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51 Treffer, Seite 1 von 6, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Silvia Schmitz: Die Poetik der Adaptation. Literarische inventio im „Eneas“ Heinrichs von Veldeke, Niemeyer, Tübingen 2007 (Hermaea. Germanistische Forschungen. N. F. 113), VI und 385 Seiten.

    Martin Baisch
    …poetischen Arbeitsschritte und Arbeitsweisen vorzustellen, unter denen diese hochmittelalterliche Texte – gearbeitet meist nach französischen oder lateinischen… …umfangreiche Einleitung führt mittels eines intensiven Forschungsüberblicks in diese Thematik ein: Als Ausgangspunkt wird die bekannte deutsch-französische… …habituell „in rhetorisch-poetischen Prinzipien“ niedergelegt, „die […] den dichterischen Spielraum der Autoren begrenzen“ (S. 12). Diese seien damit „inneren… …Herborts von Fritzlar analysiert. Ziel ist es, jene Bilder zu untersuchen, die diese Autoren als Bearbeiter des Trojastoffes von ihrer Autorschaft entwerfen… …Versübertragung des Alten Testaments Benoîts „Roman de Troie“ auf. Diese Prologbearbeitung weist nur geringe Modifikationen auf: Sein Anliegen bei der Adaptation…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Rolf Thieroff, Petra M. Vogel: Flexion, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2009 (Kurze Einführungen in die Germanistische Linguistik, Bd. 7), 100 Seiten

    Klaus-Peter Wegera
    …der Flexion im Rahmen der Grammatikographie im Allgemeinen zukommt. Umso mehr ist diese Einführung, die damit zugleich auch eine große Lakune füllen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Historia literaria. Neuordnungen des Wissens im 17. und 18. Jahrhundert, hg. v. Frank Grunert u. Friedrich Vollhardt, Akademie, Berlin 2007.

    Jörg Wesche
    …literaria ins Zentrum. Als leuchtende Fackel erscheint diese auf einem Titelkupfer zu Jacob Friedrich Reimmanns „Versuch einer Einleitung in die Historiam…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Die Einrichtung der Literatur

    Arne Höcker, Ulrich Plass
    …allgemeine Formel gefunden: „Literaturgeschichte [ist] immer die Geschichte der Möglichkeit von Literatur.“ 2 Man ist versucht, diese Aussage weiter… …Verständnis literarischer Texte einschränken und begrenzen würden, und indem er diese Rahmungen mit einer „Theorie des ‚Textes‘“ substituiert, die wiederum…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Christiane Arndt: Abschied von der Wirklichkeit: Probleme bei der Darstellung von Realität im deutschsprachigen literarischen Realismus, Rombach, Freiburg 2009.

    Kathrin Maurer
    …ist die ausgezeichnete Leistung von Christiane Arndt, diese in ein neues Licht zu setzen, indem sie das selbstreflexive Moment der realistischen Texte… …von traditionellen Erzähltechniken!) gegen diese Versuche an, die Wirklichkeit festzuhalten, und inszenieren dabei gerade die Konstruiertheit der… …referentialisierbaren Wirklichkeit und bestärkt seine poetische Autonomie durch die Geschlossenheit der Erzählung. Diese literarische Inszenierung eines Verlusts einer… …folgend – schaffen es die Texte nicht, diese fremdreferentiellen Ordnungsprinzipien auf eine Weise zu implementieren, dass sie Wirklichkeit problemlos… …abbilden könnten. Vielmehr entwickeln diese taxonomischen Prinzipien in Stifters Texten ihr eigenes poetisches Potenzial und protokollieren den Verlust der… …überwinden, doch scheinen ihre Textanalysen diese zum Teil wieder zu rehabilitieren. Ihr Ziel formuliert die Autorin denn so: „Den in der folgenden Analyse… …Fremdreferenz Stifters Poetik des Sammelns neu gewichtet). 1 Diese theoretischen Bedenken sollen aber keineswegs die Qualität des Werkes von Arndt herabsetzen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Theo Buck: „Der Poet, der sich vollendet“. Goethes Lehr- und Wanderjahre, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2008.

