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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    „Klar wie der Tag!“

    Evidenz und Recht in Friedrich Schillers „Maria Stuart“
    Christian Sieg
    …nach Beweisen auch nicht mehr Teil des Gerichtsverfahrens gegen Maria, das zu diesem Zeitpunkt des Stücks schon abgeschlossen ist, sollen vielmehr neue… …Todesurteil nach der Zusammenkunft nicht mehr vollstrecken kann. 36 Schiller kannte den Grundsatz des englischen common law, dass der bloße Anblick der… …der großen Streitszene in der Tat nicht die königliche Macht zur Begnadigung, sondern eine leidenschaftliche Feindschaft, die kein Rechtsverfahren mehr… …hat bei ihrem ersten Auftritt ein Kruzifix in der Hand. Schiller nutzt jedoch weit mehr als Marias Kleidung und christliche Symbole für ein Bild der… …in dieser im Jahr 1793 begonnenen Abhandlung, dass Schiller, angewidert und enttäuscht von den revolutionären Vorgängen in Frankreich, nicht mehr der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    „FORT“, DA

    Substitution und Repräsentation in der „Marquise von O….“
    Björn Moll
    …Blitze aus ihnen heraus. Je besser ich sie kenne – und ich kenne sie und habe sie oft als Kind im Hause des Vaters gesehen –, desto mehr glaube ich, daß… …gefallen, ohne dass er ihn jedoch weiterverfolgt hätte. 26 Es handelt sich hierbei aber um mehr als einen reinen motivischen Anklang, sondern vielmehr um den… …Implikation dieser Parodie, ist es doch nun nicht mehr die Stimme, die die lesende, und damit eine Lieblingsbeschäftigung der Marquise betreibende, Maria…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Wirklichkeit über pari

    Zu Gottfried Kellers „Kleider machen Leute“
    Sven Fabré
    …Großhandel und [der] Großindustrie, [den] Kaufleuten und Fabrikanten“ den Weg zeigen lassen, werden sie „die guten alten Zeiten nicht mehr zurückwünschen.“ 14… …Menschen und zu Gott gehoben und es wird der Boden zu echt christlicher Einwirkung mehr vorbereitet werden, als in sonstiger Weise geschehen kann. 18 Gewiss… …Unternehmer des Selbst ausgebildet, der immer mehr zu zahlen versprechen kann. So verbessert sich der materielle und moralische Kredit der Gemeinschaft, werden… …muss die Währung der Sprache „poetischen Cours gewinnen“, das heißt: mehr als nur ihren Nennwert darstellen. (P 128f.) Auch möchte Gottschall „die 26… …sein Kredit dabei zu Schaden kommen kann. Der Dichter dichtet umso besser, je mehr ihm das Geschäft des Bankiers geläufig ist. Was hier im Grunde… …Strapinski heißt, Schuld daran. Doch schon bald kann er sich aus seiner Lage nicht mehr ohne weiteres befreien, und muss Strapinski, schuldlos verschuldet… …eingehaltene Etikette – leuchtet ein, ist aber keineswegs unproblematisch – darüber später mehr. Wie gesagt, das Verfahren des Buchhaltens zaubert nichts aus… …, keinerlei Zweifel mehr: „Das ist ein Herr von großem Hause, darauf wollt’ ich schwören, wenn es nicht verboten wäre!“ (HKA V 17) Dass Strapinski so traurig… …, als lächerlich oder einfältig, sondern umsichtige Geschäftsmänner, mehr schlau als vernagelt […].“ (HKA V 29) Der ganze Ästhetisierungsprozess wäre nie…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Moosbrugger oder die Möglichkeiten der Paranoia

