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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Gattungspolitik. Über das Verhältnis von medienästhetischer Normativität und anthropologischer Differenz in Lessings Laokoon

    Friedrich Balke
    …Raumkunst zu bestimmen. Die Literatur erzählt Geschichten, die, wie man seit Aristoteles weiß, gewöhnlich einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben, also zu… …Künste – seine Leistung besteht darin, die Mimesis selbst einer zeichen-, einige Leser haben sogar gesagt: einer medientheoretischen Differenzierung zu… …sie, statt den einen „prägnanten Augenblick“ zu zeigen, „in ein einziges Gemälde die ganze Folge einer Geschichte zu bringen gesucht haben. Wie z.B… …ihrer Gegenstände nicht geadelt werden, zu natürlich, als daß nicht auch die Griechen ihren Pauson, ihren Pyreicus sollten gehabt haben. Sie hatten sie… …faciale Organisation. Am Beispiel zweier berühmter Gemälde des antiken Malers Timomachus, der „Vorwürfe des äußersten Affekts am liebsten gewählet zu haben… …Wert der Landschaftsmaler. Die Griechen und Italiäner haben keine.“ (Lessing: Paralipomena zum Laokoon [Anm. 3], S. 260.) 491 Friedrich Balke Lessing… …„Umstrickungen mit Gewalt befreien“ will. 49 Goethe zufolge haben die malerisch präsentierten Schlangen – allen mythologischen Erläuterungen zum Trotz – ihre Opfer… …entbehrliche, aber gefährliche „Vergnügen“ zum Endzweck haben: Aus diesem Gesichtspunkte glaube ich in gewissen alten Erzählungen, die man geradezu als Lügen… …dem Gotte geweidet, und der verwirrende Traum erweckte das Bild des Tieres. […] Denn eine Ursache mußte es wohl haben, warum die ehebrecherische… …Göttliche für sich selbst, sich darstellend auf sinnliche äußerliche Weise. […] Dieses Geistige kann keine andere Gestalt haben als die menschliche Gestalt.“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Sankt Galler Nibelungenhandschrift (Cod. Sang. 857). Digitalfaksimile CD-ROM für Windows und Macintosh, hg. v. Stiftsbibliothek St. Gallen/Basler "Parzival"-Projekt, St. Gallen 2003 (Codices Electronici Sangallenses 1)

    Martin Baisch
    …Artusromans und der religiösen Epik. Die Handschrift, an der drei Haupt- und vier Nebenschreiber gearbeitet haben, enthält bzw. enthielt Wolframs von Eschenbach… …Buchbesprechungen vermutet 4 und schließlich auch chronologische Gründe für die Reihung der Texte – sollte sie in mittelalterlicher Zeit so vorgelegen haben –…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Hartmann von Aue: Erec, hg. v. Manfred Günter Scholz, Übersetzung v. Susanne Held. Hartmann von Aue: Gregorius, Der Arme Heinrich, Iwein, hg. und übs. v. Volker Mertens. Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt/Main 2004 (Bibliothek des Mittelalters 6-7), 1069 Seiten, 1108 Seiten

    Joachim Bumke
    …., Konjekturen, die alle späteren Herausgeber übernommen haben. Hans Ried hat seine „Erec“-Vorlage zum Teil sehr flüchtig kopiert. Viele Schreibfehler sind leicht… …Schuldner der Saelde‘) konjiziert, was Leitzmann und Gärtner- Cormeau übernommen haben. 129 Buchbesprechungen Beim Eintritt in den Garten von Joie de la curt… …methodisch bedenklich, einen kritischen Text zu erarbeiten, der die beiden Fassungen kombiniert. Gerade das aber haben alle „Iwein“-Ausgaben seit Benecke und… …ersten wissenschaftlichen Ausgabe von Karl Lachmann (1838) haben alle Ausgaben die älteste Handschrift A (Rom, Vaticana, Cod. Reg. Lat. 1354) als… …auch keine dritte Fassung. Ob sich die Fassungen erst in der Sammelüberlieferung herausgebildet haben und ob es davor einen einheitlichen, von Hartmann… …haben. Wie die meisten Editionen seit der ersten kritischen Ausgabe von Moriz Haupt Leipzig 21881) basiert auch Mertens’ neue Ausgabe auf der 1870 in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Das Theater der Weltgerichtspiele - Tatsachen und Mutmaßungen

