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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Zensur wird Literatur: Fiktionale Fußnoten in Irmtraud Morgners Lügenroman „Die wundersamen Reisen Gustavs des Weltfahrers“ (1972)

    Christine Weder
    …den wissenschaftlichen Umgang mit Literatur ins poetische Spiel mitverstricken, aktualisiert Literaturtraditionen von besonderer Konjunktur um 1800… …intertextuelle Verbindung28 , sowie eine verstärkte Einbindung der Fußnoten-Kommentare ins Lügenromanhafte. Letzteres geschieht entgegen dem Untertitel… …mutwillig ins literarische Verfahren mitzuverstricken. II. *Fußnote: „Lügengeschichten bedeuten nicht.“ Die Rede von „Kommentaren“ ist bei den Fußnoten des… …ist und bleibt (dies übrigens im Unterschied zu Wieland, wo die meisten Literaturverweise nicht ins Leere, sondern tatsächlich in die Bibliothek führen)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Dorothea E. von Mücke, The Practices of Enlightenment: Aesthetics, Authorship, and the Public

    Yael Almog
    …Autorin untersucht mehrere Textbeispiele, die zum ersten Mal ins Feld geführt werden, um zu einem besseren Verständnis der begrifflichen Grundlagen der… …universellen Quelle der Kultur beschrieben hat. An diese Argumentation anschließend, zeigt die Autorin, wie religiöse Narrative der Kontemplation Eingang ins…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Text – Übersetzung – Kommentar. Nach der Münchener Handschrift hg., übersetzt u. erläutert v. Werner Röcke unter Mitarbeit von Annika Goldenbaum. Mit einem Abdruck des Textes nach Edmund Wießner, De Gruyter, Berlin, Boston 2012

    Gert Hübner
    …; Heinrich Wittenwiler: Der Ring. Frühneuhochdeutsch/Neuhochdeutsch, nach dem Text v. Edmund Wießner ins Neuhochdeutsche übers. u. hg. v. Horst Brunner… …Unterschied macht. Verschiedentlich zeigt die Übersetzung eine Neigung, Wittenwilers abgestufte Diktionsregister ins Obszöne zu vereinheitlichen wie bei…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2016

    Kunst und Erkenntnis in den Gedichten Heinrichs des Teichners

    Christian Schmidt
    …, 17) führen – eignet jedoch zugleich ein ambivalentes Moment. Wie kunst den Weg ins Himmelreich ausleuchten kann, so kann sie auch auf Abwege und in… …Verhältnis zu einem intellektuellen Verstehen und Wissen13 und daher ist noch bis ins Nhd. hinein 7 Parallelen, wie sie sich etwa zur artes-Lehre des Hugo von… …solchen Grenzen gesetzt sind: Weishait tendiert im Positiven, besichtichait im Negativen ins Unendliche. 25 Erst nun wird die deskriptive Ebene der… …setzt die unbeschriebene Tafel ins Bild, „daß die Vernunft das Intelligible gewissermaßen in Möglichkeit ist, aber nicht in Wirklichkeit, bevor sie es… …Wissen um Himmel und Hölle als Voraussetzung für den Kampf gegen die zur Sünde strebende natur, den der Mensch aufnehmen muss, um ins Himmelreich zu… …für alle, die ihren Wirkungen ausgesetzt sind. Das mit der kunst verknüpfte Erkenntnispotenzial, ihre Möglichkeit, als Licht den Weg ins Himmelreich zu… …, der ins Himmelreich führt. 78 Wird dieses telos der kunst verletzt, so droht die ewige Verdammnis. Kunst ist eine Medizin, welche die von der Sünde… …Führung oder Verführung über den Weg ins Heil oder in die Verdammnis entscheidet, lässt sich mit einer Denkfigur konfrontieren, die Jacques Derrida aus der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Schriftliche Berührung – Gedruckte Süße

    Zum „bot der gotlichen mildigkeit“
    Beatrice Trînca
    …Christuskörper vereinnahmt. Die Himmelsbewohner werden ins Ritual einbezogen: Jedes Mal, wenn die Betenden einen Heiligen anrufen, steht der Heilige freudenerfüllt… …, Johannes überträgt die guten Werke ins Schriftmedium. Der richtende Christus wolle, heißt es, die Religiosen auf Grund dieser Urkunde nach ihrem Tod vielfach… …hier bis ins Innere zugänglich, er öffnet sich für die stechende Erkundung mit der Feder. Herrlichkeit schließt qualvolle Nähe nicht aus. Die intime… …kommt. Die Worte, die eine Metamorphose ins kostbar Artifizielle durchlaufen, bleiben aber bei der textilen Hülle des Leibes stehen, die sie schmücken… …Christi. Sie werden nicht, wie in der Apokalypse, ins Buch des Lebens eingetragen. Was am Körper getragen wird, bleibt aber meist in lebendiger Erinnerung… …artikulierten Annäherung an die Transzendenz (hier in Gertruds vorgelesenem Gebet auf der Ebene der histoire) ins Gleichnis übergleiten muss (auf der Ebene des… …Bedecken und Schmücken kommt erneut die Kraft ins Spiel, Christus verpflichtet sich, das Buch zu versiegeln und für immer fest im Griff zu halten, wodurch es… …verwandelt sich in Metall oder Stein, in Kleinodien, die den Herrscherprunk ins Gedächtnis rufen. Das Pergament, vielleicht aus Lammhaut, wird zu einem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Tagungsbericht: „Die Versuchung der schönen Form. Spannungen im mittelalterlichen Konzept des ‚Erbaulichen‘“. Interdisziplinäres Kolloquium in Zürich, 4. und 5. November 2015

