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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Sonderheft der Zeitschrift für deutsche Philologie (2012), hg. v. Norbert Otto Eke u. Stefan Elit: Deutschsprachige Literatur(en) seit 1989

    …diesem Zug zudem eine Literaturwissenschaft, die sich mit der aktuellen Literatur ihrer Gegenwart beschäftigt, von Legitimierungsnotwendigkeiten befreit… …Konferenzprogrammen die jüngere Literatur heute ohne Frage eine größere Aufmerksamkeit erreicht, als dies noch vor zwanzig Jahren der Fall gewesen ist. Der Vorwurf an… …. Zumeist ging es in den Aufsätzen um Einzelfragen und Fallbeispiele, doch auch die übergreifende Frage, ob all dem so etwas wie eine gemeinsame…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Wolfram von Eschenbach: Parzival. Auf der Grundlage der Handschrift D hg. v. Joachim Bumke

    Michael Stolz
    …Lachmann verbesserter Zeichensetzung) nicht hinaus. Lachmanns Ausgabe blieb eine editorische Pionierleistung, welche die nachfolgenden… …Text aufbereitet. Eine siebte Auflage wurde im Jahr 1952 wegen gravierender Mängel (unter anderem der Diskrepanz von Text und kritischem Apparat infolge… …Gruppensiglen d und g zusammengefasst – jene von weiteren diesen beiden Haupthandschriften zuordenbaren Textzeugen enthält. Wo Lachmann eine… …Untersuchungen der Projektmitarbeiter Robert Schöller und Gabriel Viehhauser hat sich dabei eine Editionsform als der Textgeschichte angemessen erwiesen, welche… …mehr überrascht es, dass Joachim Bumke nun eine „Parzival“-Ausgabe ganz anderen Stils vorgelegt hat, deren aparte Eigenart gerade jener editorische Odem… …gemäß verschiedenen Initial- und Hervorhebungstypen) sowie andererseits gegenüber Lachmanns Ausgabe aufweist. Eine kurze Einleitung (S. VII bis XVII)… …ersten, „Parcifal“ in der zweiten Hälfte der Dichtung – warum Bumke entgegen der Handschrift Längenzeichen setzt, ist nicht ganz einsichtig). Eine… …Paginierung, die unglücklicherweise von Seite 206 auf Seite 261 springt, hat Bumke durch eine konsequente Foliierung ersetzt, die in einer Spalte am äußersten… …rechten Textrand des edierten Textes mitläuft. Unmittelbar links davon findet sich eine Spalte mit der von Lachmann eingeführten Dreißigerzählung, welche in… …. Bei einer Durchsicht des Textes sind mir nur wenige Stellen aufgefallen, die eine Anmerkung rechtfertigen. Hierzu eine Auswahl: In Buch III heißt es…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2011

    Sara S. Poor: Mechthild of Magdeburg and her book. Gender and the Making of Textual Authority

    Gisela Vollmann-Profe
    …über eine Autorin Mechthild machen könne, wenn diese ‚Autorin‘ allein auf den Informationen beruhe, die ein literarisches Ich zu bieten scheine. Poor… …und in Verbindung mit ihm habe sie geschrieben und mit ihrem Text eine Art poetisches Analogon zur dominikanischen Predigt schaffen wollen. Die Wahl der… …sieht dies exemplarisch vorgeführt in II 4, wo die Vision einer Himmelsmesse geschildert wird, während der sich eine arme dirne plötzlich königlich… …Autorschaft erfahre hier höchste Legitimation. In der gleichen Vision werde auch dem nach zeitgenössischem Urteil „poor and unworthy female body“ (S. 71) eine… …würden mit vielen anderen Exzerpten verschiedener Herkunft zu einer neuen, höchst wirksamen literarischen Form vereinigt, die auch eine neue Form von Autor… …Kompilationsform sieht Poor in den spätmittelalterlichen Re- 146 Buchbesprechungen formbestrebungen der einzelnen Orden, die eine Literatur dieser Art vor allem im… …habe sich eine zumindest teilweise unautorisierte Literaturproduktion entwickelt, die bei den „religious superiors“ (S. 172) zu Skepsis und verstärkter… …frommer Frauen, und nehme dort keineswegs eine prominente Position ein, sondern werde mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt. Dazu habe nicht zuletzt die… …Mechthild für eine Dominikanerin hielt und somit die Möglichkeit sah, mit ihrem Text die Bedeutung der Dominikaner für die deutsche Literaturgeschichte zu… …‚cultural capital‘ of Mechthild’s book into the modern period, then, reveals an intensification of the problem of female authorship“ (S. 175), eine…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Lichtenbergs ‚lab‘ und Jean Pauls Ideenwürfeln: Assoziationen, Physiologie, Schreiben