    Safia Azzouni
    …, Notizen, Briefen bis hin zu Haushaltsrechnungen erschöpfend dokumentiert zu sein. Andererseits hat Goethe auch in diese vermeintlich authentische… …Briefe. Diese Autodafés vermerkte er wiederum in Tagebuchaufzeichnungen, wodurch die Eingriffe formal nachvollziehbar bleiben, inhaltlich aber mangels… …„Fremdlings-Reisetritt“ aus dem Gedicht „Der Wanderer“ von 1772. Diese Formulierung entspricht Goethes poetischer Haltung, einer Mischung aus inhaltlicher Nähe und formaler… …und interpretiert Buck parallel zur Lebensbeschreibung exemplarisch im jeweiligen Zeitraum entstandene Texte, in erster Linie Gedichte. Diese… …„Faust“ oder „Wilhelm Meisters Wanderjahre“ ermöglicht. Entscheidend für diese künstlerische Entwicklung ist das von Buck nachgezeichnete Verfahren Goethes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Periodisierung und Interesse. Die Mitte des 20. Jahrhunderts im Fokus der germanistischen Sprachgeschichtsschreibung

    Thorsten Roelcke
    …Mitte des 20. Jh.s als Beginn einer neuen sprachgeschichtlichen Periode des Deutschen: Neben genuin linguistischen Erkenntnisinteressen ist diese… …Mitte des 20. Jh.s auf diese verschiedenen Periodisierungsinteressen und deren gesellschaftsgeschichtliche Hintergründe hin untersucht. Eine zentrale… …These besteht dabei darin, dass sich diese Interessen im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte immer wieder und immer weiter von der germanistischen… …überlieferungsgeschichtlicher Merkmale charakterisiert. 7 Diese Dreiteilung entspricht im Wesentlichen derjenigen, die Grimm bereits der ersten Auflage des ersten Bandes der… …„Deutschen Grammatik“ 8 zu Grunde legt. In der zweiten Auflage des ersten Bandes9 problematisiert er hingegen diese Dreiteilung und weist auf eine Lücke… …Dreiteilung mitsamt der Lücke ähnelt, aber doch eine eigenständige Einteilung erkennen lässt (vgl. Abb. 1). Diese Einteilung selbst ist von einer verblüffenden… …Inlandsgermanistik intensiv geführt wird. Als Beispiel für diese Diskussion sei ein Aufsatz von Rolf Bräuer herausgegriffen, der in einem Sammelband der Akademie der… …unterstellen. Wie auch immer diese drei Periodisierungsinteressen jeweils gewichtet sein mögen, so tritt bei Schildt zumindest implizit ein weiteres Interesse… …die Perioden Ahd., Mhd., Frnhd., Nhd.“ angelehnt werden, ebd. S. 29. 33 Ebd., S. 30–150. 34 Ebd., S. 145–150. 35 Ebd., S. 28f. 36 Diese Beobachtung… …Kriterien und Merkmalen begründet wird. Eggers rechtfertigt diese Vorgehensweise durch den „brauchbaren Rahmen“, 39 den diese Periodisierung abgebe: Es sei…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2010

    Hans Richard Brittnacher, Magnus Klaue (Hg.): Unterwegs. Zur Poetik des Vagabundentums im 20. Jahrhundert, Böhlau, Köln, Weimar, Wien 2008.

    Daniela Gretz
    …, Eingebungen und Bedürfnissen steht. Vor allem diese Eigenwilligkeit ist es wohl, welche die Jahrhunderte andauernde Anziehungskraft dieser Figur auf… …, deren Unbestimmbarkeit sich in einer fast unbegrenzten Vielzahl literarischer Funktionen niederschlägt. Diese Fülle von Motivationen berücksichtigt der… …Spaziergängern Franz Kafka, Robert Walser und Franz Hessel demonstrieren, ist diese keineswegs ein Novum der Nachkriegszeit; bereits in den zwanziger Jahren ist… …als Stärke des Sammelbandes angesehen werden, da auf diese Weise die thematische Breite eines Motivkomplexes in den Blick kommt, der, wie auch die… …Lasker-Schülers ist. Nach ihrer Vertreibung aus Deutschland radikalisiert die Dichterin diese Auflösungsprozesse, indem sie sich dem Ethos des Bewahrens einer… …Nomadentums bei Christian Kracht. Nicht zufällig steht dieser Beitrag am Ende des Bandes: Neben der chronologischen Einordnung der Autoren dürfte diese… …Vorgängern und Geistesverwandten auf diese Weise deutlicher hervorzuheben ist. Auch würden so die literaturwissenschaftlichen Fragen an den Vagabunden in den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2010

