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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Zeitregime im deutschen Neujahrsgedicht des 18. Jahrhunderts

    Nicolas Detering
    …reinstalliert werden. In ‚Zeitregimen‘, wie ich diese phasenspezifisch gültigen 1 Vgl. zur Kulturgeschichte europäischer Zeitregulierungen die umfänglichen… …und Außenprogression. Über diese paradoxe Liminalität von Turnus und Sequenz können soziale Gruppen sich ihrer selbst vergewissern, sie blicken zurück… …dass diese Grundlagen vom Individuum selbst bewusst reflektiert werden“; dort auch weitere Hinweise zur Forschung. Ähnlich gelagert ist Achim Landwehrs… …lebenszeitlicher Kreislauf und weltzeitlicher Sog des Untergangs, im Jenseits dann die unbewegte Ewigkeit – diese eschatologische Diskontinuität vermittelt auch das… …[Anm. 9], S. 13. 20 In diese Bresche schlagen die Neujahrsgedichte Salomon Francks, der in seiner „Vergleichung der Zeit mit dem Meere“ das Leben ein… …sich auf das „auffgesperte Maul“ der Ewigkeit hin; diese ‚schleife‘ die Erdenzeit „im Circul“: „Es geht nicht fort xxx (Fortsetzung der Fußnote auf S… …. 527) 525 Nicolas Detering triert diese forcierte Antithese von Zeit und Ewigkeit, indem er zur Rechten die teuflische Weltlichkeit einer schmausenden… …., Bd. 1, Frankfurt/Main 1989, S. 9–18). Herder hat über diese Jugendrede bemerkt, Lessing scheine „dieser Jugendphilosophie Zeitlebens treu geblieben zu… …Von der Forschung wurde diese Textreihe bislang, soweit ich sehe, nicht untersucht. Siehe allerdings zum „Einbruch der verzeitlichten Zeit in die… …Zeitpartikel, die das vergangene Jahr ausgemacht haben und für die er Gott zu danken habe. 44 So fromm die Gedichte bisweilen auch klingen, diese Andacht zum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Die „Faustische Melencolia“

    Zur Personifikation der Melancholie in Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“
    Johannes Stobbe
    …von Melancholie und Moderne wird dem Werk von Thomas Mann zumeist lediglich eine Randstellung zugewiesen. Diese Einschätzung mag darauf zurückzuführen… …, Berlin 1923. 248 Die „faustische Melencolia“ Dichter oder Künstler, offenbar Melancholiker gewesen?“ 7 Zur Zeit der Renaissance wurde diese Frage… …, die die Bereiche von Kunst und Gesellschaft gleichermaßen betrifft. Überblickt man diese Forschungsbeiträge, so wird deutlich, dass dem melancholischen… …Idee der melancholia generosa durch die Künstlerfigur Adrian Leverkühn ermöglicht. Um diese These nicht vereinseitigend zu exponieren, widmet sich der… …poetologische Struktur des Romans zeitigt. Im Durchgang durch diese Stationen wird sich zeigen, dass und wie die intertextuell produktive Verarbeitung der… …verschleppten Hirnhautentzündung sei, woraufhin dieser erwidert, dass diese Krankheit ihn überhaupt erst „befähigt“, „mich wahrzunehmen“ (DF, 342; Herv. i. O.)… …Extremen einer asketischen Versagung von aller Sinnlichkeit einerseits und dem Willen zur äußersten geistigen Anstrengung andererseits. 41 Diese Spannung… …verknüpft, ist die Musik. Nahm diese Kunstform innerhalb der medizinischen Lehre von den Temperamenten noch die Funktion eines junonischen Palliativs gegen… …, so sind Vernunft und Melancholie aneinander gekettet. Dieser niederziehenden Gewalt aber antwortet – und auch diese Tröstung hat Dürer erlebt und… …, Mystik und Abstraktion sowie Sinnlichkeit und Rationalität in sich vereint. Diese Polarität vom Toxin der Spekulation, Astrologie und Magie gegenüber dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Dieter Wrobel, Stefan Tomasek (Hgg.): Texte der Vormoderne im Deutschunterricht. Schnittstellen und Modelle, Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2013.

    Nine Miedema, Andrea Sieber (Hgg.): Zurück zum Mittelalter. Neue Perspektiven für den Deutschunterricht, Peter Lang, Frankfurt/Main 2013 (Germanistik Didaktik Unterricht 10).

    Iris Mende: Vermitteltes Mittelalter? Schulische und außerschulische Potentiale moderner Mittelalterrezeption, Peter Lang, Frankfurt/Main 2012 (Germanistik Didaktik Unterricht 8; zugl. Diss. Universität Göttingen).

