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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Armin Schulz: Erzähltheorie in mediävistischer Perspektive

    Gert Hübner
    …mehr lebt, bin ich ratlos geblieben. Kritik setzt meiner Überzeugung nach – immer und nicht erst hier – Respekt vor der Arbeit des Produzenten genauso… …begrifflich organisierten Semantik ‚der Handlung‘ kann erzähltes Figurenhandeln in der Tat als mehr oder weniger wichtig klassifiziert werden, etwa mit Lotmans… …Sinnangebote erhellen, die mehr an den kategorialen Besetzungen von Erzählschemapositionen als an inhärenten Schemabedeutungen hängen, und Verfahrensweisen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Andreas Stuhlmann: „Die Literatur – das sind wir und unsere Feinde“. Literarische Polemik bei Heinrich Heine und Karl Kraus

    Dirk Rose
    …. Der Verdacht drängt sich auf, es bestehe ein mehr als nur zufälliger Zusammenhang zwischen literarischem und dezidiert polemischem Schreiben. Umso… …Polemik mit Aristoteles (vgl. 25) als eine ,Redeweise‘ denken, die einen Text mehr oder weniger stark dominiert; und dort, wo sie konstitutiven Charakter… …diffusen Öffentlichkeitsbegriff hin zu überschreiten, der dann nicht mehr Instanz, sondern nur noch mobilisierbare Masse bedeutet (und mit rationalisierter… …subtil heraus – ein Anlass für polemisch-literarische Selbstreflexion. Dass es in beiden Fällen um mehr als Literatur geht (nämlich unter anderem um… …Heine erledigt, aber mehr.“ (vgl. 230) Auf genau dieses ,Mehr‘ kommt es der literarischen Polemik aber an. Wie problematisch die Analyseebene der… …angeführt wird. Dieser hatte Lessing einen „spielerischen Jagdtrieb“ in dessen Streitschriften bescheinigt: „denn ‚[d]as Jagen behagte ihm noch mehr als das… …sichergestellt. Andererseits ist jede gute Polemik nicht nur Literatur, sondern eben jenes ,Mehr‘ (aber auch nicht weniger!), auf das Karl Kraus mit nahezu allen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Christian Kiening: Unheilige Familien. Sinnmuster mittelalterlichen Erzählens

    Elke Koch
    …verfasst worden. Das Monographieformat erlaubt es, mehr Material in einem größeren Zusammenhang zu behandeln und einen Horizont abzustecken, um Befunde zu… …‚monographische Gewicht‘ bedarf es in der Tat nicht mehr: Die Bedeutung von Genealogie und Familie für die Kultur und Literatur des Mittelalters ist offenkundig… …germanistischen Mediävistik zunehmend etabliert. Die ‚weltliche‘ Literatur wird nicht mehr in Abhängigkeits-, Ignoranz- oder Emanzipationsverhältnissen von… …Detailfülle der vorangehenden Kapitel sorgt: Es geht im „Parzival“ nicht mehr um legendarisches Erzählen, und sei es auch nur als Komponente eines Hybrids…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Unzeitig: Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12. und 13. Jahrhunderts

    Rüdiger Schnell
    …an terminologischer Präzision und historischer Differenzierung gewonnen. Es geht nicht mehr um die Frage, ob wir für das Mittelalter von einem ‚Autor‘…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Costard: Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein. Geschichte, Spiritualität und Handschriften der Schwesternhäuser in Geldern und Sonsbeck

    Helmut Tervooren
    …ihre Fertigstellung gewartet. Die nun gedruckt vorliegende Monographie lohnte das Warten. Sie umfasst 764 (!) Seiten und ist in mehr als einer Hinsicht… …zwar auf allen Ebenen: ortsgeschichtlich, regionalgeschichtlich usw. (Ein Literaturverzeichnis von mehr als 50 Seiten dokumentiert das augenfällig)… …Werkes von 754 Seiten – etwas mehr Abbildungen gewünscht – und man hätte auch mit der Farbe nicht sparen sollen. So wird die sich in den Handschriften…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephan Kraft: Zum Ende der Komödie. Eine Theoriegeschichte des Happyends

    Alexander Honold
    …entweder nicht gut oder nicht das letzthinnige Ende sein könne. Aristoteles definiert den Schluss als dasjenige, worauf nichts mehr folgen könne; nach dem… …Theatralität und Textualität nachzuzeichnen ist. Da die Situationskomik mehr als das Intrigenstück der Bühnenpräsenz bedarf, ist es wenig verwunderlich, dass in… …Konfiguration der Welt jenseits dieses Kulturbruchs anzupassen, gewinnen einmal mehr die konventionellen Formen der Täuschung und des Schauspiels die Oberhand… …verwischen. Ihm folgen, sei es bei Ionesco, Beckett oder Dürrenmatt, Endspiele, in welchen das Gegeneinander von Katastrophe und Komödie nicht mehr… …gattungspoetisch entwirrt werden kann. Die höchst anregende Studie bietet mehr als die im Untertitel angekündigte Geschichte des Happyends. Sie hat selber auch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Die sprechende und die stumme Anekdote

