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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    In Vergeß Stellen. Phraseologische Wendungen um 1600

    Bestand, Variation, Abgang im Blick auf Heute, 400 Jahre später
    Werner Besch
    …Wendungen beschränkt; im Schwang gehen, in Schwang kommen. Adelung: Der Schwang: Eine Glocke kommt/ ist im Schwange. Noch mehr figürlich: im Schwange seyn… …‚knüpfen‘ taucht nirgendwo mehr auf, auch nicht bei Kramer und Adelung. (28) für den groossen hansen diser welt (nit erschräcken) Piscator, Mt. 10 (Abschnitt… …danck (24) ist heute eher unverständlich und kann so nicht mehr gebraucht werden. Sie findet sich heute noch im Evangelischen Gesangbuch in Luthers Lied… …Einbindung zugunsten einer mehr phraseologischen (‚vor Augen‘) In (15) wird das Verb (‚gehen‘ zu ‚stehen‘) gewechselt, ‚gen berg‘ durch ‚zu Berg(e)‘ ersetzt… …mindestens zwei oder mehr Lexeme nach dem Usus einer Sprachgemeinschaft fester zusammenbinden. Sie stellen kleinere Aussage-Einheiten zur Verfügung, geprägt… …, neue kommen auf. Es kommt aber auch vor, dass der Status ‚Redensart‘ ein Wort am Leben erhält, wenn es für sich allein schon nicht mehr existiert (gang… …, Stabreim, Zweigliedrigkeit u.a. mehr einstellen. Dann ist meistens von einem Sprichwort die Rede, die höchste Stufe phraseologischer Verdichtung. Piscator… …Sinndeutung. Das Verstehen und noch mehr der eigene Gebrauch reduziert sich mit jeder neuen Generation und ist zusätzlich auch bildungsschichtlich gesteuert… …. Anm. 1] vermerkt S. 135: „... dass wir für ältere Sprachstufen auf mehr oder weniger zufällige Textbelege und auf – im Bereich der Phraseologie oft sehr…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Thordis Hennings: Französische Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chansons de geste im 12. und 13. Jahrhundert. Überblick und Fallstudien

    Martina Backes
    …vielmehr von einem sehr engen, neuzeitlich-philologischen Übersetzungsbegriff aus. Dies erstaunt umso mehr, als sie sich hinsichtlich des in der bisherigen… …breite produktive Rezeption solcher Stoffe im Spätmittelalter durchaus fraglich. Diese lag freilich nicht mehr im Fokus der Untersuchung. Freiburg/Br…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Christian Meierhofer: Alles neu unter der Sonne. Das Sammelschrifttum der Frühen Neuzeit und die Entstehung der Nachricht

    Nicola Kaminski
    …Untersuchung. Wo man bisher kaum mehr als abschätziges Unverständnis für notorische Kompilatoren wie Eberhard Werner Happel, Erasmus Francisci, ja selbst Georg… …(358) und „nicht mehr“ (359), „Höhepunkt“ (ebd.) und Rückschritt (vgl. 366 f. zu den Moralischen Wochenschriften) moduliert wird. Dem entspricht eine im…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    John T. Hamilton: Musik, Wahnsinn und das Außerkraftsetzen der Sprache

    Boris Previsic
    …Darstellung: „Tatsächlich deutet sein Außerkraftsetzen der Sprache darauf hin, dass die eigene Persönlichkeit mehr ist, als sich rational ausdrücken lässt.“… …nominalistisch die Welt erschaffen: „Sowohl Musik als auch verbale Sprache erscheinen, wenn sie nicht mehr als imitative Produkte oder Werke (erga) begriffen…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Wat den bin Ic?

    Zu einem anonymen Minnelied in einer Halberstädter Priscian-Handschrift (Domschatz Inv.-Nr. 468)
    Norbert Kössinger
    …kurzen Kommentar, dass er diesen Text „mit neumierter Singweise“ ohne Quellenangabe von Karl Bartsch (1832–1888) erhalten habe, der selbst nicht mehr zu… …Wiedergabe in Langs Anthologie wurden die Verse meines Wissens bis heute nicht erneut abgedruckt und ebenso wurde nicht mehr nach der Quelle, über die bereits… …sinnvollen und nachvollziehbaren Lesung Schmidts. 18 Mehr lässt sich zum Text dieses Liedes, das gewissermaßen das sogenannte Minneparadox in Kompaktform… …Autoren niederdeutscher Provenienz, Albrecht von Halberstadt, Eilhart von Oberg und Heinrich von Morungen. Ihre (nicht mehr zu rekonstruierende)…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2013

    Matthias Beilein: 86 und die Folgen. Robert Menasse, Doron Rabinovici, Robert Schindel im literarischen Feld Österreichs

    Anja Johannsen
    …österreichische Innenpolitik eingeführt oder zumindest ins Österreichische gebracht. Ohne ihn wäre ich vielleicht gar nicht mehr da.“ (9) Alle drei Autoren sind… …eines mehr oder weniger klar umrissenen Ziels, sondern automatisiertes oder unbewußtes Handeln in Abhängigkeit von Feldbedingungen und eigenem Habitus“… …österreichischen Geist, Wien 1990. 278 Buchbesprechungen Vorgängern wie Bernhard und Jelinek gerade darin, dass sie sich nicht mehr ausschließlich literarisch… …Einschränkung mehr kennt. Bourdieu gebraucht die Begriffe Intellektualismus und Engagement synonym, so führt Beilein aus, und gerade in dieser Charakteristik…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2013

    Urban Federer: Mystische Erfahrung im literarischen Dialog. Die Briefe Heinrichs von Nördlingen an Margaretha Ebner