    Ylva Schwinghammer: Das Mittelalter als Faszinosum oder Marginalie? Länderübergreifende Erhebungen, Analysen und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Mittelalterdidaktik im muttersprachlichen Deutschunterricht. Peter Lang, Frankfurt/Main 2013 (Mediävistik zwischen Forschung, Lehre und Öffentlichkeit 7; zugl. Diss. Universität Graz).

    Angela Mielke
    …die leitende Intention ihrer Veröffentlichung. Sie bestimmen dazu in knappen, aber argumentativ dichten Abschnitten diese Schnittstellen in fünffacher… …Mittelalter, aber geringen Kenntnissen über diese Zeit und ihre Literatur. Für die „Schnittstelle Mittelalter – Schule“ sei keineswegs nur an den… …Unterricht an. Als Zuordnungsprinzip für die einzelnen Aufsätze spielen diese fünf Schnittstellen nur noch eine partielle Rolle. Die Beiträge ordnen sich lose… …Duisburg-Essen angesiedelte Projekt besteht in der Entwicklung und Pflege eines Internetportals als Informationsmedium für Lehrkräfte. Diese finden hier fachliche… …kompetenzorientierten Deutschunterricht begründen“ (S. 8). Konkretisiert werden diese unter Anderem, wenn Ines Heiser in ihrem Aufsatz Kaspar H. Spinners Modell der elf… …Faszinierende der vormodernen Gegenstände einem größeren Teil der Studierenden so zu vermitteln, dass diese sich nicht nur hinreichend begeistern lassen für… …Diskussionen sowohl der vorgestellten Argumentationsgänge als auch der unterrichtspraktischen Vorschläge. Diese können als Arbeitsgrundlage in Seminaren außerdem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2018

    Im Spiegel der Katze: Kulturökologische Aspekte in Marlen Haushofers ‚Kinderbuch‘ „Bartls Abenteuer“

    Nick Büscher
    …sie wirklich ein großer Erfolg, ich könnte diese Tatsache auch nicht verschweigen, sie ist zu allgemein bekannt. Marlen Haushofer: Für eine vergeßliche… …gerecht wird, ist ihr Ansatz begrüßenswert, bezüglich der Kinderbücher Haushofers nicht „den Stab über diese angebliche Literatur zweiter Klasse [zu]… …menschlicher Kultur und der Ökologie offen und unterzieht diese im Spiegel des Tieres einer zivilisationskritischen Betrachtung. Während sich der… …(1857) im „Hirn“ des lyrischen Ich „eine schöne Katze spazieren [geht]“. 27 Es ist diese Stimme der Katze, die in die „finsterste Tiefe perlt und sickert“… …Menschenwelt erholt und langsam zu Kräften kommt. Diese omnipräsente Gewalt gegen Katzen, welche sich unmittelbar wie mittelbar an Bartl vollzieht, steht pars… …Perserkatze“ (BA 104), „eine richtige Zimmerkatze, und eigentlich war sie zu gar nichts gut. Sie lag nur auf dem Diwan und sah hübsch aus.“ (BA 105) Diese… …Entfremdungserfahrung bleibt dem Kater durch diese „praktikable Lösung“ 41 erspart. Bartl wiederum ist diese Spiegelkatze, welche dem Menschen Kopfzerbrechen macht: Aus… …„Angorakater“ (BA 40), 49 steht im Kontrast zu der Ruhelosigkeit der Menschen, diese „fanden nie Zeit, dort oben zu sitzen“ (BA 40). 50 So, wie Bartl „erkannte… …Umkehrschluss, dass der Mensch sich durch diese Eigenschaften auszeichnet. Dabei ist auch das spiegelbildliche Verhältnis von Mensch und Katze auffällig, das sich… …das Katzenjunge Perle aufgrund ihrer äußeren Erscheinung eine Angorakatze zu ihren Vorfahren zählte. Diese Zuchtform führt zu ihrem frühen Tod, und auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Lachlust und Lachverbot

