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72 Treffer, Seite 6 von 8, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Schreiben gegen die Katastrophe – Oskar Baums „Das Volk des harten Schlafs“ (1937) und Franz Werfels „Die vierzig Tag des Musa Dagh“ (1933)

    Oskar Baums „Das Volk des harten Schlafs“ (1937) und Franz Werfels „Die vierzig Tag des Musa Dagh“ (1933)
    Axel Stähler
    …in zwei historischen Romanen jüdischer Autoren, entstanden zwischen 1932 und 1935 angesichts des abzusehenden Scheiterns der ‚deutsch-jüdischen… …religiös-mystisch begründeten und über das bloß Nationale hinausweisenden (allerdings nur vage definierten) neuen „Mensch-an-sich-Seins“ auf der einen Seite (Werfel)… …und – als pragmatischere Alternative – das Beharren auf der Formierung einer nationalen Identität in einem souveränen jüdischen Staat auf der anderen… …Vorjahr erschienenem Roman „Die * Die im Titel vorweggenommene nicht-chronologische Abfolge der hier besprochenen Romane ist begründet mit der… …entsprechenden Argumentationsstruktur dieses Beitrags: Die literarische Reflexion der erzwungenen Erfahrung von Differenz und die Darstellung individueller und… …kollektiver Identitäten in der Literatur sollen hier vergleichend am Beispiel zweier Romane deutsch-jüdischer Autoren beleuchtet werden, die nahezu zeitgleich… …(zwischen 1932 und 1935) entstanden, zu einer Zeit, da in Deutschland die Lage der Juden immer prekärer, ihre Bedrohung durch den Nationalsozialismus immer… …unmittelbarer wurde. Beiden Romanen ist gemein, dass sie eine durch ‚Selbstwehr‘ erzielte ‚Volkswerdung‘ als Lösung des ‚jüdischen Problems‘ suggerieren. Der… …zionistische Kontext, der den allgemeinen Hintergrund dieser Erörterung bildet und vor dem insbesondere Oskar Baums „Das Volk des harten Schlafs“ gelesen werden… …muss, wird aus der Gegenüberstellung mit Max Brods Rezension des Romans und dessen allgemeinem Zionismusbegriff entwickelt. Da derselbe Hintergrund…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Vom Formalismus allegorischer Unmittelbarkeit – Zu Peter Czerwinskis ‚Allegorealität‘

    Zu Peter Czerwinskis ‚Allegorealität‘
    Katharina Philipowski
    …gewöhnlich wird die poetische Rede von der Wanderschaft des Herzens zur Minnedame als ein metaphorisches Sprechen aufgefasst, das den Zustand der minne… …wurde“ (S. 6), ob also der Metapherngebrauch des Mittelalters als Beispiel einer „nicht-symbolischen Kommunikation“ (S. 1) aufzufassen sei, in der… …Metaphern nicht fiktionales und übertragenes, sondern verdichtetes und unmittelbares Sprechen (S. 5), „mit sich selbst identisch und nicht der artifizielle… …Begreifens der Welt“ (S. 10) aufzufassen und argumentiert dafür, dass Metaphern auch als fortgesetzte Metaphern – also als Allegorien 2 – über eine „höhere… …und nicht „wie in der Moderne, ein systematisch-generatives Anordnen in mehreren Ebenen, auf einer senkrechten Achse“ (S. 29). Doch welcher Art ist die… …Czerwinski bezieht sich hier auf Quintilian, der die Allegorie als metaphora continua versteht und so mit der Metapher verknüpft (S. 7). 3 Also ein Modus von… …der Rezeption ablegen, um zu einer gleichsam ‚natürlichen‘ Art zu werden und eine verselbständigte Existenz zu führen? Czerwinskis Gretchenfrage, ob… …„Allegorien nicht eine Form der Darstellung, sondern eine Form der Wahrnehmung waren, also eine (unmittelbare) Form des Begreifens der Welt“ (S. 1), ob… …wollten, ließe sich der heuristische Zirkelschluss nicht durchbrechen, der darin besteht, dass von der Darstellung auf die ihr zugrunde liegende Wahrnehmung… …zurück geschlossen würde, nur um eben diese aus der Darstellung erschlossene Wahrnehmung in ihrer Darstellung bestätigt zu finden. So ist auch die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Textkohärenz und Erzählprinzip – Beobachtungen zu narrativen Sangsprüchen an einem Beispiel aus dem „Wartburgkrieg“-Komplex

