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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Der Held im Wald der Stimmen. Zur programmatischen Dialogizität des „Wigalois“

    Matthias Standke
    …communis opinio, negative Urteile über den „Wîgâlois“ Wirnts von Grafenberg sind jedoch weiterhin präsent. 1 Diese fußen zumeist auf der schwierigen bis… …auf verschiedenen Ebenen auftreten, sondern dass diese mitunter unabhängig von ihrer jeweiligen Fokalisierung und den damit verbundenen Wissensbeständen… …respektive ihrer Erzählinhalte. Dass diese Synchronisierung sich wiederum in einem eigenen Sprechakt des Wîgâlois manifestiert, unterstreicht nicht allein… …dessen Funktion als Held eines mittelalterlichen Romans, sondern gerade auch die „Dialogizität“ des Textes. 9 Bereits im Prolog wird diese programmatisch… …Diversität und Polyphonie der ‚Stimmen‘ seiner Erzählung liegt das Potential für die Unterhaltsamkeit des Textes. 7 Diese Beobachtung geht auf die Analysen von… …, in: The Modern Language Review 80, 1985, S. 362–371, hier: S. 371. Angedeutet, aber ebenso nicht weiter ausgeführt, hat diese Struktur schon Gert… …Kategorien der ‚Stimme‘ und zum Teil des ‚Modus‘. Trotz ihrer Bekanntheit seien diese analytischen Instrumentarien und mein Verständnis von ihnen einleitend… …Erzählinstanz zum Erzählinhalt. 15 Diese Kategorie ist beschränkt auf die Beziehungen zwischen den Ebenen der ‚histoire‘ und des ‚discours‘. 16 Bei seinen… …Ausdruck ‚Erzählung in der ersten Person‘ meint ganz offensichtlich nur die zweite dieser Situationen, und diese Dissymmetrie bestätigt seine Untauglichkeit… …verwechselt oder gar gleichgesetzt werden. 25 Diese Frage betrifft den ‚Modus‘ einer Erzählung, die von einer der oben genannten Erzählinstanzen erst…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Ein Held, der keiner mehr sein wollte. König Ortnits Tod und das Problem, eine Heldenerzählung zu beenden

    Björn Klaus Buschbeck
    …, das, wie argumentiert werden wird, diese in den Erzählmustern der Gattung angelegte Spannung offenlegt, indem es den Willen und die axiologische… …bedrohenden Drachen auszureiten. Diese Konfrontation endet in einem „seltsam unheroischen Tod“ 8 : König Ortnit wird, ohne auch nur die Chance zur Gegenwehr zu… …ist. Diese ist ediert als Otnit. Wolf Dietrich, Frühneuhochdeutsch/Neuhochdeutsch, hg. u. übers. v. Stephan Fuchs-Jolie, Victor Millet, Dietmar Peschel… …bleibt. Im „Ortnit AW“, so möchte ich folgend argumentieren, werden diese beiden Dimensionen heldenepischen Erzählens virtuos gegeneinander ausgespielt. 10… …, diese Texte bildeten jeweils ein „Ensemble von kleineren Erzähleinheiten, sogenannten Erzählkernen, die thematisch ausgerichtet sind“ (Friedrich [Anm. 2]… …und Fruote, den Nebenprotagonisten der „Kudrun“. 20 All diese Heldenfiguren sind zwar alt, doch sie altern nicht. 21 Zudem schmälert ihr… …, einen Ausblick auf weitere Taten seiner heroischen Protagonisten zu eröffnen, die diese im Anschluss an die erzählten Begebenheiten vollbringen werden. In… …schaden wolten, daz sie die beide viengen unde slüegen (K, vv. 1705, 2–4). Diese Schlussbemerkung deutet auf eine zweite, ungleich ungewöhnlichere… …Möglichkeit hin, ein Heldenepos zu beenden. Diese ist in der Episodenstruktur erkennbar, der insbesondere die Dietrichepik zumindest des deutschsprachigen… …lebendige Theoderich auf dem Pferd sitzend in die Hölle hinabgestiegen sei‘]. 39 Otto hält diese Erzählung, die vulgo, also „gemeinhin“ oder auch „unter dem…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Vulnerabilität und Heroik. Zur Bedeutung des Schlafes im „Ortnit/Wolfdietrich“ A