    Thomas Poser
    …Funktionsmodell der ‚Erbauung‘ eine Schlüsselkategorie vormoderner Kunst ins Zentrum. Ziel war es, das – zumeist als unspezifischen Sammelbegriff gebrauchte –… …Vereindeutigungsstrategie sind. Ins Zentrum seiner Überlegungen stellte Notz den Edelstein als Dingrequisit und Chiffre, der in einer Scharnierfunktion zwischen ‚Erbauung‘…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Tagungsbericht: „Szenarien der Ausnahme in der Populärkultur“, Siegen: 17.–19.9.2015; Organisation und Konzeption: Dr. Matthias Schaffrick, Prof. Dr. Ralf Schnell, Prof. Dr. Niels Werber

    Sarah Maaß
    …Mannestugenden im Angesicht von Gefahr, sei nach dem Untergang ins semantische Register des kalkulierbaren Risikos gewechselt worden. Mit der Identifizierung der… …gesellschaftliche Mythen. Im Unfall figuriere das sonst Freiheit und Souveränität verheißende Auto als Einbruch der Ausnahme ins geordnete Leben. Für die Darstellung… …wieder auszustellen, wie die Situation ins Sprechen ‚hineinrage‘. Dies alles nicht zuletzt um die Entstehung von Heldenfiguren zu vermeiden, die angesichts…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    „FORT“, DA

    Substitution und Repräsentation in der „Marquise von O….“
    Björn Moll
    …Gerhard Neumann hebt in seiner Interpretation der Stelle hervor, dass es sich um „eine ins Ungedeckte führende Leseregel des Geschehens“ handle. Durch die… …. Betrübt geht Alcyone ans Meer, wo sie den Leichnam ihres Ehemanns treiben sieht. Sie stürzt sich ins Wasser, wird vor ihrem Aufprall jedoch in den Liest… …erscheinen, auch wenn sich ein direkter Bezug aus Kleists Lektüren der Zeit nicht nachweisen lässt. Doch ist bereits Helmut Sembdner der Zusammenhang ins Auge… …[…]). Das Affix wurde vornehmlich in griechischen Entlehnungen ins Deutsche übernommen; sein Ursprung ist gr. -graphós als Nomen agentis und Adjektiv zu… …, etwa im ironischen Selbstkommentar. Wenn der Graf die Annonce der Marquise liest, heißt es bei Kleist: „Der Graf durchlief, indem ihm das Blut ins…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2016

    Der Vormärz als ‚ausgelesenes‘ Buch.

    Grabbes historische Dramen als ‚zum Theater gewordene Tragödien‘
    Sientje Maes, Bart Philipsen
    …reduziert. Diese Transformation vom erlebten Heroismus ins Materiell-Wirtschaftliche weist nicht nur auf die Ausgrenzung von großen Subjekten innerhalb der… …allem als Nicht-Ereignis inszeniert oder sogar parodiert; es bestimmt den Fokus der folgenden Analysen von Grabbes Spätwerk. Ähnlich wie die ins Komische… …Theater gewordene Tragödie‘ möglich, in der das Tragische ins Banale und ins Kontingente des ‚Spielerglücks‘ umkippt: CAMBRONNE. Imperator, falle! NAPOLEON… …Schauspiel unterbricht, da die Falte am Zipfel des Mantels nicht recht liegt, kippt die ganze Szene ins Komische um. Ursache für diesen komischen Effekt ist… …und geschichtlicher Größe. In ihm wird die Entgleisung der Ästhetisierung des Politischen ins Parodistische und Spektakelhafte kritisiert. Außerdem… …Prusias auf skurrile Weise nachgespielt, so dass die klassische Idee vom ehrenvollen und sinnvollen Tod des tragischen Helden ins Parodistische umkippt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Tagungsbericht: „Archäologie der Spezialeffekte“. Internationale Tagung an der Universität Basel (Schweiz), 27.–30. Januar 2016

    Maximilian Benz
    …und von Sergei Prokofjew aufgegriffenen) Oper „L’amore delle tre melarance“ (1761) werde das Theater ins Spektakel überführt. Was zunächst als nicht nur…
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