    Jens Loescher
    …dieser Vorgang der Seele die Sinnesdaten vorstellt. Dies geschieht erneut über ‚mechanische‘ Wirkungen, oft über eine Zwischeninstanz vermittelt, die… …direktem Bezug auf Hartley. Die Physiologie der Zeit Hartleys aber bleibt der Mechanik Newtons verhaftet, die von der Annahme ausgeht, dass eine unsichtbare… …Assoziationen von zentraler Bedeutung, weil sie eine ‚sinnvolle‘, regelkonforme Konstruktion von Wirklichkeit zuerst ermöglichen, sie sind der ‚Zement des… …die spiritus animales, die Thomas Willis wirkungsmächtig etablierte, durch eine Analogie der mechanischen Wirkungsgesetze in Nerven auf der einen Seite… …Gehirnsubstanz. 16 Nur am Rand sei erwähnt, dass hier eine interessante ‚Soteriologie‘ greift, die den Materialismus Hartleys und noch mehr Priestleys (natürlich)… …„Sudelbücher“ E und F. Lichtenberg schreibt im Jahr 1783 einen Brief an Johann Friedrich Blumenbach, in dem er eine äußerst luzide Zusammenfassung von Hartleys… …Gehirn die Art. Allein da das Gehirn nur eine Masse ausmacht, so gräntzen die Abtheilungen an einander die Cammer an die Regierung, und die an die Justiz… …Cantzley so kan Ton an haut gout gräntzen und Rosenfarb an Wollust, Fischers Menuet, an Liebe so wohl als eine gebratene Schnepfe. Auf dieses gründet sich… …. Fibern des Gehirns die eine gewisse Schwingung offt empfangen haben, nehmen diese bey dem geringsten Reitz wieder auf. Alles sehr natürlich. […] Aber HE… …Instinckt an, sondern blos eine fühlende Maschine, wenn ich so reden darf, aus der Man alles machen kan, die aber durch die Vibrationen auf dem Boden des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Das Merseburger Gebetsbruchstück im literatur- und liturgiegeschichtlichen Kontext des deutschen Frühmittelalters

    Mathias Henkel
    …kleinerer althochdeutscher Sprachdenkmäler. Er bezweifelt, dass es sich um eine fragmentarische Abschrift einer Interlinearversion handele, und plädiert für… …eine Originalaufzeichnung. Steinmeyer stellt zudem erstmals fest, dass die lateinische Vorlage des MG aus dem Unde et memores des Canon Romanus stamme. 4… …zunächst eine Transkription geboten: Nec n[on] & ab inferis resurrectionis ioh ouh fon hellu arstannesses. íoh ouh in himilun diurliches ufstiges. brengemes… …Gebetsbruchstück im Kontext seiner Trägerhandschrift 1.1. Kurze Beschreibung der Sammelhandschrift Der Codex 136 der Domstiftsbibliothek Merseburg ist eine… …Sammelhandschrift, die aus fünf ursprünglich selbstständigen Faszikeln besteht. Das MG steht im vierten Faszikel. Da allein eine Untersuchung dieser Trägerhandschrift… …Blätter des Codex tragen in der oberen rechten Ecke eine Zählung mit Tinte, in der unteren rechten Ecke eine Zählung mit Bleistift. Die meisten… …bietet sowohl liturgische als auch kanonistische Texte, z.B. verschiedene Cantica, darunter einen nachgetragenen neumierten Hymnus (fol. 34 r ) sowie eine… …Eine Untersuchung der Lagenverhältnisse der Handschrift, die auch Auskunft über Gebrauch und Überlieferung der einzelnen Faszikel geben könnte, wäre… …den ersten Blättern von einer zweiten Hand versehen wurde, sprechen für eine professionelle Herstellung im klösterlichen Skriptorium. Die karolingischen… …Beschriftung der Blätter mit dem Haupttext, den Korrekturen und den Nachträgen ist eine Flüssigkeit auf die vordere Außenseite (fol. 52 r ) geraten. Von diesem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Gisela Kornrumpf: Vom Codex Manesse zur Kolmarer Liederhandschrift. Aspekte der Überlieferung, Formtraditionen, Texte.

    Gert Hübner
    …verdanken sind ihnen viele grundsätzliche und noch viel mehr Detaileinsichten in die Geschichte der Liedüberlieferung. Zehn dieser Aufsätze und eine Rezension… …Tons“ erschien 1979 als Rezension von Walter Rölls Monographie über die Geschichte des Baranttons. 2 Weil die Rezensentin eine in Rudolf Losses Sammlung… …Melodien deutschsprachiger weltlicher Lieder zu dichten, bietet eine Handhabe für deren Rückdatierung und dokumentiert zugleich ein Interesse gelehrter… …enthält der Band eine derartige Fallanalyse (zum „Hausgeschirr“ und einem lateinischen Spottlied aus der Losse-Sammlung), die in die programmatische Frage… …übrigens eine Gemeinsamkeit zwischen – ansonsten nicht immer durch augenfällige Familienähnlichkeiten verbundenen – überlieferungsgeschichtlichen Fallstudien… …-typologie der deutschsprachigen Lieddichtung des Mittelalters“ auch schon die Typologie oder gar die Geschichte geschrieben wäre. Welche Fragen eine solche… …Synthese zu leiten hätten, geben die Fallstudien wesentlich deutlicher zu erkennen als die Gestalt, die sie haben könnte. Eine programmatische Skizze dazu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2011

