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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Kirk Wetters: The Opinion System. Impasses of the Public Sphere from Hobbes to Habermas, Fordham University Press, New York 2008.

    Irmela Schneider
    …Fiktion des bürgerlichen Rechtsstaats definiert und auf dieser Folie sein Ideal einer räsonierenden Öffentlichkeit entwirft, formuliert, so Wetters, weniger… …Sinne ‚aufzuheben‘. Das Problem dieser Denkfigur liegt nach Wetters darin, dass auch Habermas’ rational-kritischer Diskurs immer wieder aufs Neue in das… …, das der Leser zu kennen glaubte, das sich ihm aber während der Lektüre dieser Studie auf neue Weise erschließt. Eine letzte Anmerkung aus…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Übler Schutz: Die Pest und das Problem der Abwehr in Kleists „Der Findling“

    Cornelia Zumbusch
    …Verschließen ab, die sich in der Erzählung auf komplizierte Weise verkreuzen. Von dieser semantischen Struktur aus lässt sich das Motiv der Pest und das Problem… …„innerlichen Bewegungen“ sehr wohl. Wie ihm dies gelingt, „ohne sie anzusehen“, mag dahingestellt bleiben, wichtig ist, dass es ihm nur mithilfe dieser Einsicht… …nimmt“. (F 201) Der Gegensatz von Tränenfluss und harter Schale muss an dieser Stelle als moralisches Manko Nicolos ausgelegt werden, denn der Findling… …„einen entsetzlichen Blick“ auf ihn. (F 213) Wenn Elvire nicht von Nicolo entsetzt ist, sondern selbst entsetzlich dreinblickt, dann ist dieser… …Gehirn an der Wand ein“. (F 214) In dieser drastischen Formulierung dringt ein Moment der Gewalt ein, das sich, den Einhegungen der Rechtsordnung trotzend… …Boccaccios „Decamerone“ bis Dostojewski und Camus einhergeht, besteht im Kollabieren von Rangunterschieden. 24 Mit dieser Beobachtung knüpft Girard an seine… …Colinos. Den Kollaps dieser Differenz führt die anagnorisis-Szene vor, in der Nicolo auf seine „auffallende Ähnlichkeit“ zu Colino gestoßen wird, indem… …Deutschen“ von 1809, der wohl krassesten dieser propagandistischen Schriften, ist von Napoleon als dem „Anfang alles Bösen und Ende alles Guten“, als einem… …Agitationsziel des Katechismus, die vorbeugende Verteidigung also, noch einmal im Gewand der Parabel vor. In dieser kleinen Erzählung weigert sich ein Gärtner, der…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Bildphilologie. Hartmut Kuglers kommentierte Neuedition der Ebstorfer Weltkarte

    Hans Jürgen Scheuer
    …sie zunächst retuschiert, ihre Farbwerte entsprechend als Graustufen wiedergegeben. Auf dieser Grundlage hat Ernst Sommerbrodt 1891 schließlich einen… …Mittelalters erschließende Verzeichnisse (zu Quellen/Parallelen und zur Sekundärliteratur). Die Forschungstendenzen, die sich in dieser überaus reichen Sammlung… …, dem diagrammatic turn, dem spatial/topographic turn. 18 Die Schlagzahl dieser ‚Wenden‘ steht hier nicht für die Kurzlebigkeit von Moden, sondern für… …nicht vergessenen Erfassung der extensionalen Welt. Auf dieser Ebene ließe sich die Messbarkeit der Welt dann problemlos zusammen mit der intensiven…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 3/2009

    Annette Gerok-Reiter: Individualität. Studien zu einem umstrittenen Phänomen mittelhochdeutscher Epik (Bibliotheca Germanica 51), A. Francke Verlag, Tübingen und Basel 2006, IX und 350 Seiten.

    Dieter Kartschoke
    …seit Erich Köhler auch als „Anspruch auf Individualität“ (S. 192) gelesen wurde. Bei aller Kritik an den methodischen Begründungen dieser These bestätigt… …subjektivierende Deutung gefunden hat. „Am weitesten in dieser Richtung ist Wachinger gegangen: Giburg sei die ‚individuellste [] Gestalt der mittelalterlichen… …(l. c.) festzustellen sei, ist nachvollziehbar. Aber der Schritt von dieser Diagnose zu einem – wie eingeschränkt immer zu denkenden – Konzept von… …fassen ist. Dass es in dieser Hinsicht geschichtliche Kontinuitäten gibt, gesteht die Verfasserin ganz am Ende ihrer Untersuchung denn auch zu – nicht ohne…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Die Lehrbuchtradition des Sebald Heyden

