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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Form as Bond

    Learning to See with Goethe's "Zur Farbenlehre"
    Joel Lande
    …gesehen haben, ja man muß sie sehen, um sich von der Herrlichkeit dieses kraftvollen Phänomens einen Begriff zu machen. 17 The repetition of the verb sehen… …, once in the past tense and once in the present – “muß [sie] gesehen haben, ja […] muß sie sehen” – points to both a deficiency he identifies in Diderot’s… …plant life closes. The crucial passage comes in paragraph 120: Es versteht sich von selbst, daß wir ein allgemeines Wort haben müßten wodurch wir dieses… …, balsamierten Mumie, die man in einer Familie immer noch neben dem Gastmahl aufstellt; aber neue Erfahrungen haben schon längst ihren Untergang vorbereitet. (LA I…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Amaranth und die Studenten

    Peter Sprengel
    …haben. Alle drei Texte kommen im Folgenden zur Sprache, ergänzt um völlig unbekannt gebliebene Muster derselben Gattung. Der doppelte Bannfluch von… …Bedächtigkeit umrennen und ringen um die Krone des Lebens, die Tat. Für Riesen und Drachen haben die Philister gesorgt, namentlich auf dem Gebiete von Kirche und… …der studentischen Lebenswelt: „Nur den Schein der Tat haben sie uns gelassen, das Rappier statt des Schwertes; und was soll alle Fechterkunst mit dem… …Perspektive des Nachmärz. Für die Selbsteinschätzung der jungen Generation, die wir zuvor kennengelernt haben, ist eher die Neuausgabe eines einschlägigen… …Strophen führen aus, welche neuen Sitten und Fachausdrücke sich im studentischen Leben mittlerweile entwickelt haben – bis zum resignativen Fazit: Wär davon… …Schlossplatz vom 18. März 1848, „daß die Studenten wie die Helden gefochten haben und von den Bürgern auf Händen getragen werden.“ 12 Der Achtzehnjährige… …Berufung auf „französische Zustände“ dürften auch nicht wenig zur negativen Profilierung des „Wälschen“ beigetragen haben, das bei Redwitz die Sphäre einer… …positioniert. 49 Weniger fromme Zeitgenossen oder gar sture Realisten wie Julian Schmidt haben dagegen schon früh die Skurrilität des Ausdrucks beanstandet: „Die…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    "dein Reden nichts anderes [...] als Soffisterei"

    Arthur Schnitzlers "Professor Bernhardi" als ironische "Parlamentsspielerei"
    Gregor Babelotzky
    …Mitteln].“ 29 Begründet in der „natürlichen Schlechtigkeit des menschlichen Geschlechts“ 30 , will die „angeborne Eitelkeit […] nicht haben, daß was wir zuerst… …, etwas „schwarz auf weiss“ im Parlament in der Hand hat. Flint möchte damit ironischerweise etwas Feststehendes haben, auf das er sich berufen kann, wo er… …lakonisch: „Die Politik könnte man sagen“ (CUL A 118,2, pag. 123c.). Gegenüber dem Priester bringt Bernhardi vor: „haben Sie nicht bedacht, dass vielleicht… …. 159). Bernhardi tritt schließlich verspätet ein. „[D]ie Herren haben sich ja hoffentlich indes gut unterhalten“ (BER 3. Akt, S. 134), wendet er sich… …, die Cyprian forciert („Wir haben doch die Parlamentsspielerei verschworen, meine Herren“, BER 3. Akt, S. 145) berichtet Löwenstein, dass gegen Bernhardi… …Anfang mußte man absolut den Eindruck haben, daß die Herren Interpellanten eine schmähliche Niederlage erleben werden“ (BER 3. Akt, S. 147). Flint habe die… …Sie sich verhört haben, Löwenstein?“, woraufhin Löwenstein auf den Punkt bringt, was aller berichtenden Rede in dem Drama als Skepsis innewohnt: „Bitte… …. 200). Der Entwurf widmet sich noch konkreter als der Druck der Frage nach den Umständen, die Flints Rede aus dem Konzept gebracht haben. Pflugfelder…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Die Affenhaut Yuruparis

