der germanistischen… …Sozialdimensionen von literarischer und religiöser Kommunikation (ihre Institutionalität) zu diskutieren, wobei eine Leitfrage diejenige sein mag, wie literarische… …arbeitsfähig zu halten, wird die Zahl der Beteiligten auf 35 begrenzt. Eine schriftlich ausgearbeitete, prinzipiell druckfertige Vorlage bildet die Voraussetzung… …auch eine Sektionszuordnung zu empfehlen. Auf der Grundlage der Exposés werden die Veranstalter der Deutschen Forschungsgemeinschaft vorschlagen, wer zu…
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