    Psychiatrie und Mystik in Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“
    Maximilian Bergengruen
    …einer früheren Arbeitsphase hieß es noch: „In diesen Dingen [Moosbruggers Fall] lag etwas, […] das ihn [Anders] im Innersten anging, mehr als sein eigenes… …auch eine Katz sein oder so. ,Sie fragten ihn dann jedes Mal recht schnell: ‚Wieviel ist vierzehn mehr vierzehn?‘ Und er antwortete ihnen bedächtig: ‚So… …paranoiden Verfolgungswahns gefallen. Im weiteren Verlauf des Prozesses der internen Fokalisierung auf Moosbrugger werden immer mehr Stichworte geliefert, die… …gegenüber feindlich. Ja noch mehr: Moosbrugger glaubt, dass diese sich, im Rahmen der oben erwähnten Verschwörung, über ihn umfassend informiert hat bzw… …vor allem gegen ihn verschworen; sie hatten alle ihre Schürzenbuben, und das gerade Wort eines ernsten Mannes achteten sie für nichts“. Ja noch mehr… …weichen Fleisch des/der anderen. 48 Zugleich gibt es aber dieses weibliche Andere nicht mehr, zumindest nicht mehr als von dem männlichen Subjekt geschieden… …: Moosbrugger kann nicht mehr differenzieren, ob er das Mordwerkzeug aus seiner oder ihrer Tasche zerrt; der Ursprungs- und der Bestimmungsort des Messers sind… …in dem Augenblick, in dem Moosbrugger zusticht, Aggression und sexuelle Verbindung nicht mehr voneinander zu trennen sind. Halten wir die Ergebnisse… …später auf die Psychiater übertragen wird). 65 Wird diese Verkehrung vorgenommen, ist es Moosbrugger nicht mehr möglich, die Projektion als Projektion zu…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Edition und poetologische Reflexion

    Axel Gellhaus’ Beitrag zur theoretischen Fundierung der Editionsphilologie
    Gunter Martens
    …mehr schlechthin vorauszusetzen. Auf welche ‚Einheit‘ […] hält das Gedicht, halten alle Gedichte Celans zu? (GT 22) Sind diese „(Selbst)-Zweifel am… …des avant-texte der französischen critique génétique, um diesen Bereich zu bezeichnen – gehört der „Konzeptgenese“ an, die sich nicht mehr in der… …der Auseinandersetzung mit einem Autor, nicht etwa der erste.“ 23 Diesen „letzten Schritt“ hat Axel Gellhaus nicht mehr ausführen können. Das Konzept…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    „Er spürte die unvergleichliche Wärme des Erzählens“

    Ästhetisches Probehandeln, progressive und kritische Intertextualität in Lutz Seilers „Kruso“
    Oliver Bach
    …. Wolf-Dieter Lange, Bonn 1990, S. 113–124. Der berechtigten kulturpolitischen Forderung Michael Kleins nach mehr Zusammenarbeit von Literaturkritik und… …, auch ausdrücklich, auf die Gattungen Utopie und Robinsonade bezogen, mehr noch: auf ihre namensstiftenden Begründer „Utopia“ von Thomas Morus 13 Lutz… …politisch-philosophischen Bezugspunkt. Auch die Gattungsgeschichten der Utopie und der Robinsonade sind miteinander verwoben: Utopien, die mehr als hundert Jahre nach Morus… …Religionen und Kulturen aufbaute, lässt schon das 17. Jahrhundert diese spezifische Abstraktion fallen. Es soll nicht mehr von der bewährten Kultur abstrahiert… …Bestandteil des Ablaufs, nicht mehr und nicht weniger“. 38 Diese nurmehr äußere Waschung entpuppt sich als bloßer Ritus, statt wie die innere Affektreinigung… …: Masse und Macht, München 1960, S. 195f.: „Das Massensymbol der Deutschen war das Heer. Aber das Heer war mehr als das Heer: es war der marschierende Wald… …als selbstverständliche Phänomene zu übernehmen, die dem Beobachter nicht mehr erklärungsbedürftig erscheinen, woraufhin er keinen Erkenntnisgewinn mehr… …. Von diesem Inhaber des schlechten Rechts des Stärkeren kann Canetti nurmehr hoffen, dass dieser sein Überleben nicht mehr durch das Töten der Anderen… …Jahren in die Schranken, wenn man selbst nicht mehr lebt und so nicht töten kann“. Vgl. Schärf [Anm. 58], S. 54f. 595 Oliver Bach heiten gibt“ 63 ; damit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Kriegsversehrte