    Vermöbelt. Bewegliches und Unbewegliches bei Thomas Bernhard

    Elke Siegel
    …, scheint diese Dachkammer dem unauflöslichen Konflikt zwischen Idee und Gegenständen, Denken und Mobiliar einen Ausweg zu bieten. Der Erzähler folgt dem… …„das Unglaublichste überhaupt, wo wir […] nicht das geringste getan haben, um diese Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände uns zu erhalten“. 4 Die Möbel… …, das Familienvermächtnis, repräsentieren eine eigenbewegliche und unkontrollierbare Menge; ja, es ist, als ob sich diese Menge nicht mehr zusammenhalten… …aber, und seiner eigenen ehemaligen Verfallenheit an diese, ist die Möblierung, sind die „Möbel und anderen Kunstgegenstände“, die „Möbel und andere… …einen gänzlich anderen Blick auf diese Umgebung: Hat er das Zimmer als das „schönste“ bezeichnet, so unterzieht der Erzähler nun eine Gesellschaftsschicht… …Protagonisten Halt und Anhalt. Am eindringlichsten ist diese Positionalität vielleicht in dem Roman „Holzfällen“ markiert – einem Text, der seinen Rhythmus der… …. 629 Elke Siegel – dieses Ideal der Entsprechung von Charakter und Kammer – haben Roithamer und seine Schwester nicht überlebt. Diese „höllersche… …die Bearbeitung, aber auch das Totengedenken über diese Dachkammer, durch sie und ihre Einrichtung hindurch zu verlaufen habe. Es ist eine… …. Altensam, die Herkunft Roithamers, heißt Aushöhlung. Das hölzerne Zuhause ist hohl, jedes Möbelstück ist nichts anderes als Fraß für den Holzwurm. Diese… …oder gar das Gedachte zu Papier zu bringen, diese Einsicht lässt sich aus so manchem Text von Thomas Bernhard destillieren. Doch selten ist die Qual der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2010

    Die bor(a)-Bildungen im Alt- und Mittelhochdeutschen und Mittelniederländischen. Lexikalische Semantik zwischen Etymologie, Syntax, Wortbildungslehre und Stilistik

    Ralf Plate
    …Stilfigur der Litotes vorkommen. Diese litotische Bedeutung der bor(e)-Bildungen war bereits lexikalisiert, als sich der Wandel von der ahd. zur mhd… …‚allzu BA‘, und diese Übermaß-Bedeutung lässt sich gut anschließen an die etymologische Beziehung zu dem ahd. Substantiv bor ‚Höhe‘. Besser anschließen… …, nämlich im Sinne der sogenannten „mittelhochdeutschen Ironie“. Diese Stilfigur war erst einige Jahre zuvor von Benecke in die Forschung eingeführt worden… …: Die „ironische“ Bedeutung ist lexikalisiert und bedarf der Negationspartikel nicht; wo diese dennoch erscheint, steht sie pleonastisch. Die Einwände… ….: Während diese in nicht-litotischer Bedeutung einen geringen Grad von etwas bezeichnen, wird für die bor-Bildungen im Gegenteil steigernde Bedeutung… …bedeutung gewendeten mit bor u. enbor zusammengesetzten adjectivis.“ 367 Ralf Plate Ausdrücken als sekundär aufzufassen wäre, müsste sich diese Erscheinung im… …Bedeutung von bor (‚nicht sehr‘) schon voraus. Wie kommt diese in nicht-negierten Sätzen zustande? – Die „verneinenden Sätze“ wären nach Müllers… …widersprüchliche Befund mitgeteilt, dass die bor-Bildungen „slechts met eene ontkenning verbonden“ seien, dass diese obligatorische Negation allerdings „evenwel als… …ne-bor so viel wie ‚gar nicht‘ heisst. Diese Gebrauchsweise ist im classischen Mittelhochdeutschen natürlich ganz unzweifelhaft. Ich möchte demgegenüber… …, S. 154: Die Negationspartikel ne geht „onmidellijk aan het werkw. vooraf“. Gegen diese Feststellung lässt sich Stoett dann aber von der Darstellung…
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