    Bemerkungen zu der Bearbeitung ethnografischen Materials in Alfred Döblins "Amazonas"/"Das Land ohne Tod" nebst einer Entdeckung
    David Midgley
    …bereitet, haben in der Rezeption wie auch in der Editi- 255 David Midgley onsgeschichte deutliche Spuren hinterlassen. 1 Im Erscheinungsjahr des zweiten… …es im Roman geschildert wird, nicht selten als naturnahe und insofern als ‚geschichtslos‘ abgetan wurde. 4 Auch neuere Studien zu dem Roman haben sich… …Jahre unter den Indianern“ 12 – von dem wir inzwischen auch wissen, dass Döblin ihn bereits 1914 gekannt haben muss, da im Typoskript zu seinem Roman… …Name mehrmals vorkommt, durchweg „Jurupari“ 29 geschrieben ist. Für das Problem der einheitlichen Schreibweise haben die Herausgeber der beiden… …British Guiana. London 1880, S. 180–187. 28 Woher Döblin seine Kenntnis von dieser These bezogen haben mag, ist nicht ermittelt worden. 29 Alfred Döblin… …ausdrücklich bemerkt, dass die Schreibweise von Namen bei der Suche nach Quellen, die Döblin verwendet haben könnte, oft einen hilfreichen Hinweis bietet 30 –… …Beschreibung von Riten bei Frazer nachempfunden, die nicht im Amazonasraum, sondern bei den Huichol-Indianern in Mexiko beobachtet wurden. 33 Wir haben es also… …Erzählsituation beiträgt. Seit der Ankunft von Quesadas Heer in der Stadt Funza haben sich die Einwohner nämlich vergeblich bemüht, die gefährlichen Eindringlinge… …besänftigen“ (A I, 190 f.). Inzwischen haben sich auch noch zwei weitere Eroberungszüge dem ersten hinzugesellt, und der Erzählvorgang hat Schritt für Schritt… …, und in dem Moment, in dem er von einem spanischen Soldaten angerührt wurde, soll sich seine Gefolgschaft mit Wut auf die Spanier gestürzt haben. 61…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Iuditha Balint: Erzählte Entgrenzungen. Narrationen von Arbeit zu Beginn des 21. Jahrhunderts, Paderborn: Wilhelm Fink 2017.

    Martin Jörg Schäfer
    …Ökonomisierung. Seit der Wirtschaftskrise von 2008 haben diese Diskurse viel von ihrer Legitimität verloren und werden in den gesellschaftspolitischen Debatten wie… …Dienstleistungsindustrie die alten nicht abgelöst haben, sondern durch ihre Auslagerungen an weniger privilegierte Orte auf dem Globus möglich wurden, findet auch in der… …wenig ‚Neues‘ von der Lohnarbeit als solcher zu berichten haben. Sehr wohl erzählt die Verfasserin aber eine in sich vielfältige Geschichte von den…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Juliane Vogel: Aus dem Grund. Auftrittsprotokolle zwischen Racine und Nietzsche, Paderborn: Wilhelm Fink 2018.

    Hendrik Blumentrath
    …in Goethes Theater zu. Vom höfischen Schauraum haben sich dessen Stücke weit entfernt: Goethes Figuren, so Vogel, bewegen sich in einem „Mittelgrund“…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Hans-Edwin Friedrich (Hg.): Arno Schmidt und das 18. Jahrhundert, Göttingen: Wallstein 2017.

    Stephan Kraft
    …zwar sehr wohl grundsätzlich gestärkt. Die neueren Diskussionen um diese Texte, die sich in der Folge entfaltet haben, haben allerdings mit den fast…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2019

    Amanda Jo Goldstein: Sweet Science. Romantic Materialism and the New Logic of Life, Chicago: University of Chicago Press 2017.

    Agnes Hoffmann
    …[Sonderheft Victorian Poetry 49, 2011, H. 2]. 313 Buchbesprechungen 1800 verwiesen haben, die als Bindeglieder zwischen dichterischer Form und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Erzählen, Erzähler, Erzählbrüche: Rudolfs von Ems "Barlaam und Josaphat" als narratologisches Faszinosum

    Mathias Herweg
    …überhaupt erst empfohlen haben, indem schon sie die Grenzen epischfiktionalen Erzählens austesteten und im Zeichen neuer Verbindlichkeit überwanden. Den… …haben Folgen für den Geltungsanspruch des Erzählten: Gerharts ‚kaufmännische‘ Perspektive prägt den Blick auf alles Geschehen, auf Orte wie Akteure. Der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2019

    Entscheiden im Spannungsfeld von Routine und Unberechenbarkeit

    Bruno Quast
    …erste – abschlägige – Entscheidung revidiert. Wie entfalten sich die Entscheidensprozesse, die zur Entführung der Königin führen? Wir haben es hier mit… …bestimmen, was beraten wird. 12 Beim Beratungsgeschehen reguliert der Rang der Ratgeber die Abfolge der Argumente, die Ranghöchsten haben die Möglichkeiten… …Tafelrunde vor, dass sie ihn verraten haben: die disen rât tâten, / die hânt mich verrâten. (v. 4591 f.) [‚Die diesen Rat gegeben haben, haben mich schlecht… …haben. Auf motivationale Vereindeutigungen verzichtet die Erzählung allerdings auch hier. Es geht ihr wie schon im Fall der ersten Entscheidung des Königs…
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