    Beobachtungen zu narrativen Sangsprüchen an einem Beispiel aus dem „Wartburgkrieg“-Komplex
    Franziska Wenzel
    …Sangsprüchen an einem Beispiel aus dem „Wartburgkrieg“-Komplex 1 von Franziska W e n z e l , München Der Aufsatz fragt nach den Kohärenzregeln eines Texttyps… …, den man ‚narrativen Sangspruch‘ nennen könnte und der vor allem den Spruchgedichten des „Wartburgkrieg“-Komplexes eigen ist. Es sind Streitgedichte, die… …zusammenbinden. Die Strophen sind nicht nur durch den Erzählgegenstand und das Prinzip der wechselseitigen Rede, sondern z. B. auch durch das Prinzip des… …‚Stichwortgebens‘ miteinander vernetzt. Die zu beobachtende Brüchigkeit (Inkohärenz) der Texte, etwa hervorgerufen durch eingespeiste digressive (Kurz-)Geschichten… …principle of reciprocal speech, but also by the 1 Der Aufsatz basiert auf einem Vortrag, den ich anlässlich einer von der Fritz-Thyssen- Stiftung finanzierten… …Tagung „Die mittelhochdeutschen Gedichte vom ‚Wartburgkrieg‘“ auf Gut Willershausen vom 27.–29. 4. 2004 gehalten habe. Der Beitrag bündelt Beobachtungen… …der Projektarbeit zum „Wartburgkrieg“-Komplex, deren Ziel es ist, eine synoptische Textausgabe von „Fürstenlob“, „Rätselspiel“ und „Zabulons Buch“ mit… …der Arbeit und der Ausgabe liegt auf der überlieferungs- und sprachgeschichtlichen sowie der literarhistorischen Kommentierung der Strophen. Die… …Wiedergabe der Zitate in den Anhängen orientiert sich an den projektintern erarbeiteten Regeln für die Textpräsentation. 321 Franziska Wenzel principle of… …, as it is determined by the above-mentioned principles of narration and the stanza structure caused by them. I. Zum Status der Texte Der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Die „richtige Frequenz“: Ernest Hemingway und Raymond Carver in Ingo Schulzes Roman „Simple Storys“

    Friedhelm Marx
    …Schulze greift in seinem Roman „Simple Storys“ von 1998 erkennbar auf nordamerikanische Erzählvorbilder zurück. Der Aufsatz untersucht am Beispiel einiger… …Romankapitel die Spuren Ernest Hemingways und Raymond Carvers, die den „Simplen Storys“ eingeschrieben sind. Das Spektrum der intertextuellen Referenzen reicht… …„Simple Storys“ von 1998 gehört zu den Werken der Gegenwartsliteratur, die in ihrer (vorgeblichen) Simplizität, ihrer Figurenzeichnung und Dialogführung… …erkennbar durch nordamerikanische Erzähler geprägt sind. 1 Die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählten Geschichten aus der ostdeutschen Provinz fallen in… …die von der deutschen Vereinigung und ihren alltagsgeschichtlichen Folgen geprägten Jahre nach 1990. Hinsichtlich ihrer literarischen Vorbilder… …seinen Roman aus der ostdeutschen Provinz: Es war Zufall, daß ich nach Abschluß meines ersten Manuskripts Raymond Carver las. Plötzlich hatte ich einen Ton… …im Ohr, mit dem ich meine hiesige Gegenwart ansprechen konnte. Dadurch, daß ich versuchte, den Stil der „Short-Story“ eines Hemingway oder Carver auf… …Bremer: Versionen der Wende. Eine textanalytische Untersuchung erzählerischer Prosa junger deutscher Autoren zur Wiedervereinigung, Osnabrück 2002, S… …. 211–243. 2 Ingo Schulze: Lesen und Schreiben. Wie wird man Schriftsteller? Und warum? Auf der Suche nach Atemwende, Gleichnis, Zauberwort, in: Süddeutsche… …Zeitung Nr. 153, 6. Juli 2000, S. 18. 595 Friedhelm Marx Hinter diesen lakonischen Bemerkungen zur Entstehungsgeschichte der „Simplen Storys“ verbirgt sich…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    „Geltung ohne Bedeutung“ – Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben

