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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Peter Schnyder: Alea. Zählen und Erzählen im Zeichen des Glücksspiels 1650 – 1850

    Lars Friedrich
    …. Dezember vermelden: „wir haben sehr viel gewonnen: denn wir haben nichts verloren.“ 2 Den zurückgewonnenen Einsatz investiert Lessing sogleich in die nächste… …, kontingentes und inkohärentes Glücksspiel zur ubiquitären Rede geworden ist, haben kulturhistorische Spieltheorien das Glücksspiel stets systematisch ignoriert…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Mireille Schnyder (Hg.): Schrift und Liebe in der Kultur des Mittelalters

    Rüdiger Schnell
    …Emotionalität. Ausprobiert wird dieser Frageansatz anhand des Mediums Schrift und der Emotion Liebe. Freilich haben sich Mediävisten mit diesem Aspekt schon seit… …Liebesbrief in einem Roman) werden selten wahrgenommen. Stets wird nur von ‚der Schrift‘ gesprochen. Doch im letzteren Fall haben wir es mit einer Verdoppelung… …beschriebene Gegenstand) oder aber der sprachliche Duktus Nähe. Im letzteren Fall haben wir es mit konzeptioneller Mündlichkeit (in der Schrift!) zu tun. Es ist… …Mythos), sperrt sich der mittelalterliche Text. In allen von Quast/ Schausten herangezogenen Szenen haben wir es mit einem Nebeneinander, Miteinander… …, Nacheinander unterschiedlicher causae amoris zu tun. 14 Die Erwähnungen der Minnegötter haben ganz unterschiedliche Aufgaben: narrativepische… …Liebesglück erfahren und die Geschichte des Eneasromans wäre ganz anders verlaufen. Laut Bußmann haben sie dies unterlassen, weil ihnen das ideale Liebesgefühl…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Stephan Braese, Anne-Kathrin Reulecke (Hgg.): Realien des Realismus. Wissenschaft – Technik – Medien in Theodor Fontanes Erzählprosa

    Christiane Arndt
    …Hintergrund geleistet haben (zu nennen sind hier weiterhin zum Beispiel Philip Ajouris „Erzählen nach Darwin“ oder Katharina Grätz’ „Musealer Historismus“)…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Monika Unzeitig: Autorname und Autorschaft. Bezeichnung und Konstruktion in der deutschen und französischen Erzählliteratur des 12. und 13. Jahrhunderts

    Rüdiger Schnell
    …Nicht zuletzt die zahllosen Arbeiten zu den bildlichen Darstellungen eines Autors in mittelalterlichen Handschriften haben für erhebliche Skepsis… …seine Tätigkeit (tihten, schrîben, sprechen u.a.) oder sein Selbstverständnis (orthabe) beschreibt. Wir haben es mit einer strikt textimmanent vorgehenden… …enggeführt zu haben: die Konstituierung von Autor und Autorschaft einerseits, die Inszenierung des Erzählens bzw. des Erzählers andererseits. 6 Unzeitigs… …geradewegs die Frage, weshalb diese Dichter, des Schriftcharakters ihres Werks durchaus bewusst, die Erzählerfunktion so stark gemacht haben. Warum drängen sie… …eines Romans durch den Autor werden die Rezipienten eine andere Referentialisierung des Sprecher-Ich vorgenommen haben als im Falle einer stillen Lektüre…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Jürgen Brokoff: Geschichte der reinen Poesie. Von der Weimarer Klassik bis zur historischen Avantgarde

    Cornelia Zumbusch
    …. Reinheit und Reinigung haben, dies zeigt eine Reihe von jüngeren Sammelbänden und Einzelstudien, Konjunktur. 1 Einen gerne konsultierten Referenztext 1 Roger… …kulturellen Konstellationen, in denen er gestanden haben mag. Zwar bietet die Untersuchung auf diese Weise eine konzise Innensicht ästhetischer Theorien und…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Francesco Fiorentino, Giovanni Sampaolo (Hgg.): Atlante della letteratura tedesca