    Balázs J. Nemes
    …der Briefe abzielen. Dazu gilt das Interesse von Federer der Aufdeckung der in den Briefen anzutreffenden, wegen des historischen Abstands kaum mehr… …Briefe in eine der ursprünglichen Chronologie der Aufzeichnungen mutmaßlich entsprechende Reihenfolge zu bringen, die seitdem nicht mehr angezweifelt… …, dem auf dieser Weise der Status eines Faktums zuerkannt wird. 455 Buchbesprechungen formationen mehr für das Verständnis der darin enthaltenen Briefe zu… …Observanz des 15. Jahrhunderts nur schwer vorstellbaren Unterordnung, die das Verhältnis des Beichtvaters zu seiner Beichttochter auszeichnet (dazu mehr… …Dominikanerinnen aus Medingen gelten, zugleich aber auch einen größeren Kreis von Rezipienten ansprechen, mehr noch: erreichen, sollen. Hierbei erfüllen die Briefe… …mit den Modalpartikeln „vielleicht“, „möglicherweise“, „wahrscheinlich“ versehen sind. Je nach Fall wirken diese Vermutungen mehr oder weniger zwingend… …auch darum, Heinrich als Autor neu zu beurteilen (vgl. S. 33 und 36), mehr noch: zu rehabilitieren. Im zweiten Kapitel wird eine exemplarische…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift f" Ausgabe 4/2013

    „Es war ihm, ihm als ob ...“ Zur Theorie und Geschichte des ,erlebten Vergleichs‘

    Johannes F. Lehmann
    …vermehrte sich, da seine Gefühle nicht mehr von den sanften Tönen genährt und gelindert wurden. Er setzte sich auf ihre Schwelle nieder und war schon mehr… …ist rhetorisch ein Gleichnis bzw. ein Vergleich, aber zugleich mehr als ein Vergleich; er enthält rhetorisch eine Metapher (den auf Rossen jagenden… …Wahnsinn), aber es ist zugleich mehr als eine Metapher, nämlich eine ganze Mini-Erzählung, die zugleich Anschaulichkeit (enargeia) wie Wirksamkeit bzw… …ist nun nicht mehr Sache des aktiven Verstandes, sondern emotionales Geschehen, das sich in uns vollzieht. So jedenfalls deutet Karl Philipp Moritz in… …wenig später, in den großen Romanen von Musil, Kafka oder Döblin nicht oder kaum mehr begegnet, liegt ganz offenbar nicht daran, dass sie nun plötzlich… …erschienen, regelrecht ausbeutet, sie hingegen in „Der Mann ohne Eigenschaften“ (erschienen 1930/1932) so gut wie gar nicht mehr verwendet. Rüdiger Campe hat… …kennzeichnet, sprengt, bzw. sie in einer Vielzahl von Stimmen auflöst bzw. auffächert. Der Roman verhört nicht mehr eine Figur, sondern er lässt Stimmen hören… …, er dreht sich nicht mehr mit konjunktivischen Vergleichen punktuell in die Tiefe des einen Figurenerlebens hinein, sondern er lässt diese Tiefe in der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2013

    Das Häslein ist kein Sperber – Multiperspektivisches Erzählen im Märe

    Friedrich Michael Dimpel
    …auch der Topos von der Unersättlichkeit der Frau7 , der hier zumindest tangiert wird, auch wenn der Fokus mehr auf dem arglosen und einfältigen Handeln… …, ehebrecherische Ehefrau aus anderen Schwankmären entpuppt habe, sei der Ritter nun fähig, in dem Mädchen nicht mehr die dumme Törin, sondern die Jungfrau in… …Gewähren der Innensicht ein Stück weit privilegiert, doch mehr, als dass er die Minne genießt (exemplarisch: sîn herze daz wart vröuden vol; 156), ist nicht… …sympathetische, mehr aber wohl eine ironische Identifikationshaltung nahelegt.“ 15 14 Zum Begriff ‚Fokalisierung‘ vgl. Hübner [Anm. 12], S. 25-63, sowie Friedrich… …Kommentarebene, die eigentlich längst nicht mehr nötig wäre. Bemerkenswert ist, dass es sich dabei um die letzte explizite Erzählerwertung handelt, und dies nach… …gelingen, die Öffentlichkeit zu täuschen: setz ûf den borten stolz (317). Dem Erzählen von den Folgen von Kauf und Rückkauf wird sehr viel mehr Raum als im… …Entscheidungsfrage an die Hochzeitsgesellschaft nicht mehr darum, dem Rezipienten zu suggerieren, dass das Mädchen der Braut vorzuziehen sei; entsprechend fehlt in…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2013

    Erinnerungsarbeit und Geschichtspolitik. Die Modellierung der Befreiungskriege in der Erzählprosa zwischen Restauration und Vormärz (1815–1848)

    Dirk Göttsche
    …scheinen die Befreiungskriege (mehr und länger noch als Napoleon) zunächst nur verdeckt thematisiert zu werden, z.B. in der aktualisierenden… …, hg. v. Gerhard Schulz, Tim Mehigan, Marion Adams, Bern, Frankfurt/Main 1990, S. 141–179. Erst in jüngster Zeit mehr Aufmerksamkeit finden Wilhelm… …umfangreichen Forschung zum historischen Roman und der aktuellen Konjunktur gedächtniskultureller Fragestellungen4 umso mehr, als die antinapoleonischen Kriege in… …antinapoleonischen Kriege im weiteren Vormärz dort mehr noch als in Preußen „umstritten“, in einigen Staaten zeitweilig sogar verboten, und Planerts (zumeist… …gewinnt“. 60 Dies ist für die politisch Verfolgten am Ende allerdings nicht mehr in Europa, sondern nur noch in Amerika möglich, dem Raum bereits…
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