    Hansjürgen Linke
    …Aufführungszeugnisse lassen sich mit bekannten Texten in Verbindung bringen. 5 Das bedeutet: es muss einerseits viel mehr Texte gegeben haben als erhalten bzw. bekannt… …Illustration zum Kopenhagener Weltgerichtspiel (vgl. Anm. 27) – gehabt haben. Ob dieses Tor so in einen Höllenrachen eingesetzt war, wie das die Illustrationen… …Weltgerichtspiel I aus dem 2. Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts gestanden haben könnte – wenn es sie nicht sogar selbst begründet hat. Der Bühnenstand für das Gericht… …Beisitzer-Bank (d. h. also eine Stufe höher) gesessen haben. 363 Hansjürgen Linke (Apc 4,1 Ascende huc) als auch dem Erfordernis allseitig uneingeschränkter… …mit ihm, den Engeln und Maria auf die Bühne gekommen sein 40 und sich auf ihr niedergelassen haben (L I 272c). 33 LI 272b, M 12, W 391c/d. So auch am… …ausgesehen haben könnten. Die eine: Der vordere Abschluss der untersten Stufe des Gerichts-Podestes könnte mit Türen/Luken verschlossen gewesen sein, durch… …. soweit es ihn gegeben haben sollte, wo auf der Bühne er zu lokalisieren ist. Gesichert ist er nur für zwei Stücke. In ihnen tritt Gottvater selbst auf: Im… …seinem Thron erhalten werden50 , dann bleibt offen, was die Regenten der Spiele am Ende mit diesen Textvorgaben gemacht haben. Sie können sie in… …belassen haben, um auf diese Weise die Einbildungskraft des Publikums anzuregen und beides, Ort und Handlung, in ihrer Imagination zu evozieren. Dasselbe… …Weltgerichtspiel-Bühne die Guttaten der Auserwählten zumindest pantomimisch aus dem „Buch des Lebens“ vorgelesen haben. 59 Mit Gewissheit hält er im Berliner…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Regenschirmforschung

    Robert Walsers Bildungskritik im Zusammenhang der moralistischen Tradition
    Georg Stanitzek
    …sind, die paradoxerweise das Steuer der Regierung in der Hand haben.“ (Carl Seelig: Wanderungen mit Robert Walser, Leipzig 1989, S. 60 [25. 10. 1944]). 7… …Preis einer gewissen Vereinfachung zu haben. Sie übersieht ein Spezifikum des Bildungsdiskurses selber: die Tatsache nämlich, dass Bildung immer auch… …, genossen, gelesen und nach ihrem ganzen Umfang hin verstanden zu haben. Da sitzen sie dann, trinken den Kaffee aus sehr hübschem, möglichst auf altertümliche… …mitspielen mögen; etwa in der anekdotisch überlieferten Rede, die Walser in einem Salon an Hugo von Hofmannsthal gerichtet haben soll: „Könnten Sie nicht ein… …Kritik des ‚Blaustrumpfs‘ gegeben: „Was ich hervorgehoben haben möchte, ist, daß es nach meiner Meinung sowohl weibliche wie männliche Blaustrümpfe gibt… …, dem nachzugehen bleibt. 41 Allerdings haben wir bislang im Wesentlichen nur Walsers Abhängigkeit von bildungskritischen Positionen aufgewiesen. Für die… …., S. 80 [29. 12. 1946]). 39 „Ich kann übrigens Bücher bewundern und sie nachher wegwerfen, sie sind ja in Buchhandlungen immer wieder zu haben.“ (Robert… …liebenswürdige wie gescheite und nützliche Idee gehabt haben. Regenwetter, das einen Regenschirm dienlich macht, haben wir in letzter Zeit ja genug und es wird… …morgendlichen rush hour gewidmeten Skizze heißt es über zur täglichen Arbeit Strebende, dass sie sich, „bevor sie von zu Hause fortgingen, gefragt haben [werden]… …„eilig laufen [macht], die keinen Schirm bei sich haben“. 51 Warum keinen Regenschirm tragen? In einer sogenannten „Naturstudie“ heißt es: „Besser ist noch…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2007

    Eckehard Simon, Die Anfänge des weltlichen deutschen Schauspiels 1370-1530. Untersuchung und Dokumentation

