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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Emotion und Wirklichkeit: Realistische Literatur um 1770

    Johannes F. Lehmann
    …Menschen eine Geschichte haben bzw. dass sie kulturell codiert sind, und zum anderen, dass die Literatur Teil dieser Geschichte ist und Teil hat an der… …Widerstand als Formen von Lust und Unlust. „Wenn wir unsere leichten und muntern Beschäftigungen fühlen, so haben wir ein angenehmes Gefühl.“ 32 Ebenfalls ganz… …Beförderung; Schmerz das einer Hindernis des Lebens. Leben aber (des Tiers) ist, wie auch schon einige Ärzte angemerkt haben, ein kontinuierliches Spiel des… …Bildung, und denket nach der Stärke ihrer geistigen Organen. Durch die Erziehung haben diese eine gewisse eigne, entweder gute oder widrige Richtung… …wirksam seyn, daß nicht andere äussere Ursachen, von denen sie modificiret wird, in ihre Art zu wirken einen Einfluß haben und diese bestimmen sollten.“… …. 95 Ebd., S. 58. 96 Ebd., S. 207. (Hervorhebung im Orig.). 97 Ebd., S. 208. 494 Emotion und Wirklichkeit Seyns mehr oder weniger beygetragen haben.“ 98…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Heines Geschichtskonstruktion, das "Ende der Kunstperiode" und das Ende der Kunst

    Jochen Schmidt
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Das Alte und das Neue: Ambivalenz und Eindeutigkeit in Theodor Fontanes Roman "Der Stechlin"

    Liselotte Grevel
    …doch in diesem Fall – zumindest für die Romanfigur Melusine – nicht die Frau, sondern der Mann als offensichtlich ‚unerreichbar‘ erwiesen haben. Eine… …(aber uns liegt nichts daran), so könnten wir den Kaiser von China wissen lassen, daß wir hier versammelt sind und seiner gedacht haben. Und dabei diese… …paar Stunden früher, als die Revolution überhaupt da war. Ich sagte: Septemberrevolution. Es kann aber auch ’ne andre gewesen sein; sie haben da so viele… …Graf Barby dem alten Stechlin] […]. Und wenn Sie vielleicht an Politik gedacht haben, auch da ist wenig Unterschied. Der alte Graf ist lange nicht so… …gönnen zu können. Und der alte Dubslav, nun, der hat dafür das im Leibe, was die richtigen Junker alle haben: ein Stück Sozialdemokratie.“ (DS, S. 207)… …allen […] jetzt das Teuerste bedeutet, um den ‚Wortlaut‘. Und […] unser Fix war dagegen. Er mußte wohl denselben Tag was gelesen haben, was ihn abtrünnig… …fühlte, daß er etwas sagen müsse. „Welche liebenswürdige Schwester Sie haben.“ Armgard errötete. „Sie werden mich eifersüchtig machen.“ „Wirklich… …Besten, was Sie hier haben. Ich habe mich dagegen gewehrt, als das Eis aufgeschlagen werden sollte, denn alles Eingreifen oder auch nur Einblicken in das… …Wartburg gebracht haben – gegen den Willen des Landgrafen, der diese Hilfe als Verschwendung betrachtete. Von Moritz von Schwind stammt das Fresko… …wohl verkrochen haben. Wir verkriechen uns nämlich alle. Heldentum ist Ausnahmezustand und meist Produkt einer Zwangslage.“ (DS, S. 28) In dem weitgehend…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die widerständige Apostrophe: Göttliche Autorschaft in Rilkes "Sonetten an Orpheus"

    Mark-Georg Dehrmann
    …Wissen einführt, das sie ohne das mittelnde Ich kaum bekommen haben würde. Und er sucht die Erfüllung des Antizipierten in einer Zukunft zu vermitteln, die… …Fall auch Gesang ist. Die Mengen ‚Dasein‘ und ‚Gesang‘ haben gemeinsame Elemente, aber sie sind nicht unbedingt deckungsgleich. Wenn jedoch das Gedicht… …an, was es im ersten Sonett Orpheus zugeschrieben hatte: den Baum als einen Baum für das Ohr, als sprachlichen, in die Existenz gesetzt zu haben. Das…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Die Toten am Tisch: "Familienromane' nach dem Holocaust