    Zur Architektonik des Gesetzes bei Franz Kafka und Giorgio Agamben
    Susanne Lüdemann
    …Synkretismus begreifen, dem es nicht um ein besonderes Gesetz, sondern um die „reine Form des Gesetzes“ (Giorgio Agamben) zu tun ist. Agambens Interpretation der… …law in Kafka’s “Der Process” (The Trial) contains both Jewish and Christian, both spiritual and worldly elements. It can be understood as a pure… …mit dem Titel „Die Juden interpretieren verrückt“, einer Expertise zur Novelle 146 aus dem von Justinian kodifizierten Corpus Iuris, unterscheidet der… …französische Rechtshistoriker Pierre Legendre zwei Zugänge zum Gesetz: „Der römisch-christliche Zugang zum Gesetz ist auf die Wahrsprüche einer fleischgewordenen… …Macht gegründet, der jüdische Zugang zum Gesetz auf die Vermittlung der Interpreten des Textes.“ 1 Die römisch-christliche Textarchitektonik ist dabei… …nach Legendre durch einen ‚Instanzenzug‘ gekennzeichnet, der die ratio eines Textes, seinen ‚Sinn‘ oder seine ‚Bedeutung‘, an den „Körper eines einzigen… …Platz, den der Text in der Hierarchie der Texte [...] einnimmt. Von Stufe zu Stufe nach oben fortschreitend, werden wir am Ende auf einen obersten… …imaginären großen Einen, eben jenen fleischgewordenen Garanten der Wahrheit aller wahren Worte. […] Das bedeutet: Macht und Vernunft [Macht und die ratio des… …Textes] sind eins. Und das bedeutet zweitens: Der große Andere, der in der 1 Pierre Legendre: „Die Juden interpretieren verrückt.“ Gutachten zu einem… …der oberste Signifikant verweist, sind ebenfalls eins. Damit sind die beiden strukturgebenden Daten der römisch-christlichen Textarchitektonik genannt…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2005

    Brigitte Weingart: Ansteckende Wörter. Repräsentationen von AIDS, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2002.

    Elisabeth Strowick
    …Ansteckung im Sinne der spielenden Überbrückung von Diskurs- 313 Buchbesprechungen grenzen bzw. schrankenlosen interdiskursiven Rückkoppelung als Paradigma… …Unterschiede der verschiedenen Konzeptionen von Ansteckung übergangen würden. Im Unterschied zu der Tendenz, Ansteckung als metadisziplinäres Konzept zu… …etablieren, ist das Anliegen von Brigitte Weingarts in der edition suhrkamp erschienener Studie „Ansteckende Wörter. Repräsentationen von AIDS“ gerade die… …Analyse der politischen, historischen sowie gesellschaftlich-kulturellen Implikationen der Repräsentationen von AIDS und der in ihnen zirkulierenden… …konzentriert sich auf die deutschsprachigen Diskussionen und Rezeptionen von AIDS in den 1980er und frühen 1990er Jahren, wobei auch der dafür relevante… …US-amerikanische gesellschaftspolitische und theoretische Kontext konturiert wird. Neben der diskursanalytischen Untersuchung der Repräsentationen von AIDS macht die… …Literaturwissenschaftlerin Brigitte Weingart die jeweiligen Repräsentationsverfahren selbst zum Gegenstand der Analyse. Weingart fokussiert künstlerische Techniken, die sich… …autopathographische Texte (z.B. Krankheitsprotokolle, Tagebücher) unberücksichtigt bleiben, ist methodisch begründet: Instruiert von Michel Foucaults Analysen der Macht… …Techniken des „Parazitierens“ (S. 47) der Begriff der Repräsentation, den die Studie im Titel führt, seinerseits in die Krise gerät, wird von Weingart nicht… …nur auf theoretischer Ebene erörtert, sondern auch in 1 Vgl. Friedrich Kittler: Pest und Cholera. Die Geburt der Kulturwissenschaft aus dem Geiste…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2005

    Andreas Maier: Die Verführung. Thomas Bernhards Prosa, Wallstein Verlag, Göttingen 2004.