    Die Dritte Generation in der Gegenwartsliteratur
    Lydia Koelle
    …Frank] und meiner Geburt, eine Generation, mehr nicht, ein Wimpernschlag. 1 1 Wolfgang Herrndorf: Arbeit und Struktur, Berlin 2013, S. 333. 607 Lydia… …füllte sich das Rheintal, das vor dem Klassenfenster lag, mit Leichen. Je mehr ich erfuhr, je mehr Bilder ich sah, je mehr Grausamkeiten ich 2 Vgl. Lea… …angestoßen, erblätterte, je mehr ich über Hitler, den Krieg und die Ermordung der europäischen Juden erfuhr, desto höher türmten sich die Leichenberge, sie… …Grunde niemand mehr urteilen. […] Solange die Strafe das Recht des Verbrechers ist, […] gehört zum Strafen eine Überzeugung von der Verantwortungsfähigkeit… …Generation gehören die Kriegskinder. Die unmittelbar nach dem Krieg Geborenen sind eine Zwischengeneration: nicht mehr Kriegskinder, aber zumeist die Kinder… …Generation, in bezug auf die Nazi-Zeit den erhobenen Zeigefinder nicht mehr zu akzeptieren‘. Zugleich sah dennoch kein Generationsangehöriger weder im ganzen… …: http://www.fr-online.de/medien/-friedliche-zeiten-und-immer-huebsch-angezogen,1473342, 4511274. Wick findet, dass dem Film „Friedliche Zeiten“ „etwas mehr Mut zum Melodram“ gut getan hätte. „Denn so wirken die Charaktere doch allzu… …. Wenn die Mädchen abends in ihrem gemeinsamen Zimmer liegen, steigt wieder die Angst auf, „so daß wir vor Furcht irgendwann keine Luft mehr bekamen und… …jeder Gruselfilm dagegen harmlos war, weil es eine Furcht war, die sich immer mehr steigerte, und wir konnten nichts dagegen machen“ 29 . Die Mädchen… …mehr wissen‘ und ‚Lasst doch die alten Dinge endlich ruhen‘. Sie zeigten mit den Fingern auf diese Schuld und übersahen dabei, dass ihre eigene Kindheit…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2016

    Davide Giuriato: „klar und deutlich“. Ästhetik des Kunstlosen im 18./19. Jahrhundert

    Stefanie Heine
    …Dunkelheit, die sowohl in der Literaturwissenschaft als auch in der Literatur selbst mehr und mehr als bestimmendes ästhetisches Element hervorgehoben wird… …an die deutliche Rede, dass man immer mehr verstehen solle, weist auf einen Mangel in ihrem Kern und die notwendige Koppelung an einen Überschuss hin…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 3/2016

    Verstecken und Verschleiern: Zum Umgang mittelalterlicher Autoren mit ihren literarischen Quellen. Mit einem Beitrag zum Kyot-Problem

    Barbara Haupt
    …auf eine – noch so unbestimmte – Quelle scheinen nicht mehr von besonderem Interesse zu sein; 51 hier drängt sich verstärkt der Eindruck auf, Hartmann…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2016

    Schriftliche Berührung – Gedruckte Süße

    Zum „bot der gotlichen mildigkeit“
    Beatrice Trînca
    …, als erfülle sich dadurch der Wunsch der Mystikerin, nicht mehr vom Christuskörper abzulassen, auch wenn ihm in dieser Offenbarung nur ihr Gebet näher… …zu Gehör gebrachte Schrift schmückt nicht mehr wie eine kleine Gemme die Kleidung des Messias. Die artifiziellen Blumen, die auf die gelesene Schrift… …Hintergrund, die Lektüre wird nicht mehr explizit erwähnt, und der Akzent liegt nur noch auf dem Akustischen. Das Taktile bleibt indes präsent, da in…
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