    Mit Anmerkungen zu Nietzsche, Heine und Kafka
    Rolf-Peter Janz
    …Bänden, hg. v. Wilhelm Weischedel, Bd. X, Frankfurt/Main 1968, S. 436. 543 Rolf-Peter Janz den werden. Diese Unterscheidung werde ich hier vernachlässigen… …Gelächter – Lächeln, hg. v. Dietmar Kamper, Christoph Wulf, Frankfurt/Main 1986, S. 17–38, hier: S. 37. Diese Zone ist auch ein zentrales Thema in Michail… …Nachdenken“. 12 In dem Augenblick, als Liris die Tafel betrachtet und diese Worte liest, verstummt auch ihr Lachen. Das Königspaar versinkt schweigend in einen… …, der lacht. Diese These hat am entschiedensten Helmuth Plessner vertreten. 16 Lachen lässt sich also nicht allein dem Verstand oder dem Körper zurechnen… …, Erbsensuppen, Wäldern, Bergen, Mauleseln, Ziegenböcken und Alt-Christen beleuchtet! Bei der Himmelsdecke, woran diese Sonne nur ein goldner Quast ist! Und bei… …Erbsensuppen und Ziegenböcke aufbietet, doch seine rhetorische Suada ist epigonal. Sara weist diese Annäherung, die sie als Jüdin diskriminiert, empört zurück… …preisgibt, also abwertet und auf diese Weise ausschließt, auch dazu dienen, bestehende soziale Ordnungen zu stärken; nicht nur autoritäre Regime verstehen es… …über das Lachen sind seine subversiven Wirkungen ein zentrales Thema. Im Lachen entledigt sich der Körper der Disziplinierung, und diese Disziplinierung… …werde, so ich doch alt bin? Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen über ein Jahr, so soll Sara einen Sohn… …Angelegenheit der unteren Schichten und der karnevalistischen „Volkskultur“ und nicht der von Kirche und Feudalherrschaft geprägten Hochkultur gewesen – diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2018

    ‚Sprachgeschichte des Deutschen‘ – Versuch einer neuerlichen Diskussion

    Hans-Joachim Solms
    …diese jeweiligen und die öffentliche Meinung prägenden Feststellungen hin zu befragen. Als Teilbereich der Germanistik, der in der Fachgeschichte… …der diese Disziplin bildenden Forscher) unermesslich über jeden Gegenstand zu forschen, ermesslich wird es in diesem Zusammenhang nur dort, wo ein…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Robert Stockhammer: 1967. Pop, Grammatologie und Politik, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Robert Zwarg
    …„Gitarren“, „Coca-Cola“ oder „Auto“. Andererseits birgt diese Struktur die Gefahr der Willkür und das Abgleiten des streng Spielerischen ins subjektiv… …Geschmäcklerische, wofür die losen Bemerkungen zum Fußball und zu einer Reihe von Musikalben beispielhaft sein mögen. Diese Struktur des Buches sorgt allerdings dafür…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 1/2018

    Bernd Bastert (Hg.): Herzog Herpin. Kritische Edition eines spätmittelalterlichen Prosaepos

    Henrike Schwab
    …Handschrift A (Berlin, SPK, Ms. germ. fol. 464) ergänzten und B wohl näherkommenden Text mit abgedruckt. Diese Textschichten werden durch Kursivierung…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2018

    Textzeugin‘ und Medium für das (un-)rechte Maß: Die sprechende Feder im „Welschen Gast“ Thomasîns von Zerclaere

    Peter Glasner
    …Schreibgerät, seine klagende Feder, andererseits. Diese Besonderheit des „Welschen Gastes“ hat die Forschung André Schnyder und Alexander Schwarz 3 Vgl. Georg… …Ritterschaft als allegorische Streitmacht gegen jegliche Untugend allegorisiert, ist in der Edition von Willms ausgelassen worden. Diese Allegorisierung der… …61 . Dass allerdings das Dichter-Ich mit seiner Feder spricht bzw. dass diese selbst das Wort ergreift, findet in der epischen, in der lyrischen und in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2018

    Mareike Schildmann

    Robert Walsers Kinder und das Entwicklungswissen um 1900
    Mareike Schildmann
    …, auszuhebeln scheint. In der Vexierfigur des erwachsenen Kindes erhält diese Asymmetrie bei Walser eine zweifache Ausprägung: Zum einen in den „große[n]… …Uneigentlichkeit und „anthropologische Unbestimmtheit“ von Walsers Kindern, die diese von den zeitgenössischen pädagogischen Programmatiken loslöse. In Anlehnung an… …aufschlussreichen Aufsatz die Opposition von „Jakob von Gunten“ zu den teleologischen Narrativen des Bildungs-Romans, bindet diese aber in dekonstruktiver Lesart… …zugleich stets auch Metamorphose“ 13 , heißt es in diesem Sinne bei dem Schüler des Experimentalpädagogen Ernst Meumann, Hans Cordsen. Diese Idee von… …diese rein endogen programmiert und nicht exakt determinierbar. Die Vorstellung, dass die Einmaligkeit des Kindes durch kein psychologisches Gesetz… …fragte, ob Herr Benjamenta zu sprechen sei. Kraus sagte: ‚Jawohl, mein Herr‘, und machte eine tiefe, dumme Verbeugung vor mir. Diese Verbeugung jagte mir…
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