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52 Treffer, Seite 2 von 6, sortieren nach: Relevanz Datum
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Verletztende Worte - verstümmelte Körper. Zur doppelten Logik spätmittelalterlicher Kurzerzählungen

    Christian Kiening
    …Erkenntnisprozesse verwickelt werden, die spielerischen und doch nicht einfach spielerisch-unverbindlichen Charakter haben. Es ist dies, was ich als die doppelte Logik… …Ordnung der Welt begriffen zu haben meint, kann sich schon im nächsten mit einer neuerlichen Verkehrung konfrontiert sehen. Einsträngige Lektüren kommen… …, sich selbst der Ehelosigkeit verschrieben zu haben, hält ihr ihr schändliches Verhalten vor und schlägt ihr schließlich den Kopf ab. 24 Die Handlung… …Bitte: „ich liesz dich gern in / WoltestD zúchtig sin / Vnd woltest úber haben mich / Rede die mir nit were zimelich“ (vv. 6639–6642). Er hält sich daran…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Feindliche Fürsten - hilfreiche Grafen. Anmerkungen zur Personenkonstellation in "Wolfdietrich" D

    Walter Kofler
    …geschaffen haben könnte und sah darin vielmehr die Arbeit eines (hypothetischen) Vorläufers von D: Entscheidend ist schließlich, die in A 2 B, D und C so… …ein Vorbild abgegeben haben. In allen übrigen Punkten wandelt D ganz eigene Bahnen, fast 150 Strophen weichen von der übrigen uns bekannten… …beschuldigt man ihn, Ortnit getötet zu haben, und greift ihn an. Mit Hilfe des Löwen, den Liebgart herbeiholt, kann Wolfdietrich bestehen: Die Burgbesatzung… …ein Ring Kaiserin Sidrats und die Drachenzungen haben nur nebensächliche Bedeutung. Denn Wolfdietrich schließt nach dem Kampf im Wald mit dem Betrüger –… …das ‚Abenteuer‘ heil übersteht, wird er überschwänglich von seinem Bruder Herman begrüßt: do enpfing in sin brDder – also wirs vernumen haben –, also ob… …. Der Vergleich der Hauptversionen sollte auch deutlich gemacht haben, dass weder B noch D – und schon gar nicht A2 – geeignet sind, hochmittelalterliche…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Vom Scheitern der N?tzlichkeit. Handlungskalk?le und Erz?hlverfahren im ?Lalebuch?

    Gert Hübner
    …Jahre die Häuser, damit kein Privateigentum entsteht. 11 Eine Episode des „Lalebuchs“ erzählt, wie zwei Lalen ihre Häuser tauschen; sie haben nämlich… …Menschen weise Vorfahren haben. Die Weisheit der Lalen lässt sich deshalb mit ihrer Herkunft begründen: Sie sind die Nachfahren eines weysen Meisters aus… …hohen Weysheit leichtlich abzunemmen (S. 11). Die Lalen sind demnach weise, weil sie einen weisen Vorfahren haben; sie haben einen weisen Vorfahren, weil… …Urlale muss seine Heimat verlassen haben, weil die Lalen nicht mehr in Griechenland leben. Also war er ein Fall dieser Regel und deshalb weise. Die… …Wahrheitsanspruch der Geschichte unterminieren und dadurch die Fiktion ironisieren. 21 Andererseits haben die unzuverlässigen Schlussfolgerungen des Erzählers… …kaum signalisieren, dass die Männer über Weisheit verfügen. Die Frauen haben übrigens einen äußerst simplen Ratschlag für einen Ausgleich zwischen dem… …Predigten eine eisenbeschlagene Eichenkanzel in die Dorfkirche eingebaut haben wollte. Dieser Wunsch illustriert dieselbe Torheit wie das Dorfrathaus, doch… …verlohren haben / vnd das mutwilliger weise (S. 66). 29 Das Rezipienteninteresse am „Lalebuch“ gründet demnach auf Torheit. Man gehört als Leser des… …Kaiser, der das Thema exponiert: Eine zufällige Beobachtung bringt einen Lalen auf die Idee, dass er den Nachtisch in der Schüssel für sich allein haben…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Ein Plädoyer für Dalila? Bemerkungen zur geistlichen und weltlichen Rezeption bei Gottfried von Admont und Jans von Wien