    Mareike von Müller
    …ihren Sohn Achilles in den Unterweltfluss Styx, um ihn auf diese Weise gegen körperliche Versehrungen zu immunisieren. Ebenso wie zu dessen Kindheit und… …bestimmt, also genau dann umrissen, wenn diese in Form einer tatsächlich erlittenen Versehrung oder in Form des Todes aktualisiert und konkretisiert wird, so… …z.B. auch bei Elena Tzelepis: Vulnerable Corporealities and Precarious Belongings in Mona Hatoum’s Art, in: Butler, Gambetti, Sabsay [diese Anm.], S… …diese Möglichkeit einer drohenden, aber womöglich am Ende gar nicht zwangsläufig realisierten Versehrung literarisch umgesetzt werden kann. 388… …nur in struktureller Hinsicht miteinander, diese verschmelzen auf metaphorischer Ebene geradezu zu ein- und derselben Figur. Dabei bildet der Schlaf die… …letztlich die entscheidenden Listen aus, welche zum Gewinn der Braut führen. Nachdem diese ins Land der Lamparten geführt und mit Ortnit verheiratet wird… …schützen und er ist sich bewusst, dass diese nur durch ihn selbst ausgeschaltet werden können (O A Str. 523,3). Wieder macht er sich auf in die Wildnis und… …, Boston 2016, S. 57–78. 16 Die Formel und sugen in durch das werck findet sich auch im „Eckenlied“ und im „Buch von Bern“. Diese Texte heben jeweils die… …zwei voneinander getrennt zu betrachtende Texte, würden diese im Zuge der späteren Überlieferungen schließlich zu einem Textganzen zusammengezogen. Der… …fungieren: So schläft Jesus, obwohl ein gewaltiger Sturm das Boot ergriffen hat, in dem er und seine Jünger gerade einen See überqueren, und bezichtigt diese…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Sprache und musikalische Erfahrung. Sprachwissenschaftliche Studien zum textuellen Profil der Musikkritik

    Matthias Attig
    …. Diese Zwischenstellung der Rezension lässt es geboten scheinen, Fach-, Vermittlungsund Gemeinsprache nicht als abgezirkelte Bereiche, sondern als… …differenziert werden, keine Auskunft erteilt, also gerade die von Thim-Mabrey aufgeworfene Frage unbeantwortet lässt, ob diese Typen eigene Textsorten oder… …zumindest mittelbar konkretisiert. Des Weiteren muss der Kritiker diese Gegenstände, die ganz grundsätzlich die Frage aufwerfen, inwieweit ihnen Sinn… …sein“ (S. 49). Das Judizieren oder Beurteilen deckt jedoch bei weitem nicht das gesamte funktionale Spektrum von Rezensionen ab, da diese auch, ohne dass… …Gültigkeit besitzen. Da jedoch bei der Konstituierung des Ganzen der Teil mit im Spiele ist und jenes 11 Diese Aufzählung, die von größeren zu kleineren… …im Aussagesatz eine deklarative bzw. im Rolfschen Sinne judizierende Sprechhandlung; diese trägt an die Musik aber nicht eine ästhetische Norm, sondern… …, Frankfurt/Main 2015, S. 31–46, hier: S. 34, Anm. 8. 20 Diese Interferenzen können hier nur gestreift werden: Im zweiten Satz der Rezension sind unübersehbare… …Musik korrespondierende Wesensmerkmale ihres Urhebers sinnfällig macht oder allererst einen Einblick in dessen Inneres gestattet. Diese Schlussfolgerung… …konstruktiven Subjekts übernimmt und so denn auch die finale „Entladung“ der Kräfte herbeiführen kann. Diese zumindest unterschwellige Anthropomorphisierung der… …emphatischsten Sinne als Ausdruckssystem gedacht, ohne dass diese Auffassung auch nur im Ansatz eine theoretische Fundierung erhielte. Das deiktische „hier“ zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    500 Jahre Reformation – zugleich der lange Weg zur gesamtdeutschen Schriftsprache