    Mona Körte
    …Lebensgeschichte nie heranreichen werden, im Vergleich dazu werden wir nie wirklich gelebt haben.“ 4 Das Dasein der Nachgeborenen beansprucht keinen Raum, wird von… …Autorinnen Gila Lustiger (1963) und Eva Menasse (1970) prägt, deren Väter den Holocaust, die Flucht und das Exil als Kinder und Jugendliche überlebt haben. In… …einer jüdischen Familie gehört haben. Meine Mutter sah auf den Familienroman, ein Exemplar, das vielen Händen wichtig gewesen war. Jedenfalls, sagte mein… …vergleichbaren Phantasietätigkeit das Band mit seinen Eltern modifiziert. Diese Modifikationen haben eine korrigierende Funktion, denn je nach Entwicklungsstufe… …Auseinanderdividierens der Stimmen und Generationen zu haben ist. Entfremdung kann auf den literarischen Prozess bezogen als ein anderes Wort für die zu Beginn… …, S. 221–226, hier: S. 224. 27 Roggenkamp [Anm. 4], S. 308. 579 Mona Körte Ereignisse zwar durchaus einen nachweisbar historischen Ort haben, dieser… …Indikatoren des Verschwiegenen aus und offenbaren, „wie sich die Erlebnisse der Mutter in der Tochter so festgesetzt haben, dass sie sich fortzeugen.“ 46 Anders… …Erzählweise ist nach „Erinnerungsknoten“ 47 organisiert, die sich unterschiedlich leicht lösen lassen. Ihre ‚Knoten‘ haben einen materiellen Träger, der erste… …uns verloren haben. An welchem Tag waren wir nicht zusammen, und an welchem Tag war schon wieder jeder für sich allein. Ich möchte wenigstens die Stelle… …Geschichte geprägt ist. Das Sitzen bei Tisch sowie die entstehenden Tischgespräche haben ihre eigenen Regeln und Gesetze, als soziale Veranstaltungen wirken…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Nicht als blau: Zur Frage der poetischen Transzendenz in der Moderne (Baudelaire, Brinkmann, Benn)

    Clemens Pornschlegel
    …„wissenschaftliche Aufklärung, zivilisatorische, technische, ökonomische Machtapparate die Freiheit organisiert und kollektiviert – also um ihr Wesen gebracht haben… …spricht, noch der Erfahrung der „Leere“, die in Brinkmanns „Gedicht“ auftaucht. Sie haben genau dasselbe im Blick: „Zerstörte Landschaft mit /… …nichts ist. Wir können es nicht anders sagen. […] Der Himmel ist etwas, das auf andere Weise da ist als alle Dinge. […] Wir haben es mit einem Verhältnis… …des 19. und 20. Jahrhunderts auch nicht. Die totalitären Bewegungen haben die panische Leere der ‚nihilistischen‘ Gegenwart zuerst mit neoreligiös… …aufgeladenen Diesseitsutopien, dann mit Leichenbergen gefüllt35 , und sie haben sich selbst – das gilt für den Bolschewismus ebenso sehr wie für den… …Negation religiöser ‚Substanz‘ gelesen haben, sich auch begreifen lässt – allen Vorstellungen vom modernen Verschwinden des Himmels und des ‚Theologischen‘… …korrumpierten Bilder-Kitsch, inklusive des offiziellen religiösen. Rolf Dieter Brinkmann sagte es besser: „Die Wortidyllen haben Häute. Man muß sie abziehen.“ 51…
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  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Georg Kreis (Hg.): Der "gerechte Krieg". Zur Geschichte einer aktuellen Denkfigur, Schwabe, Basel 2006. / Stephan Jaeger, Christer Petersen (Hgg.): Zeichen des Krieges in Literatur, Film und Medien, Bd. 2: Ideologisierung und Entideologisierung, Ludwig, Kiel 2006.

    Eva Horn
    …Neuzeit bis in die Moderne gültigen Modells vom zwischen Souveränen geführten Krieg existiert haben und sich womöglich wieder durchsetzen. Gibt es eine… …radikal geändert zu haben. Die Kernfrage, der die Beiträge des Bandes aus politischer (Herfried Münkler, Andreas Zumach, Thomas Scheffler), juristischer…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Burkhardt Wolf: Die Sorge des Souveräns. Eine Diskursgeschichte des Opfers, Diaphanes, Zürich, Berlin 2004.

    Marcus Twellmann
    …vergangenen Jahren unter veränderten Vorgaben einen neuen Blick auf vorliegende Ergebnisse literaturwissenschaftlicher Forschung eröffnet haben. Erst in der…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Jutta Breyl: Pictura loquens - Poesis tacens. Studien zu Titelbildern und Rahmenkompositionen der erzählenden Literatur des 17. Jahrhunderts. Von Sidneys "Arcadia" bis Ziglers "Banise", Harrassowitz, Wiesbaden 2006.

    Herfried Vögel
    …Kupfertitel seiner Romane „Lysander und Kaliste“ (1644) und „Ibrahim“ (1645), mit denen sich das Motiv ‚Liebespaar am Altar‘ durchgesetzt zu haben scheint (vgl…
  • eJournal-Artikel aus "Zeitschrift für deutsche Philologie" Ausgabe 4/2008

    Klaus-Michael Bogdal (Hg.): Orientdiskurse in der deutschen Literatur, Aisthesis, Bielefeld 2007.

    Oliver Simons
    …herausgebildet haben. Überdies setze der vorliegende Band zu Zeiten des Misstrauens gegenüber dem Islam auf einen Dialog der Kulturen, der nur dann möglich sei… …, wenn man Kultur nicht als geschlossenes System betrachtet – Abendland und Morgenland haben eine gemeinsame Geschichte. Der Leser bekommt es mit einem… …Orient gemein haben, so Polaschegg: poetologische Reflexionen, politische Debatten, Wissenschaftskritik u.a. können dazu führen, dass der Orient… …Praktiken, die sich, so zeigt es die flexible Verschiebbarkeit des Begriffs „Basar“, immer als Plural zu verstehen haben. Das historische Spektrum der…
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