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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Subversives weibliches Wissen im „Nibelungenlied“

    Ingeborg Robles
    …of action in the “Nibelungenlied”. 1. Wissensfragen Wer weiß was? Diese Frage ließe sich an das „Nibelungenlied“ stellen. Und: Welche Bedeutung ergibt… …Rats. Implizit verweist Müller damit auf den Ausschluss der Frauen vom politischen Handeln, da diese nicht an der öffentlichen Sphäre des gemeinsamen… …herauszustreichen. So wird beispielsweise betont, dass Sivrit die Nibelungen nicht kennt, während diese durchaus wissen, wer er ist („hie kumt der starke Sîvrit, der… …von Tronege Hagene: „nu sîn gote willekomen diese degene, der voget von Bechelâren unt alle sîne man. “ der antpfanc wart mit êre den snellen Hiunen… …: Sivrit und nicht Gunther habe Prünhilts Unschuld genommen. Zum Beweis zieht Kriemhilt Ring und Gürtel hervor. Diese Objekte offenbaren etwas und führen… …diese Frage und zieht daraus ihre Schlussfolgerung. Eine Transformation vollzieht sich. Einen Moment lang sehen wir Kriemhilt, wie sie sich, sobald sie… …durch weibliches Wissen. Aber es bleibt nicht dabei. Kriemhilt ist inzwischen mit Etzel verheiratet. Sie hat die Burgunden eingeladen, und diese beraten… …Vorahnung, sondern auf der realen Einschätzung der Ereignisse; aber dennoch kann sich diese Einschätzung erst im Rückblick als richtig erweisen. 25 Hier ist… …Andersson, Gernot Müller, Uppsala 1997, S. 133–144. 371 Ingeborg Robles Diese doppelte Bestimmtheit des Wissens aber kennzeichnete bisher gerade das Wissen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    „Todesfuge“ – „Todesorgel“: Zu Paul Celan und Robert Schindel

    Martin A. Hainz
    …zurückzieht, der diese textuelle Strategie als Plagiat verkennt. Es ist festzuhalten, dass primär das Trauern, nicht das Betrauerte in den Text Eingang gefunden… …, widersprechen diese Deutungen einander nicht. Den Witz in 16 Theo Buck: Muttersprache, Mördersprache, Aachen 1993, S. 38. 17 John Felstiner: Paul Celan. Eine… …haben muss; difficile est saturam non scribere, schwieriger, diese gleichsam Teil des vernichtend Kritisierten werden zu sehen. Der „nachblutende Witz“… …Gehorsam nicht gibt. Die schon angesprochene Selbstauflösung der orgelartigen Versuchsanordnung, als diese in ihrer Zerlegungsaktivität gleichfalls zwingend… …. 329–330); ob diese Unschuld auch jenen, die den Text abdruckten, zu konzedieren ist, bleibt fraglich … 237 Martin A. Hainz trüger also, wurde an Schindel… …seine Glätte als „Bemühen um die perfekte Beherrschung der deutschen Sprache“ 73 grotesk verkannt. Wie irrig diese Deutung ist, zeigt Schindels explizite… …unterscheide, ist, wie Rothschild irritiert bemerkt, nicht leicht auszumachen. 83 Vielleicht aber ist es genau diese marginal scheinende, von Schindel bei seiner… …einem Schibboleth 94 – das schon vor Celan in der Sprache durch die Sprache nicht realistisch war, vielmehr: real. Diese Klage fällt aus sich selbst… …ergeben Brüche. Celans Poesie und jene Schindels sind darum so wichtig, weil sie diese zeigen und es dem, der sie verstehend liest, gleichsam verunmöglichen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Weltbild, Kartenbild, geometrische Figur – Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten

    Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten
    Hartmut Kugler
    …der im Zusammenhang der Kartenherstellung von besonderer Bedeutung war; diese Linie wird aus diesem Grund im folgenden auch Entstehungsortstrahl… …hinnehmbar, wenn es sich um einzelne Ausnahmen handelte, und wenn diese Ausnahmen erklärt würden. Die Abweichungen sind aber nicht die Ausnahme, sondern die… …verlaufende ‚Entstehungsortstrahl‘ stets in die nordwestliche Kartenpartie, in der immer Europa liegt. Für diese Ausrichtung ist nicht die Basiskonstruktion… …erfahren. Diese Abwandlungen seien „im Rückgriff auf die einende Grundlage des Struktursystems nun als Versuche erkennbar, die vorgegebenen Regularien im… …‚Modifikationen‘ die prinzipielle Gültigkeit der ‚Basiskonstruktion‘ plausibel zu machen. Denn diese sei „in ihrer Gestaltung oft mit dem Anforderungspotential der… …projizierte ‚Entstehungsortstrahl‘ hätte die Städte Florenz und Straßburg und Aachen getroffen. Diese Städte haben mit der Entstehung der Ebstorfkarte nichts zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Hansjürgen Blinn, Wolf Gerhard Schmidt (Hg.): Shakespeare – deutsch. Bibliographie der Übersetzungen und Bearbeitungen. Zugleich Bestandsnachweis der Shakespeare-Übersetzungen der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek Weimar, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2003.