    Werner Besch
    …, übliche Fassung“. Diese Fassung, die lateinische „Vulgata“, wurde seit dem 8. Jahrhundert der maßgebliche Bibeltext für die römisch-christliche Kirche. Er… …profitieren wechselseitig voneinander. Der Buchdruck schafft zudem eine unerhört breite Öffentlichkeit, und ohne diese große Druck-Öffentlichkeit wäre Luther… …, der gemeine Mann gegen Geistliche; Deutsch ist gefragt, Latein abgewählt – und diese einfachen Glaubenszeugen können Deutsch selbst lesen, oder lassen… …Friedrich den Weisen. Später folgte die Entwicklung doch in diese Richtung. Jetzt trat auch ein weiteres Merkmal der neuen Bewegung auf: das evangelische… …Gottes nachzuweisen. 19 Ebd. 20 Martin Luther: Sendbrief vom Dolmetschen, in: Luther [Anm. 6], Bd. 30 II, S. 632–646, hier: S. 637. 21 Diese… …Zierlichkeit29 für seine Übersetzungsarbeit finden können. Aber er schloss leider nicht an diese Tradition an. So entstand eine Art Kluft zwischen dem Alten und… …Jahre Reformation – Zugleich der lange Weg zur gesamtdeutschen Schriftsprache Diese kaiserlich-kurfürstlich-sächsische Allianz der Kanzleisprachen führt… …Bibeldruck ist eingebettet in diese Entwicklung, er verstärkt diese Bahn der sprachlichen Zusammenführung und ist somit entscheidend an dem großen… …Schriften gründet. 34 Mit 11 Auflagen bis 1720 ist diese Grammatik des Johannes Clajus die erfolgreichste ihrer Zeit und somit eine frühe bedeutende… …deutschen Sprachkunst […], Leipzig 1748. Diese Grammatik bzw. das Gottsched’sche Deutsch wurde ab 1774 auch in Österreich als Norm eingeführt. Ein…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Michael Veeh: Auf der Reise durch die Erzählwelten hochhöfischer Kultur. Rituale der Inszenierung höfischer und politischer Vollkommenheit im ‚Wigalois‘ des Wirnt von Grafenberg. LIT Verlag, Berlin 2013 (Regensburger Studien zur Literatur und Kultur des Mittelalters 2) 328 S. (zugl. Diss. Freiburg/Schweiz).

    Anja Becker
    …haben. Und vielleicht sind es eben diese Elemente, die für zeitgenössische Rezipienten (auch) die Faszinationskraft des Werkes ausgemacht haben. Insgesamt… …(oft realhistorische) Vorstellungsmuster eingeht und diese mit der untersuchten Kommunikationssituation vermittelt, woraus er im dritten Schritt seine… …und Herrschaft, so rücken diese Themen in den beiden Romanabschnitten, die Veeh im dritten Unterkapitel untersucht, ins Zentrum (Herrschaftsrituale, S…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Andrea Grafetstätter: Ludus compleatur. Theatralisierungsstrategien epischer Stoffe im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Spiel. Reichert Verlag, Wiesbaden 2013 (Imagines Medii Aevi 33), 454 S. Zugl. Habil. Bamberg 2011)

    Elke Koch
    …geistliche als auch weltliche Spiele erfassen und diese unter dem Aspekt der Theatralisierung erschließen soll. Grundlegend ist die Hypothese, dass das… …naheliegender Weise mit den Neidhartspielen, die den am frühesten überlieferten weltlichen Spielstoff darstellen. Diese Tradition, die nicht ohne Weiteres als… …und weltliches Schauspiel gepflegt wurde, diese Nähe greifbarer wird als in Nürnberg, wo dies nicht in gleicher Weise der Fall ist, wird von…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Elckerlijc – Jedermann, hg. u. übers. v. Carla Strijbosch, Ulrike Zellmann. Münster: agenda Verlag 2013 (Bibliothek mittelniederländischer Literatur 6), 128 S.