    Bernd Fischer
    …Buchbesprechungen Andreas Maier: Die Verführung. Thomas Bernhards Prosa, Wallstein Verlag, Göttingen 2004. Zweifellos ist Thomas Bernhard, der… …dem Werk den Prozess und lässt es gegen sich selbst zeugen. Aufgerufen werden der Chronologie ihres Erscheinens nach die Erzählungen und Romane von… …Thomas Bernhard, schließlich die autobiographischen Texte. Und tatsächlich: Muster mikrologischen Lesens, in der Diktion nüchtern und klar – allein die… …fehlende Flexion der Werktitel stört –, überzeugen Maiers bohrende Analysen vor allem der erzählerischen Strukturen, des inszenatorischen Arrangements der… …zentralen Monologe, der faktischen und gedanklichen Sachhaltigkeit auf der grammatischen Bedeutungsebene völlig. Maier schließt: Der Leser, der auf die… …, Schwindler und Fälscher, der authentisch und tiefsinnig zu sein vorgebe und doch nur radotiere. Der Einspruch gegen ein solches essentialistisches Verdikt… …liegt auf der Hand. Bei aller Transparenz der Beweisführung und Argumentation verfehlt Maier, der an keiner Stelle sein naives realistisches Erzählmodell… …in Frage stellt, die – altbacken gesprochen – „innere Form“ der Werke von Thomas Bernhard, d. i. ihren wesentlich 633 Buchbesprechungen performativen… …Charakter. Diese Werke schließen sich wie kaum andere Texte in ihrer inneren Zeit, der Zeit ihrer Apperzeption, ihrer Lektüre ein und bilden inkommensurable… …an Thomas Bernhards Texten, die in der Dialektik der tiefsinnig tuenden Radotage wurzelt: die Lust einer durch und durch affektiven Lektüre, am…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2005

    Weltbild, Kartenbild, geometrische Figur – Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten

    Eine Auseinandersetzung mit Brigitte Englischs Analyse mittelalterlicher Weltkarten
    Hartmut Kugler
    …Gestalt der dem Menschen zugänglichen Erdoberfläche, des Orbis terrarum, darzustellen und darin zugleich die höhere Ordnung des Kosmos, also eine… …(1895–1898) noch immer unverzichtbar ist, war das vornehmste Ziel seiner Sammelarbeit die Rekonstruktion der sagenumwobenen „Agrippa- Karte“, die vom… …Miller und seine Fachkollegen ausschließlich mit mittelalterlichem Kartenmaterial arbeiten konnten; aus der Antike war keines überliefert. Die ältesten… …„Somnium Scipionis“), Beatus von Liébana 1 Agrippa, der Schwiegersohn des Augustus, soll den gesamten Erdkreis vermessen und in einem Kartenbild dargestellt… …. Daneben gibt es Schemata des Orbis quatripartitus, worin der Antipodenkontinent, also die ‚Rückseite‘ des Orbis terrarum, zusätzlich angedeutet wird… …. Parallel dazu finden sich Schemata der Klimazonen; sie unterteilen den Orbis durch Parallelstriche in kalte, heiße und mittlere Klimazonen. Die oft nur… …. Doch auch die größten Karten sind der Idee des Orbis tripartitus verpflichtet, wie es erläuternde Beischriften explizit bekunden. Deshalb ist es seit… …längerem Konsens der Kartenforschung, dass sich die Mappae mundi nach den genannten Grundschemata, vorwiegend dem T-O-Schema, ausrichten, dass sie aber, je… …nach dem Standort und den Darstellungsinteressen der Kartenzeichner, sehr stark variieren, unterschiedliche Schemata kombinieren und eigene Konturen… …kontextorientierte Kartentypen unterscheiden. Der Beatus-Typus hat andere Charakteristika als etwa der Isidor-Typus oder der Sallust-Typus. Offenbar wurden die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Von Drachentötern, Quellenfiktionen, Pastourellen und Lehnwörtern – Kritische Notizen zu jüngeren Thesen über deutsch-spanische Beziehungen im Mittelalter