    Michael Niehaus
    …wie Memoiren und Geschichtswerke, die in mehr oder weniger hohem Maße anekdotisch erzählen; und drittens kann die Anekdote neben dem Beispiel aus der… …Definitionsproblemen wird hier der Einfachheit halber davon ausgegangen, dass ein Text in der Regel mehr ist als ein Satz, in jedem Falle aber mehr als ein Spruch… …so gar alle freyheit zu costantz auffgehoben / antwortet jhm Keyser Sigismund / Wann keine freyheit mehr hier were / würdestu dich gewißlich so frey… …der deutschen Apophthegmatik wird die brevitas als unumgängliches Erfordernis betont. 29 Sie ist in diesem Fall allerdings mehr als nur Stilprinzip… …erzählenden Instanz, die in der Regel dem Ausspruch nichts mehr hinzufügt. Das in der Narratologie immer wieder beschworene Verhältnis von Erzählerrede und… …dem Adressaten des dictum, der es provoziert hat. Der Gegenspieler wird gewissermaßen „mundtot“ gemacht, denn „eine Reaktion seinerseits wird nicht mehr… …‚Sieg‘ des terminierenden dictum nicht mehr konstatiert. Betrachtet man das Apophthegma als eine erzählte Geschichte, so drängt sich bei ihm die Frage auf… …gesagt, das ihn mundtot macht. Mehr als beispielsweise beim oben zitierten Apophthegma von Thales ist das dictum hier selbst eine Provokation, und insofern… …des dictum gerade darin besteht, dass eine Entgegnung mit Worten nicht mehr möglich ist. Wie man leicht sehen kann, gibt es hier Verbindungen zur… …Abgrenzung der Anekdote vom Witz schwierig ist. Das gilt in dem Maße, in dem das dictum am Ende zu einer mehr oder weniger geschliffenen Pointe wird. Im Witz…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Liste eingesandter Bücher

    …, Passagen Verlag, Wien 2012. Nehrlich, Thomas: „Es hat mehr Sinn und Deutung, als du glaubst.“ Zur Funktion und Bedeutung typographischer Textmerkmale in…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Peter Schnyder: Alea. Zählen und Erzählen im Zeichen des Glücksspiels 1650 – 1850

    Lars Friedrich
    …1771 die Verlobte, 1776 endlich die Gattin Lessings geworden sein. Lessings postalische Gewinnkalküle firmieren vielleicht als ein Beispiel mehr für die… …rekurriert, ist man umso mehr versucht, das Paradoxon auf seine eigene Darstellung anzuwenden. Denn wenn das Glücksspiel im Zuge einer phänomenologischen… …, Zählen und Erzählen im kontingenten ‚Lebensspiel‘. Letzteres steht jedoch nicht mehr wie im Probabilitätsdiskurs des 17. Jahrhunderts im Zeichen einer… …passionierte Subjekt immer mehr zum Gegenspieler einer politischen Probabilistik, die in ihren statistischen Berechnungen jeden individuellen Lebensentwurf… …frivol geworden ist. Wie sein lesenswertes Balzac-Kapitel belegt, konzentriert sich Schnyder indessen einmal mehr auf die Bezüge zwischen… …Tellheim nicht zu seinem Glück zwingen könnte. Mehr als ihr Bekenntnis zum Spiel selbst machen die parenthetischen Einschübe in ihrer Rede deutlich, dass sie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Können Offiziere fliegen? Die Drogen, das Wissen und die Literatur: Ernst Jüngers „Annäherungen“ (1970)

    Marcus Hahn
    …gefaßt werden“ (AN, 341). In diese Struktur fügt Jünger mit mehr oder weniger Gewalt seine autobiographischen Reminiszenzen ein, d.h. die einzelnen Etappen… …Erfahrungen“ zähle, „[d]aß die Pflanzen mehr als Nahrung, mehr auch als Genuß und Heilung spenden“ (AN, 216), solle der „Großteil aller Pillen und Tabletten“ in… …Gesellschaften „immer mehr Bedürfnisse zu schaffen und zu befriedigen“ suchten, setze die „traditionelle Geistigkeit des Orients“ darauf, „immer mehr Bedürfnisse… …abendländischen Moderne bezeichnend, dass sich die technische Welt nicht einmal mehr im sorgsam gehüteten Wilflinger Reservat aussondern lässt. Ganz im Gegenteil… …das Gemeinwohl – es sei ein „Anzeichen beginnender Anarchie, wenn [...] Berauschte die Öffentlichkeit nicht mehr scheuen“ (AN, 36) – als auch einer… …„nicht mehr als ein Fahrzeug zur Annäherung an eine in sich unbewegte, ruhende Welt“ (AN, 54 f.). Doch dieses Fahrzeug ist für Menschen schwierig zu… …„Fasten, Nachtwachen, Flagellationen, Atemtechniken, Gebetsformeln und dergleichen mehr weniger ‚künstlich‘ sein sollten als gewisse Drogen“, die Gelpke an… …mehr. Das Märchen offenbarte eine Tiefe, die ich nicht geahnt hatte. [...] Wer sie hörte, wer von ihr durchdrungen wurde, der brauchte den Text, brauchte… …die Buchstaben nicht mehr. Ich legte das Buch beiseite; der Atem ging schneller, lustvoller (AN, 259). Doch die schöne Heiterkeit, das arabische Märchen… …schlägt in Seligkeit um oder umgekehrt), geheimnisvolle Geisterstimmen, und anderes mehr. 47 5. Rausch und Wissen Die gerade am Beispiel des parallelen…
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