    Jörn Bockmann
    …Reformationszeit und des Humanismus oder im Rahmen der spätromantischen Rezeption in der Zeit um 1900 behandelt, sondern diese Prozesse vor dem Hintergrund neuerer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2017

    Stefan Hartmann: Wortbildungswandel. Eine diachrone Studie zu deutschen Nominalisierungsmustern. de Gruyter, Berlin, Boston 2016 (Studia Linguistica Germanica 125), XVI u. 300 S., 70 Abb.

    Peter O. Müller
    …ist ein ambitioniertes Programm, das wesentliche neue Erkenntnisse zum Wortbildungswandel verspricht, doch werden diese Erwartungen, wie schon hier… …für beide Korpora eine Gesamtübersicht über Types, Tokens und Hapax Legomena, aber diese Übersicht ist sehr verwirrend, denn es geht daraus nicht hervor… …Bewertung ergibt sich nun für diese Dissertation? Entscheidend dafür sind zwei Aspekte: Erstens die Frage, inwiefern die Arbeit in ihren Ergebnissen über die… …und umfassender informiert ist als in dieser Arbeit von Hartmann. Insofern gilt, dass diese Arbeit hinter dem erreichten Forschungsstand6 – 5 Vgl. dazu… …detaillierte Aussagen zum Wortbildungswandel erlauben, könnte man übrigens leicht konstruktionsgrammatisch verankern, denn auch diese Arbeiten sind…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2017

    Heroen. Zu einem Vergil-Rekurs in Hölderlins Elegie „Stutgard“

    Oliver Grütter
    …„gemeinsame[n] Gott“ zwar nicht ausdrücklich auf genau diese Vergil-Passage zurück, sondern hält lediglich fest, dass „[d]ie Wendung [...] ihren Ursprung… …: Während Letzterer Dionysos-Bacchus assoziiert, verweist das lateinische Pendant auf Hercules. Der vorliegende Beitrag nimmt diese nur scheinbare Windschiefe… …bereitwillig Wein!“] 11 Es sind diese Verse, die Spuren in „Stutgard“ hinterlassen haben, und zwar in der zweiten Strophe: „Die zweite Strophe spricht die… …diese Überschrift hat.“ (ebd., S. 142 f.) 14 FHA 6, S. 191 f., V. 31–36. 15 Vgl. Mommsen [Anm. 5], S. 357. 16 Freilich liegen diesen Versen noch weitere… …, Göttingen 1982, S. 81, spricht sich gegen diese Identifizierung aus. Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass Takahashis Studie in späteren Arbeiten zu… …Diese, theure Seele! daß unsere Zeit nahe ist, daß uns der Friede, der jetzt im Werden ist, gerade das bringen wird, was er und nur er bringen konnte… …historischen Abriss eröffnet Euander seinem Gast: „Diese Haine bewohnten einheimische Faune und Nymphen und ein Menschengeschlecht aus dem Stamm harter Eichen… …Kroll kommentiert diese Verse mit folgenden Worten: „Herakles ist [...] als θεὸς ἐπιφανής in höchster Not erschienen“. 43 Darin zeichnen sich… …, Flöte u.ä. [lehrte]“ (in der „Aeneis“ selbst bleiben diese beiden Aspekte allerdings unerwähnt), Euander also Saturnus auch in der Rolle des… …diese These. So beobachtet Stephan Wackwitz Parallelen zwischen dem „Anfangspanorama der Elegie“ und „dem Eingang“ von „Wie wenn am Feiertage“ 54 , wo…
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