    Thomas Habel
    …Gerüst. Als ebenso unverzichtbare Ergänzung aber haben die Funde und Neubewertungen zu gelten, die Simon in den letzten Jahren aufgrund seiner… …systematischen Sichtung von einschlägigen Archivalien und Text-Zeugen gelungen sind. Erst sie haben das Fundament für die jetzt erfolgte grundlegende… …Spiel-Überlieferung aber kam es auch auf diesem Wege nicht. Ob wir heute Kenntnis von einem weltlichen Spiel haben oder nicht, bleibt somit letztlich eine Frage von… …, die Zirkelgesellschaft und die Kaufleutekompanie, haben ab 1430 bzw. 1450 etwa 100 bis 120 fastnächtliche Spiele auf der aus Flandern ‚importierten‘… …Sammlung [Anm. 7] wiedergegeben. 457 Buchbesprechungen Spott- und Schimpfspiele haben offenbar in dieses Repertoire gehört. 8 Neben diesen sozusagen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Sängerpolemik und literarischer Selbstbezug in der Sangspruchdichtung: Aspekte der Streitkommunikation

    Margret Egidi
    …, einen Komplex von Strophen, die dialogischen Charakter haben, die Rol- 1 Burghart Wachinger: Sängerkrieg. Untersuchungen zur Spruchdichtung des 13… …Konstituierung besagter Rollen mag vielleicht mit der Profilierung der Autoren als Berufsmeister zu tun haben, aus der sich ein wesentlicher Aspekt der Definierung… …ihrer ‚Person‘ (nicht einer Rolle) ergab. Dies kann zwar – als eine Möglichkeit – gerade auch die Zurechnung von Polemik etc. zur ‚Person‘ gefördert haben… …. Andererseits aber kann die Identität der Beteiligten als Berufsliteraten (bzw. die entsprechende Zuschreibung) vielleicht auch bewirkt haben, dass die… …könnten sich Rollen im literarischen Streit und Erwartungen an sie geformt haben, die zwar – wie die Sänger-Rolle in der Aufführung grundsätzlich –… …zum Folgenden ebd., S. 17–23. Für die Formulierung poetologischer Positionen haben Reinmar „und sein Werk [...] die Funktion eines Exempels“ (S. 23). 25… …Warnung vor der Hölle aufgegefasst haben. 29 Es ist also auch hier wieder mit beiden Möglichkeiten zu rechnen, mit der Zurechnung zur ‚Person‘ und der… …dagegen haben sich Fürwurf und Straflied textintern zu festen Typen auskristallisiert31 ; wie die Institution der Merker selbst verweisen diese Liedtypen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2007

    Carsten Jakobi: Der kleine Sieg über den Antisemitismus. Darstellung und Deutung der nationalsozialistischen Judenverfolgung im deutschsprachigen Zeitstück des Exils 1933-1945, Niemeyer, Tübingen 2005.

    Stephan Braese
    …unter der Diktatur“ (159) mögen die Sorge des Regisseurs Slatan Dudow geweckt haben, die Aufführung des Zyklus könnte „zu depressiv“ (158) werden. Aber… …haben – eine vielfältig weiterführende Einsicht, nicht beschränkt auf das Feld der Exilforschung. Wohl mag die abschließend vorgenommene Feststellung…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2007

    Laryngale im Germanischen - zwei Fallstudien

    Stefan Zimmer
    …german. Sprache gewirkt haben. Die beiden folgenden Fallstudien sollen zeigen, dass die konsequente Berücksichtung der Laryngale dazu beitragen kann, alte… …keinesfalls zwingend. Puhvel hat das Verdienst, die einzige sichere Kollokation der beiden hier diskutierten Wurzeln entdeckt zu haben. Diese ist aber viel zu…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2007

    Dietmar Till: Das doppelte Erhabene. Eine Argumentationsfigur von der Antike bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, Niemeyer, Tübingen 2006.

    Eric Baker
    …gewirkt haben. Es war aber von kaum zu überschätzender Bedeutung sowohl für die frühe naturwissenschaftliche Revolution, wie für die aufgeklärte Kritik an… …dem christlichen Offenbarungsglauben. Obwohl weder Tuveson noch Nicolson es eigentlich erkannt haben, war dies die Quelle, aus der das Erhabene im 17…
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