    Maria E. Dorninger
    …Knie Dalilas, auf denen es ihr gelingt, Samson zum Einschlafen zu bringen, bedeuten die Apostel Christi, die bei seiner Gefangennahme versagt haben… …Christi fliehen (PL 174, Sp. 282). 31 ‚Aber wenn wir uns selbst betrachten, was jene einmal sichtbar Samson tat, haben wir unserem Samson, Christus, viele… …Male getan und [tun es] täglich, oh Schmerz! Wir können nicht leugnen, es zu tun. O wie vielmal nach süßen Küssen und Schwüren seiner Liebe haben wir ihn… …ein. Um den Liebhaber unserer Seele in unseren Herzen zu täuschen und zugrunde zu richten, haben wir viele Mechanismen der Gottlosigkeit entwickelt‘ (PL… …schlafend vor sich zu haben, wenn sie ihm im kritischen Moment das Haar schneiden möchte. 48 41 Auch die langen Haare Samsons, in denen seine Kraft liegt… …eingeschätzt haben. 57 Weltchronik [Anm. 35], vv. 12772 f.: „[A]n dem [Samson] ich mîn…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Zwischen Konservierung, Restaurierung und Aktualisierung. Zur Frage nach dem Verwendungszweck der Berliner Neidhart-Handschrift c

    Ann-Kathrin Bleuler
    …Aktualisierung teresse an Neidharts Liedern gefunden haben, wie haben sie sie rezipiert? Ist nach wie vor mit einer gesanglichen Vortragspraxis zu rechnen oder… …Schreiber die Texte, ohne ihren Rhythmus aufzunehmen oder ihre Melodie ‚im Kopf zu haben‘, abschrieb, sondern sie wohl als fortlaufende Lesetexte rezipierte… …genommen zu haben scheint. 29 Im Gesamtblick auf das Textmaterial verliert Wenzels Folgerung aus ihrer textkritischen Beurteilung des SL 11 (c 26), wonach… …haben. 37 Das Verhältnis zwischen Text- und Melodienstruktur ist nicht nur von der Einrichtung der Handschrift her offen; ebenso unklar ist der Bezug… …Diese Gruppierungen liefern einen vagen Hinweis dafür, dass unterschiedliche Handschriftentypen als Vorlagen gedient haben könnten: solche mit… …Quellen stammen und damit getrennte Überlieferungswege hinter sich haben, d. h. in ihrer Silbe-Ton-Zuordnung allein schon aufgrund der Überlieferungslage… …überliefert wurden, womit für c zumindest in einzelnen Fällen zu rechnen ist, dann haben sich die beiden Dimensionen des Liedtextes in ihrer Struktur… …zeitaktuelles Interesse an den Schwankstoffen angeschlossen haben. – Aber was ist mit den in c in großer Zahl vertretenen ‚traditionellen‘ Sommer- und… …Schreiber auf die Textgestalten abgefärbt haben. Dabei lässt sich in keinem Fall nachweisen, dass solche sprachlichen Veränderungen dem c-Schreiber selbst… …, dass sie sich vom Aussagesystem des klassischen Minnesangs und von den Bedingungen der mündlichen Aufführungssituation entfernt haben. Intertextuelle…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Die Parole als Losung und Einlösung der Sprachgeschichtsschreibung: innere und äußere Sprachgeschichte im Diskurs. Ein Besprechungsaufsatz zur 2. Aufl. von "HSK" 2, 1-4