    Ein Schülergesprächsbuch aus dem frühen 16. Jahrhundert und seine Krakauer Ausgabe
    Renata Budziak
    …formulae“, es ist um 1526 in Nürnberg erschienen9 und stammt aus der Feder eines in dieser Stadt tätigen Lateinlehrers namens Sebald Heyden. In der Vorrede… …beginne, der Heydens Büchlein zugrunde gelegt wurde, ist es interessant, zwei Fragen nachzugehen: 1. welche Zweckbestimmung dieser durchgängig viersprachig… …Anfangsbuchstaben dieser Vornamen gekennzeichnet. SALUTATIO MATUTINA Dialogus primus Andreas Baltasar A BOnus dies. Eyn gutter tag. Dobry dzień. Isten aggyon yo… …die Gespräche als Szenen konzipiert wurden. Dieser Eindruck verstärkt sich noch bei der Betrachtung ihres Inhaltes. Es handelt sich um kurze Szenen, die… …namens Gabriel seinen Kollegen Henricus weckt, dieser aber weiterschlafen will: G H G H G H G H G H G H G H G H G H Horstu / wach auff. Las mich schlaffen… …stund, auß was ursach. „Für die Fähigkeit, Gespräche zu führen, ist dieser Satztyp von zentraler Bedeutung und deshalb kommt er häufig [in Gesprächbüchern…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Eilharts „Tristrant“ in den nideren landen?

    Ein polychromes Minnekästchen im Victoria and Albert Museum, London
    Henrike Manuwald, Nick Humphrey
    …Tristan-Handschrift (Bayerische Staatsbibliothek, Cgm 51, fol. 76r) und auf dem Tristan-Teppich III in Wienhausen (vgl. Ott [Anm. 1], Kat.-Nr. 16). 5 Vgl. zu dieser… …Verzierte Kästchen dieser Größe haben normalerweise nur ein einziges Schloss; außerdem wird durch die seitlichen Schlösser nicht nur die Bildkomposition auf… …weiblichen Figuren, die Zaddelmode Tristans und der Schach spielenden Figur auf der Rückseite des Kästchens sowie die geschwänzte Gugel dieser Figur. 30… …. 58 Offensichtlich geht es bei dieser Darstellung der Bärenjagd um eine Demonstration männlicher Stärke. Das wird durch die berittene weibliche… …dann – über den wahrscheinlichen Bezug zum Eilhart-Text hinaus – als Verteidigung dieser guten Liebe aufzufassen. Das Kästchen als ‚Minnekästchen‘ Die… …Nutzung des Kästchens ist – wie bei allen Kästchen dieser Art – schwer zu bestimmen. 64 Seine Größe lässt vermuten, dass es einen praktischen Zweck erfüllte…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Kritische Heteronormativitätsforschung

    Der queer turn in der germanistischen Mediävistik
    Andreas Kraß
    …, Paderborn 2008 (UTB 2986: Basiswissen Soziologie). 4 In dieser Tradition steht die verdienstvolle Zeitschrift „Forum Homosexualität und Literatur“… …Homosexualität eingeebnet und dafür viel akademische Kritik einstecken müssen. 14 Der politische Impuls dieser Studie löste in den USA eine heftige, konstruktive… …entwickelt habe. Einen Ansatzpunkt zur Beantwortung dieser Frage bietet das Beispiel des altfranzösischen und mittelhochdeutschen Eneasromans, in dem sich der… …thematisieren. Dieser Typus tritt erst in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf, denn wie Schultz mit Recht betont, ist das Thema der höfischen Dichtung um…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 2/2009

    Cornelia Ilbrig: Aufklärung im Zeichen eines „glücklichen Skepticismus“. Johann Karl Wezels Werk als Modellfall für literarisierte Skepsis in der späten Aufklärung, Wehrhahn, Hannover 2007.

    Roman Lach
    …Austragungsort des Inkommensurablen tritt unter dem Vorzeichen des Skeptizismus seinen europäischen Siegeszug weit über das im Fokus dieser Untersuchung liegende…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 1/2009

    Lyrische Narrationen – narrative Lyrik. Generische Interferenzen in mittelhochdeutscher Epik, Minnesang und Mystik, Loccum, 17.–19. September 2008

    Susanne Kaplan, Reinhard Spiekermann
    …narratologische Analyse dieser lyrischen Implementationen in erzählenden Texten an der Aufgabe, diese Fähigkeit zur aporetischen Zuspitzung adäquat zu untersuchen…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2009

    Jens Bisky: Kleist. Eine Biographie, Rowohlt, Berlin 2007; Herbert Kraft: Kleist. Leben und Werk, Aschendorff, Münster 2007; Gerhard Schulz: Kleist. Eine Biographie, C. H. Beck, München 2007.

    Klaus Müller-Salget
    …betont wird (vgl. K 7), eine kritische oder eine affirmative Haltung dieser Problematik gegenüber zuspricht. Letzteres bestimmt Krafts Besprechung des… …Prinzessin Natalie liest man nichts in dieser Interpretation – in denen von Schulz und Bisky allerdings auch nicht. Konsequent reduziert Kraft die Antagonismen… …Parallele setzen. Dieser katholische Glaubenssatz meint aber ja, dass Marie selbst schon zum Zeitpunkt ihrer Zeugung frei, ‚unbefleckt‘ von der Erbsünde… …hätte)“ (DKV III, 1019). 626 Buchbesprechungen nung zur „Geschäftsgrundlage dieser Verbindung“ ernennt (B 75), – eine wohl eher kontraproduktive Wortwahl…
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