    Christine Roger
    …versehen wurden. Diese Rubrik umfasst wiederum drei Abteilungen: 1. Gesamtund Auswahlausgaben, 2. Textauswahl zu besonderen Zwecken, 3. Einzelausgaben. Sechs… …Reclam- und Schulausgaben der Werke Shakespeares vollständig anzugeben. Diese selbst verordnete Einschränkung wirft die Frage auf, ob nicht gerade…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Andrea Gnam: Sei meine Geliebte, Bild! Die literarische Rezeption der Medien seit der Romantik, Iudicium, München 2004.

    Volker C. Dörr
    …und dient nur als „Vehikel“ (S. 136) dazu, ein untergehendes Medium an seinen Standorten aufzusuchen und diese zu kartieren. Die Standortgebundenheit…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Andreas Maier: Die Verführung. Thomas Bernhards Prosa, Wallstein Verlag, Göttingen 2004.

    Bernd Fischer
    …Charakter. Diese Werke schließen sich wie kaum andere Texte in ihrer inneren Zeit, der Zeit ihrer Apperzeption, ihrer Lektüre ein und bilden inkommensurable…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Das Elch-Kapitel in der

    Reiner Hildebrandt
    …neun Bücher auf, innerhalb der Bücher sind die Einzelkapitel durchnummeriert, und diese Nummerierung ist zu jedem Buch auch einem vorangestellten… …haben. Auffällig ist bei ihnen, dass sie auch schon im Grundtext meist nur die lateinischen, nicht aber die deutschen Wörter enthalten, auch wenn diese im… …Zusätze in den Haupttext integriert. Hinsichtlich der stemmatischen Nähe von F und W sind folgende Aussagen zu machen: Diese beiden um oder kurz nach 1300… …. Diese dürften als unsystematische Versuche des Koautors/der Koautorin gelten, Hildegards Werk auch in rein lateinischer Gestalt zur Geltung zu bringen… …Zusatztexte in den Grundtext ablesen. Während nämlich in F diese Kapitel voll im fortlaufenden Text – wenn auch teilweise willkürlich in der Präfatio oder im… …dafür, dass auch diese beiden Texte auf das Original in zweifacher Textgestalt zurückgehen. Hier zunächst der Text in Gestalt der Aufbereitung meiner… …der Apparat C zu vergleichen. Zunächst findet sich in W der noch zur ahd. Form (h)elaho stimmende Beleg helho als einleitendes Kapitelstichwort. Diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Bilder und Gegenbilder des Philologen zwischen Aufklärung und Romantik

    Alexander Košenina
    …englischen Virtuoso und Gentleman scholar 8 – seines Zeichens Dilettant im positiven Sinne – entgegenzusetzen. Diese Gegenmacht der Philologie wird bevorzugt… …Aufklärungsdebatte beschriebene zwischen dem gesellschaftlichen Funktionsträger, der als Lehrer, Pfarrer oder Offizier eine Rolle tadellos und loyal erfüllt, diese… …und vermehrte Auflage besorgt durch Franz Muncker, Stuttgart [später: Berlin, Leipzig] 1886–1924, hier Bd. 4, S. 6 f. Im Folgenden wird diese Ausgabe… …Aufklärung des größeren Publikums anhand fasslicher Resultate der Gelehrsamkeit, diese selbst sollte aber wieder den Rückzug in die Abgeschlossenheit der… …oder reformierte neuhumanistische Lehrinstitute verdrängt. Diese pädagogischen Reformmodelle führen teilweise zu einer Reduktion, allenthalben aber zu… …diese Weise viele Worte „zer-Vossen“ 29 sieht, schließt sich dieser Kritik an: Die Griechen druckten den Laut ihrer Schöpse durch βη, βη aus, die Lateiner… …skizzierten imagologischen Panoramas kaum Wunder. Doch auch innerhalb der Respublica litteraria tut sich diese Zunft vor ihrem akademischen Aufschwung um 1800… …und deutenden Subjekt her. Außer von Professoren wird diese neue Lehre besonders wirksam von führenden Romantikern vertreten. „Philologie und… …philologischen Trieb befriedigen“ 67 und zu einem „absoluten Verstehen“ 68 führen. Detailbeobachtungen am Text haben auf diese Weise die Chance, in den weiteren…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Bildintensität – Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“

    Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“
    Hans Jürgen Scheuer
    …Daniel, die, nach der Logik des Romans konstruiert, rapide und sprunghaft auf vier âventiuren zusteuert und diese jeweils durch den Einsatz von list bricht… …gesaget, ir wæren drî (vv. 144-159). Damit verkörpert er im innersten Zirkel des Hofes die Verkehrung des unbedingten mâze- und Äquivalenz-Gebots. Diese… …werden kann [...]. Man kann diese Arbeitsweise der Entfunktionalisierung eines eigentlich fest gebundenen Motivs als ‚Fiktionalisierung‘ beschreiben. 22… …, deren Fehlfunktionen als dämonische Übersteigerungen bekämpft und abgewehrt werden müssen. Angesichts dessen drängen sich die Fragen auf, was diese… …Ausweg. Diese wird nämlich durch die gewalttätige Brautwerbung eines Zwerges namens Jurân bedroht, der über ein Schwert verfügt, das selbst die Haut des…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Altgermanistik und Universitätsreform, Berlin, 14.–15. 5. 2004

    Albrecht Dröse
    …neuerlich betont werde, dass per se der Text die Basis der Forschung bleibt. Diese innerfachliche Auseinandersetzung steht im Horizont einer umfassenden…
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