    Christopher Wells
    …und Geduld die Ausgabe betreut, während Werner Besch und Stefan Sonderegger und die neu hinzugetretene Anne Betten Grundsäulen des Baus geliefert haben… …bestimmte Varietät ihren Sinn haben. Auch die Vielfalt an Forscherperspektiven untergräbt eine Gesamtinterpretation der deutschen Sprachgeschichte. Immerhin… …, Stuttgart 10 2007. 416 Die Parole als Losung und Einlösung der Sprachgeschichtsschreibung ihren Werken oft eine finalistische Auffassung zugrunde gelegt haben… …hochkompetenten Beiträgen mich besonders angesprochen, beeindruckt, angeregt und (leicht) verärgert haben. Erwartungsgemäß sind aber die neuen Kapitel VII zum… …russische Großreich vermitteltes Wortgut zurückgeführt werden kann. Ferner haben die Balkansprachen in Lexis und Syntax eine intensivere Anlehnung an das… …die Frühzeit. Erst im 19. Jahrhundert z. B. scheint sich der Begriff ‚Rheinland‘ herauskristallisiert zu haben. So behandelt Mattheier die Geschichte… …. 2746), das es angesichts der disparaten ‚kolonialen‘ Wurzeln der Sprecher dieses Raumes vor dem 18. Jahrhundert kaum gegeben haben kann. Damit wird… …Andreas Gryphius Doppelspiel Verlibtes Gespenste / Die gelibte Dornrose (1660), dessen Schlesisch, wie die Verfasser bemerkt haben, nicht unbedingt… …wesentlichen Vorteil der regionalen Sprachgeschichte dar. Die Entwicklung von mhd. /ei/ zu (einer Graphie, die den Lautwert [oa] haben kann) sowie der… …‚frühneuhochdeutsche‘ Verhältnisse etwa bis 1750 angedauert haben, als die omd. Leipziger Form der Schriftsprache übernommen wurde. Dieses förmliche „Code-Switching“…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Der Dieb und der Fisch. Zu einer Bildbeischrift im Münchener "Tristan"-Codex Cgm 51

    Henrike Manuwald
    …1977 [Cambridge Greek and Latin Classics], S. 293). Falls der Schreiber ausgeprägte metrische Kenntnisse besessen haben sollte, könnte das sed als… …. 20098 f.). Solche Varianten könnten bei der Neuformulierung des Verses im Cgm 51 auch eine Rolle gespielt haben. 429 Henrike Manuwald, mal von einer Hand… …Differentialvers dürfte aber auch einen gewissen Lerneffekt geboten haben (generell zur didaktischen Funktion von Differentialversen vgl. ebd., S. XII f.); ob der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Nanna Fuhrhop, Zwischen Wort und Syntagma. Zur grammatischen Fundierung der Getrennt- und Zusammenschreibung

    Johannes Erben
    …Bewertungen „formale und nicht semantische Kriterien“ (S. 55) den Vorrang haben, ist zwar verständlich, aber als Prinzip vielleicht nicht ganz zweckmäßig für… …„alle auch typische Worteigenschaften“ (S. 91) haben, wobei einzelne „lexikalisiert werden“ (S. 91) können (z. B. feststellen in er stellt den Verlust…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Damaris N?bling, Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Eine Einf?hrung in die Prinzipien des Sprachwandels. In Zusammenarbeit mit Antje Dammel, Janet Duke, Renata Szczepaniak

    Norbert Richard Wolf
    …Mitarbeiterinnen haben ein sehr ehrgeiziges Ziel: Sie wollen ein Werk schaffen, das zeigen kann, dass die „historische Sprachwissenschaft [...] weitaus entwickelter… …nur vom Schriftbild ausgehen. Man muss zum einen bedenken, dass sich die Vokale in den schwachtonigen Silben ganz anders weiterentwickelt haben als die…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2008

    Johannes Janota, Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit, hg. v. Joachim Heinzle, Bd. III: Vom späten Mittelalter zum Beginn der Neuzeit, T. 1: Orientierung durch volkssprachige Schriftlichkeit (1280/90-1380/90)

    Volker Honemann
    …ihr Zentrum im 15. Jahrhundert haben, eine genaue Absprache mit Werner Williams, von dem der abschließende Band der Literaturgeschichte zu erwarten ist…
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