    Wolfgang Ranke: Theatermoral. Moralische Argumentation und dramatische Kommunikation in der Tragödie der Aufklärung

    Céline Kaiser
    …zwischen Moses Mendelssohn, Gotthold Ephraim Lessing und Friedrich Nicolai, die man als eine Urszene der Dramentheorie der Aufklärung beschreiben könnte. Wie… …rechtfertigen wäre? Mendelssohns Antwort auf die Problematik der Theatermoral kommt in Rankes Monographie eine Schlüsselbedeutung zu: Es ist der… …im Anschluss an Umberto Eco konzipiert, kritisch zu diskutieren gewesen. Betrachtet man den Leser letztlich als eine Funktion der Textstruktur, läuft…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Gunhild Roth und Volker Honemann: Jammerruf der Toten. Untersuchung und Edition einer lateinisch-mittelhochdeutschen Textgruppe

    Helmut Tervooren
    …. 11–22). Eine kurze charakterisierende Beschreibung (gemeinsame Grundkonstellation, Traditionshorizont, Form) beschließt das 2. Kapitel. Zentrum des… …vor Augen und damit eine verlässliche Grundlage, auf die sie ihre literaturwissenschaftlichen Analysen und ihre Interpretationen stellen können. Am Ende… …„Planctus“, des „Jammerrufes 1b“ und des „Jammerrufes 2“. Leider sind sie in einem Format abgebildet, das kaum noch lesbar ist. Summa: Eine gut gearbeitete…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2011

    Hans Wellmann: Deutsche Grammatik. Laut. Wort. Satz. Text.

    Norbert Richard Wolf
    …bestimmen den Rahmen, die Schwerpunkte und Art der Darstellung mit.“ (S. 15) In der Tat, wir haben eine besondere Grammatik vor uns: Das ganze Buch ist leicht… …Jahrhunderte mit anderen Sprachen stand, hat eine dritte Vokalreihe in das Phonemsystem des Deutschen gebracht. Während das Phoneminventar dem Aufbau von… …Satzform, über Thema-Rhema-Struktur oder über Modalität bzw. Emotionalität zu informieren. Suprasegmentalia gehörten ohne Zweifel in eine Grammatik. Die… …vermieden. An deren Stelle stehen sprachliche Ausdrücke, die ihrerseits wieder mehrere 456 Buchbesprechungen Funktionen haben (können). Ob allerdings eine… …„Konjunktion“ wie indem schon eine Sprechereinstellung ausdrückt, ja ob dies ein Modalsatz, der mit indem eingeleitet ist, tut, das bleibe dahingestellt, genauso… …wie hier nicht die Frage beantwortet werden muss, ob auch nicht-epistemisch verwendete Modalverben eine Sprechersteinstellung formulieren. – Sind…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2011

    Kohlhaas und K. Zur Prozessführung bei Kleist und Kafka

    Friedrich Balke
    …zehnten Male.“ Und er fügt hinzu: „Das ist eine Geschichte, die ich mit wirklicher Gottesfurcht lese, ein Staunen faßt mich über das andere, wäre nicht der… …Einrichtung der Aktenversendung, die bis dahin das Gerichtsverfahren trug, funktionslos wurde. Seit diesem Zeitpunkt werden Akten „zur Chiffre für eine… …Rechtssprechen als Zustellen, Ankommen und Übertragen geht, steht von Anfang an außer Zweifel. Eine erste Zustellung auf der Geheimschreiberei in Dresden gelingt… …gerichtliche Heimsuchung ebenfalls eine Form der Rechtsverweigerung darstellt, denn das Gericht, so sehr es auch das Leben des Angeklagten bestimmt, ist „im… …Grund in der Besonderheit des Inquisitionsverfahren, dass seine Ermittlungen auf einen Verdacht bzw. eine Schuldvermutung hin aufnimmt, die im Falle… …Verhaftung – eine Verhaftung ohne Mitteilung von Gründen, die im Laufe des Prozesses erst noch beigebracht werden müssen – formuliert sich auf der Grundlage… …Veröffentlichung der „abschließenden Entscheidungen des Gerichts“ 31 , sondern unmittelbar zur Vollstreckung des Urteils, das sich dann als eine spektakuläre… …zurückführen, in dem es heiße, dass die ermittelnden Behörden „von der Schuld angezogen“ werden und im Übrigen, bevor sie eine Verhaftung verfügen, „sich sehr… …genau über die Gründe der Verhaftung und die Person des Verhafteten unterrichten“ 33 , eine Formulierung, deren unfreiwillige Ironie darin besteht, dass… …wäre“. Während also Freispruch und Verurteilung unter rechtsstaatlichen Bedingungen eine Disjunktion bilden, sieht der Prozess, den Kafka beschreibt, die…
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