    Kritische Notizen zu jüngeren Thesen über deutsch-spanische Beziehungen im Mittelalter
    Victor Millet
    …Beziehungen im Mittelalter von Victor M i l l e t , Santiago de Compostela Der Aufsatz diskutiert unterschiedliche Forschungsansätze, deren gemeinsamer Nenner… …im Versuch liegt, literarische oder sprachliche Beziehungen zwischen der Iberischen Halbinsel und dem deutschsprachigen Raum zu konstatieren. Das… …hypothesis of an etymological connection between Old Saxon tirri („Hildebrandslied“, v. 25) and Castilian tirria. Der Titel erfordert eine sprachliche und eine… …, die man ‚spanisch‘ nennen könnte. Ich verwende das Wort daher nur in der Überschrift und im Dienste einer einzig für diese Textsorte zulässigen… …, Pastourellen und Lehnwörtern hinweg und besonders die schriftliche und gelehrte habe auf Lateinisch stattgefunden. Gewiss: ein Kärntner übersetzte vor der Mitte… …scheint die west-mitteleuropäische Kulturachse von Flandern bis in die Toskana so stark, dass direkte Kontakte zwischen dem deutschen Sprachgebiet und der… …Iberischen Halbinsel über diese Mitte hinweg selten gewesen sind, auch auf der Ebene des Lateinischen, umso mehr aber im Bereich der Volkssprachen. Deutsche… …Handschriften in mittelalterlichen Bibliotheken der Iberischen Halbinsel sind bisher ebenso wenig bekannt geworden wie iberoromanische oder hispanoarabische Texte… …in deutschen Buchsammlungen der Zeit. 4 Zum anderen ist hervorzuheben, dass die hier genannten Beispiele alle aus den Bereichen der Philosophie, der… …Theologie oder der Wissenschaft stammen; was die lateinische Literatur im engeren Sinne angeht, sind deutsch-iberische Beziehungen ebenfalls unbekannt. Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2005

    Bildintensität – Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“

    Eine imaginationstheoretische Lektüre des Strickerschen Artusromans „Daniel von dem Blühenden Tal“
    Hans Jürgen Scheuer
    …e r , Stuttgart Strickers „Daniel“ stellt eine äußerst pointierte Variante des Erzählens von Artus dar. Statt im Rahmen der hergebrachten Modelle… …Mittelpunkt der Hartmannschen Romane stand, als zerebralen Balanceakt zwischen imaginatio, ratio und memoria sowie als gesteigerte Phantasmen-Produktion im… …, ars magica and ars poetica. I. Ähnlich wie der „Êrec“ Hartmanns von Aue kaum mehr als eigengesetzliche Erzählung, sondern vor allem als Modell des… …erklärt worden, ohne dass weiter nach Prinzipien seines inneren Zusammenhalts gefragt worden wäre. Stichwörter wie das der „Verfügbarkeit der Fiktion“ 2… …, der Fokussierung auf 1 Walter Haug: Paradigmatische Poesie. Der spätere deutsche Artusroman auf dem Weg zu einer ‚nachklassischen‘ Ästhetik, in: DVjs 54… …, 1980, S. 204–231. 2 Matthias Meyer: Die Verfügbarkeit der Fiktion. Interpretationen und poetologische Untersuchungen zum Artusroman und zur… …aventiurehaften Dietrichepik des 13. Jahrhunderts, Heidelberg 1994 (GRM-Beiheft 12), S. 20–64. 23 Hans Jürgen Scheuer den „Kampf an sich“ 3 , der Gattungsmischung 4… …und der parodistischen Intention 5 isolieren Einzelaspekte, die sich vor dem Hintergrund des Hartmannschen Musters wie Hypertrophien des Erzählens… …derartiges Auslagern des Struktursinns ins Paradigmatische, sprich: in die wuchernden phantastisch-monströsen Details der „Daniel“- Handlung, eine Entleerung… …von der Überlegung, dass gerade das Phantastische sein Fundament in einem Sachgehalt haben könnte, der in einer bisher nicht genügend beachteten Weise…
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