    Klaus W. Hempfer
    …Aufgabe. Francesco Fiorentino und Giovanni Sampaolo haben sie mit Bravour gelöst. Im Reigen der vielfältigen methodologischen turns kommt dem spatial turn…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Friedrich Michael Dimpel: Die Zofe im Fokus. Perspektivierung und Sympathiesteuerung durch Nebenfiguren vom Typus der Confidente in der höfischen Epik des hohen Mittelalters

    Regina Toepfer
    …Literatur zu charakterisieren, und haben neue Erkenntnisse über kanonische Werke hervorgebracht. 1 In diesen Kontext ist auch die Studie von Friedrich Michael…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Christian Meierhofer: Alles neu unter der Sonne. Das Sammelschrifttum der Frühen Neuzeit und die Entstehung der Nachricht

    Nicola Kaminski
    …können, als Textformat eigener Dignität in den Fokus literaturwissenschaftlicher Aufmerksamkeit gerückt zu haben, darin besteht das große Verdienst dieser… …parati simus“, folgendes wird: „welche Richtschnur des Lehrens wir bisher in dieser berühmten Schule eingehalten haben und wie wir zunächst auf zarte Weise… …mit Gott vorbereitet worden sind“. (Richtig: ‚an welcher Lehrmethode wir uns in dieser berühmten Schule bisher orientiert haben und woran wir mit Gottes…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Olaf Kramer: Goethe und die Rhetorik

    Constanze Breuer
    …Struktur“ (350) hatte und er diese sogar „als ein vielschichtiges theoretisches Modell betrachtet“ (354) haben soll. An dieser Stelle hätte gezeigt werden… …einem bevorzugt diktierendem Autor selbst schon den Rang einer captatio benevolentiae haben. 3 Die Rhetorik ist also eine Disziplin, die über das… …haben, lässt sich am „Götz von Berlichingen“ und „Torquato Tasso“ demonstrieren. Ein Gegenstück zu diesem Kapitel bildet das achte Kapitel über „Iphigenie… …zugewiesen zu haben. Insbesondere die Fülle der analysierten Texte ist reizvoll, weil sie einen fast lexikalischen Überblick bei gleichzeitigem Willen zur…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    „zwei, drei Worte verstecken“

    Heinrich Bölls Roman „Billard um halb zehn“ und Paul Celan
    Barbara Wiedemann
    …kennt ihn als einen der wenigen Autoren von Erzählungen und Romanen, die offen über den Vernichtungs-Antisemitismus gesprochen haben; über das Wissen der… …nicht nur nachgedacht, sondern mit Dritten in einer Weise gesprochen zu haben, dass von einem konkreten Projekt ausgegangen werden kann: von einem Roman… …Böll Mitte September 1957 zum Umgang mit Literaten wie Sieburg, die die Diktatur ideologisch eifrig unterstützt haben, im Heute der 1950er Jahre aber ihr… …im Januar oder im Juni 1958 gesprochen haben – ob nur über den Rüstungswettlauf im Weltall zwischen UdSSR und USA, die bedrohliche Situation nach dem… …zuletzt haben auch Celans aktuelle Mandelstamm-Übertragungen politische Implikationen. 39 Die bis Anfang Oktober 1958 entstehenden Teile des Romans… …haben. Dass der Sohn im Theaterprojekt ausgerechnet Max Bense heißt wie der Stuttgarter Ästhetiker und Begründer einer Schule Konkreter Poesie, mag… …Kritik, nicht diejenigen, die sich tatsächlich schuldig gemacht haben, sondern die scheinbar ‚Anständigen‘, die im Heute zugunsten von Wählerstimmen alle… …gekränkt haben und kränken wollten“ (PC/BSS [Anm. 7], S. 360). 48 Ebd., S. 361. 49 Die „Kölner Ausgabe“ widerspricht sich hier: Im Teil zur Entstehung nennen… …Interpunktion und die Verstümmelung des Zitates haben: „Des Vaters Strahl, der reine, versengt es nicht | Und tieferschüttert, die Leiden des Stärkeren |… …Apostrophierung Bölls als „patentierten Antinazi“ befördert haben. Dafür könnte auch die im Brief an Bachmann mehrfach hergestellte Verbindung zwischen Böll und…
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